Weil ich es mir wert bin.

HIV-, Hepatits- und Syphilis-Test im BUNKER!

Habt ihr euch auch schon manchmal die Frage gestellt, ob …? Aber irgendwie ist der Gang zum Gesundheitsamt oder zum Hausarzt oder Ärztin noch nicht erfolgt, weil bspw. der innere Schweinehund sich dagegen wehrt.

Der LFCD e.V. hat sich in seiner Satzung insbesondere auch der Gesundheitsvorsorge verschrieben. Diesem Gedanken folgend, bietet er in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und der Aids-Hilfe Dresden am 11. November 2021 von 19 bis 21 Uhr einen kostenlosen und anonymen HIV-, Hepatitis und Syphilis-Test im BUNKER an.

Das Testergebnis erhaltet ihr bereits am Folgetag zwischen 19 und 20 Uhr direkt im BUNKER oder ein paar Tage später telefonisch über die Aids- und STI-Beratungsstelle im Gesundheitsamt Dresden. Natürlich haben wir dafür gesorgt, dass die Tests absolut anonym erfolgen. Die Beratung zu den Tests und zu den Ergebnissen könnt Ihr ebenfalls im BUNKER an den genannten Terminen in Anspruch nehmen. Also, nix wie hin und Sicherheit erlangen!

Oder ist es dir aktuell zu kalt draußen und du möchtest bequem von zu Hause aus deine Tests regelmäßig selbst abnehmen, einsenden und von einem spezialisierten Labor auswerten lassen? Dann klick auf den folgenden Link und registriere dich für s.a.m health!

Voll Porno, Alte*r!

Fachtagung „Voll Porno Alte*r – Pornographie als Herausforderung in der Kinder- und Jugendhilfe.“

Junge Menschen aller Geschlechter sind häufig schon im frühen Jugendalter mit Pornographie konfrontiert, teilweise freiwillig und selbstbestimmt, teilweise unbeabsichtigt und unfreiwillig. Wir sehen es als eine Herausforderung an, das Thema Pornographie in den pädagogischen Umgang mit Jugendlichen einzubauen, die eigenen Positionen dazu zu überprüfen und eine professionelle Haltung einzunehmen. Dieser Herausforderung wollen wir uns auf dieser Fachtagung mit Ihnen gemeinsam stellen und Ihnen einen Raum zum Austausch anbieten.

Eingeladen sind spannende und kompetente Referent*innen, die das Thema Pornographie allen Interessierten näherbringen. Eine Werkstattphase und vertiefende Workshops werden helfen, das Thema vielfältig zu erschließen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

  • DATUM | ORT: 7. Oktober 2021, 8.45 bis 16.30 Uhr, Deutsches Hygiene-Museum Dresden
  • TEILNAHMEBEITRAG: 80,- Euro (inkl. Catering durch die Museumsküche Dresden)
  • ANMELDUNG PER E-MAIL AN: Fachtagung@Posteo.de (Sie bekommen eine Antwort mit den Kontodaten. Durch die Überweisung des Teilnahmebeitrages wird die Anmeldung verbindlich – Barzahlung vor Ort ist leider nicht möglich. Die Rechnung und Teilnahmebestätigung erhalten Sie vor Ort.)

PROGRAMM | ABLAUF

  • 8.45 Uhr: Ankommen
  • 9.15 Uhr: Begrüßung
  • 9.30 Uhr: Input „Zwischen Fiktion und Realität – Pornographie im gesellschaftlichen Diskurs“ Referent: Danilo Ziemen, Sexualwissenschaftler (M. A.) und Wirtschaftspädagoge
  • 10.30 Uhr: Pause
  • 10.45 Uhr: Werkstattgespräche
  • 12 Uhr: Mittagspause
  • 12.45 Uhr: Input 2 „Porno-Wissenschaft ?! – Zum Forschen & Lehren rund um das Thema Pornographie“ Referentin: Madita Oeming, unabhängie Kulturwisssenschaftlerin
  • 13.45 Uhr: Pause
  • 14 Uhr: Workshops
    • Workshop 1: „Pornos in der Jugendarbeit: Provokation oder Chance?“ Referent*innen: Clarissa Bachmann (FMGZ-Medea Dresden e. V.), Uwe Tüffers (Aids-Hilfe Dresden e. V.)
    • Workshop 2: „Pornos für Alle!“Referent*in: Yvonne Krüger, Sozialarbeiterin (M. A.), Sexual- und Traumapädagogin. Mitarbeiterin beim pro familia Projekt MELiSSE (Meine Liebe und selbstbestimmte Sexualität) und dem Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen
    • Workshop 3: Sexting Referent*: Christian Grüner, Pädagoge BA, Fachkraft für Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt bei Kindern und Jugendlichen
    • Workshop 4: „Warum liegt hier Stroh rum?“ – Jugendsexualität und Pornographie Referent: Danilo Ziemen, Sexualwissenschaftler (M. A.) und Wirtschaftspädagoge
    • Workshop 5: Pornos gucken, mal anders! Referentin: Madita Oeming, unabhängige Kulturwissenschaftlerin
    • Workshop 6: PorYes! Porno als gesellschaftliche Utopie. Queerfeministische und sexpositive Konzepte in der Pornographie. Referent*in: Ulla Heinrich (PorYes – Feminist Porn Award, Missy Magazine)
  • 16.15 Uhr: gemeinsamer Abschluss
  • 16.30 Uhr: Ende

Am Abend findet dann 19 Uhr unter dem Titel „Pornos als Bildungsmedien“ eine öffentliche Podiumsveranstaltung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Auf dem Podium sitzen Ulla Heinrich (Missy Magazin), Mohamed Amjahid (Autor von „Der weiße Fleck“), Prof. Dr. Konrad Weller (HS Merseburg, angewandte Sexualwissenschaft), Zaawaadi (Pornodarstellerin und Livestreamerin), Florian Bongard (Rollstuhl-Rugby-Nationalspieler und Livestreamer bei Joyclub.de). Für diese Veranstaltung benötigen Sie eine eigene Anmeldung über das Hygiene-Museum Dresden. Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.dhmd.de/veranstaltungen/kalender/veranstaltungsdetails/506/2021-10-07/

Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Landeshauptstadt Dresden, GEREDE Dresden e. V., Fachstelle Jungen- und Männerarbeit Dresden (Männernetzwerk Dresden e. V.), der Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* Dresden (Trägerkooperation Verbund Sozialpädagogischer Projekte [VSP] e. V. und Frauen für Frauen e. V.) und dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

„Einerseits ist Sex einmal überall.

Auf der anderen Seite spricht man nicht offen über Sex

Jetzt mal ehrlich: wie wichtig ist Sexualität in euer Leben? Wann hat man sein erstes Mal? Wie wäre ein Leben ohne Geschlechtsverkehr? Die funk*-Reihe „Wie bestimmt Sexualität mein Leben?“ setzt sich mit diesen und anderen Fragen auseinander. In der ersten Episode interviewet der Reporter Frank Seibert von Die Frage sehr verschiedene Personen in einem erfrischenden und coronaconformen Format. Die Antworten sind wie Menschen: vielfältig. Ihr könnt die Videoreihe hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=p2-piw85G40 Hat es euch gefallen? Was meint ihr? Schreibt uns gern an unser Mail!

*funk ist ein Gemeinschaftsangebot der Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).

Welt-HPV-Tag

Impfung kann junge Menschen vor späteren Krebserkrankungen schützen.

BZgA-Initiative LIEBESLEBEN informiert über Humane Papillomviren (HPV).

Der Welt-HPV-Tag am 04. März 2021 macht auf Risiken aufmerksam, die von Humanen Papillomviren (HPV) ausgehen. Anlässlich des Welt-HPV-Tages ruft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit ihrer Initiative LIEBESLEBEN zur Förderung sexueller Gesundheit Eltern auf, sich für die Gesundheit ihrer Töchter und Söhne zur HPV-Impfung zu informieren.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 7.850 Menschen an Krebs, der durch HPV bedingt ist. Humane Papillomviren sind nicht nur die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs, sie können auch weitere Krebsarten auslösen, wie beispielsweise Hals-Rachen-Tumore und Anal- oder Peniskarzinome. Eine Impfung senkt das Risiko für HPV-bedingte Krebsarten deutlich. Wer geimpft ist, kann zudem künftige Sexualpartnerinnen und -partner nicht mehr anstecken.

Den besten Schutz entfaltet die HPV-Impfung, wenn der Körper noch nicht mit HP-Viren in Kontakt gekommen ist. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung daher für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren. Daten aus dem Jahr 2018 belegen jedoch, dass bundesweit lediglich 43 Prozent der 15-jährigen Mädchen vollständig gegen HPV geimpft waren.

Nicht geimpfte Jugendliche können die HPV-Impfung bis zum Alter von einschließlich 17 Jahren nachholen. Die Krankenversicherungen tragen die Kosten bei Mädchen und Jungen zwischen 9 und 17 Jahren.

Humane Papillomviren können sexuell übertragen werden

Infektionen mit Humanen Papillomviren gehören weltweit zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Bereits kleine Mengen virushaltiger Körperflüssigkeiten oder winzige Hautschüppchen reichen für eine Weitergabe aus, wenn sie auf verletzte Haut oder auf Schleimhäute gelangen. Es wird angenommen, dass sich die meisten sexuell aktiven Menschen im Laufe des Lebens mindestens einmal mit HP-Viren infizieren. Die Wahrscheinlichkeit einer HPV-Infektion steigt bereits mit den ersten sexuellen Kontakten deutlich an.

Es gibt mehr als 200 unterschiedliche Typen von Humanen Papillomviren. Die meisten HPV-Infektionen heilen innerhalb von zwei Jahren von selbst aus, ohne dass Probleme auftreten. Wird eine HPV-Infektion mit einem sogenannten „Hochrisiko-Typ“ chronisch, besteht sie also dauerhaft fort, kann dies zur Entstehung von Krebsvorstufen und Krebserkrankungen führen – meist weit im Erwachsenenalter.

Weiterführende Informationen und Materialien zu Humanen Papillomviren und den Schutzmöglichkeiten bietet die BZgA unter:
https://www.liebesleben.de/hpv

Über LIEBESLEBEN:

LIEBESLEBEN ist eine Initiative zur Förderung sexueller Gesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Mit LIEBESLEBEN informiert die BZgA rund um ein sexuell selbstbestimmtes Leben und bietet niedrigschwellige Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention. Insbesondere zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI) kombiniert LIEBESLEBEN bevölkerungsweite Aufklärung und zielgruppenspezifische Maßnahmen in den Lebenswelten der Menschen, ob in der Schule oder in den medizinischen Versorgungsstrukturen wie der ärztlichen Praxis.
Website https://www.liebesleben.de
YouTube https://www.youtube.com/channel/UCzJhBqTI3VPZTuyLJL02N_g
Facebook https://www.facebook.com/liebesleben.de
Twitter https://twitter.com/LIEBESLEBEN_DE
Instagram https://www.instagram.com/liebesleben_de

„Unser Problem ist die Hausarbeit…

 – nicht HIV.”

Johanna, 30, hatte nach ihrem positiven HIV-Test Angst, keinen Partner mehr zu finden. Dann kam Simon. Er reagierte gelassen – der Zweisamkeit stand nichts im Wege.

„Du könntest mal wieder das Klo putzen!“ – „Ach, und du könntest ruhig mal die Spülmaschine ausräumen!“

Szenen einer Ehe. Lachend erzählt Johanna, wie sie immer wieder mit ihrem Mann Simon aneinander rasselt:

„Wir sind beide ein bisschen unordentlich und haben dann auch noch ganz verschiedene Vorstellungen: Für mich muss das Bad picobello sein, dafür lasse ich in der Küche alles rumliegen. Bei ihm ist es umgekehrt.“

Seit 2012 weiß Johanna, dass sie HIV-positiv ist. Sie hat sich bei ihrem Ex-Freund infiziert, der damals selbst nicht wusste, dass er HIV hatte.

„Sie können damit leben und Kinder kriegen“

Den HIV-Test machte sie im Gesundheitsamt. Als der Arzt ihr mitteilen musste, dass das Ergebnis „HIV-positiv“ lautete, wirkte er unsicher und überfordert. Aber er gab ihr eine wichtige Information mit auf den Weg: „Sie können auf jeden Fall damit leben und Kinder kriegen.“

Das erleichterte Johanna. Sie fürchtete nur, dass sie mit HIV nie wieder einen Partner finden würde. Doch ein Jahr später traf die studierte Sozialarbeiterin einen alten Bekannten wieder – Simon. Und plötzlich funkte es.

Entscheidendes Gespräch vorm ersten Sex

Wie aber würde Simon auf Johannas HIV-Infektion reagieren? „Ich fand, dass ich es auf jeden Fall vor dem ersten Sex sagen musste“, erinnert sich Johanna. Also nahm sie ihren Mut zusammen.

Simon reagierte von Anfang an erstaunlich gelassen. Er ist ein ruhiger Typ, der auf Informationen setzt und weiß, dass es gute Möglichkeiten gibt, sich vor HIV zu schützen. Der Zweisamkeit stand also nichts mehr im Wege. Heute leben Johanna und Simon idyllisch in einem Bielefelder Vorort, mit zwei Katzen und einem Hühnerhaus im Garten.

Die Familien der beiden sind im Bilde und gut aufgeklärt. Sie wissen: HIV muss in einer Beziehung kein Problem sein.

Anfangs Kondome, heute Schutz durch Therapie

Beim Sex benutzten Johanna und Simon anfangs Kondome. Heute praktizieren sie Schutz durch Therapie: Johannas HIV-Therapie verhindert, dass Simon sich ansteckt. Die Medikamente blockieren die Vermehrung von HIV im Körper, so dass eine Übertragung nicht mehr möglich ist.

Über diese Schutzmethode haben sich die beiden ausgiebig unterhalten, bevor sie die Kondome wegließen. Simon bat Johanna, ihm alles zu erklären. Sein entspanntes Resumé: „Ich vertraue der Wissenschaft.“ Das kann er auch – die Studienlage ist eindeutig.

Entspannter Umgang statt Schnappatmung

Johanna fühlt sich beim Sex viel wohler, seit HIV bei ihr durch die Medikamente unter Kontrolle ist. „Früher habe ich bei einer Kondompanne schnell mal Schnappatmung bekommen“, berichtet sie, „das hat sich jetzt erledigt.“

So können sich die beiden jetzt wieder anderen Fragen zuwenden. Zum Beispiel: Wer räumt eigentlich das Wohnzimmer auf?

Foto: WeltAidsTag.de

Foto: WeltAidsTag.de

Hier finden Sie die offiziellen Pressemitteilungen und Hintergrundmaterialien zum Welt-AIDS-Tag. Herausgegeben von den Initiatoren der Gemeinschaftsaktion: dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS). Pressemotive finden Sie außerdem unter www.bzga.de. Wenn Sie weiteres Hintergrundmaterial oder einen Interviewpartner benötigen, stehen Ihnen unsere Ansprechpartner gern zur Verfügung.

45. HIV- & Hepatitis-Fortbildung

Besondere Zeiten, besondere Maßnahmen. Mit dieser Einladung erhalten Sie Informationen, wie Sie an der 45. Fortbildung digital teilnehmen können. Auf unserer Webseite, welche unter www.aidshilfe-dresden.de erreichbar ist, werden wir ab dem 04.10. einen Zugangslink zur Verfügung stellen. Per Email eingeladene Personen erhalten eine Woche zuvor einen Direktlink. Mithilfe dieses Links können Sie am Tag der Veranstaltung in einem virtuellen Raum Platz nehmen und der Veranstaltung beiwohnen. Folgenden Ablauf haben wir für Sie vorbereitet.

Christian Flössner stellt überblicksartig den aktuellen Stand zum E-Rezept dar.

Dr. med. Benjamin Schleenvoigt ist Infektiologe am Universitätsklinikum Jena und spricht über Impfen bei Menschen mit Immunschwäche: Was genau ist bei dieser Personengruppe zu beachten? Es werden unerlässliche und kritische Vakzinen besprochen, szs. ein aktueller Überblick gegeben. Nutzen Sie die Gelegenheit mit Dr. Schleenvoigt in Austausch zu gehen – eine Diskussion ist erwünscht.

Claudia Druve, Mitarbeiterin der Aids-Hilfe Dresden, ist federführend beim Pilotprojekt s.a.m health engagiert. s.a.m health ermöglicht eine Laboranalyse für HIV, Syphilis, Chlamydien und Gonorrhö sehr dienstleistungsnah. Proben werden selbst entnommen, Ergebnisse per SMS oder Telefon mitgeteilt. Am Abend werden das Projekt näher beleuchtet, erste Zahlen präsentiert und Fragen beantwortet. Freuen wir uns auf einen erhellenden digitalen Abend.

Konkret:

„Impfen bei Immunschwäche: Das ist zu beachten“

Dr. Benjamin Schleenvoigt, Universitäts-Klinikum Jena

+

„s.a.m health – Vorstellung und erste Statistiken zum Pilotprojekt unter Beteiligung der Aids-Hilfe Dresden“

Claudia Druve, Aids-Hilfe Dresden

Spannende Themen erwarten Sie somit zur 45. HIV/Aids- & Hepatitis-Fortbildung am 12. Oktober um 19 Uhr aus dem Pullman Dresden Newa. Wir freuen uns, dass Sie diesen neuen Weg mit uns gehen.

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Welt-Hepatitis-Tag 2020

BZgA-Evaluationsergebnisse zu Beratungs- und Testangebot.

Zum Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli 2020 veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Evaluationsergebnissedes Modellprojekts „HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!“. Hierbei handelt es sich um Beratungs- und Testangebote mit einem niedrigschwelligen Zugang zu kostenlosen und anonymen Tests auf Infektionen mit dem HI- und dem Hepatitis-C-Virus für Drogen gebrauchende Menschen. Mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) wurde das Projekt in vier Bundesländern durchgeführt und begleitend evaluiert. Hintergrund ist, dass Menschen mit intravenösem Drogengebrauch ein erhöhtes Risiko für HI- und Hepatitis-Virusinfektionen haben, insbesondere für Hepatitis C.

Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass das Angebot kontinuierlich in Anspruch genommen wurde. Das gelang vor allem durch vertraute Strukturen und Personen, zu denen ein Vertrauensverhältnis besteht. Beides kann dazu beitragen, die Hemmschwelle, sich beraten oder testen zu lassen, zu verringern.

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Persönliche Ansprache und ein passgenaues Unterstützungsangebot fördern die Inanspruchnahme von Beratungs- und Testangeboten zu HIV und Hepatitis. Das trifft vor allem auf Zielgruppen zu, die einen erschwerten Zugang zum medizinischen Versorgungssystem haben. Das Projekt kann so einen Beitrag dazu leisten, Infektionen durch umfassende Aufklärung zu verhindern, sie frühzeitig zu erkennen und Betroffene mit medikamentösen Behandlungen zu unterstützen.“

Im Zeitraum Januar 2018 bis Ende August 2019 wurden insgesamt über 1.000 Beratungen und über 900 HIV- oder HCV-Tests in Einrichtungen der Drogenhilfe in Hamburg, Bremen, Hannover, Troisdorf, Dortmund und Düsseldorf durchgeführt. Rund ein Viertel der 306 auf HCV getesteten Personen war von einer aktiven, potentiell behandlungsbedürftigen HCV-Infektion betroffen. Im Projekt wurden die Teilnehmenden bei bereits bekannter oder neu diagnostizierter HIV- oder HCV-Infektion bei der Aufnahme einer Therapie unter fachärztlicher Betreuung unterstützt. Während der Projektlaufzeit haben mindestens 25 Personen eine HCV-Behandlung begonnen, mindestens 16 davon wurden in dieser Zeit abgeschlossen. Entscheidend für einen Therapiebeginn ist die persönliche Unterstützung durch Projektmitarbeitende, wie die Ergebnisse der qualitativen Interviews mit HCV-positiven Klientinnen und Klienten zeigen.

Die Befragung ergab auch, dass das Vertrauen, das die betroffenen Personen den Mitarbeitenden der Drogenhilfeeinrichtungen entgegenbringen, eine wichtige Rolle spielt. Der stetige Kontakt der Mitarbeitenden mit den oftmals täglich die Einrichtung besuchenden Personen kann die Hemmschwelle senken, sich über HIV und Hepatitis zu informieren und mögliche Risikosituationen sowie Präventionsmaßnahmen zu besprechen. Knapp 39 Prozent von 502 Befragten gaben an, keine Ärztin oder Arzt des Vertrauens zu haben. Zudem waren 13 Prozent der Befragten nicht krankenversichert.

Als ein weiteres Ergebnis der Befragung wurde von Projektmitarbeitenden und ärztlichen Fachkräften die Bedeutung des Aufbaus von Netzwerken zwischen behandelnden Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen und Einrichtungen der Drogenhilfe hervorgehoben.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führte das Projekt „HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!“ in Kooperation mit der Deutschen Aidshilfe (DAH) und dem Robert Koch-Institut (RKI) durch. Ziel des Projekts ist die Verstetigung und bundesweite Ausweitung des Angebots.

Der Abschlussbericht „HIV? Hepatitis? Das CHECK ich! – Modellprojekt zu Beratungen und Tests für Menschen, die Drogen gebrauchen, durchgeführt in niedrigschwelligen Einrichtungen der Drogenhilfe“ steht zum Herunterladen bereit unter:
www.liebesleben.de/fachkraefte/sexualaufklaerung-und-praeventionsarbeit/richtigen-zugang

Köln/Berlin, 24. Juli 2020. Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)

Weitere Informationen der BZgA zum Thema:
www.liebesleben.de/fachkraefte/

Kontakt:
Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle@bzga.de
https://www.bzga.de
https://twitter.com/bzga_de

1. Mai: Mit HIV arbeiten? Na klar!

Schon gewusst? Menschen mit HIV können in jedem Job arbeiten. Sie sind genauso leistungsfähig wie andere und Angst vor Ansteckung muss niemand haben: HIV ist im Alltag und im Berufsleben nicht übertragbar. Diese Botschaft wollen HIV-positive Arbeitnehmer*innen zum Tag der Arbeit 2020 verbreiten. Denn noch immer erleben Menschen mit HIV im Berufsleben Diskriminierung. Seien es (unzulässige) Nachfragen im Einstellungsverfahren, das Verlangen ärztlicher Atteste oder abwertende Kommentare von Kolleg*innen nach einem HIV-Coming-out.

Die Deutsche Aidshilfe stellt die Aktion “Mit HIV arbeiten? Na klar!” auf magazin.hiv näher vor. Die Aktion findet rund um den 1. Mai, dem Tag der Arbeit statt. Ein Besuch lohnt!

Heilen oder behandeln? Und!

Jahrzehntelang war eine vollständige Heilung von HIV kaum vorstellbar. In der HIV-Forschung gab es trotzdem große Durchbrüche. Hochwirksame Medikamente können Menschen mit HIV heutzutage ein gutes und langes Leben ermöglichen. Das Ziel der Heilung wurde aber nicht vergessen und rückt mit wissenschaftlichen Fortschritt wieder mehr in den Vordergrund.

Ob und wann es eine Heilung geben wird, steht zum heutigen Zeitpunkt nicht fest. Die Besonderheiten des Virus haben Mediziner seit seiner Entdeckung vor viele Herausforderungen gestellt.

Nichtsdestotrotz gibt es einige Ansätze der Forschung, die hoffen lassen. Der folgende Artikel soll einen kurzen Überblick geben und den aktuellen Stand vorstellen.

Dabei spielen viele medizinische Fakten eine Rolle. Wer noch einmal genau nachschauen möchte, was das HI-Virus im Körper macht, findet hier ein gutes Informationsvideo.

Der „Berliner Patient“

Der bisher einzige als geheilt geltende Patient ist Timothy Ray Brown, auch bekannt als „Berliner Patient“. Sein Fall hat gezeigt, dass eine Heilung prinzipiell möglich ist – und damit die Debatte darüber neu entfacht. Der damals in Deutschland lebende US-Amerikaner war neben HIV auch an Leukämie erkrankt. Doch 2007 passierte an der Berliner Charité das, was viele für unmöglich hielten. Browns behandelnder Arzt Dr. med. Gero Hütter führte bei ihm eine Stammzelltransplantation durch, welche Brown von der HIV-Infektion sowie der Krebserkrankung befreite. Bei einer Stammzelltransplantation wird das bestehende Immunsystem des Patienten komplett durch ein Neues ausgetauscht. In diesem besonderen Fall konnte es gelingen, die HIV-Infektion zu bekämpfen, weil der Stammzellspender eine natürliche, aber seltene Genmutation der T-Zellen des Immunsystems aufwies.

Um an menschliche Zellen anzudocken, nutzen HI-Viren sogenannte Rezeptoren auf der Oberfläche der Zielzelle. Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip passen Eiweiße in der HIV-Hülle zu diesen Rezeptoren und ermöglichen HI-Viren so das Eindringen in die Zelle. Dabei benutzt HIV mehrere Rezeptoren, so auch den Co-Rezeptor namens CCR5. Durch eine vererbte Mutation kann dieser CCR5-Rezeptor aber bei einigen Menschen vollständig fehlen (in Fachsprache: homozygote CCR5-delta-32 Mutation). Sie sind dann quasi immun gegen HIV, da die Viren nicht mehr in ihre Zellen eindringen können. Diese Mutation tritt bei ungefähr einem Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung auf.

Timothy Ray Brown lebt inzwischen seit über 12 Jahren ohne ART und gilt als geheilt von HIV.

Sein Beispiel erreichte einen großen Durchbruch in der HIV-Forschung, auch wenn eine Wiederholung bis jetzt noch nicht möglich war. Aktuell gibt es aber zwei vielversprechende Hoffnungsträger. Bei Patienten aus London und Düsseldorf ist nach einer ähnlichen Behandlung kein Virus mehr im Körper nachweisbar. Um von einer Heilung zu sprechen ist es jedoch zu früh, noch kann der Virus nach einiger Zeit wieder auftreten.

Gentherapeutische Ansätze

Eine Stammzelltransplantation wie bei Brown ist mit vielen Nebenwirkungen verbunden und kann mitunter zum Tod führen. Deswegen ist diese Methode keine universelle Möglichkeit, HIV beizukommen und nur Ausnahmefällen vorbehalten.

Der Co-Rezeptor CCR5 ist trotzdem wichtiger Bestandteil der HIV-Forschung. Die bisherigen Erkenntnisse liefern die Grundlage für gentherapeutische Ansätze. Die Idee ist, das Ablesen des CCR5 Rezeptors mittels Gensonden zu blockieren oder ihn mit „Genscheren“ (wie Zinkfingernukleasen, TALEN oder CRISPR/Cas9) gezielt zu entfernen. Um Hi-Viren kein Angriffsziel im Körper mehr zu bieten, sollen die veränderten Stammzellen oder Zellen ohne CCR5 das vorhandene Immunsystem ersetzen. Tierversuche haben gezeigt, dass diese Methode durchaus funktioniert. Beim Menschen lässt sich auf diese Weise bis jetzt aber nur ein geringer Anteil der HIV-Zielzellen erreichen. Es gibt zudem auch HI-Viren, welche so mutieren können, dass sie einen anderen Rezeptor als den CCR5-Rezeptor benutzen. Das war beispielsweise beim sogenannten „Essen-Patient“ der Fall.

Einen Eingriff in die Keimbahn, das heißt, einen Menschen von Geburt an mit solchen CCR5-negativen Zellen auszustatten, sieht man als sehr gefährlich und unethisch an. Der chinesische Wissenschaftler Jiankui He hatte bei zwei Embryonen diesen Eingriff vorgenommen und mit der Genschere CRISPR behandelt. Nach der Geburt der beiden Mädchen hatte er sich damit gerühmt, sie immun vor HIV gemacht zu haben. Ungeahnte „off-target Effekte“ kann man dabei aber nicht voraussagen. Diese Effekte könnten Mutationen verursachen, welche das entstehende Leben nachhaltig beeinflussen. He wurde dafür von der Fachwelt scharf kritisiert. Jüngste Veröffentlichungen seiner Arbeit lassen zudem an diesem Erfolg zweifeln.

Weitere Methoden

Neben dem CCR5-Rezeptor gibt es aber auch noch andere Ansätze, eine Heilung anzustreben. Dazu zählen zum Beispiel, das verstärkte Anwenden der ART direkt nach der Infektion oder das Einsetzen von breit-neutralisierenden Antikörpern. Das ist auch verbunden mit der Erforschung eines Impfstoffes, um die HIV-Infektion langfristig kontrollieren zu können.

CAR-T-Zelltherapie

Eine der aktuellsten Therapiemethoden ist die CAR-T-Zelltherapie. Diese kommt eigentlich aus der Krebsforschung, könnte aber theoretisch auch bei HIV-Patienten angewendet werden. Dabei werden T-Zellen mit chimären Antigenrezeptoren („chimeric antigen receptor“, CAR) ausgestattet und lassen sich dann gezielt auf ein bestimmtes Angriffsziel richten. Bezogen auf HIV könnten die Car-T-Zellen auf bestimmte Proteine von HI-Viren gelenkt werden, um so infizierte Zellen zu zerstören.

„Kick & kill“ und „Block & lock“

Eine weitere Methode richtet sich gegen latente HI-Viren, welche eine große Schwierigkeit beim Kampf gegen das Virus ausmachen. Das heißt, die Fähigkeit von HI-Viren, ihr Erbmaterial in das von menschlichen Zellen einzufügen und dort über lange Zeit inaktiv zu verweilen. In diesem Zustand richtet HIV zwar keinen Schaden an, kann aber auch nicht durch das Immunsystem oder HIV-Medikamente erkannt werden. Durch Aktivierung der infizierten Zelle wird das Virus wieder aktiv und vermehrt sich, bis die Zelle stirbt. Die im englischsprachigen Raum „Kick and kill“ genannte Methode zielt darauf ab, diese HIV-Reservoirs aufzuspüren und zu aktivieren.

Die von der aufgeweckten Zelle neu gebildeten HI-Viren können aber bei gleichzeitiger HIV-Medikation keinen Schaden mehr anrichten und vom Immunsystem beseitigt werden.

Andere Versuche gehen in die gegensätzliche Richtung. Sie wollen diese latenten HI-Viren in der Zelle einschließen, also eine Aktivierung des Virus verhindern und es damit ungefährlich machen. Diese Methode nennt man „Block & lock“ oder „Soothe & sleep“.

Fazit

Die dargelegten Forschungsfelder sind vielversprechend, besitzen jedoch alle ihre Vor- und Nachteile. Sie müssen noch weiterentwickelt und in Studien erprobt werden. Die derzeitigen Methoden sind zum Teil auch mit hohen Kosten verbunden.

Forscher vermuten, dass eine Heilung am ehesten mit der Kombination von mehreren Therapiemethoden möglich sein wird. Solange sich das Virus nicht vollständig aus dem Körper eliminieren lässt, ist das Ziel eine Senkung der Viruslast unter die Nachweisgrenze, auch ohne die Einnahme von Medikamenten. Die bereits erzielten Erfolge verleihen dabei neuen Auftrieb und lassen mit Hoffnung in die Zukunft blicken.

Paul Jäschke

Quellen und weiterführende Links (letztmalig abgerufen am 06.02.2020 um 14:00 Uhr):

https://magazin.hiv/2019/12/04/hiv-heilung-2019/

https://www.aidshilfe.de/forschung#tab-1

Vortrag Gero Hütter im Rahmen der 44. HIV- & Hepatitis-Fortbildung, Dresden 04.11.2019

Hütter, Gero. (2018). Die Heilung des Timothy Brown. MMW – Fortschritte der Medizin. 160. 27-30. https://doi.org/10.1007/s15006-018-0651-5

Hütter, Gero. (2016). Stem cell transplantation in strategies for curing HIV/AIDS. AIDS Res Ther 13, 31. https://doi.org/10.1186/s12981-016-0114-y

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/HIV-Heilung-ist-schwierig-aber-moeglich-299196.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87288/CAR-T-Zelltherapie-koennte-HIV-Infektionen-langfristig-unterdruecken

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Antikoerper-gegen-HIV-eine-neue-Strategie-zur-Heilung-296211.html

„London-Patient“:

https://www.aidshilfe.de/meldung/londoner-patient-hiv-heilung

https://www.tagesspiegel.de/wissen/ein-zweiter-berliner-patient-hiv-heilung-macht-hoffnung-auf-neue-therapien/24066608.html

„Düsseldorf-Patient“:

https://www.zeit.de/news/2019-03/07/duesseldorfer-patient-womoeglich-von-hiv-geheilt-190307-99-284153

https://www.newscientist.com/article/2195780-a-third-person-may-have-become-hiv-free-after-a-bone-marrow-transplant/

„Essen-Patient“:

Esser, Stefan. Verheyen, Jens. (2019). Der >>Essen-Patient<< in: Retroviren Bulletin 2_2019, Nationales Referenzzentrum für Retroviren München, S. 2-3

Kritische Auseinandersetzung mit der Arbeit von Jiankui He:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/203744/Keimbahntherapie-Die-ersten-CRISPR-Babies

https://www.technologyreview.com/s/614764/chinas-crispr-babies-read-exclusive-excerpts-he-jiankui-paper/?utm_source=Nature+Briefing&utm_campaign=da355fca4a-briefing-dy-20191202_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_c9dfd39373-da355fca4a-44463569

 

 

S.A.M-Checkpoint in Sachsen

S.A.M Mein Heimtest – Regelmäßige Tests auf HIV und sexuell übertragbare Infektionen (STI).

Mit S.A.M kannst du dich regelmäßig auf HIV, Syphilis, Gonorrhö (Tripper) und Chlamydien testen. Die Test-Kits werden in einem diskreten Umschlag an eine Adresse deiner Wahl geliefert. Die Probenröhrchen, die du ins Labor sendest, enthalten keine persönlichen Daten, sie sind mit einer Codenummer versehen.

Das Team der Aids-Hilfe Dresden führt als S.A.M-Checkpoint nach deiner Registrierung mit dir das Erstgespräch durch. Anschließend erklären sie dir den Umgang mit dem Material. Zu Hause entnimmst du dann die Proben und sendest sie ins Labor. Die Ergebnisse erhältst du anschließend bequem per SMS.

Wie funktioniert S.A.M Mein Heimtest?

1. Online-Registrierung auf www.samtest.de

  • Du wählst einen S.A.M-Checkpoint aus.
  • S.A.M stellt dir die Kontaktdaten des ausgewählten S.A.M-Checkpoints bereit.
  • Du vereinbarst telefonisch einen Termin zur Erstberatung mit dem S.A.M-Checkpoint.

2. Erstberatung im S.A.M-Checkpoint

  • Gemeinsam mit der medizinischen Fachkraft entscheidet ihr über die für dich geeignete Testfrequenz, d. h. einmal jährlich, alle 6 Monate oder alle 3 Monate.
  • Das erste S.A.M-Testkit bezahlst du im S.A.M-Checkpoint und bekommst es direkt mit nach Hause. Alle nachfolgenden Testkits werden an deine angegebene Lieferadresse gesendet.

3. Probenentnahme zu Hause

  • Die S.A.M-Testkits enthalten alles Notwendige, um die Proben für den Labortest zu entnehmen (eine kleine Menge Blut aus der Fingerkuppe, Abstriche mit Wattestäbchen und ggf. eine Urinprobe) und zu versenden.
  • Du versendest die Proben im vorfrankierten Rückumschlag an unser Labor.

4. Ergebnismitteilung via Telefon innerhalb von 7 Tagen (nach Eingang der Proben in unserem Labor)

  • Wenn alle Tests negativ sind (keine Infektion vorliegt), informieren wir dich darüber per SMS.
  • Wenn die Analyse ergibt, dass eine Infektion vorliegt, wirst du per SMS gebeten, dich telefonisch an deinen S.A.M-Checkpoint zu wenden, um über die Ergebnisse und Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen. Du kannst auch einen Beratungstermin im S.A.M-Checkpoint vereinbaren. Alle bei S.A.M getesteten Infektionen sind gut behandelbar.

Wie viel kostet S.A.M Mein Heimtest?

Das erste S.A.M-Testkit kostet 32,00 €. (Diesen kannst du in Dresden ausschließlich bar bezahlen.)

Zahlungsmöglichkeiten im Rahmen des Abos:

  • Zahlung pro Testkit – 32,00 €/Kit (online mit Kredit- oder EC-Karte zahlbar).
  • Wenn du eine automatische Abbuchung mit einer Kreditkarte zustimmst, zahlst du 29,00 €/Kit und sparst 3,00 €.
  • Porto und Verpackung, Laboruntersuchungen und Support sind im Preis inbegriffen.

Wie erhalte ich Informationen von S.A.M Mein Heimtest?

S.A.M Mein Heimtest hält dich per SMS auf dem neusten Stand. S.A.M Mein Heimtest sendet dir in den folgenden Fällen SMS-Nachrichten:

  • Zur Mitteilung der Kontaktdaten des S.A.M-Checkpoints, damit du dein S.A.M-Abo aktivieren kannst.
  • Zur Erinnerung an deinen persönlichen Besuch in einem S.A.M-Checkpoint zur Aktivierung des Abonnements und Abholung des ersten Testkits.
  • Um dir einen Link zu unserer Videoanleitung zu senden, die dich bei der Durchführung der Probenentnahme unterstützt.
  • Wenn das Testkit an deine Lieferadresse versandt wurde.
  • Zur Bestätigung, dass deine Proben im Labor angekommen sind.
  • Wenn deine Testergebnisse vorliegen.
  • Wenn der nächste Test ansteht und eine Zahlung fällig ist (ab dem zweiten Test).
  • Um dich zu bitten, einen kurzen Feedback-Bogen auszufüllen.

Links

Diese Informationsseite entstand mit freundlicher Unterstüzung durch die Kooperationspartnerinnen AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. & Aids-Hilfe Dresden e.V.

PrEP ist da!

Für die HIV-Prophylaxe zahlt jetzt die Kasse. PrEP wird seit dem 1.9. Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Deutsche Aidshilfe begrüßt breite Verfügbarkeit einer weiteren Safer-Sex-Methode. Jetzt für Versorgungssicherheit sorgen.

Seit dem 1. September ist die HIV-Prophylaxe PrEP eine reguläre Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Bei Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko übernehmen sie die Kosten für das Medikament und die erforderlichen Begleituntersuchungen. So regelt es das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG).

Dazu sagt Björn Beck vom Vorstand der Deutschen Aidshilfe (DAH):

„Die Einführung der PrEP als Kassenleistung ist ein Meilenstein für die HIV-Prävention: Eine weitere Möglichkeit, sich vor HIV zu schützen, wird leichter zugänglich – unabhängig vom Geldbeutel. Jetzt geht es darum, dass auch alle von PrEP erfahren, die sie brauchen, und dass ausreichend geeignete Praxen zur Verfügung stehen.“

Die DAH startet darum unter dem Hashtag #PrEPistda einen Aktionsmonat. Sie fordert zudem die Privaten Krankenversicherungen auf, ebenfalls die Kosten für die PrEP zu übernehmen. Hier bietet sich zurzeit noch ein uneinheitliches Bild.

Eine weitere Schutzmethode

Mit der Kassenfinanzierung wird sich die PrEP weiter etablieren und in den nächsten Jahren viele Tausend HIV-Infektionen in Deutschland verhindern – laut einer Studie rund 21.000 bis zum Jahr 2030. Das wird auch dem Gesundheitssystem viel Geld sparen.

Die PrEP wird andere Schutzmöglichkeiten dabei nicht ablösen, sondern ist eine von drei heute verfügbaren Methoden, um beim Sex eine HIV-Übertragung zu vermeiden. Die anderen beiden sind Kondome und die Schutzwirkung der HIV-Therapie (sie verhindert auch die Übertragung von HIV).

Die Deutsche Aidshilfe begrüßt diese Vielfalt an Möglichkeiten: „Schutz vor HIV gelingt am besten, wenn Menschen die Methode wählen können, die am besten zu ihnen persönlich und der jeweiligen Situation passt“, betont DAH-Vorstand Björn Beck.

Engpässe in der ärztlichen Versorgung

Die PrEP dürfen auf einem Kassenrezept nur Ärzt_innen verschreiben, die auf HIV spezialisiert sind oder auf andere Weise eine entsprechende Qualifikation nachweisen können; erforderlich ist dann eine Hospitation und eine Mindestanzahl bereits behandelter HIV- oder PrEP-Patient_innen. Diese hohen Hürden werden nach Einschätzung der Deutschen Aidshilfe zu Versorgungsengpässen führen, zum Beispiel in kleineren Städten und auf dem Land. In manchen Regionen gibt es keine oder kaum HIV-Schwerpunkt-Praxen.

Dazu Björn Beck: „Wir brauchen eine Lösung, die lange Wege vermeidet und Überlastung von Arztpraxen vorbeugt. Die fachliche Qualifikation lässt sich auch auf leichtere Weise sicherstellen. Es darf nicht passieren, dass Menschen aufgrund fehlender Angebote von dieser Schutzmethode abgeschreckt werden – das könnte vermeidbare HIV-Infektionen zur Folge haben.“

Die Deutsche Aidshilfe hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung und den GKV-Spitzenverband, die die Regeln zur PrEP-Verschreibung erstellt haben, in einem Brief aufgefordert hier nachzubessern.

Was genau ist PrEP?

Bei der PrEP nehmen HIV-negative Menschen ein HIV-Medikament mit zwei Wirkstoffen ein und sind damit vor einer Ansteckung geschützt. Das Medikament verhindert, dass HIV sich in Körperzellen festsetzen kann, wenn es zu einem Kontakt mit dem Virus kommt.

Für manche Menschen, die sich bisher nicht immer vor HIV geschützt haben, ist die PrEP die beste Möglichkeit: Sie wirkt unabhängig vom Verhalten in einer konkreten sexuellen Situation. Anders als bei Kondomen können Leidenschaft, Rausch oder Ängste nicht dazu führen, dass die Anwendung unterbleibt. Zudem sind PrEP-Nutzer_innen nicht auf die Mitwirkung der Partner_innen angewiesen. PrEP nimmt auch Ängste und macht so bei manchen Menschen eine lustvolle Sexualität erst wieder möglich.

Die meisten Menschen vertragen das Medikament gut. Treten Nebenwirkungen auf, lassen sie sich in der Regel gut handhaben.

Tests auf Geschlechtskrankheiten – nicht nur bei PrEP!

Unverzichtbar ist bei einer PrEP die medizinische Begleitung. Dazu gehören regelmäßige HIV-Tests und die Überprüfung der Nierenwerte. Im Rahmen der PrEP-Versorgung sind auch routinemäßige Tests auf andere sexuell übertragbare Infektionen möglich und wichtig.

„Dass hier etwas für frühe Erkennung und Behandlung von Infektionen getan wird, ist gut für die Gesundheit und verhindert weitere Übertragungen. Diese Regel kann als Vorbild dienen. Es gibt keinen Grund, die Kostenübernahme auf die PrEP zu beschränken: Regelmäßige Checks sollten dringend bei allen Menschen von der Krankenkasse bezahlt werden, die Bedarf haben“, sagt Björn Beck.

Infoseite zur Kassenfinanzierung

PM: DAH.de 30.08.2019

Aktiv zur sexuellen Gesundheit beitragen

Neu: Frauengesundheitsportal der BZgA informiert zum Thema.

Im Vorfeld des Welttages der sexuellen Gesundheit am 04. September 2019 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)auf ihren neuen Themenschwerpunkt „Sexuelle Gesundheit“ unter www.frauengesundheitsportal.de hin. Auf der Webseite erfahren Frauen, wie sie aktiv zu ihrer sexuellen Gesundheit beitragen können. Die Risiken sexuell übertragbarer Infektionen (STI) und anderer Erkrankungen zu kennen, ist wichtig. So sind sexuell aktive Frauen zum Beispiel besonders häufig von Infektionen der Harnwege betroffen: Weil ihre Harnröhre sehr viel kürzer als beim Mann ist, können Keime leichter in die Blase gelangen und dort eine Entzündung verursachen.

Ständiger Harndrang, brennende Schmerzen beim Wasserlassen und krampfartige Bauchschmerzen – an einer Blasenentzündung erkranken viele Frauen nicht nur einmal im Leben. Die häufigste Ursache sind Darmbakterien: Sie gelangen durch Schmierinfektionen, auch beim Sex, in die Harnröhre. Zur Vorbeugung einer Blasenentzündung gibt es eine Reihe von Alltagstipps: Hilfreich kann sein, nach dem Geschlechtsverkehr Wasser zu lassen, um Bakterien auszuspülen. Der Intimbereich sollte nach dem Toilettengang dann (und grundsätzlich immer) von vorne nach hinten gereinigt werden, damit möglichst wenige Darmbakterien in die Harnröhre gelangen. Dabei ist eine zu intensive Intimhygiene mit Seifen oder Spülungen nicht sinnvoll, da sie den natürlichen Schutz im Genitalbereich verändert. Auf ph-neutrale Waschlotionen ist dabei ebenfalls zu achten.

Der neue BZgA-Themenschwerpunkt informiert zudem über sexuell übertragbare Infektionen (STI), deren Häufigkeit in jüngster Zeit wieder deutlich ansteigt. Das Frauengesundheitsportal gibt Auskunft darüber, welche STI es gibt und welche gesundheitlichen Folgen sie haben können. Das Thema Prävention ist dabei von besonderer Bedeutung. Es werden Maßnahmen aufgezeigt, mit denen das Risiko einer Ansteckung verringert werden kann. Ergänzend weist das Portal auf die verschiedenen Beratungsangebote hin, bei denen Frauen fachlichen Rat einholen können.

Informationen für Frauen zum Thema sexuelle Gesundheit:
https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/sexuelle-gesundheit/

Beratungsangebote für Frauen zu STI:
https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/sexuelle-gesundheit/hilfe-und-beratung/

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) spricht mit ihren Internetseiten www.frauengesundheitsportal.de und www.maennergesundheitsportal.de gezielt Frauen und Männer an, um sie über die Möglichkeiten einer geschlechtsspezifischen Gesundheitsvorsorge zu informieren. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und können die persönliche Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt oder auch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal nicht ersetzen.

Kontakt:
Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle@bzga.de
https://www.bzga.de
https://twitter.com/bzga_de

Sex und Rausch

Martin Viehweger steuert einen neuen Artikel für das (Männer-) Gesundheitsportal “Pflege Deinen Schwanz” bei. Er widmet sich dem großen Thema Sex und Rausch. Pointiert beschreibt er Gründe für Substanzkonsum und nimmt dabei vornehmliche Partydrogen in den Blick. Weshalb nur ein ganzheitlicher Ansatz Antworten auf Fragen nach dem Umgang mit diesen recht neuen Phänomen liefern kann, beschreibt Viehweger eindrucksvoll. Ein offener(er) Umgang mit dem Thema bei den richtigen (Beratungs-)Stellen kann Zugänge und somit Präventionsansätze schaffen. Hier geht´s zum Artikel.

Sexuelle Assistenz

Das Bedürfnis nach Berührung, das Gefühl begehrenswert zu sein und die Anerkennung durch körperliche Interaktion sind Gründe für die Etablierung einer sogenannten Sexuellen Assistenz, die sich in Abhängigkeit ihres Settings wesentlich oder unwesentlich von Prostitution unterscheidet.

Mittlerweile existieren verschiedene Begrifflichkeiten und Definitionen, wie die Differenzierung von Passiver und Aktiver Assistenz sowie Neologismen, wie Sexualbegleitung oder Surrogatpartnerschaft. Im Folgenden soll der Versuch einer begrifflichen Schärfung vorgenommen werden, um darauffolgend eine adäquate Auseinandersetzung mit den Chancen und Herausforderungen der jeweiligen Angebote zu ermöglichen.

Jede „sexuelle Handlung mindestens einer Person an oder vor mindestens einer anderen unmittelbar anwesenden Person gegen Entgelt oder das Zulassen einer sexuellen Handlung an oder vor der eigenen Person gegen Entgelt“ ist nach §2 Prostituiertenschutzgesetz eine sexuelle Dienstleistung und somit Prostitution. Aktive Sexualassistenz, Sexualbegleitung sowie die Surrogatpartnerschaft gelten in diesem rechtlichen Sinn als sexuelle Dienstleistung. Weiter juristische Ausführungen zur Sexualassistenz und -begleitung v.a. auch im Kontext von Betreuungsverhältnissen finden Sie in der Expertise von pro familia in der Linkliste.

Diese aktive Komponente ausschließend umschreibt Passive Sexualassistenz alle Maßnahmen zur Schaffung konkreter Voraussetzungen zur Verwirklichung einer selbstbestimmten Sexualität. Beginnend bei der Körperpflege, der Rasur und dem Make Up, bis hin zur Schaffung zeitlicher Freiräume und von Privatsphäre, sowie die Unterstützung und Hinführung zur Äußerung von eigenen sexuellen Bedürfnissen oder auch Sexualberatung. Weiterhin zählen Informationen über Praktiken, die Beschaffung von Materialien und Hilfsmitteln, die Besorgung von Videos sowie die Vermittlung zu Prostituierten oder Service-Diensten zur Passiven Sexualassistenz. Somit sind die Eltern, die ihr adoleszentes Kind aufklären ebenso passive Sexualassistent_innen, wie die engagierte und professionelle Fachkraft in der Behindertenhilfe, die mit einem Klienten auf seinen Wunsch einen Pornofilm ausleiht. Dabei sind die Grenzen zwischen passiver und aktiver Assistenz mitunter fließend. Bspw. das Zeigen, wie Masturbation funktionieren kann ist eindeutig passiv, aber ist die kommunikative Begleitung während der Masturbation auch eindeutig passiv?

Sexualassistenz und Sexualbegleitung hingegen werden von zahlreichen Autor_innen und Fachkräften oft bedeutungsgleich verwendet. Dennoch beschreiben Sie eine wesentliche Differenzierung in der Angebotsform. Grob kann konstatiert werden, dass Sexualbegleitung immer ein Angebot von Aktiver Sexualassistenz darstellt. Aktive Sexualassistenz hingegen entspricht nicht immer den Überzeugungen von Sexualbegleitung. Seit 2008 bietet das Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter (ISBB) in Trebel die Ausbildung zur sogenannten Empower-Sexualbegleitung ISBB® an und ermöglichte somit deutschlandweit erstmalig die Professionalisierung von Sexualassistenz zu sogenannter Sexualbegleitung. Haben die Assistenzgeber_innen die, aus 4 Erotik-Workshop-Wochenenden und einem Tantra-Workshop bestehende, kostenintensive Zertifizierung zur/ zum Empower-Sexualbegleiter_in des ISBB absolviert, haben Sie das Recht, ihr Angebot als Empower-Sexualbegleitung zu bezeichnen. Der Zusatz „Empower“ soll dabei die reflexive Komponente des Angebotes mit dem Fokus auf der Befähigung zur Selbstständigkeit hervorheben. Verfügen die Assistenzgeber_innen über andere pädagogische und/ oder pflegerische Kompetenzen, als grundlegende Basisqualifikation, handelt es sich um eine professionelle Sexualassistenz. Existieren keine spezifischen Qualifikationen und darauf aufbauend kein pädagogisches Gerüst, dann sprechen wir von Prostitution. Nichtsdestotrotz ist jedes eben beschriebene aktive Angebot eine sexuelle Dienstleistung.

Ferner bietet Sexualbegleitung als Bestandteil auch eine reflektierte Surrogatpartnerschaft an. Übersetzt bezeichnet eine Surrogatpartnerschaft eine Ersatz-Partnerschaft und erfordert somit ein emotionales Verhältnis zwischen Kunde und Assistenzgeber_in. Der so entstehende therapeutische Ersatzpartner ersetzt den Sexualpartner temporär im Rahmen einer Sexualtherapie. Dieses Konstrukt berührt jedoch eine Fülle rechtliche Rahmenbedingungen, die bspw. eine gleichzeitige Tätigkeit als Psychotherapeut_in und Surrogat verbieten.

Sexualassistent_innen bezeichnen sich als Berührer_in, Nacktfalter_in, Sex-Therapeut_in, Masseur_in oder Empower-Sexualbegleiter_in ISBB®, dann jedoch nur, wenn Sie die erforderliche Qualifikation absolviert haben. In der Linkliste finden Sie darüber hinaus einen Link zu einer Liste von Sexualbegleiter_innen in Deutschland. Die Inhalte und begriffliche Bezeichnung einer sexuellen Assistenz hängt also wesentlich von der jeweiligen Qualifikation der Assistenzgeber_innen ab, sowie deren Angebotsdimension. Inhalte einer Aktiven Sexualassistenz oder Sexualbegleitung können also sein: zuhören oder reden, lachen und weinen, kuscheln und sich eng aneinanderschmiegen, Körper fühlen und berühren (dürfen), Körper und Erotik erforschen und kennen lernen, Kribbeln spüren und Spannung erleben, Geschlechtsverkehr und Entspannung genießen.

Das Angebot der sexuellen Assistenz ist weder ausschließlich von bestimmten Geschlechtern, noch konkreter Klientel nutzbar. Nichtsdestotrotz existieren verhältnismäßig viel mehr weibliche Assistentinnen, als männliche Assistenten.

Die Gründe, sexuelle Assistenz in Anspruch zu nehmen sind äußerst vielfältig und zeigen, dass es sich bei Sexualassistenz oder Sexualbegleitung nicht ausschließlich um eine zweckdienliche Umbezeichnung von Prostitution handelt. In meiner bisherigen Arbeit im Umfeld der Sexualassistenz habe ich eine Fülle von Bedürfnissen erlebt, die eine sexuelle Assistenz erfordern.

Bisher wurden die Begrifflichkeiten v.a. im Kontext der sogenannten Behinderten- und Altenhilfe verwendet. Sexuelle Assistenz ist jedoch ein Angebot, das natürlich auch von Menschen ohne sogenannter Behinderung beansprucht werden kann. Waren Sie in Ihrer Vergangenheit bspw. sexualisierter Gewalt ausgesetzt, haben Sie Erektions- oder Ejakulationsstörungen, können Sie sich aufgrund körperlicher Behinderungen nicht selbst befriedigen oder werden Sie in der Auslebung Ihrer Sexualität von äußerlichen oder innerlichen Faktoren behindert, dann bietet Sexuelle Assistenz oder Sexualbegleitung eine professionelle und reflektierte Auseinandersetzung und Hilfestellung.

Auch wenn kein tatsächliches Recht auf Sexualität und somit kein Recht auf Sexuelle Assistenz existiert, stellt diese Angebotsform eine therapeutische Unterstützungsleistung dar, die sexuelle Bedürfnisse fokussiert und somit eine Form der Sicherstellung der in Artikel 2 des Deutschen Grundgesetzes angedeuteten sexuellen Selbstbestimmung darstellt.

Es handelt sich auch um kein ‘dem Manne inne liegendes Recht darauf, jemand weiblichen zur Verfügung gestellt zu bekommen, der alles mitmacht’, so wie es angebliche feministische Plattformen beschreiben. Reflektierte sexuelle Assistenz oder Sexualbegleitung können mannigfaltige Fehlentwicklungen oder Bedürfnislücken in der sexuellen Sozialisation sowohl des Mannes, als auch der Frau, thematisieren und dürfen nicht ausschließlich mit der Ausbeutung der Assistenzgeber in unmittelbaren Zusammenhang gebracht werden.

Hinsichtlich der Finanzierung existieren mittlerweile verschiedene Argumentationswege, die bspw. einen Übernahme der Kosten von Sexualbegleitung über die Krankenkasse fordern bzw. ferner wird vereinzelt Sexuelle Assistenz bei Menschen, die unfallbedingt in der Auslebung Ihrer sexuellen Bedürfnisse beeinträchtigt sind, von der Pflegekasse finanziert. Gleichzeitig muss jedoch konstatiert werden, dass bspw. Menschen, die aufgrund Ihrer sogenannten Behinderung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeiten müssen, trotz Vollzeitbeschäftigung nicht ausreichend entlohnt werden, um eine Sexualbegleitung einzukaufen. Auf diese Weise entsteht ein ungleicher Zugang zu Sexueller Assistenz in Anbetracht der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Die Kosten für eine Stunde Sexualbegleitung variieren in Abhängigkeit der verschiedenen Kostensätze und unterschreiten selten 80,00 Euro.

Sexuelle Assistenz bietet also abschließend eine Angebotsform, die keiner konkreten Nutzer_innengruppe zu zuschreiben ist und im Rahmen der individuellen sexuellen Selbstbestimmung von Männern und Frauen, mit und ohne sogenannter Behinderung in Abhängigkeit Ihrer Bedürfnisse in Anspruch genommen wird. Die jeweiligen Inhalte der Sexuellen Assistenz orientieren sich dabei wesentlich an den Bedürfnissen der Klienten in Wechselbeziehung mit der Angebotspalette der jeweiligen Assistenzgeber_innen, denn wie schon Kurt Tucholsky erkannte: Mit dem nackten Körper stets den Begriff der Erotik verbinden: das ist ungefähr so intelligent, wie beim Mund stets an Essen zu denken. Mit dem Mund ißt man nicht nur; man spricht auch mit dem Mund. Durch die nackte Haut atmet Mann und Frau.

Paul Berthold

weiterführende Links:

Link zu pro familia-Expertise Sexuelle Assistenz für Frauen und Männer mit Behinderungen – https://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/expertise_sexuelle_assistenz.pdf

Link zu Liste von Sexualbegleiter_innen – https://www.deva-bhusha.de/sexualbegleitung-vernetzt/

43. HIV/Aids- & Hepatitis-Fortbildung

Das Thema HCV-Therapie und mögliche Reinfektionen wird oft emotional geführt. Wir wollen den Diskurs entzerren und Handlungsempfehlungen erarbeiten. Vermutet wird, dass HCV-Reinfektionen eine große Gefahr für HIV-positive Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), darstellt. Welches engmaschige Netz für Nachuntersuchungen böte sich an? Wie differenziert sollen MSM mit Reinfektion behandelt werden. Wir wollen den Abend fern von Argumenten gegen eine (erneute) Therapie einer Risikopatientengruppe ansehen – Ziel ist eine Sensibilisierung von Zielgruppen und medizinischen Personal.

„Schutz durch Therapie – 11 Jahre nach dem EKAF Statement“ – War da was? Verschiedene neue Untersuchungen bestätigen eine Nicht-Übertragbarkeit unter HIV-Therapie (HPTN052, PARTNER und Opposites Attract). Doch wie kommen die Informationen an, wer kennt sie, wie werden sie im Alltag nützlich umgesetzt? Nach wie vor berichtet die Positive Community über Unwissenheit, Diskriminierung und Benachteiligung in unterschiedlichsten Bereichen, von privat bis institutionell. Linn Mehnert gibt uns Einblicke in Lebenswelten, die elf Jahre nach EKAF weltfremd wirken. Es ist an der Zeit, die Botschaft „n=n“ (nicht nachweisbar = nicht übertragbar) gesellschaftlich zu machen.

Wir haben uns zudem etwas Neues überlegt. Jede Veranstaltung beginnt nun mit einer Infobox zu tagesaktuellen Themen. Dieses Mal informieren wir kurz über securPharm: den elektronischen Pass für jedes Arzneimittel.

Konkret:

„HCV-Reinfektionen und HIV-positive Risikogruppen – eine Herausforderung“

Dr. med. Michael Waizmann; Medcenter Leipzig

+

„Schutz durch Therapie – 11 Jahre nach dem EKAF Statement“

Psychologin Linn Mehnert (Netzwerk Frauen und Aids)

Spannende Themen erwarten Sie somit zur 43. HIV/Aids- & Hepatitis-Fortbildung am 06. Mai, um 19 Uhr im Pullman Dresden Newa. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Die Anmeldemodalitäten sowie eine Anfahrtsskizze zum Veranstaltungsort finden sich in folgendem PDF.

 

Weil ich es mir wert bin.

Am 24. April 2019, ab 19 Uhr findet in gewohnter Atmosphäre eine Testaktion im Bunker statt. Es besteht die Möglichkeit, sich auf HIV, Hepatitis sowie Syphilis testen zu lassen. Die Angebote sind anonym und kostenfrei. Die Ergebnisse können am folgenden Abend, dem 25. April 2019 zwischen 19 und 20 Uhr, im Bunker persönlich abgeholt werden, oder später zu den regulären Öffnungszeiten in der AIDS-Beratung Dresden.

Menschenrechte?!

Wofür steht Soziale Arbeit und Bildung in Sachsen?

Der Fachtag richtet sich an alle Organisationen der Sozialen Arbeit und Bildung, die im Freistaat Sachsen aktiv sind. Ziel ist es, einen fach- und verbandsübergreifenden Austausch zu menschenrechtsorientierten Grundsätzen in der Sozialen Arbeit und Bildung in Sachsen anzustoßen, der in einer gemeinsam getragenen Erklärung münden soll.

Die Initiative zur Veranstaltung stammt aus der Arbeitsgruppe „Interkulturelle Öffnung und Diversität“ an der mehrere Mitgliedsorgansiationen des Paritätischen Sachsen mitwirken.

Im Mittelpunkt stehen die Fragen:

  • Wofür stehen Soziale Arbeit und Bildung in Sachsen?
  • Welche Verantwortung tragen sie mit und für Menschen, denen sie ihre Aktivitäten widmen?
  • Wie positionieren sie sich selbstbewusst im gesellschaftlichen Diskurs und gegenüber der Politik?

Geplantes Programm:

10.00 Uhr – 11.00 Uhr Impuls Menschenrechte und Soziale Arbeit und Bildung

11.00 Uhr – 11.15 Uhr Kaffeepause und Zeit zum Austausch

11.15 Uhr – 12.15 Uhr Speed- Dating – Fachverbände Sozialer Arbeit und Bildung stellen sich vor – Wer sind sie? Was wollen sie? Wofür stehen sie?

  • Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen e.V.
  • Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen und junge Frauen e.V.
  • Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.
  • Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren e. V.
  • Landesarbeitsgemeinschaft Frauenhäuser und Interventionsstellen Sachsen
  • Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V.
  • SELBSTHILFENETZWERK SACHSEN (angefragt)
  • Fachgruppe Freie Schulen im Paritätischen Sachsen
  • Fachbeiräte Altenhilfe/Pflege im Paritätischen Sachsen (angefragt)
  • Kitafachbeirat im Paritätischen Sachsen (angefragt)

12.15 Uhr – 13.00 Uhr Mittagsimbiss und Zeit zum Austausch

13.00 Uhr – 15.00 Uhr Worldcafé – Wofür stehen Soziale Arbeit und Bildung in Sachsen? Entwicklung einer gemeinsamen Erklärung.

15.00 Uhr – 15.30 Uhr Abschluss und Ausklang

Mehr Informationen hier.

Die Veranstaltung wird durch das Projekt „Paritätische Fach- und Informationsstelle für interkulturelle Öffnung und Diversität (PariFID)“ organisiert.

Verhütung für Männer

Verhütung? Das ist doch Frauensache?! Stimmt! Jedenfalls fast…

Frauen sind diejenigen die schwanger werden können und sorgen sich deshalb noch etwas mehr um das Thema Schwangerschaftsverhütung als Männer. Männer hingegen werden Väter und müssen dafür auch die Verantwortung übernehmen. Bei der Verhütung steht ihnen jedoch eine weitaus geringere Auswahl an Verhütungsmitteln zur Verfügung als Frauen.

In Deutschland ist das meist verwendete Verhütungsmittel die von Frauen eingenommene Anti-Baby-Pille, mit der ca. 52% der heterosexuellen Paare verhüten. Darauf folgt das Kondom mit ca. 45%. Nach der abgeschlossenen Familienplanung entscheiden sich jeweils ca. 5 Prozent der Frauen und Männer für eine Sterilisation, beim Mann wird diese Vasektomie genannt. Die Anwendung aller anderen „weiblichen“ Verhütungsmittel liegt bei unter 5 Prozent.

In der öffentlichen Presse werden hormonelle Verhütungsmittel für Frauen (Pille, Vaginalring, Hormonspirale, Verhütungspflaster, Drei-Monatsspritze usw.) zunehmend kritischer betrachtet. Dies liegt vor allem an möglichen Nebenwirkungen, wie erhöhtem Thromboserisiko, depressiven Verstimmungen und Libidoverlust. Was nutzt die beste Verhütung, wenn sie krank machen kann und Frau keine Lust mehr auf Sex hat? Die Zahl der skeptischen Frauen nimmt zu.
Man könnte davon ausgehen, dass dies ein günstiger Zeitpunkt wäre, umfangreiche Forschungen für „männliche“ Verhütungsmethoden anzugehen – doch leider sieht es da nicht sehr rosig aus. Es gibt einige spannende Ansätze für neue Präparate und Technologien, doch derzeit sind die Forschungen durch die Pharmaindustrie nahezu vollständig auf Eis gelegt. Es scheint so, dass mit Verhütungsmitteln für Frauen so viel Geld verdient werden kann, dass es kein Interesse gibt, andere Produkte zu erforschen und weiter zu entwickeln. Möglicherweise hat dies aber auch sehr viel mit männlichen Vorstellungen von Potenz zu tun –anscheinend ist die Zeugungsfähigkeit ein wichtiges Merkmal von „Männlichkeit“. Auf einem Pariser Kongress zum Thema neuer „männlicher“ Verhütungsmethoden erfolgte der Einstiegsvortrag mit einem Verweis darauf, dass die Forschung nicht nur für neue Verhütungsmethoden wichtig sei, sondern zeitgleich auch erforscht wird, wie die Zeugungsfähigkeit von Männern zunehmen könne. Die Zunahme von Zeugungsfähigkeit könnte als Gegenteil von Schwangerschaftsverhütung wahrgenommen werden – aber vielleicht sind Männer da auch einfach etwas schwer zu verstehen… Um in der Forschung voran zu kommen, müssen sich vor allem auch Männer den gesellschaftlichen Fragen von strukturellem Sexismus und kritischer bzw. positiver Männlichkeit zuwenden.

Heißt das also, dass die Männer selbst schuld daran sind, dass sie die Verhütung nicht selbst in die Hand nehmen können? Wollen sie gar nicht selbst verhüten? Zumindest die 45% der Kondomnutzer und die ansteigende Zahl der durchgeführten Vasektomien zeigen etwas anderes. Im Moment sind dies die einzigen Verhütungsmethoden auf die Männer zugreifen können. Wir werden sie uns deshalb etwas genauer anschauen. Anschließend gibt es noch einen kurzen Ausblick darauf, was es theoretisch für andere Methoden geben könnte. Die Hoffnung auf eine Veränderung des männlichen Verhütungsmarktes stirbt zuletzt.

Coitus Interruptus – keine adäquate Verhütungsmethode

Der Vollständigkeit halber soll der Coitus interruptus, also das herausziehen des Penis vor dem Samenerguss, hier mit aufgeführt werden. In einer alten Weißheit wird treffend gefragt: „Wie nennt man die Paare, die mit Coitus interruptus verhüten? Richtig: Eltern!
Der sogenannte Pearl-Index gibt an, wie viele von 100 Frauen schwanger werden, wenn sie ein Jahr lang mit der gleichen Methode verhüten. Der Pearl-Index von Coitus interruptus liegt bei ca. 30 – d.h. dass 30 von 100 Frauen schwanger werden, die so „verhüten“. Darauf kann Mann sich also nicht verlassen. Angeblich verhüten dennoch 2% der Paare mit Coitus Interruptus – vielleicht die Untentschlossenen, die sich nicht so sicher sind, ob sie ein Kind haben möchten oder nicht.

Das Kondom

Das Kondom, auch als Gummi, Verhüterli, Präservativ, Pariser oder Lümmeltüte bekannt, ist das weit verbreitetste Verhütungsmittel für Männer. Es stellt eine Barriere für die Spermien dar, damit diese nicht in die Vagina gelangen können, um zur befruchtungsfähigen Eizelle vorzudringen. Es hat den großen Vorteil, dass es neben einer möglichen Schwangerschaft auch vor vielen sexuell übertragbaren Infektionen, wie z.B. HIV oder Tripper (Gonorrhoe) schützen kann. Damit eignet es sich insbesondere für Menschen, die Geschlechtsverkehr mit noch unbekannten oder wechselnden Sexualpartner*innen haben.

Das Kondom wird über den steifen Penis abgerollt bevor dieser in die Vagina eindringt. Vor dem Überziehen drückt man die Luft aus dem Reservoir, in dem dann beim Samenerguss das Sperma landet. Die Anwendung des Kondoms ist prinzipiell sehr einfach und auf den Packungen ausführlich beschrieben, es ist aber trotzdem sinnvoll das Überziehen eines Kondoms am Penis zu üben, bevor man damit verhüten möchte.

Kondome sind mittlerweile in allen Supermärkten, Drogerien und auch online sehr leicht erhältlich. Je größer die Packungseinheiten sind, desto günstiger ist das Kondom. Die günstigsten Modelle sind für ca. 10-12 Cent pro Stück erhältlich, können in kleineren Packungen aber auch deutlich teurer sein.
Was viele nicht wissen ist, dass Kondome in unterschiedlichen Größen angeboten werden.  Dabei spielt die Länge keine Rolle, sondern nur der Durchmesser des Kondoms. Standardgrößen haben einen Durchmesser (Breite) von meist 52mm. Es gibt engere Kondome, die für schmalere Penisse geeignet sind und weitere Modelle für breitere Penisse. Die geeignete Größe kann Mann mittels eines Kondommaßbandes (Kondometer) herausfinden. Dafür gibt es verschiedene Vorlagen herunterzuladen oder online zu bestellen, beispielsweise bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Da jeder Penis unterschiedlich geformt und gebogen ist, ist es durchaus sinnvoll verschiedene Kondome auszuprobieren, bis das passende Modell gefunden wurde. Ein gut passendes Kondom ist beim Geschlechtsverkehr nicht zu spüren.

Bei richtiger Anwendung ist das Kondom ziemlich sicher, dennoch kann es immer vorkommen, dass ein Kondom abrutscht oder reißt. Männer die noch sicherer gehen möchten, könnten hier zusätzlich zum Kondom den Coitus Interruptus anwenden um außerhalb des weiblichen Körpers zum Samenerguss zu kommen. Der Pearl-Index von Kondomen liegt bei ca. 2-12. Diese hohe Zahl ist auf Fehler bei der Anwendung zurückzuführen. Mann sollte zur Sicherheit stets auf die Unversehrtheit vorm Öffnen achten. Auch das Mindeshaltbarkeitsdatum der Kondome, sowie eine geschützte Lagerung außerhalb von Sonne, Wärme und spitzen Gegenständen sind wichtig.

Vasektomie

Die Sterilisation des Mannes ist mit einem Pearl-Index von 0,1 eine der sichersten Verhütungsmethoden überhaupt. Durch ihren oft endgültigen Charakter sollte eine Vasektomie reiflich überlegt sein und kommt nur für einen bestimmten Teil der Männer in Frage, nämlich für diejenigen, bei denen kein Kinderwunsch (mehr) besteht.

Die Vasektomie ist eine etwa 15-20-Minütige, meist ambulant durchgeführte Operation. Dabei werden die Hoden, unter lokaler Betäubung, mittels Skalpell oder Punktation (Non-Skalpell-Methode) minimal geöffnet. Anschließend werden die Samenleiter durchtrennt und abgebunden und die Öffnung wird wieder vernäht. Der Eingriff birgt normalerweise kaum Gefahren für Nebenwirkungen. In den ersten zwei Wochen ist mit leichten Schmerzen und einem Druckgefühl zu rechnen, welches aber zügig nachlassen sollte. Bis zu 5 % der Männer berichten auch über länger anhaltende Hodenschmerzen und auch wenige Berichte von chronischen Hodenschmerzen sind bekannt.

Die Vasektomie hat keinen Einfluss auf Hormone oder die Spermienproduktion. Die Spermien kommen nicht weiter als bis zur abgebundenen Stelle im Samenleiter und werden dort einfach wieder abgebaut. Da im Sperma nur ca. 3-5 % Spermien vorhanden sind, merken die wenigsten Männer überhaupt eine Veränderung des Spermas. Manche berichten, dass es etwas flüssiger ist als vorher – die Menge und Beschaffenheit ist aber fast die gleiche, nur eben ohne Spermien. Die Unfruchtbarkeit ist nicht sofort nach der OP gegeben sondern erst nach ca. 25 Ejakulationen. Um sicher zu gehen werden zwei Spermiogramme angefertigt, die dem Mann die Unfruchtbarkeit bestätigen. Bis dahin sollte noch mit einer anderen Methode verhütet werden.

Die Kosten der Vasektomie schwanken zwischen ca. 500-1000 Euro, wodurch sie im Vergleich zu anderen Verhütungsmethoden langfristig recht günstig ist. Es ist möglich, die Vasektomie rückgängig zu machen – die Erfolgschancen liegen bei 75%. Allerdings ist dies eine schwerwiegende Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt werden muss und mit 2000-6000 Euro auch sehr teuer ist. Da die wenigsten dies wollen, sollte eine Entscheidung zur Vasektomie also gut überlegt sein und auch Themen mitgedacht werden, denen es nicht leicht fällt sich zu stellen. Dies können beispielsweise die Trennung der Partnerschaft und der mögliche Kinderwunsch einer neuen Partnerin sein, aber auch der Tod der eigenen Kinder und ein dadurch wiederkehrender Kinderwunsch.

Es gibt viele Männer und Frauen, die eine Vasektomie als „Entmännlichung“ verstehen. Dies ist eigentlich völlig unbegründet, da sie eben keinen Einfluss auf die körperlichen Vorgänge hat. Hier sind wir wieder beim Thema der Potenz und Zeugungsfähigkeit als wichtigem Symbol für Männlichkeit. Möglicherweise kann eine gute Aufklärung und ein Gespräch mit dem*der durchführenden Ärzt*in viele Ängste nehmen. Die Bedenken sind dennoch nicht zu unterschätzen. Wenn Mann ein ungutes Gefühl hat und sich nicht sicher ist, dann ist die Vasektomie vielleicht für ihn (noch) nicht die richtige Option. Auch die Bedenken einer Partnerin können ein Argument gegen eine Vasektomie sein.

Wenn Vasektomie nicht in Frage kommen sollte, was bleibt dann noch übrig?
Entweder das Ausweichen auf die verschiedensten Verhütungsmittel von Frauen, oder abwarten und Tee trinken. Gendarussa Kräutertee zum Beispiel, der eine verhütende Wirkung hat und als Grundlage für eine Pille für den Mann dienen könnte. Andere Methoden könnten RISUG oder Vasalgel, Hodenwärmende Unterwäsche, oder das Bimek Samenleiter Ventil sein.

Das Bimek Samenleiterventil

Das Bimek SLV ist ein kleines Ventil, was mittels einer Operation in den Samenleiter eingebaut wird. Es ist ungefähr so groß wie ein Gummibärchen. In dem Ventil befindet sich ein Sicherheitsschalter, mit dem man das Ventil schließen kann und dann innerhalb weniger Tage unfruchtbar ist. Entscheidet man sich dann doch für ein Kind, wird die Fruchtbarkeit „auf Knopfdruck“ innerhalb von 24 Stunden wieder hergestellt. Die Forschung ist vielversprechend und wird ausschließlich an männlichen Probanden und nicht an Tieren durchgeführt.

RISUG und Vasalgel

Ebenfalls sehr viel Versprechend ist die Forschung an der Methode „Reversible inhibition of sperm under guidance“(RISUG) welche schon vor über 30 Jahren von Sujoy K. Guha in Indien entwickelt wurde. Sie funktioniert so, dass ein Kunststoffgel in den Samenleiter gespritzt wird, welches sich dort festsetzt und die vorbeifließenden Spermien bewegungsunfähig macht. Es wird deshalb als reversibel beschrieben, da es ein Lösungsmittel gibt, welches den Kunststoff wieder auflöst. Es gab bereits klinische Tests, die aber aufgrund neuer Gesetzeslagen in Indien gestoppt wurden. In den USA wurde das Patent gekauft und unter dem Namen „Vasalgel“ weiterentwickelt. Das Vasalgel wurde an Affen erfolgreich getestet. Der derzeitige Stand der Forschungen wird, wie bei allen männlichen Verhütungsmethoden, in verschiedenen Artikeln und Internetportalen sehr unterschiedlich angegeben. Es ist deshalb unklar, ob und wann die ersten Tests bei Männern zugelassen werden.

Gendarussa Kräutertee und die Pille für den Mann

Die Pflanze „Justicia gendarussa“ wächst in Indonesien und wird dort schon lange zur Herstellung von Kräutertees verwendet. Dabei wurde festgestellt, dass der Wirkstoff „Gendarusin“ eine schwangerschaftsverhütende Wirkung hat. Aus dem konzentrierten Wirkstoff wurde eine pflanzliche Pille hergestellt, die in ersten Tests eine sehr hohe Wirksamkeit hatte. Es gab aber noch keine ausführlichen klinischen Tests und vermutlich müssten diese in Europa oder den USA aufgrund schärferer Gesetze auch erneut durchgeführt werden.
Auch in Australien wird an einer Pille für den Mann geforscht, welche mittels eines chemischen Signals den Transport von Spermien hemmen soll. Sie soll keinen Einfluss auf den Hormonhaushalt des männlichen Körpers und keine Nebenwirkungen auf die Spermienproduktion haben. Sie ist noch nicht für klinische Tests zugelassen und wird dadurch wohl auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren keine Alternative darstellen.

Hodenwärmende Unterwäsche und Hodenbäder

Wir wissen, dass die Hoden deshalb im Hodensack hängen, weil die Spermienproduktion nur funktioniert, wenn es 2-4 Grad kälter ist als im restlichen Körper. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Spermienproduktion zurückgeht, wenn die Hoden warm werden. Dafür gibt es verschiedene Versuche, die Hoden in den Körper zu schieben und mittels sehr enger Unterhosen oder eines speziellen Rings festzuklemmen. Auch regelmäßige heiße Hodenbäder oder die Erwärmung mittels Ultraschall könnten die Spermienproduktion eindämmen. Es besteht bisher aber keine Klarheit wie Wirkungsvoll diese Methoden wirklich sind. Bisher sind nur Selbsttests von Männern bekannt, die damit recht erfolgreich waren.

Der bisherige Stand aller Forschungen zu neuen männlichen Verhütungsmethoden ist also insgesamt nicht sehr befriedigend. Es braucht mehr Männer die sich lautstark dafür einsetzen, selbst Verantwortung für die Schwangerschaftsverhütung übernehmen zu wollen. Außerdem sollten  wir unsere traditionellen Verständnisse von Männlichkeit überdenken und nicht von der Potenz und Zeugungsfähigkeit abhängig machen. Dies wäre ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine Gesellschaft, in der vielfältige Lebensweisen abseits geschlechtlicher Zuschreibung möglich sind. Dann können Männer* irgendwann hoffentlich selbst (mit-)entscheiden, ob sie Kinder bekommen wollen oder nicht.

Johannes Reuter, Männernetzwerk Dresden e.V.

* Der Autor verwendet das Sternchen (Asterisk *), um geschlechtliche Vielfalt abzubilden. Es nimmt Menschen aller Geschlechter in den Blick, auch diejenigen, die sich weder als männlich noch als weiblich definieren (wollen). Zugleich beinhaltet es die kategorische Unabgeschlossenheit von Geschlecht.

Quellen und Weiterführende Links (letztmalig abgerufen am 19.12.2018 um 16:00 Uhr):

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/article/965114/verhuetung-pille-mann-entwicklung.html

https://bimek.com

www.bzga.de

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2353/umfrage/genutzte-verhuetungsmittel-und–methoden/

https://www.deutschlandfunk.de/pille-unter-beobachtung-verhuetung-oder-verhaengnis.724.de.html?dram:article_id=430782

https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/

https://mensafe.de/

https://www.taz.de/!5525508/

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/wo-ein-wille-ist-auch-eine-pille-85644

https://www.vasektomie.de

Vorsorge bei Männern

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ Schon in frühen Jahren werden Jungen mit solchen Aussagen konfrontiert. Inwiefern bestimmt das ihre spätere Selbstwahrnehmung und ihr Gesundheitsempfinden? Mit solchen Hintergedanken soll das Thema der Gesundheitsvorsorge bei Männern betrachtet werden.

Aber was genau verbirgt sich überhaupt hinter diesem Begriff? Unter Gesundheitsvorsorge versteht man alle Maßnahmen, mit denen die Gesundheit eines Menschen möglichst lange erhalten bzw. einer möglichen späteren Erkrankung vorgebeugt werden soll (vgl. Dudenredaktion).  Solche Vorsorgeangebote dienen der frühen Erkennung von häufig auftretenden Erkrankungen, um sie dadurch möglichst gut behandeln bzw. heilen zu können. Eine ziemlich sinnvolle Sache, oder?

Aber scheinbar gehen Männer nicht gerne zum Arzt. Wir werden oft als „Vorsorgemuffel“ bezeichnet. Ist das gerechtfertigt? Nehmen wir die eigene Gesundheit nicht so wichtig?

Tatsächlich gibt es bei der Inanspruchnahme von Vorsorgeangeboten eine hohe männliche Zurückhaltung, nur jeder Fünfte nutzt solche regelmäßig. Und dabei sterben Männer im Schnitt fünf Jahre früher als Frauen. Männer leben statistisch gesehen riskanter, trinken mehr Alkohol, sind öfter übergewichtig und rauchen mehr. Wie die britische Krebsforschungsgesellschaft veröffentlichte, war 2013 die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben bei Männern um 35% höher als bei Frauen (vgl. Informationszentrum für Prävention und Früherkennung). Hinzu kommt, dass wir unsere körperliche Verfassung scheinbar besser einschätzen, als sie es tatsächlich ist (vgl. Stiehler; Weißbach, S. 23).

Wäre es beim Lesen dieser Forschungsergebnisse nicht höchste Zeit als Mann seiner Gesundheit vorzusorgen und sich regelmäßig „durchchecken“ zu lassen? Und welche Angebote gibt es überhaupt dafür? Hier ein grober Blick auf die von der Krankenkasse bezahlten Vorsorgeoptionen für Männer:

ab 18 Jahren
Impfungen für Erwachsene (alle 10 Jahre)

ab 35 Jahren
„Check-Up 35“ (alle 2 Jahre): Überprüfung der Blut- und Urinwerte zur Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Diabetes
Hautkrebsscreening (alle 2 Jahre)

ab 45 Jahren
Krebsfrüherkennung (jährlich): Tastuntersuchung der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane

ab 50 Jahren
Darmkrebsfrüherkennung (jährlich bis zum 55. Lebensjahr): Test auf verborgenes Blut im Stuhl und Tastuntersuchung des Enddarms

Ab 55 Jahren
Darmkrebsfrüherkennung: Darmspiegelung (alle 10 Jahre) oder Stuhltest (alle 2 Jahre)

ab 60 Jahren
Grippeschutz (jährlich): Standardimpfung gegen Influenza & Pneumokokken-Schutzimpfung

(vgl. Informationszentrum für Prävention und Früherkennung)

Darüber hinaus gibt es Empfehlungen wie das selbstständige monatliche Abtasten der Hoden auf Verhärtungen oder Vergrößerungen als Krebsprävention. Auch sollten sich z.B. Männer mit vielen verschiedenen Sexualpartnerinnen oder -partnern regelmäßig auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen. Generell gilt es bei Beschwerden oder Unsicherheiten lieber heute als morgen zum Arzt zu gehen.

In der obigen Übersicht fällt auf, dass sich die Vorsorgeangebote ausschließlich auf den Körper beziehen. Die psychischen Aspekte werden nicht berücksichtigt. Dabei ist in den letzten Jahren sogar ein Anstieg von psychischen Störungen bei Männern erkennbar gewesen. Es bleibt offen, ob dies Ausdruck einer verschlechterten Gesundheitssituation oder eines besseren und offeneren Umgangs von Männern mit ihren Problemen ist.

Interessant und widersprüchlich zugleich ist die gemäß zahlreichen Studien und Statistiken nur halb so hohe Depressions- aber dreimal höhere Suizidrate im Vergleich zu Frauen. Die für Männer typischen nach außen gerichteten Symptome (Aggressivität, Risikofreude, Griff zu Alkohol und Drogen) überdecken oft die klassischen Depressionsanzeichen wie Niedergeschlagenheit und Selbstzweifel. Männer geraten ebenfalls in seelische Notsituationen. Allerdings verschweigen sie diese häufig und Ärzte fragen selten nach. Für gewöhnlich gelten sie nur als krank, wenn es der Körper ist. Dabei können sich körperliche sowie seelische Probleme sogar gegenseitig bedingen. Psychische Erkrankungen bei Männern werden so häufig übersehen, fehlgedeutet und nicht bzw. falsch behandelt (vgl. Hausschild 2013).

Das Selbstverständnis von Männern kann gesundheitsschädigend sein, muss es aber nicht. Ein einheitlicher Männerbegriff ist sinnlos, da sie sich nach sozialer Schicht, Lebensphase, sexueller Orientierung, etc. unterscheiden. Daran gekoppelt sind auch verschiedene Lebenserwartungen und ein unterschiedliches Gesundheitsverhalten. Gesellschaftlich gibt es oft aber noch einseitige Vorurteile gegenüber Männern, die ebenfalls auf die medizinische Fachwelt übergreifen können. Es sind also auch die Vorsorgeangebote und Strukturen der psychischen Versorgung, die sich verändern müssen – sie müssen an die Männer angepasst werden, da sie oftmals noch nicht deren Lebenswirklichkeiten entsprechen (vgl. ebd.).

Diese Erkenntnis darf aber nicht davon ablenken, dass wir Männer ebenfalls Verantwortung für unser seelisches und leibliches Wohl übernehmen müssen. Wie können wir dies tun und unser Gesundheitsverhalten verbessern?
Wir sollten das Zulassen von Schwäche als Teil und Stärke eines Konzeptes von Männlichkeit sehen. Dazu gehört es Krisen und Nöte zu akzeptieren. Nicht nur die uns umgebenden Strukturen sind gefordert etwas zu ändern, auch wir sollten uns rechtzeitig Hilfe suchen und diese annehmen. Dadurch ist es zudem eher möglich Reserven der Angebote zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen.

Indianer kennen sehr wohl Schmerz. Es gilt diesen aber nicht zu ignorieren, sondern als Warnzeichen des Körpers bzw. Geistes anzuerkennen. Man sollte ihn überwinden, indem man sich helfen lässt oder ihn schon vorausschauend durch die Inanspruchnahme von Vorsorgeangeboten mindern.

Peter Ivanics

Quellen und weiterführende Links:

Dudenredaktion: Gesundheitsvorsorge auf Duden online. URL: https://www.duden.de/rechtschreibung/Gesundheitsvorsorge – Download vom 18.12.2018.

Informationszentrum für Prävention und Früherkennung: Vorsorge für Männer. Auf zum Gesundheits-TÜV! URL: https://www.vorsorge-online.de/patienten/vorsorgefinder/vorsorge-fuer-maenner/ – Dowload vom 18.12.2018.

Hausschild, Jana (2013): Gesundheitsbericht. Ärzte ignorieren seelisches Leid der Männer. Letzte Aktualisierung: 24.04.2013. URL: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/maennergesundheitsbericht-aerzte-ignorieren-psychisches-leid-der-maenner-a-896116.html – Download vom 18.12.2018.

Stiehler, Matthias; Weißbach, Lothar (Hrsg.): Männergesundheitsbericht 2013. Im Fokus: Psychische Gesundheit. Bern: Verlag Hans Huber.

Sex und Rausch

„Drogen gab es doch schon immer seit es die Menschheit gibt“ – eine vielleicht etwas zu leichtfertig rechtfertigende Meinung zur Legitimierung des eigenen Konsums. Viel mehr sollten Gespräche über den Rausch stattfinden, der in Form von Trommelrhythmen, Tanzriten, rituellen Zeremonien, beim Sport, beim Genießen von Schokolade oder beim Sex beflügelt. Endorphine – Glückshormone – werden im Körper ausgeschüttet, erwecken die Möglichkeit sich neu zu entdecken, Grenzen der Eintönigkeit zu überschreiten und neue Vorlieben, Wünsche, Möglichkeiten der eigenen Selbstwahrnehmung zu erschließen. Allerdings bewirkt die Schnelllebigkeit der aktuellen Leistungsgesellschaft diesen Rausch, oft aus Bequemlichkeit, mit einfachen, effizienteren Methoden zu erlangen: Substanzkonsum.

Im letzten Jahrzehnt hat sich dabei im sexuellen Kontext ein neues Phänomen bei Männern, die Sex mit Männern (MSM) haben, etabliert: Chemsex. Der Begriff, der im anglikanischen Raum seit ca. 2004 und in Deutschland seit 2009 benutzt wird, beschreibt die Einnahme von bestimmten chemischen, psychoaktiven Substanzen zur Amplifizierung der eigenen sexuellen Kultur. Chemsex beschreibt dabei kein Phänomen herkömmlicher Traditionen von sexuellem Substanzkonsum wie er im Partyleben (recreational drugs) zwischen Menschen aller Geschlechter stattfindet., sondern geschieht zur Anregung des sexuellen Appetits, zum Abbau von Hemmungen, zur Steigerung des eigenen Sexualempfindens. Die Euphorisierung steht oft im Kontrast zu einer Pseudo-Intimität: intime Handlungen werden unter dem Einfluss von Drogen akzeptiert, die sonst nicht zugelassen worden wären.

Der gemeinsame Konsum findet auf Sex-Partys zumeist auf privaten After-Partys oder zu Hause statt, wobei die Substanzen gemeinsam über das gesamte Wochenende hinweg und in unterschiedlichen Kombinationen konsumiert werden. Die gebräuchlichen Substanzklassen sind Gamma-Butyrolactone (Vorstufe der Gamma-Hydroxybutyrate; GBL, GHB, „G“), Ketamine („Keta“), Christal Meth/Methamphetamine („Tina“, „T“, „Tante“) und Mephedron. Sie werden im sexuellen Kontext oft mit Poppers (Amylnitrit) sowie den PDE5-Inhibitoren (Sildenafil, Tadalafil u.a.) kombiniert (Bracchi 2015, Stuart 2016). Der Substanzkonsum geschieht inhalativ (Rauchen), intranasal (sniffing), intravenös (slamming), oral (Schlucken von „Bömbchen“) sowie rektal (Suppositorien). Das „slamming“ spielt dabei eine besondere Rolle.

Die Verbreitung vollzog sich parallel zu den bzw. innerhalb der Netzwerke und Online-Dating-Foren, unter MSM (Stuart 2016). Chemsex ist auch Resultat eines veränderten Umgangs mit Technologie (Dating-Applikationen, – Foren), erleichterter Verfügbarkeit von Sex einerseits und Substanzen andererseits. Die user sind oft international, gut vernetzt, reisefreudig und aus allen gesellschaftlichen Schichten. Genaue Daten sind schwierig zu erheben. Viele Nutzer vermeiden Befragungen aus Angst oder Schamgefühl, aber auch zum Schutz der „Chemsex-Community“ (Stuart 2016). Eine hohe Dunkelziffer ist daher anzunehmen. Validierte Untersuchungen sind rar.

Die Promotoren für den Gebrauch sexuell stimulierender Substanzen sind vielseitig: Selbstoptimierung des eigenen Lebens, wie er auf Facebook oder Instagram geschieht, wo eine idealisierte Realität „geliked“ und „geshared“ wird und den Leistungsdruck auf die perfekte Welt erhöht, wirkt sich gerade auch auf die Sexualität aus. Sichtbare Sexualität in Pornofilmen reduziert diese auf den Akt der reinen Penetration, möglichst 45 Minuten, mit mehreren Orgasmen, in heteronormativen Rollen. Intimität, Verschmelzungswunsch, das Riechen und Schmecken als sexueller Akt werden vernachlässigt. Diesem Leistungsdruck stehen Menschen ohnmächtig mit Angst vor Errektionsverlust und Performationsdruck gegenüber. Substanzkonsum hilft dagegen bequem wie auf Bestellung. Auch beim Austesten von eigenen Grenzen, bei der Abwehr sozialen Drucks, Kompensation von sozialen oder persönlichen Konflikten verringert Substanzkonsum Schamgefühl, senkt die Schwelle der Kontaktaufnahme (entaktogen) (Stuart 2016), bringt die Möglichkeit, sich neu zu entdecken, auszuleben – der Eskapismus/Ausbruch aus der Abgestumpftheit der eintönigen Normativität einer Leistungsgesellschaft. Diese Effekte können im Rahmen des schwulen coming out bzw. bei der sexuellen Identitätsfindung auch durchaus erwünscht sein.

Im Gespräch mit den usern hilft vor allem eine wertschätzende, vorurteilsfreie Kommunikation, die sich zwischen drei Punkten aufspannt: Die beratende Person sollte sich die Frage stellen „aus welchem Umfeld komme ich her, welche Vorurteile habe ich gegenüber Substanzkonsum?“ – ein*e Ärzt*in  bewertet so Alkoholkonsum ganz anders, rigider, wenn der eigene familiäre Hintergrund von alkoholabhängigen Eltern geprägt war. Dem gegenüber stehen die user – „Wo hole ich als beratende Person die user ab?“ hatten diese bereits stationäre Entzüge, geben sie uns einen klaren Behandlungsauftrag mit der Frage nach Unterstützung bei einem Überkonsum oder häufen sich einfach nur die Krankschreibungen und Befindlichkeitsstörungen als vielleicht Ausdruck eines beginnenden nicht wahrhaben wollenden Überkonsums? Als drittes entscheidet auch die aktuelle kulturelle Umgebung: befindet sich das Beratungssetting in einer Großstadt, wo tabuisierte Themen offener zur Sprache kommen oder befinden wir uns in Regionen mit kulturell ausgeprägten Stigmatisierungen gegenüber intimen Themen, wodurch ein offenes Ansprechen kaum zu ehrlichen Aussagen führt?

Entscheidend ist die Frage des uses oder abuses, des Gebrauches oder Über-/Missbrauches. Ist Sex auf GBL 1x/Monat am Wochenende ein kontrollierter Substanzkonsum? Wer entscheidet wo die Grenzen sind? Sicherlich helfen hier Fragen, inwiefern sich die Prioritäten im Leben des users hauptsächlich auf die nächste Sexparty konzentrieren, sich Freundeskreise rein auf Datingapp-Bekanntschaften beschränken oder finanzielle Mittel nur noch für Substanzen verwendet werden. Unter Mephedron bzw. Methamphetamin besteht schnell die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit und eines damit einhergehenden Substanzmissbrauchs.

Der Substanzkonsum birgt das Risiko für die Infektion mit den klassischen sexuell übertragbaren Erkrankungen (Lues, Gonorrhoe, Chlamydien- und Mykoplasmen-Infektionen), daneben auch für die viralen Hepatitiden (A-C) sowie für HIV durch den gemeinsamen Gebrauch von Sexspielzeug, die gemeinsame intravenöse Applikation, und allem voran durch ungeschützten Geschlechtsverkehr („barebacking“). Chemsex erfolgt zumeist mit wechselnden Geschlechtspartnern, beim Gruppensex und im Kontext risikoreicher Sexualpraktiken („Fisting“, „Sounding“).

Vor allem aber ist unter Drogeneinfluss die interpersonelle Kommunikation bezüglich einvernehmlicher Sexualpraktiken erschwert (consensual Sex) (Bourne 2015).

Der fehlende Zugang zu Informationen, Vorurteile und die Stigmatisierung stellen Risiken dar (Villarreal 2017). Der Großteil der Nutzer passiert eine Phase im Leben mit Substanzkonsum ohne Zwischenfälle, eine wachsende Zahl jedoch mit schweren körperlichen und psychischen, teils lebensbedrohenden Traumata (Hudson 2017).

Langfristig können wir diesem Phänomen auf verschiedenen Ebenen begegnen: verbale Interventionen, Aufklärung und Beratung für user vor allem in niedrigschwelligen Angeboten der schwulen Community bzw. der Selbsthilfe. Diese Angebote sind besonders wertvoll in Verbindung mit dem Zugang zu kostenfreien STD-Testungen und anonymen Substanzchecks. Es etabliert sich zunehmend die Begleitung von kontrolliertem Konsum durch ein starkes Netzwerk aus NGOs und Selbsthilfe-, Sport- sowie Freizeitgruppen. Spezialisierte ambulante und tagesklinische Einrichtungen sowie stationäre Entzugskliniken zur Langzeitentwöhnung und Rehabilitation sind rar. Der Fokus zukünftiger Therapien sollte auf dem Umgang mit Sexualität, Intimität und Körperarbeit liegen. Berührung, körperliche Nähe aushalten, Massagen, Entspannungsübungen, Atemtraining, Meditation, gemeinsame Bewegungsübungen, Gespräche mit anderen usern und erfahrenen medical Professionals  schaffen Vertrauen im Umgang mit der eigenen Scham und sensibilisieren für ein neues, bewusstes, nachhaltiges Erlebnis von Stimulation, welches später auch bei sober Sex unterstützen und wieder zu einem Rausch führen kann. Es zeigen sich interessante, erfolgversprechende Ansätze in „mindfullness-based“ komplementären psychosozialen Interventionen (Gonzales-Baeza 2017), doch vor allem sollte die Verantwortung zurück in die Community gegeben werden: Körperarbeit von und mit usern, offene Mikrofone (wie z.B. Let’s talk about Sex and Drugs in Berlin) oder offene Abende in community nahen Bars/Cafés, welche zu Gesprächen um „Sexualität“ oder „Männlichkeit“ einladen.

Dr. M. Viehweger /// Oberarzt Checkpoint Zürich /// Infektiologe Praxis Cordes Berlin /// mail@martinviehweger.com

weiterführende Literatur

Bracchi M1, Stuart D, Castles R, Khoo S, Back D, Boffito M. Increasing use of ‘party drugs’ in people living with HIV on antiretrovirals: a concern for patient safety. AIDS. 2015 Aug 24;29(13):1585-92.

Bourne A, Weatherburn P. “Chemsex” and harm reduction need among gay men. International Journal of Drug Policy. December 2015. 26 (12), 1171-1176.

Bourne et al. The Chemsex Study. Sigma Research, London School of Hygiene & Tropical Medicine, 2014.

González-Baeza A, et al. Effectiveness of a mindfulness-based intervention, 2017. IdiPAZ EACS, Poster.

Stuart D. A chemsex crucible: the contex and the controversy. J Fam Plann Reprod Health Care, 2016, 42(4):295-296.

Villarreal D. Meth: Alcohol and Other Drugs Harm More People. Hornet, Article April 15, 2017. 2

Umfrage für LSBTTIQ*

Online-Link zur Studie zu Gewalterfahrungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, trans* und inter*geschlechtlichen sowie queeren Menschen in Sachsen | Umfrage startet im Januar 2019.

Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die sich mit vorurteilsbezogener Gewalt bzw. Hasskriminalität gegen LSBTTIQ* und deren polizeilicher Erfassung im Bundesland Sachsen beschäftigen. Deshalb führt die LAG Queeres Netzwerk Sachsen in Kooperation mit der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida dazu die erste wissenschaftliche Studie im Freistaat durch. Der Umfragezeitraum startet zum 01.01.2019 und dauert bis zum 15.02.2019.

An der umfragebasierten Studie könnt ihr ganz einfach online unter diesem Link teilnehmen.

Außerdem liegen die Fragebögen in gedruckter Form in ganz Sachsen an ausgewählten und geschützten Standorten aus. Eine Liste weiterer Standorte kann bei der LAG Queeres Netzwerk Sachsen (0351/33204696, info@queeres-netzwerk-sachsen.de) erfragt werden.

Es werden keinerlei Informationen, die eine persönliche Identifikation ermöglichen, verarbeitet. Der Fragebogen ist absolut anonym und das Ausfüllen wird ca. 10-15 Minuten dauern. Mit den Ergebnissen wird eine wissenschaftliche Diskussionsgrundlage über Hasskriminalität, geeignete Hilfen und einen angemessenen Opferschutz in Sachsen geschafft.

Wir, die Redaktion der PfDS-Seite, unterstützen dieses Vorhaben voll und ganz! Wir werben für eine Teilnahme und eine Verbreitung, denn je mehr Menschen an der Befragung teilnehmen, desto belastbarer werden die Ergebnisse! Danke!

Hepatitis-Virusinfektionen

Frühzeitig erkennen und behandeln!

Neues Informationspaket für die ärztliche Praxis.

Vom 23. bis 30. November 2018 findet die jährliche „Europäische HIV-/Hepatitis-Testwoche“ statt. Ein Ziel der Aktionswoche ist das frühzeitige Erkennen einer Infektion mit Hepatitis-B-Viren und Hepatitis-C-Viren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat zusammen mit dem Robert Koch-Institut, der Deutschen AIDS-Hilfe, medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen ein Informationspaket zum Thema Hepatitis-Virusinfektionen für die ärztliche Praxis entwickelt. Die neuen Materialien, bestehend aus einer Patientenbroschüre, einem Wartezimmerplakat und einer Übersicht für Ärztinnen und Ärzte zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Hepatitis-Virusinfektionen, werden im Rahmen der Testwoche bundesweit an Arztpraxen der Allgemeinmedizin, Gastroenterologie und Suchtmedizin versendet. Unter Federführung der Deutschen AIDS-Hilfe wurden zudem eine Patientenbroschüre und ein Wartezimmerplakat speziell für die suchtmedizinische Praxis erstellt, die in die BZgA-Versandaktion integriert werden.

Hepatitis-Virusinfektionen oft nicht erkannt

Oft werden Infektionen mit Hepatitis-B-Viren und Hepatitis-C-Viren über lange Zeit nicht erkannt, da sie in vielen Fällen nur schwache oder unklare Symptome hervorrufen. Verläuft die Infektion chronisch, kann es zu schweren Folgeschäden wie Leberzirrhose (Lebervernarbung) und Leberzellkrebs kommen. Das neu entwickelte Informationspaket soll dazu beitragen, Hepatitis-Virusinfektionen frühzeitig zu erkennen, Behandlungen zu fördern und über Schutzmaßnahmen zu informieren. So erläutert die Patientenbroschüre, für wen ein Test auf das Hepatitis-B-Virus und Hepatitis-C-Virus sinnvoll ist und wie man sich vor diesen Infektionen schützen kann.

Die Materialien für die ärztliche Praxis sind Teil der „LIEBESLEBEN“-Kampagne der BZgA und stehen im Internet unter www.liebesleben.de/hepatitis-material zur Verfügung.

Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: order(at)bzga.de

Kontakt:
Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
pressestelle@bzga.de
https://www.bzga.de
https://twitter.com/bzga_de

Studie: Gesundheit und Sexualität

Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf starten gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut EMNID und gefördert von der BZgA eine Befragung zur „Gesundheit und Sexualität in Deutschland – GeSiD“. Die GeSiD-Studie soll umfassende Basisdaten zu Beziehungen, Erfahrungen und sexuellen Einstellungen erheben und so eine Einschätzung der sexuellen Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland ermöglichen. 5.000 Frauen und Männer im Alter von 18 bis 75 Jahren werden dazu in den kommenden Monaten befragt. Geleitet wird die Studie von Prof. Dr. Peer Briken und Prof. Dr. Arne Dekker vom Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des UKE. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) fördert das dreijährige Forschungsprojekt.

„Ein zentraler Forschungsschwerpunkt der GeSiD-Studie wird auf der Verbreitung von und dem Wissen über sexuell übertragbare Infektionen und den damit zusammenhängenden sexuellen Praktiken liegen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, Präventions-, Vorsorge- und Versorgungsmaßnahmen im Bereich der sexuellen Gesundheit zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. Peer Briken, Direktor des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des UKE. Das Institut ist eine der führenden sexualwissenschaftlichen Einrichtungen Europas und forscht seit nahezu 60 Jahren zu sexuellem Verhalten und Erleben.

„Studien weisen darauf hin, dass in den letzten Jahren das Risiko, sich in Deutschland mit bestimmten sexuell übertragbaren Infektionen zu infizieren, wieder zugenommen hat. Allerdings ist über den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit bestimmter Infektionen und Merkmalen sexueller Gesundheit oder sexuellem Verhalten bislang wenig bekannt. Dies möchten wir durch die GeSiD-Studie ändern“, sagt Prof. Dr. Arne Dekker, Stellvertretender Direktor des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des UKE.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung setzt seit Jahrzehnten erfolgreiche Präventionsmaßnahmen im Bereich HIV und anderer sexuell übertragbarer Infektionen (STI) um. Für eine passgenaue und gelingende Prävention sind wissenschaftliche Daten unerlässlich. Gerade im Bereich der sexuell übertragbaren Infektionen und der sexuellen Gesundheit fehlte es in Deutschland bisher an den entsprechenden Erkenntnissen. Deshalb begrüße ich es, dass wir mit dem UKE einen kompetenten Partner für diese Studie gefunden haben.“

Von Oktober 2018 bis April 2019 werden etwa 5.000 Erwachsene im Alter von 18 bis 75 Jahren in ganz Deutschland befragt. Deren Adressen wurden für das Forschungsvorhaben aus den Registern der Einwohnermeldeämter zufällig gezogen. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Alle Antworten werden vertraulich behandelt und in anonymisierter Form ausschließlich zu statistischen Zwecken ausgewertet.

Die Teilnehmenden werden gebeten, Angaben zu ihren bisherigen Erfahrungen mit Liebe, Sexualität und Partnerschaft zu machen. Fragen nach sexuellen Wünschen, aber auch nach sexuellen Problemen werden ebenso gestellt wie Fragen nach sexuell übertragbaren Infektionen. Da sexuelle Gesundheit nicht losgelöst von der allgemeinen gesundheitlichen Situation zu betrachten ist, gibt es auch dazu Fragen. Die ersten Ergebnisse der Studie sollen Ende 2019 vorliegen.

Weitere Informationen zur GeSiD-Studie unter: www.gesid.eu

FB: Chemsex & HIV-Selbsttest

42. HIV/Aids- & Hepatitis-Fortbildung | 05.11.18 | 19 Uhr | Pullman Dresden.

Martin Viehweger, Facharzt für Allgemeinmedizin und führender Experte für das Thema Chemsex, kennt die großen Herausforderungen bei der Aufklärung über Risiken, die Sex auf Drogen mit sich bringen. Viehweger gibt zu bedenken: “Menschen wollen mit Substanzen ihre Grenzen austesten und überschreiten, um aus der Normalität und Abgestumpftheit des Alltags auszubrechen.” Allein auf Abschreckung zu setzen, wird der Thematik somit nicht gerecht. Viehweger sieht vielmehr Ärzt*innen in der Pflicht, mehr den Austausch von Wissen und Erfahrungen untereinander zu fördern. Es gehe bei Chemsex nicht allein um die Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen, die gesamte Lebenssituation eines Klienten/ einer Klientin muss in den Blick genommen werden. Einen Anfang für den Raum Sachsen macht sein Input mit anschließender Gelegenheit für regen Austausch.

‘Das erstes Mal mit uns!’ Es ist amtlich, seit dem 1. Oktober kann der HIV-Selbsttest in Deutschland legal gekauft und angewendet werden. Mit der Änderung der Medizinprodukteabgabeverordnung am 21.09.18 steht der Verbreitung nichts mehr im Wege. Der zweite Part des Abend widmet sich überblickartig dem Thema und bietet die Möglichkeit, die neuen Produkte einmal in der Hand zu halten und auszuprobieren. Es ist davon auszugehen, dass Menschen diese neuen Test-Möglichkeiten rege nutzen, mit Fragen und Unsicherheiten jedoch klassische Beratungsangebote aufsuchen werden. Nutzen Sie deshalb die Chance, sich kompakt und umfassend zu informieren!

Konkret:

“Neue Freiheit vs. HIV/HepC – Drogenkonsum bei Zielgruppen”

Dr. med. Martin Viehweger; Berlin

+

HIV-Selbsttest – Neue Freiheit II

SaXonia Apotheke & Team der AHD

Spannende Themen erwarten Sie somit zur 42. HIV/Aids- & Hepatitis-Fortbildung am 05. November, um 19 Uhr im Pullman Dresden Newa. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Die Anmeldemodalitäten sowie eine Anfahrtsskizze zum Veranstaltungsort finden Sie hier.

Lust und Rausch durch Chemsex?

Online-Befragung: Forschungsprojekt sammelt Erkenntnisse für Prävention und Suchtberatung bei schwulen und bisexuellen Männern

Chemische Drogen wie Methamphetamin, Ketamin oder „Liquid Ecstasy“ steigern die Lust beim Sex. Gleichzeitig birgt der so genannte „Chemsex“ gesundheitliche Risiken. Diese Form des Konsums tritt vor allem in der Gruppe der „Männer, die mit Männern Sex haben“ (MSM) auf. Daten dazu gibt es in Deutschland bislang kaum.

Am 1. September startet eine Studie, die dem Phänomen „Chemsex“ auf den Grund geht. Auf www.chemsexstudy.de werden schwule und bisexuelle Männer zum Substanzkonsum und ihrem psychischen Wohlbefinden befragt. Sie sind eine Personengruppe, die aufgrund von Stigmatisierungs- und Diskriminierungserfahrungen anfällig für psychische Erkrankungen und HIV-Infektionen ist. Vermutlich ist deshalb auch der Substanzkonsum hier höher als im Bundesdurchschnitt.

„Wir wollen mehr über die Motive, Hintergründe und Dynamiken von Chemsex in dieser spezifischen Gruppe wissen“ sagt Prof. Dr. Daniel Deimel. Er ist Professor für Klinische Sozialarbeit an der KatHO NRW und leitet die Studie.

„Chemsex ist ein komplexes Phänomen. Wir brauchen mehr Studien, die uns Wege aufzeigen, passgenaue Präventions- und Versorgungsprogramme für Männer zu entwickeln und umzusetzen, die aufgrund ihres Substanzkonsums in Schwierigkeiten kommen“, so Dr. Dirk Sander, Referent für HIV-Prävention und Gesundheitsförderung bei MSM der Deutschen AIDS-Hilfe.

Daher rufen die beteiligten Institutionen Männer, die mit Männern Sex haben, dazu auf, an der Onlinebefragung teilzunehmen. Ihre Anonymität ist gewährleistet.

Die Studie ist ein Kooperationsprojekt der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung), der Universität Duisburg-Essen, der LVR Klinik Essen und der Deutschen AIDS-Hilfe. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Daniel Deimel. Das Projekt wird aus Eigenmitteln der Institutionen finanziert.

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Prof. Dr. Daniel Deimel, KatHO NRW, Tel. 0177-3133500.

Dr. Dirk Sander, Deutsche AIDS-Hilfe, Tel.: 030-690087-72

Redaktion:

Holger Walz, Tel.: 0221-7757-509 [bzw. die Redaktionsstelle der DAH]

Fetischismus

Der Begriff Fetischismus. bezeichnet (im Zusammenhang mit menschlicher Sexualität) den Gebrauch unbelebter Objekte als Stimuli für sexuelle Erregung oder Befriedigung. Kurz: die sexuelle Besetzung eines Objektes. Dabei wird der sexuelle Lustgewinn ganz oder teilweise von einem Menschen auf dieses Ersatzobjekt übertragen.

Besonders häufig werden

  • einzelne Körperteile (z.B. Füße),
  • deren unbelebte Erweiterung, also spezielle Kleidungsstücke (z.B. Schuhe, Strümpfe)
  • sowie bestimmte Materialien wie Leder, Gummi/ Latex oder Seide

zu Objekten fetischistischer Begierde. Von A wie Achsel bis Z wie Zahnarztinstrumente gibt es beinahe jeden nur denkbaren Fetisch. Während bei einigen Menschen bereits der bloße Anblick genügt, um Erregung zu verspüren, gipfelt bei anderen Fetischist*innen die Lust vor allem im Zusammenspiel komplexer Sinneswahrnehmungen. Für viele Gummiliebhaber*innen hat beispielsweise nicht nur der Anblick von glänzend poliertem Latex eine betörende Wirkung, sondern auch der einzigartige Duft und das Geräusch, das beim Tragen erzeugt wird. Die Wärme und die vermehrte Schweißbildung unter diesem luftdichten Material, dass oft wie eine zweite Haut empfunden wird, sorgt für die meisten Menschen mit dieser Vorliebe für den absoluten Kick. Jedoch muss das begehrte Objekt oder Material nicht zwangsläufig selbst getragen oder benutzt werden. Wie schon erwähnt, kann bereits der Anblick von Damenschuhen, langen Haaren oder gar amputierten Gliedmaßen erotisches Gehalt implizieren. Mehr noch: Dieser Anblick kann ganze Vorstellungskomplexe eröffnen und vom eigentlichen Objekt loslösen. Ein*e Windelliebhaber*in kann Babyhygieneartikel nutzen, um sich daran zu erinnern, wie er oder sie als Kleinkind gewindelt, gepudert und eingecremt wurde. Es können also durchaus auch Gedanken provoziert werden, die Gefühle der Wärme und Geborgenheit auslösen und den raschen Lustgewinn- mit dem Fetischismus häufig zu Unrecht in Verbindung gebracht wird- in den Hintergrund treten lassen. An diesem Beispiel lässt sich noch etwas anderes verdeutlichen: nicht immer muss das Objekt an andere Personen gekoppelt werden. Einige Fetischisten empfinden es als besonders stimulierend, wenn sie ihre Lust ohne Anwesenheit einer zweiten Person nachgehen können. Was sich skurril anhört, hat meist einen ganz einfachen Hintergrund: es schafft Schutz und Distanz. Keine Urteile, keine abwertenden Reaktionen, keine Fragen.

Auf die Frage, wie ein Fetisch entsteht, kann bis heute keine eindeutige Antwort gegeben werden. Besondere Sexualpräferenzen zeigen sich häufig schon im Jugendalter, wobei vermutet wird, dass den späteren Fetischobjekten bereits in der Kindheit eine besondere Bedeutung zugekommen ist. Auffallend ist, dass Fetischismus fast ausschließlich nur Männern zugeschrieben wird. Dabei wird bei Frauen die Nutzung unbelebter Objekte in Form von Dildos, Vibratoren und Co. zur Befriedigung immer populärer. In diesem Zusammenhang kann man sich allerdings fragen, ob sich Sextoys und Co. überhaupt zu Fetischobjekten zählen lassen, werden sie doch speziell für die sexuelle Stimulation hergestellt. Dieser Frage wird im folgenden Abschnitt nachgegangen.

Der Begriff Fetisch stammt vom portugiesischen Wort fetico (Zauberei, Hexerei) sowie vom lateinischen facere (machen, herstellen) und beschreibt ursprünglich ein Ding, dem besondere Eigenschaften (Kräfte und Bedeutungen) zugeschrieben werden, die es von Natur aus nicht hat. Diese Dinge wurden aufgrund ihrer besonderen Aura verehrt und Wünsche an sie herangetragen. Bis ins 19 Jahrhundert hinein wird der Begriff Fetischismus deshalb als Sammelbegriff für abergläubische, irrationale, anstößige Objektbeziehungen benutzt, allerdings immer negativ besetzt. Im 19. Jahrhundert setzte mit der Industrialisierung ein regelrechter Boom der Dinge ein. In den Haushalten fanden sich nun viel mehr Objekte als noch im 18. Jahrhundert, es wurde mehr produziert und Waren in den Kaufhäusern erstmals aufwendig zur Schau gestellt. Wenn man so will wurde die Ansammlung von künstlichen Dingen in einem Raum, ob öffentlich oder privat, immer größer und dichter. Der Philosoph Walter Benjamin ging erstmals davon aus, dass wir nicht nur etwas mit den Dingen machen (z.B. bei der Produktion), sondern die Dinge auch etwas mit uns Menschen machen. Aufgrund dieser Verdinglichung rückte der Fetischismus wieder ins Zentrum philosophischen und wissenschaftlichen Interesses. In seinem Hauptwerk Das Kapital (1867) begründete Karl Marx den Begriff des Warenfetischismus. Marx überträgt die ursprüngliche Bedeutung des Fetischbegriffs nun auch auf die politische Ökonomie. Er geht davon aus, dass Waren (bzw. in Weiterentwicklung auch Geld und Kapital) Bedeutungen zugeschrieben werden, die sie von Natur aus nicht haben, z.B. einen Wert. Mit dem übergreifenden Ansatz der Bedeutungszuschreibung lässt sich nachvollziehen, wie der Fetischbegriff seit dem 20. Jahrhundert auch mit Sexualität in Verbindung gebracht wird: Nämlich als Hang zu Gegenständen oder Körperteilen, die für bestimmte Individuen sexuelle Reize auslösen können, obwohl sie dieses erotische Gehalt nicht von Grund aus besitzen. Von Grund aus nicht besitzen heißt, dass jene Gegenstände nicht zum Zwecke sexueller Stimulation hergestellt werden und die Körperteile biologisch keine sexuelle Funktion übernehmen, da sie nicht zu den primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen gehören. Mit diesem Verständnis des Fetischbegriffs zählen Dildos und Co. also nicht zu Fetischobjekten.

Heute ist das Wort Fetisch zur Beschreibung bestimmter sexueller Vorlieben längst im allgemeinen Sprachgebrauch angekommen. Die Wirtschaft hat spätestens seit 50 shades of grey das Vermarktungspotential von Peitschen, Lackstiefeln und Masken erkannt. In vielen Musikvideos internationaler Künstler (z.B. Madonna oder Rammstein) wird bewusst mit Fetischklischees gespielt und provoziert. Fetischismus ist nicht mehr nur Anreicherung sexueller Optionen, sondern wird mehr und mehr zum Lifestyle. Trotzdem wird er immer noch als Störung der Sexualpräferenz im Internationalen Klassifikationssystem der Krankheiten (ICD-10) verbucht.  Wie so oft, ist auch bei diesem Thema die Grenze zwischen Normalität und Störung nicht einfach zu ziehen. Schon Freud hat festgestellt, dass Fetischismus ein Teil jeder normalen Liebe ist. Vor allem in der Phase anfänglicher Verliebtheit beschränkt sich das (sexuelle) Begehren nicht nur auf die Genitalien, sondern auch auf Körperteile und Objekte, die zum Erreichen des eigentlichen Sexualziels biologisch keinen Zweck erfüllen. So wird nicht nur der ganze Körper der oder des Angebeteten mit all seinen Sensationen wie Duft, Haaren und Körperteilen glorifiziert, sondern auch jene unbelebten Objekte, die mit diesen Merkmalen in Verbindung stehen. Ein Kissen mit dem Duft der Person des Begehrens kann durchaus zu Erregung führen, ohne dass jemand über eine krankhafte Abweichung sprechen würde. Zu einer behandlungsbedürftigen Störung wird Fetischismus nur ein sehr wenigen Einzelfällen. Im ICD- 10 heißt es dazu: „Fetischismus soll nur dann diagnostiziert werden, wenn der Fetisch die wichtigste Quelle sexueller Erregung darstellt und für die sexuelle Befriedigung unerlässlich ist. Fetischistische Fantasien sind häufig und stellen keine Störung dar […]“. Außerdem wird erst von Erkrankung gesprochen, wenn die betroffene Person sich selbst oder andere Menschen durch diese Sexualpräferenz gefährdet und/ oder unter einem Leidensdruck steht, der sie massiv einschränkt. Ein Leidensdruck kann dann entstehen, wenn die Lust nach dem Fetischobjekt zu einer Gier mit zwanghaftem oder delinquenten Verhalten wird. Ein solcher Fall wäre z.B. gegeben, wenn eine Person mit der Vorliebe für getragene Damenunterwäsche immer wieder in Umkleidekabinen eindringt, um getragene Slips zu stehlen. Oder schlimmer noch: Wenn der Fetisch zu einem so zwanghaften Bedürfnis wird, dass Missbrauch daraus entstehst. Dass dies zu den seltenen Ausnahmen gehört und Fetischismus alles andere als unnormal ist, zeigt eine kanadische Studie. Die Befragung der 1040 Teilnehmenden ergab, dass knapp 46% Fantasien haben, die als paraphil gelten. Paraphilie bezeichnet eine Reihe von Neigungen, die mit abweichenden sexuellen Bedürfnissen und Fantasien einhergehen. Zur Gruppe der Paraphilien gehört auch der Fetischismus. Er ist nach dem Voyeurismus (Beobachten anderer bei sexuellen Aktivitäten) die häufigste Paraphilie. Von den oben genannten 46% haben etwa ein Drittel diese abweichenden Fantasien schon mindestens einmal real ausgelebt. Was aus dieser Studie ebenfalls hervorgeht: Männer haben nicht öfter einen Fetisch als Frauen.

Viele Menschen mit einer bestimmten Neigung nutzen diese, um die sexuelle Lust zu steigern. Für einige ist der Fetisch jedoch zwingend notwendig, um überhaupt sexuelle Erregung empfinden zu können. Dabei ist es höchst unterschiedlich, ob das Objekt an eine Person gekoppelt (also z.B. der Damenschuh erst in Verbindung mit einer attraktiven Frau erregend wird) oder auch völlig isoliert seinen Reiz entfaltet. Laut Sexualforschung lässt sich eine sexuelle Präferenz nie völlig ausradieren. Eine Therapie kann lediglich den Fokus erweitern, das bedeutet, an einer Person beispielsweise noch andere Dinge als schön und erregend wahrzunehmen und nicht nur ihren Fuß. Möglich ist das, weil wir die Fähigkeit besitzen, im Laufe unseres Lebens auch neue Dinge mit erotischem Gehalt zu versehen. Der Fetisch bleibt dabei jedoch wie ein ständig laufendes Hintergrundprogramm aktiv, nun aber mit neuen Updates.

Sophie Müller

weiterführende Literatur:

Enders, Johannes (Hrsg.): Fetischismus. Grundlagentexte vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Berlin 2017.

Fiedel, Peter: Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung. Heterosexualität – Homosexualität – Transgenderismus und Paraphilien –sexueller Missbrauch – sexuelle Gewalt. Weinheim 2004.

Graubner, Bernd: ICD-10-GM 2014 Systematisches Verzeichnis : Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 11. Schorndorff2013.

Pontalis, Jean- Bertrand: Objekte des Fetischismus. Suhrkamp 1972.

Schmidt, Beate- Berenike u. Sielert, Uwe (Hrsg.): Handbuch Sexualpädagogik und sexuelle Bildung. Bad Langensalza  2013.

weiterführende Links:

Freud, Sigmund: Kleine Schriften I. Kapitel 22 (Fetischismus), 1927: http://gutenberg.spiegel.de/buch/kleine-schriften-i-7123/22

https://www.focus.de/wissen/mensch/psychologie/abnormale-sexualpraeferenzen-studie-enthuellt-diese-sonderbaren-sexuellen-fetische-sind-offenbar-ziemlich-normal_id_5412825.html

Die PrEP kommt!

Kassenfinanzierung der HIV-Prophylaxe ist Meilenstein.

Die gesetzlichen Krankenkassen sollen die Kosten für die HIV-Prophylaxe PrEP übernehmen. Gesundheitsminister Jens Spahn will für Menschen mit erhöhtem HIV-Risiko einen gesetzlichen Anspruch auf die Medikamente sowie medizinische Begleitung schaffen. Das erklärte er gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat sich lange für die Kostenübernahme eingesetzt und begrüßt die Initiative des Ministers. Dazu erklärt Winfried Holz vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe:

„Die neue Regelung ist ein Meilenstein für die HIV-Prävention in Deutschland. Die Kassenfinanzierung wird Menschen den Zugang zur HIV-Prophylaxe eröffnen und damit zahlreiche Infektionen verhindern. Sie ist der entscheidende Schritt, um das Potenzial dieser Maßnahme auszuschöpfen.“

Kostenübernahme schafft Zugang

Bisher müssen PrEP-Nutzer_innen die Kosten selber tragen. Die Medikamente schlagen dabei mit 50 bis 70 Euro zu Buche, hinzu kommen ärztliche Beratung und die erforderlichen Begleituntersuchungen. Menschen mit geringem Einkommen sind praktisch ausgeschlossen.

Schätzungsweise 5.000 Menschen lassen sich bisher die PrEP verschreiben – laut einer Studie der Universität Essen überwiegend Besserverdienende.

„Schutz vor HIV darf nie am Geldbeutel scheitern. Es ist dringend an der Zeit, diese Lücke in der HIV-Prävention zu schließen“, betont DAH-Vorstand Winfried Holz.

Aufgrund der Kosten beziehen zurzeit nicht wenige Menschen die Medikamente kostengünstig aus dem Ausland – teils ohne ärztliche Begleitung. Auch wegen der damit verbundenen Risiken will Spahn einen regulären Weg für alle eröffnen.

Immer mehr Länder ermöglichen PrEP

Die PrEP kann die Zahl der HIV-Infektionen in Deutschland nach einer Studie der Universität Rotterdam bis 2030 um rund 9.000 verringern.

Auch Erfahrungen aus Australien, den USA und England zeigen: Wo die PrEP zugänglich ist, gehen die HIV-Infektionen zurück. Dies spart langfristig Kosten für lebenslange HIV-Behandlungen. Immer mehr Länder schaffen Zugang zur PrEP, zuletzt die Niederlande.

„Die PrEP nützt sowohl den Menschen, die sie anwenden, als auch dem Gesundheitssystem“, betont DAH-Vorstand Winfried Holz. „Die neue Regelung ist fachlich geboten und dringend notwendig.“

Medizinische Begleitung ist wichtig

Bei der HIV-Prophylaxe PrEP nehmen HIV-negative Menschen mit besonders hohem HIV-Risiko vorsorglich ein HIV-Medikament mit zwei Wirkstoffen. Es schützt zuverlässig vor einer Ansteckung. Wichtig ist dabei eine fachlich versierte medizinische Begleitung, bei der unter anderem regelmäßige HIV-Tests und Untersuchungen auf Geschlechtskrankheiten durchgeführt werden.

Untersuchungen auf Geschlechtskrankheiten

Darüber hinaus wäre es sinnvoll, für Menschen mit erhöhtem Risiko regelmäßige Untersuchungen auf Geschlechtskrankheiten generell zu übernehmen, auch ohne PrEP und wenn keine Symptome vorliegen.

„So können Infektionen erkannt werden, die sonst unbehandelt und übertragbar bleiben. Das kommt allen zugute“, so Winfried Holz.

Links:

Deutsches Ärzteblatt: HIV-Präexpositionsprophylaxe soll Krankenkassenleistung werden

Informationen über die PrEP auf aidshilfe.de

HIV-Selbsttest kann Aids verhindern

Erleichterung des HIV-Tests  / „Bescheid wissen lohnt sich!“ / Aidshilfe bietet Informationen und anonyme Beratung / Mehr als 1.000 vermeidbare Aids-Erkrankungen pro Jahr.

Voraussichtlich ab Herbst werden in Deutschland HIV-Selbsttests (auch bekannt als „Heimtests“) erhältlich sein. Die dafür notwendige Änderung der Medizinprodukteabgabeverordnung hat heute Gesundheitsminister Jens Spahn angekündigt.

Die Deutsche AIDS-Hilfe begrüßt diese Maßnahme. Dazu erklärt Sylvia Urban vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe:

„Die Einführung des HIV-Selbsttests ist ein wichtiger Fortschritt. Sie wird dazu beitragen, dass mehr Menschen möglichst früh von ihrer HIV-Infektion erfahren und eine Therapie in Anspruch nehmen können. Das verhindert Aids-Erkrankungen und weitere HIV-Übertragungen.“

Selbsttest kann Hemmschwelle senken

Den HIV-Test selbst zu Hause durchführen zu können, kann die Hemmschwelle senken. Manche Menschen scheuen sich, in einer Arztpraxis, im Gesundheitsamt oder in einem Checkpoint der Aidshilfe danach zu fragen. Gründe können zum Beispiel Scham oder Angst vor einer negativen Bewertung ihres sexuellen Verhaltens sein.

Andere Menschen schieben den Test vor sich her. Wenn sie den Selbsttest einfach in der Apotheke, der Drogerie oder im Online-Handel kaufen können, kann das motivieren, sich früher oder häufiger auf HIV zu testen.

Je früher, desto besser

„Heute ist klar: Je früher man von seiner HIV-Infektion erfährt, desto besser“, erklärt Sylvia Urban. „Wer rechtzeitig behandelt wird, hat eine fast normale Lebenserwartung und kann leben wie andere Menschen auch. Es lohnt sich, Bescheid zu wissen!“

Gut informiert und beraten

Ein HIV-Test empfiehlt sich immer, wenn eine Übertragung stattgefunden haben könnte. Schwulen Männern empfiehlt die Deutsche AIDS-Hilfe einen jährlichen Routine-Check, da sie statistisch ein höheres Risiko haben, sich mit HIV zu infizieren.

Wichtig: Wer den Selbsttest durchführen möchte, sollte sich vorher gut informieren, welche Fabrikate geeignet sind, wie er durchzuführen ist und wie die Ergebnisse zu interpretieren sind. Das Testergebnis ist 12 Wochen nach einer möglichen Übertragung zuverlässig.

Begleitende (anonyme) Beratung durch Angebote der Aidshilfen ist persönlich, telefonisch und per E-Mail sowie für schwule Männer auch im Live-Chat möglich. (Links zu Informationen und Beratungsangeboten siehe unten).

Viele leben unwissentlich mit HIV

Zurzeit leben in Deutschland nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 12.700 Menschen unwissentlich mit HIV. Von den 3.700 HIV-Diagnosen im Jahr 2016 erfolgten 1.100 erst, als bereits eine Aids-Erkrankung oder ein schwerer Immundefekt aufgetreten war, also viel zu spät.

„Um Spätdiagnosen zu vermeiden, brauchen wir möglichst vielfältige passgenaue Testmöglichkeiten für verschiedene Zielgruppen. Der Selbsttest kann dabei ein wichtiger zusätzlicher Baustein werden“, sagt Sylvia Urban.

Kein Aids mehr bis 2020

Die Deutsche AIDS-Hilfe setzt sich mit ihrer Kampagne „Kein Aids für alle – bis 2020!“ für frühe Diagnosen ein. Für das Ziel, dass niemand mehr an Aids erkrankt, ist freilich noch mehr nötig als der Selbsttest:

„Auch die Angst vor Diskriminierung im Falle eines positiven Test-Ergebnisses lässt Menschen vor dem Test zurückschrecken. Wir müssen uns für einen respektvollen und selbstverständlichen Umgang mit HIV-positiven Menschen stark machen“, betont Urban.

PM: DAH, 08.06.18

Hände waschen, bitte!

Welthändehygienetag: BZgA erinnert an Händehygiene als wirksamen Schutz vor Infektionskrankheiten.

Die Aufforderung zum Händewaschen begleitet uns von Kindertagen an. Denn regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt vor Infektionen. So einfach die Botschaft, so klar ihr Nutzen: Wer sich richtig die Hände wäscht, schützt sich und andere vor Krankheitserregern. Anlässlich des Welthändehygienetages am 05. Mai 2018 erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an diese wirksame Maßnahme mit dem Ziel, das Ansteckungsrisiko durch gründliche Händehygiene zu reduzieren.

Wer mehrmals täglich die Hände ausreichend lange und gründlich mit Seife wäscht, mindert das Risiko der Ansteckung mit Krankheiten, die über so genannte Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen werden können.

  • Die BZgA weist auf fünf einfache Regeln für wirksames Händewaschen hin:
  • Anfeuchten der Hände unter fließendem, sauberem Wasser
  • Einseifen der Fingerzwischenräume, Fingerspitzen, Handflächen und Handrücken
  • Gründliches Einschäumen der Hände, mindestens 20-30 Sekunden
  • Abwaschen von Seife, Schmutz und Krankheitserregern unter fließendem Wasser
  • Sorgfältiges Abtrocknen mit einem sauberen Tuch

Insbesondere Kinder sind – aufgrund ihres noch reifenden Immunsystems, aber auch wegen ihrer zahlreichen Kontakte und der körperlichen Nähe zu anderen Kindern – sehr häufig von Infekten betroffen. Das frühzeitige Erlernen geeigneter Hygienemaßnahmen ist deshalb zum Schutz vor Infektionskrankheiten besonders wichtig.

Die BZgA stellt Steckbriefe zu 26 wichtigen Krankheitserregern wie beispielsweise Noroviren, Legionellen und Salmonellen zur Verfügung. Sie stehen in sechs Sprachen zum Download bereit unter: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/

Mehr Informationen rund um den Infektionsschutz und Hygienetipps für den Alltag sowie Informationsfilme und Grafiken gibt es unter: www.infektionsschutz.de

Pressemeldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 02.05.2018

DEN MOTOR AM LAUFEN HALTEN?!

Tipp: Fachtag der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen.

Check-Up zur Gesundheit von Jungen* und Männern*

Jungen* und Männer* erleben ihre Körper als Maschine: Sie müssen funktionieren und sollen es auch weiterhin, am besten ohne Wartung und Pflege. Maschinen funktionieren jedoch nur dann zuverlässig und ausdauernd, wenn regelmäßig eine Durchsicht stattfindet und entsprechende Teile gewartet werden – ähnlich verhält es sich mit dem Gesundheitszustand von Jungen* und Männern*. Nur mit guter Pflege und kontinuierlicher Selbstsorge ist ein nachhaltiger und gesunder Lebensstil möglich.

Männliche Anforderungen sind Leistungsfähigkeit, Durchsetzungsstärke und letzten Endes auch (beruflicher) Erfolg. Diese Imperative befördern einen gesundheitsschädlichen Umgang, der sich zum Beispiel durch das nicht-Wahrnehmen oder nicht-Eingestehen eigener körperlicher Belastungsgrenzen sowie der mangelnden Fähigkeit, (medizinische) Hilfe in Anspruch zu nehmen, auszeichnet. Männer* als „die Macher“ und Jungen*, die sich bedenkenlos in risikoreiche Abenteuer stürzen – ein Bild, das zutrifft.

Wo liegen die Herausforderungen in der Krankheitsprävention und Gesundheitsfürsorge bei Jungen* und Männern*?

Welche Krankheiten haben Männer* und warum?

Gibt es Krankheiten, die unentdeckt bleiben, weil sie nicht in das gesellschaftliche Bild von Jungen* und Männern* passen und was hat die „männliche Rolle“ damit zu tun?

Auch wenn oft anders dargestellt, „die eine Männlichkeit“ gibt es nicht. Geschlechtliche Vielfalt und Männlichkeiten zeichnen sich durch das Vorhandensein von Inter*- und Trans*geschlechtlichkeit aus – Jungen* und Männer*, die dem herkömmlichen Bild von Männlichkeit nicht entsprechen (wollen). Auch sie sehen sich in Bezug auf die eigene (körperliche und seelische) Gesundheit mit gesellschaftlicher Ablehnung und großen Hürden im Gesundheitssystem konfrontiert. Was muss passieren, um auch ihren Bedürfnissen gerecht werden zu können?

V E R A N S T A L T E R*

Dieser Fachtag ist eine Veranstaltung der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen

W A N N

3. April 2018 | 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Z I E L G R U P P E

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit (Kinder- und Jugendhilfe, klinische Sozialarbeit, Jugendämter, Beratungsstellen), dem Gesundheitswesen (Gesundheitsämter und -verwaltung), Gleichstellungsbeauftragte, Studierende entsprechender Fachrichtungen sowie die interessierte Öffentlichkeit, insbesondere Inter*- und Trans*personen.

O R T

Riesa Efau – Motorenhalle
Wachsbleichstr. 4
01067 Dresden

A N M E L D U N G

Bitte direkt über die Seite der Fachstelle oder direkt über den Flyer.

HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!

Vorstellung erster Ergebnisse zum neuen Beratungs- und Testangebot auf den
17. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tagen 

Menschen, die intravenös Drogen gebrauchen, haben ein erhöhtes Risiko für HIV- und Hepatitis-Virusinfektionen, insbesondere  für das HepatitisC-Virus. Beide Infektionen können viele Jahre nahezu symptomlos verlaufen, sodass sie oft erst spät erkannt werden. Grund dafür ist das oft fehlende Bewusstsein für die Übertragungswege und die gesundheitlichen Gefahren, gerade durch das HepatitisC-Virus (HCV). Bei einem chronischen Verlauf, der bei Infektionen mit dem HCV häufig ist, können langfristig schwere Folgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs auftreten.

Vor diesem Hintergrund hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) e.V. das Projekt „HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!“ in vier Bundesländern auf den Weg gebracht. Hierbei handelt es sich um ein Beratungs- und Testangebot, das einen niedrigschwelligen Zugang zu kostenlosen und anonymen Tests auf HIV und HCV für Drogen gebrauchende Menschen ermöglicht. Seit Anfang des Jahres finden die Beratungen und Tests an sechs Standorten statt. Erste Ergebnisse des Projekts werden auf den 17. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tagen, die vom 23. bis zum 25. März 2018 stattfinden, vorgestellt.

Hierzu erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA: „Damit Beratungs- und Testangebote gerade von Menschen, die einen erschwerten Zugang zum Gesundheitssystem haben, genutzt werden, müssen sie kostenlos und anonym sein. Das ist bei dem Projekt “HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!” gegeben.” Erste Ergebnisse bestätigen, dass die Beratungsangebote dann am besten angenommen werden, wenn sie an eine Drogenhilfeeinrichtung angeschlossen sind und ohne Anmeldung direkt genutzt werden können.

Dr. Volker Leienbach, Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V., betont: „Uns liegt am Herzen, dass unsere gemeinsamen Präventionsaktivitäten gegen die Ausbreitung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten auch besonders vulnerable Zielgruppen in den Fokus nehmen. Dafür kommt es darauf an, dass Präventionsangebote im direkten Umfeld der Zielgruppen angeboten werden. Dies ist mit dem Projekt „HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!“ gut gelungen und aufgrund erhöhter Infektionsrisiken der Zielgruppe besonders wichtig.“

An den sechs Standorten Hamburg, Bremen, Hannover, Troisdorf, Dortmund und Düsseldorf werden wöchentlich Beratungen zu HIV, Hepatitis, zu Risikosituationen wie dem Teilen von Konsumutensilien und zu Schutzmöglichkeiten durchgeführt. Begleitend werden kostenlose und anonyme Schnell- und Labortests angeboten. Im Falle eines auffälligen Testergebnisses wird den Betroffenen Unterstützung bei der Weiterleitung in eine Behandlung angeboten. Infektionen mit dem HepatitisC-Virus können mit den neuen Medikamenten gut behandelt und oft geheilt werden. Für die ärztliche Therapie  wird vor Ort ein Kooperationsnetzwerk mit Schwerpunktpraxen aufgebaut.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führt das Projekt „HIV? Hepatitis? Das CHECK ich!“ in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und dem Robert Koch-Institut (RKI) durch.

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) vom 20.03.2018

„Alkohol? Kenn dein Limit.“…

…startet Angebot zur Fastenzeit! Mit der BZgA-Online-Aktion „Kannst du ohne?“ bis Ostern alkoholfrei leben.

Köln, 05. Februar 2018. Besser schlafen, mehr Energie und nebenbei ein paar überflüssige Pfunde verlieren – das alles sind Vorteile einer Auszeit vom Alkohol. Wer die Fastenzeit für eine Pause vom Alkohol nutzen möchte, den unterstützt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit der Online-Fastenaktion „Kannst du ohne?“ auf www.kenn-dein-limit.de. Die Mitmachaktion startet am 14. Februar und endet am 31. März 2018. Ab sofort kann man sich online anmelden und alle Möglichkeiten des Online-Tools nutzen.

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Durch regelmäßigen und riskanten Alkoholkonsum wird das Risiko für zahlreiche Erkrankungen – darunter Krebs-, Leber- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – erhöht. Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, persönliche Trinkmuster auf den Prüfstand zu stellen und der eigenen Gesundheit durch sieben alkoholfreie Wochen etwas Gutes zu tun. Insbesondere Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken, profitieren von einer Alkoholpause, in der wichtige Regenerationsprozesse im Körper stattfinden können.“

Die BZgA unterstützt alle, die in der Fastenzeit keinen Alkohol trinken wollen, mit der Online-Aktion „Kannst du ohne?“. Wer sich auf www.kenn-dein-limit.de registriert, kann die eigenen Erfahrungen rund um das Alkoholfasten festhalten. Zusätzlich unterstützt das Team von „Kenn dein Limit.“ mit Tipps und Informationen für die alkoholfreie Zeit. Die Teilnehmenden der Aktion können sich auf der Website und in den Social Media-Kanälen von „Alkohol? Kenn dein Limit.“ untereinander austauschen. Darüber hinaus gibt es in jeder Aktionswoche Aufgaben, der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen können. Auf dem Blog zur Aktion berichten Karriere-Coach Carolin und Musik-Redakteur Ben von ihren persönlichen Höhen und Tiefen in der alkoholfreien Fastenzeit. Zudem finden Interessierte auf www.kenn-dein-limit.de Rezept-Ideen für alkoholfreie Cocktails.

Die Online-Fastenaktion „Kannst du ohne?“ ist Teil der BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ für Erwachsene.

www.kenn-dein-limit.de
www.facebook.com/kenndeinlimiterwachsene
www.twitter.com/Alkohol_Limit

Schleife zeigen und gewinnen!

Im Rahmen der Aktion #DresdenzeigtSchleife ruft die Landeshauptstadt Dresden seit dem 1. Dezember dazu auf, kreative Fotos mit einer roten Schleife zu machen und über das eigene Facebook-Profil hochzuladen. Für jedes gepostete Foto mit dem Hashtag #DresdenzeigtSchleife geht ein Euro an die Aids-Hilfe Dresden! Erklärtes Ziel dieser Aktion, die von der AOK PLUS und Dresdner Essenz unterstützt wird, sind 1 000 Euro. Unter allen Fotos werden drei Geschenkpakete von Dresdner Essenz zum Valentinstag verlost. Die Aktion endet am Montag, 15. Januar 2018. Also schnell Mitmachen!

Mehr zur Aktion gibt es hier…

Spielend zum Orgasmus: Alles für das beste Stück

Spielen ist in: Egal ob Computer- oder Gesellschaftsspiele. Die Palette an neuen Produkten ist riesig und das eben nicht nur für Brett-, sondern auch für Bettspielzeug. Doch trotzdem haben Sexspielzeuge noch einen beschämenden Ruf, sie werden in den untersten und hintersten Schubladen versteckt. Es mag ja auch stimmen: Die richtige Handhabung eines Harnröhrenvibrators eignet sich nicht als Smalltalk-Thema beim Kaffeetrinken. Aber dass Sexspielzeuge nur Notbehelf von Singles, Strohwitwern und einsamen Wichsern sein sollen, stimmt mitnichten. Sexspielzeuge dienen gleichermaßen der Selbst- wie der Fremdbefriedigung. Natürlich können sie alleine eingesetzt werden, aber ebenso das Sexleben zu zweit (dritt,…) aufpeppen. Ich würde gerne etwas Übersicht in die Regale der Sexshops bringen und beginne daher meinen (vorerst) ersten Artikel mit Sexspielzeug „Für das beste Stück“.

Was mir – ja, ich gestehe es! – zuerst einfällt, ist, dass man(n) beim Sex mehr Stehvermögen möchte und das beste Stück eine gute (und große) Figur abgeben soll. Zwei Möglichkeiten bieten sich da, die sich auch gut miteinander kombinieren lassen: Penispumpe und Cockring. Ein Cockring verhilft dir zu einem harten Ständer. Weil der Rückfluss des Blutes unterdrückt wird, erschlafft der Penis nicht mehr so schnell. Die Ringe sind aus Metall, Gummi oder Leder. Die Handhabung ist einfach: Zuerst legst du den Ring über den schlaffen Penis und dann schiebst du mit Fingerspitzengefühl die beiden Hoden nach. Jetzt bitte aufgeilen und die gewünschte Wirkung setzt von alleine ein. Achso ja, Penisringe aus Leder haben den Vorteil, dass sie meist größenverstellbar sind und sich mithilfe eines Druckknopfes einfach schließen und genauso schnell wieder öffnen (!) lassen. Ringe aus Gummi sind relativ günstig und du kannst sie oft in Packungen zu drei Stück in verschiedenen Größen kaufen. So findest du auch als Anfänger schnell die richtige Größe. Denn nichts wäre schlimmer, als wenn der Cockring zu klein und deine Erektion zu schmerz- und dauerhaft ist! In diesem Falle helfen ungeile Gedanken, Ruhe bewahren, viel Gleitcreme oder letztlich der Weg zum Arzt.

Einen ähnlichen Zweck verfolgt die Penispumpe. Wer in Physik nicht Kreide holen war, kennt das Prinzip des Vakuums und genauso funktioniert die „Vakuumpumpe“ für das beste Stück: Der Unterdruck im Plastik- oder Glaszylinder saugt das Blut bis in den letzten Zipfel des Organs. Der Penis vergrößert sich teilweise erstaunlich, die Wirkung hält allerdings nur kurz an. Ich muss also allen Hoffnungen auf ewig-anhaltende Penisvergrößerung die ernüchternde Faktenlage entgegensetzen. Trotzdem kann eine Pumpe auch bei Erektionsproblemen helfen. Übrigens empfehlen sich hier wie auch beim Cockring eine Intimrasur (oder besser nur stutzen, denn dabei kommt es zu keinen Verletzungen der Haut!) und das Verwenden von Gleitgel. Preislich beginnt eine Penispumpe bei 20 Euro und ist nach oben hin offen. Mit Profipumpen lässt sich zum Beispiel  Penis und Hodensack zugleich pumpen – aber das wäre ein Thema für einen weiteren Artikel.

Da du nun weißt, wie du zu einer langanhaltenden Erektion kommst, verrate ich dir, in welchem Sexspielspielzeug du diese wieder versenken kannst. Ich rate dabei aber vehement von Staubsaugern und Flaschen ab, denn die sind nicht geil, dafür aber gefährlich! Eine heiße Alternative sind spezielle Masturbatoren, auch bekannt als Taschenmuschi oder Fleshjack. Diese gibt es in allen Formen, Farben und Preisklassen, als realistische Nachbildung von Vagina, Poloch oder Mund. Im Inneren befinden sich Rillen, Noppen oder Kugeln. Es empfiehlt sich Masturbatoren aus Gummi vorher in warmes Wasser zu legen und immer genügend Gleitcreme zu verwenden. Hinterher unbedingt sauber machen – dabei reicht Wasser vollkommen aus! – und trocknen lassen. Wer sich mit einfachsten Mitteln aus dem Supermarkt selbst eine Taschenmuschi basteln möchte, findet am Ende des Artikels einen Youtube-Link. Übrigens ist der wohl größte Vorteil einer Taschenmuschi: Sie schmeißt dich nicht raus, weil sie selbst schon gekommen ist.

Für alle, die sich bisher gelangweilt haben, möchte ich zum Schluss noch etwas Spezielleres vorstellen, was den schönen Namen „Prinzenzepter“ trägt. Es handelt sich dabei um ein metallenes Rohr, das man(n) sich in die Harnröhre steckt. Als Abschluss kommt oben drauf meist noch eine Kugel oder Ring – daher der Name „Zepter“. Jetzt dürften sich einige fragen: „Warum sollte ich mir etwas in meine Harnröhre schieben?!“ Die Harnröhre ist eine sensible und auch leicht verletzliche Zone, aber eben auch eine erogene! Ihre Stimulation gibt manchen Männern einen besonderen Kick (und eine besondere Erektion). Die innere Berührung und die Vorstellung etwas im eigenen Schwanz zu spüren, machen sicherlich den Reiz von diesem Spielzeug aus. Bei richtiger (!) Anwendung verursacht das Tragen eines Prinzenzepters keinen Schmerz und was dann noch funktioniert, das kannst du ja spielend herausfinden. Aus gesundheitlichen Gründen empfehle ich spezielles medizinisches Gleitgel zu verwenden (natürlich tut es das aus der Drogerie zur Not auch). Unverzichtbar dagegen ist vorher und hinterher die Desinfektion des Prinzenzepters, denn du willst dir ja keine Keime in die Harnröhre schieben. Spezielles Gleitgel und Desinfektionsmittel gibt es mittlerweile auch in jedem gut sortierten (Online-)Sexshop.

Dieser Beitrag wird der erste aus einer Reihe von Artikeln sein, in denen ich über Sexspielzeuge für Männer und auch Safer-Sex-Hinweisen im Umgang mit Toys schreiben werde. Du kannst dich also freuen, wieder etwas von mir zu lesen. Bis dahin: Immer schön verspielt bleiben!

Thomas Müller

Jetzt gegen Grippe impfen lassen!

Zur Vorbeugung der Influenza-Welle ist eine Impfung im Zeitraum Ende Oktober / Anfang November am besten geeignet. Da sich das Virus permanent ändert, bedarf es in jedem Jahr eine Auffrischung mit den angepassten Impfstoffen. Älteren Menschen und chronisch Kranken wird die Impfung besonders empfohlen. Wichtig ist die Schutzimpfung auch für  Kinder und Erwachsene, die an einer chronischen Krankheit leiden, beispielsweise HIV  oder Asthma, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber hinaus sollten sich  selbst junge, gesunde Menschen immunisieren lassen, wenn sie in medizinischen Einrichtungen arbeiten oder (in ihrem Beruf) mit vielen Menschen in Kontakt kommen.

Weitere Informationen finden sich auf folgenden Seiten:

„Mit HIV kann man leben. Weitersagen!“

Neue Kampagne zum Welt-AIDS-Tag gestartet.

Am 26. Oktober 2017 ist in Berlin der Startschuss für die diesjährige Informationskampagne zum Welt-AIDS-Tag gefallen.

Zum Kampagnenstart erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: “Deutschland gehört dank der erfolgreichen Präventionsarbeit und der guten Behandlung zu den Ländern mit den niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten in Europa. Diese Anstrengungen müssen kraftvoll fortgesetzt werden mit dem Ziel, die Zahl der Ansteckungen weiter zu senken. Dazu gehört auch, über die Krankheit zu informieren und so Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit HIV-infizierten Menschen abzubauen, damit ein vorurteilsloses Zusammenleben zur Selbstverständlichkeit wird.“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betont: „Dank des medizinischen Fortschritts  gibt es mittlerweile effektive Therapiemöglichkeiten der chronischen HIV- Infektion. Dennoch sterben jedes Jahr in Deutschland immer noch Menschen an AIDS. Rund 1.200 Menschen erfahren jedes Jahr erst von ihrer HIV-Infektion, wenn sie bereits das Vollbild der Erkrankung beziehungsweise einen schweren Immundefekt haben. Oft gehen Menschen zu spät oder gar nicht zum Arzt, weil sie Angst haben, bei einer entsprechenden Diagnose von anderen ausgegrenzt zu werden. Die gemeinsame Kampagne zielt deshalb darauf ab, mit bundesweiten Plakaten und Informationsangeboten Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen mit HIV als Ursache von Diskriminierung abzubauen.“

Björn Beck vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe erklärt: „Es wird Zeit, dass in der Öffentlichkeit deutlich wird: Menschen mit HIV können heute bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie leben wie andere Menschen auch. Das gilt für alle Lebensbereiche: Es gibt keine Einschränkungen im Beruf oder in der Freizeit. Dank der Schutzwirkung der HIV-Medikamente können HIV-Positive und ihre Partnerinnen und Partner ohne Angst ihre Sexualität genießen und sogar auf natürlichem Wege Kinder zeugen und zur Welt bringen. Viele Menschen mit HIV erleben allerdings noch immer Diskriminierung, zum Beispiel Zurückweisung im Gesundheitswesen, Nachteile am Arbeitsplatz oder Schuldzuweisungen in der Familie.“

Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, sagt: „Trotz der weitgehenden Normalisierung in der Lebensführung der meisten Infizierten, gibt es nicht wenige Menschen, denen es aufgrund von HIV/AIDS gesundheitlich und materiell schlecht geht. Die Diskriminierung HIV-positiver Menschen wirkt sich negativ auf ihre seelische und körperliche Gesundheit aus. Können HIV-Positive aufgrund von starken gesundheitlichen Einschränkungen dauerhaft nicht berufstätig sein, bedroht dies ihre materielle Sicherheit und psychische Gesundheit. Erhalten die chronisch kranken Menschen aufgrund ihrer Erwerbsbiografie dauerhaft nur geringe Leistungen, sind sie auf die Hilfe der Deutschen AIDS-Stiftung angewiesen.“

Noch immer wissen viele Menschen nicht, dass mittlerweile dank einer verbesserten medizinischen Versorgungslage ein weitgehend normales Leben mit HIV möglich ist. Viele haben aus Unkenntnis Ängste und wissen nicht, dass HIV im normalen Umgang von Menschen im Beruf, im Alltag und in der Freizeit nicht übertragen wird. Ziel der gemeinsamen Informationskampagne des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Aids-Hilfe (DAH) und der Deutschen Aids-Stiftung (DAS) ist es daher, Unsicherheiten gegenüber Menschen mit HIV abzubauen.

Im Mittelpunkt der bundesweiten Kampagne stehen drei Personen mit HIV: Lillian (46), Christoph (31) und Henning (32). Sie zeigen, dass man mit HIV ein normales Leben führen und ohne Ängste zusammen leben kann. Lillian fragt: „Gegen HIV hab ich Medikamente. Und Deine Solidarität?“. Henning fügt hinzu: „Mit HIV kann ich alt werden. Noch Fragen?“ Christoph motiviert mit der Botschaft: „Mit HIV kann ich leben. Weitersagen!“

Die Plakatmotive werden durch Onlineangebote und Aktionsmaterialien ergänzt. Die Gemeinschaftskampagne wird unterstützt vom Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. und dem Fachverband Außenwerbung e. V.

Die Kampagne im Netz:
Auf der Internetseite www.welt-aids-tag.de gibt es neben vielen Informationen auch Aktionsmaterialien wie Flyer, Plakate, Anzeigen und Webbanner, die man kostenlos für eigene Aktionen bestellen und downloaden kann. Auf Facebook (www.facebook.com/WeltAidsTag) und bei Twitter (@weltaidstag.de) werden weitere Inhalte rund um die Themen der Motive angeboten.

Zeckenschutz beachten!

BZgA rät: Bei Aktivitäten im Freien an den Zeckenschutz denken. Neues Plakat mit aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland erschienen.

Ob Wandern, Picknick, Joggen oder Spielen – wer sich in der Natur aufhält, sollte sich vor Zecken schützen. Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen: in Deutschland hauptsächlich die durch Bakterien ausgelöste Lyme-Borreliose sowie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die durch Viren verursacht wird. Schutz vor FSME bietet eine Impfung. Zu den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland und über die Impfung gegen FSME informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit einem neuen Plakat.

„Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet beim Aufenthalt im Freien von Zecken gestochen werden könnten, einen Impfschutz gegen FSME“, erklärt Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin beraten und Ihren Impfschutz überprüfen. Mit dem Plakat der FSME-Risikogebiete unterstützt die BZgA diese Impfberatung.“ Risikogebiete der FSME liegen in Deutschland vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Einzelne Risikogebiete gibt es zudem in Mittelhessen (Landkreis Marburg-Biedenkopf), Rheinland-Pfalz (Landkreis Birkenfeld), im Saarland (Saar-Pfalz-Kreis) und in Sachsen (Vogtlandkreis).

Die Hauptübertragungszeit der FSME liegt zwischen April und November, bei mildem Wetter vereinzelt auch im Winter. Im Jahr 2016 wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt 348 FSME-Erkrankungen gemeldet. Bei der Hälfte der Betroffenen entzündeten sich Hirnhäute, Gehirn oder Rückenmark. Erwachsene erkranken meist schwerer als Kinder. Zum ersten Mal wurde 2016 auch eine Übertragung der FSME-Viren durch Rohmilch (Ziegenmilch) in Deutschland beobachtet.

Impfung bietet sichersten Schutz vor FSME
Der Aufbau des Impfschutzes gegen FSME erfolgt mit drei Impfungen. Etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung, die ein bis drei Monate nach der ersten Impfung verabreicht wird, besteht in der Regel für mehrere Monate ein ausreichender Schutz. Die dritte Impfung erfolgt dann, je nach verwendetem Impfstoff, nach weiteren 5 bis 12 bzw. 9 bis 12 Monaten.

Bei erneutem oder weiterbestehendem Ansteckungsrisiko sollte der FSME-Impfschutz nach drei Jahren zum ersten Mal aufgefrischt werden. Die nachfolgenden Auffrischungen sind dann alle fünf Jahre erforderlich.

Je nach verwendetem Impfstoff wird Erwachsenen ab 50 bzw. 60 Jahren empfohlen die Impfung alle drei Jahre aufzufrischen.
Wer kurzfristig geschützt sein möchte, kann mit einem verkürzten Schnellschema innerhalb von drei bis fünf Wochen einen Impfschutz für ein bis anderthalb Jahre aufbauen.

Zusätzlicher Schutz vor Zeckenstichen wichtig
Da Zecken weitere Krankheiten wie die Borreliose übertragen können, sollten sich alle, die sich in der Natur aufhalten, auch außerhalb von FSME-Risikogebieten vor Zecken schützen – auch diejenigen, die einen Impfschutz gegen FSME haben. Festes Schuhwerk, lange Hosen und langärmlige Oberteile sowie Insektenabwehrmittel für Haut und Kleidung senken das Risiko, von in Gras, Gebüsch oder Unterholz sitzenden Zecken gestochen zu werden. Nach einem möglichen Kontakt mit Zecken sollten Körper und Kleidung sorgfältig abgesucht und gefundene Zecken schnell entfernt werden.

Plakat mit FSME-Risikogebieten in Deutschland: https://www.bzga.de/infomaterialien/impfungen-und-persoenlicher-infektionsschutz/impfen/?idx=2725

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 26.07.2017

SEXARBEIT IST ARBEIT. RESPEKT!

Am Freitag, dem 2. Juni, dem Internationalen Hurentag, startete ein Bündnis aus Sexarbeiter*innen, feministischen Aktivist*innen, Sozialarbeiter*innen und anderen Unterstützer*innen die Kampagne Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!

Vor Pressevertreter*innen und vielen Bündnispartner*innen kritisierten die verschiedenen Expert*innen aus ihrer Sicht den Umgang der Gesellschaft mit Sexarbeit.

Das Bündnis fordert die Rücknahme des am 1. Juli in Kraft tretenden Prostituiertenschutzgesetzes:

Dieses Gesetz schützt Sexarbeiter*innen nicht, sondern kontrolliert und bevormundet sie. Wir wollen einklagbare Rechte statt Einschränkungen der Grundrechte“, so Stephanie Klee, Sprecherin der Kampagnengruppe.

Die Aktivist*innen der Kampagne kritisieren das Prostituiertenschutzgesetz aus unterschiedlichen Perspektiven scharf:

  • Sexarbeiter*innen befürchten, dass viele von ihnen in die Illegalität abgedrängt werden;
  • Sozialarbeiter*innen sehen durch die Einführung der Zwangsberatung grundlegende ethische Prinzipien der Sozialarbeit gefährdet, und
  • Feminist*innen sind davon überzeugt, dass sich die Stigmatisierung von Sexarbeit letztlich gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht aller Frauen* richtet.

Deshalb wird die Kampagnengruppe Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! das Inkrafttreten des Gesetzes im Juli 2017 mit bundesweiten Protestaktionen begleiten und die Umsetzung des Gesetzes auf Länder- und Kreisebene kritisch kommentieren.

Langfristig wird sich das Bündnis mit weiteren Aktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Filmreihen und Diskussionsveranstaltungen für die Abschaffung des Prostituiertenschutzgesetzes und aller diskriminierenden und kriminalisierenden Gesetze gegen Sexarbeit einsetzen.

Stephanie Klee: „Wir kämpfen für soziale Gerechtigkeit. Das bedeutet für uns die vollständige Entstigmatisierung von Sexarbeit und die Gleichstellung von Sexarbeit mit anderen Erwerbstätigkeiten.“

Das Projekt “Pflege Deinen Schwanz” ist Bündnispartner der Kampagne.

Informationen finden sich auch auf der Website: www.sexarbeit-ist-arbeit.de

Aktueller Männer-gesundheitsbericht

Im Fokus des Berichtes steht die sexuelle Gesundheit von Männern.

In Filmen und Büchern, in der Werbung, in der Presse, im Internet… überall begegnet uns das Thema Sexualität. Doch wie sieht es mit der sexuellen Gesundheit in Deutschland wirklich aus? Obwohl  das wissenschaftliche Interesse an männlicher Sexualität in den letzten Dekaden gewachsen ist, fehlen zu  vielen Aspekten belastbare Daten. Bisher blendeten die in Deutschland und international publizierten Männer-Gesundheitsberichte das Thema Sexualität fast völlig aus.

Sexualität ist wesentlicher Bestandteil von Gesundheit

Der Dritte Deutsche Männergesundheitsbericht, der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg unter Leitung von Prof. Dr. Voß entstand, versucht diese Lücke etwas zu schließen. Der Bericht, der der erste in Deutschland und Europa dieser Art ist, wirft einen aktuellen Blick auf die vielseitigen Facetten der Sexualität von Jungen, männlichen Jugendlichen, jungen Männern, Männern im mittleren Lebensalter, behinderten Männern und alten Männern in Deutschland. Er verdeutlicht, dass unter sexueller Gesundheit nicht in erster Linie Störungen und sexuell übertragbare Infektionskrankheiten verstanden werden sollte. Vielmehr fördert ein körperliches und emotional befriedigendes Sexualleben das allgemeine Wohlbefinden und ist somit ein wesentlicher Bestandteil von Gesundheit. Sexuelle Probleme hingegen,  führen oft zu einer geringeren Lebenserwartung und Partnerschaftsqualität, erhöhter Depressivität und allgemeiner Unzufriedenheit.

Blick auf die Sexualität aus medizinischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive

Wie hat sich die Forschungssituation in der BRD entwickelt? Wie entwickelt sich „Sexualität im 21. Jahrhundert“ ? Wie vermeiden wir Diskriminierungen bezogen auf sexuelle Orientierungen und wie können sexuelle Straftaten weiter reduziert werden?

Um diese Fragen zu beantworten, haben 40 Autorinnen und Autoren die wichtigsten Aspekte von männlicher Sexualität in erstmaliger Zusammenarbeit von Medizinern und Soziologen analysiert. In 31 Beiträgen werden u.a. die historische Entwicklung der männlichen Sexualität in Deutschland bis ins heutige Digitalzeitalter, die sexuelle Entwicklung des Jungen und Sexualität im Alter, Darstellungen der vielfältigen Facetten von Sexualität sowie ihre gesellschaftliche Akzeptanz und Grenzen dargestellt. Der Bericht zeigt die Zusammenhänge von gesellschaftlicher Entwicklung und Sexualmoral auf.

Der 3. Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit richtet sich sowohl an gesundheitspolitische Entscheidungsträger, an Expertinnen und Experten der Sexualwissenschaft, Sexualtherapeuten, Fachkräfte der Sexualpädagogik und  an die interessierte Öffentlichkeit. Jeder Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen und Vorschlägen zu Forschungsbedarf, zur Gesundheitsversorgung und zur Information der Bevölkerung über aktuelle Tendenzen der Sexualität ab.

Pressemitteilung: Stiftung Männergesundheit

Informationen zum Buch:

  • Buchreihe: Forschung Psychosozial
  • Verlag: Psychosozial-Verlag
  • 430 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm
  • Erscheint im April 2017
  • ISBN-13: 978-3-8379-2683-5

Neuer Beitrag auf PfDS!

Thema: Morgenlatte.

Nächtliche Erektionen sind etwas sehr Häufiges. Fällt eine solche zeitlich mit dem Aufstehen zusammen, kommt es zu einem wohlbekannten Phänomen, der Morgenlatte. Doch was steckt dahinter? Wie kommt es dazu?

Interessiert? Lust aufs Weiterlesen bekommen? Den gesamten Text gibt es jetzt hier auf PfDS.

Morgenlatte

Nächtliche Erektionen sind etwas sehr Häufiges. Fällt eine solche zeitlich mit dem Aufstehen zusammen, kommt es zu einem wohlbekannten Phänomen, der Morgenlatte. Doch was steckt dahinter? Wie kommt es dazu?

Ursächlich dafür sind die REM-Schlafphasen (englisch: Rapid Eye Movement), die sogenannten Traumphasen. In diesen werden Puls und Atmung beschleunigt, wodurch der Blutfluss im Penis gesteigert wird und eine Erektion zustande kommt. Pro Nacht versteift sich das männliche Glied bis zu fünfmal. Morgens hat Mann besonders oft einen Ständer, da die REM-Perioden zu dieser Zeit zunehmen, während sich die Tiefschlafphasen verkürzen. Treten keine morgendlichen Erektionen auf, kann das schlicht daran liegen, dass das Aufwachen nicht mit den Traumphasen zusammenfällt. Wenn in anderen Situationen eine Erektion auftritt, zeigt dies, dass der Penis gut funktioniert.

Sogar bei Kleinkindern und Senioren können schlafbezogene Erektionen auftreten. In der Pubertät sind sie besonders häufig – mit fortschreitendem Alter, nimmt die Häufigkeit immer weiter ab.

Entgegen gängiger Klischees müssen sexuelle oder erotische Träume nicht der Ursprung sein! Die Morgenlatte ist etwas völlig Natürliches. Sie ist Ausdruck für eine zusätzliche Versorgung des Penis mit Sauerstoff und Blut und somit Teil einer gesunden Sexualfunktion.

Peter Ivanics

Quellen und weiterführende Links:

DrEd: Morgenlatte. Wie entsteht eine Morgenlatte? URL: https://www.dred.com/de/morgenlatte.html – Download vom 25.01.2017.

kabeleins (2015): Über die nächtliche Erektion. Morgenlatte: Warum ist mein Penis ein Frühaufsteher? Letzte Aktualisierung: 01.06.2015. URL: http://www.kabeleins.de/sosiehtsaus/liebe-erotik/sex-tipps/ueber-die-naechtliche-erektion-morgenlatte-warum-ist-mein-penis-ein-fruehaufsteher-050048 – Download vom 25.01.2017.

Karneval ohne Kater

“Alkohol? Kenn dein Limit.”

BZgA-Tipps, wie die Jecken die tollen Tage ohne böses Erwachen feiern können.

Im Karneval wird ausgiebig gefeiert und besonders viel Alkohol getrunken. Mit steigender Promillezahl kann positive Stimmung schnell in Gereiztheit und Aggression umschlagen. Denn Alkoholkonsum erhöht die Gewaltbereitschaft und das Unfallrisiko. Das kann den Karnevalsspaß nachhaltig gefährden. Auch ein sogenannter „Kater“ am Morgen nach der Party ist ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass Jecken zu viel Alkohol getrunken haben. Wer „katerfrei” durch die Karnevalszeit kommen möchte, sollte beim Alkohol im Limit bleiben.

Ein „Kater“ macht sich durch Symptome bemerkbar, wie zum Beispiel starken Durst, trockenen Mund, Müdigkeit, Übelkeit und Kopfschmerzen. Die Kopfschmerzen und der Durst sind durch den Wasserverlust des Körpers bedingt. Die Übelkeit entsteht durch eine Reizung der Magenschleimhaut aufgrund des Alkohols. Wer glaubt, gegen einen „Kater“ helfen angebliche „Anti-Kater-Mittel“ oder Hausmittelchen, wie Rollmops oder saure Gurken, der irrt. Denn der Abbau des Zellgifts Alkohol im Körper braucht Zeit und lässt sich nicht beschleunigen. Zwischen 0,1 und 0,2 Promille Alkohol im Blut werden pro Stunde abgebaut.

„Alkohol? Kenn dein Limit.“ Karnevals-Tipps

Die beste „Anti-Kater“-Methode für die Karnevalstage ist: möglichst wenig Alkohol trinken – und gar nicht erst einen „Kater“ bekommen. Dabei helfen die sechs Tipps der „Alkohol? Kenn dein Limit.“-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

  • Beim Feiern häufiger auch zu alkoholfreien Getränken greifen
  • Alkoholische Getränke nie als Durstlöscher nutzen!
  • Sich Zeit lassen beim Trinken von alkoholischen Getränken
  • Nicht an Trinkspielen teilnehmen und bei Runden auch mal aussetzen
  • Alkoholische Getränke freundlich, aber bestimmt ablehnen
  • Sich an Freunden oder Bekannten orientieren, die wenig trinken oder ganz alkoholfrei feiern

„Alkohol? Kenn dein Limit.“ ist die größte deutsche Alkoholpräventionskampagne für Jugendliche und wird seit 2009 von der BZgA mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) durchgeführt. Sie richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahre, informiert über die besonderen Risiken von zu hohem und riskantem Alkoholkonsum bei jungen Menschen und regt zum kritischen Nachdenken über den eigenen Alkoholkonsum an.

Mehr Informationen unter: www.kenn-dein-limit.info

Die Pressemeldung der BZgA kann auch als PDF-Datei herunterladen werden.

2016: Über 500.000 Klicks!

Das gesamte Pflege-Deinen-Schwanz-Team bedankt sich für mehr als eine halbe Million Besuche im Jahr 2016 auf dem (Männer-) Gesundheitsportal schlecht hin. Es ist spannend zu beobachten, welche Themen euch Spaß machen, oder eben einfach zum Nachdenken anregen. Also bitte weiterhin fleißig aufs Herzchen klicken, oder Kommentare hinterlassen. Auch 2017 werden wieder neue Artikel eingepflegt. “Spielend zum Orgasmus: Alles für das beste Stück” wird die Thematik Sextoys in einer Serie betrachten – Teil eins kommt bald. Interessante Fakten und medizinische Informationen liefert der Bericht zum Phänomen Hodenhochstand. Erstaunlicherweise – auch wenn jetzt viele Leser*innen in sich hinein schmunzeln – kann dem Thema “Morgenlatte” fachlich und sachlich begegnet werden. Lasst euch überraschen.

Besucht uns regelmäßig auf www.pflege-deinen-schwanz.de, abonniert den Newsletter und gebt auch der Facebook-Seite euer LIKE. So bleibt ihr immer auf dem Laufenden.

Beschwingte statt beschwipste Festtage

BZgA gibt Tipps zum maßvollen Alkoholkonsum an Weihnachten und Silvester.

Ob im Kreise der Lieben zu den Festtagen oder zur Begrüßung des neuen Jahres: An den Weihnachtstagen und zu Silvester wird traditionell reichlich Alkohol konsumiert. Damit jedoch der Organismus die Feiertage gut übersteht, sollte beim Genießen und Feiern – wenn überhaupt – nur in Maßen Alkohol getrunken werden. Denn schon mehr als ein Glas Wein oder Bier pro Tag kann für Frauen körperliche Schädigungen zur Folge haben. Bei Männern wird die Grenze des gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsums bei mehr als zwei Standardgläsern am Tag überschritten. Für Männer und Frauen gilt: An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf alkoholische Getränke verzichtet werden.

Um in geselliger Runde im Limit zu bleiben, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sieben praktische Tipps für ungetrübte Festtagsstimmung:

  1. Alkohol nicht als Durstlöscher einsetzen. Beim Feiern und Tanzen freut sich der Körper viel mehr über ein Glas Wasser.
  2. Alkoholische Getränke nicht hinunterstürzen, sondern langsam trinken.
  3. Bei Trinkrunden aussetzen.
  4. Freunde oder Bekannte zum Vorbild nehmen, die wenig oder gar keinen Alkohol konsumieren.
  5. Alkoholische Getränke freundlich, aber bestimmt ablehnen.
  6. Nicht an Trinkspielen teilnehmen.
  7. Keinen Alkohol als Tröster bei Frust oder Traurigkeit.

Wer irrigerweise glaubt, Alkohol einfach ausschwitzen oder einen sogenannten „Kater“ mit Kaffee bekämpfen zu können, der findet auf www.kenn-dein-limit.de Informationen zum Thema.

Bei Problemen mit Suchtmitteln, Fragen zur Suchtvorbeugung oder der Suche nach Hilfe ist das Beratungstelefon der BZgA zur Suchtvorbeugung unter der Rufnummer 0221-89 20 31 erreichbar (Mo.-Do. von 10 bis 22 Uhr, Fr.-So., an den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr von 10 bis 18 Uhr, Heiligabend und Silvester keine Beratung).

Mehr Informationen der BZgA rund um das Thema Alkohol:
www.kenn-dein-limit.de (für Erwachsene)
www.kenn-dein-limit.info (für Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren)
www.null-alkohol-voll-power.de (für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren)

Epidemiologisches Bulletin des RKI

Neue Schätzung zu HIV/Aids in Deutschland.

In Deutschland lebten Ende 2015 rund 84.700 Menschen mit HIV. Ca. 3.200 von ihnen haben sich hier neu infiziert – die Zahl ist gegenüber den Vorjahren unverändert. Die am stärksten von HIV betroffene Gruppe bleibt MSM, hier kam es zu 2.200 Neuinfektionen. 750 Menschen infizierten sich auf heterosexuellem Weg und 250 bei intravenösem Drogenkonsum. Die Inzidenz der HIV-Erstdiagnosen betrug in Sachsen 4,7 (Deutschland: 4,6). Im Jahr 2015 gab es geschätzte 460 Todesfälle bei HIV-Infizierten. Da es sich um eine Schätzungsmethode des Robert-Koch-Instituts (RKI) handelt, geht man davon aus, dass  rund 12.600 Menschen nichts von ihrer Infektion wissen.

Jene Erkenntnisse eingebettet in Vergleiche sowie Differenzierungen nach Jahren, Infektion im Inland/Ausland, Geschlecht, etc. finden sich im Epidemiologischen Bulletin 45/2016 des Robert-Koch-Instituts. Zum PDF geht es hier.

Sex we can?

Fachtag zum Umgang mit Jungensexualität im Kontext der Hilfen zur Erziehung am 06.12.2016 in der Dreikönigskirche Dresden.

Worum geht es?

Jugendhilfe und Sexualität? – dann geht es sicher um Verhütung und Missbrauch. Jungen in der Jugendhilfe und Sexualität? – dann geht wohl um gefährliches Verhalten. Muss man eigentlich darüber reden?

Noch immer erleben wir in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe, dass die Sexualität der Kinder und Jugendlichen entweder nur zufällig oder gar nicht thematisiert wird. Darüber gesprochen wird meist erst dann, wenn es um sexuellen Missbrauch geht. Dabei gibt es gerade auch für männliche Jugendliche kaum ein wichtigeres Thema.

Sexualpädagogische Konzepte in die Praxis umzusetzen ist ein schwieriges Unterfangen, wenn wir uns unserer eigenen Haltung zur Sexualität nicht bewusst sind. Wenn wir präventiv etwas gegen sexualisierte Gewalt tun wollen, müssen wir uns fachlich intensiv mit der gelebten Welt jugendlicher Sexualität auseinandersetzen. Und wenn vor allem Jungen in den stationären Einrichtungen betreut werden, dann müssen alle Fachkräfte Wissen und Methoden zum Umgang mit Sexualität von Jungen erlangen und im pädagogischen Alltag umsetzen können. Dieser Fachtag soll Lust darauf machen, sich diesem Thema in der pädagogischen Praxis der Hilfen zur Erziehung zu widmen. Die eigene Haltung und praktische Arbeitsmittel, die uns die Annäherung an dieses Thema erleichtern, können erfahren und kennengelernt werden.

  • Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
  • Ort: Dreikönigskirche – Haus der Kirche · Hauptstraße 23 · 01097 Dresden
  • Datum: 6. Dezember 2016
  • Kosten (inklusive Verpflegung): 45 EUR
  • Ansprechpartner für den Fachtag:
    • Jan Schweinsberg: 0351 87378815
    • Peter Wild: 0176 323 715 79

Programm:

09:00-09:30 Uhr

Anreise und Anmeldung

09:30 Uhr

Begrüßung und inhaltliche Einführung

Jan Schweinsberg, Leiter der Fachstelle Blaufeuer, P.I.Z. gGmbH

Peter Wild Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen

10:00 Uhr

Inputreferat: Alles Porno? Umgang Jugendlicher mit sexualitätsbezogenen Medieninhalten

Dr. Daniel Hajok

Kommunikations- und Medienwissenschaftler und als Gutachter, Empiriker, Seminar-/Workshopleiter und Fachautor tätig. Arbeitsschwerpunkte liegen im Spannungsfeld Medien, Gesellschaft und Soziale Arbeit sowie im restriktiven und präventiven Kinder- und Jugendmedienschutz

Inputreferat: Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Jungen* und junge Männer*

Bernard Könnicke Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., Berlin

12:00-13:00 Uhr

Mittagspause

13:00 – 16:00 Uhr

Workshops

16:15 Uhr

Resümee und Abschluss

Welche Workshops werden angeboten?

Workshop 1: „Werden Frauen im warmen Wasser nicht schwanger?– sexuelle Bildung für und mit männlichen Jugendlichen

Wenn es um Sexualität geht, wissen sie alles – sie geben zumindest vor, alles zu wissen. In intimer und vertrauer Runde während eines sexual-pädagogischen Workshops, kommen dann doch Fragen – die Jungsfragen. Es dreht sich dann um Gefühle, um den Körper, um das andere Geschlecht und um das eigene. Und um Sex. Es geht um Pornos, um das erste Mal und um (Un-)Sicherheiten.

Der Workshop gibt Gelegenheit, Methoden der sexuellen Bildung für männliche Jugendliche zu erproben und Themen in der sexualpädagogischen Arbeit mit Jungen gemeinsam zu diskutieren.

Uwe Tüffers Diplom Sozialpädagoge (FH), Angewandte Sexualwissenschaften (M.A.), Sexualpädagoge

Workshop 2: Junge Liebe – mehr als sechs mal sex

Sexualpädagogische Arbeit braucht eine reflektierte Haltung, professionelle Methoden  und gutes Material, welches die Jungen interessiert. In diesen Workshop stellen wir die Methodenbox „Junge Liebe – mehr als sechs mal SEX“ vor und reflektieren deren Praxisanwendung.

Peter Bienwald, Bildungsreferent  Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen

Workshop 3: Konzepte und Methoden: Nutzung sexualitätsbezogener Medieninhalte als Thema Jungenarbeit

Im Workshop werden die Medienumgangsweisen von Jungen vertieft und Konsequenzen für die (sexual-)pädagogische Praxis formuliert. Ausgehend von grundlegenden Handlungskonzepten werden Zugänge entwickelt, die zur Reflexion anregen, Alternativen aufzeigen und bei der Bewältigung negativer Erfahrungen unterstützen.

Dr. Daniel Hajok

Workshop 4: „Sexualität – Normal, bedenklich, gefährlich?“

Sexualität wird häufig unter dem Blickwinkel bedenklichen oder gefährlichen Verhaltens gesehen, gerade bei Jungen. Aber wie kann ich dieses Verhalten von gelingender bzw. „normaler“ Sexualität abgrenzen? Woran erkennen wir, ab wann  wir intervenieren müssen? Wie reden wir mit diesen Jungen darüber und welche Handlungsoptionen haben wir, wenn es um gefährliches und gefährdendes Verhalten geht? Im Workshop werden diese Fragen an praktischen Beispielen und Übungen beantwortet und ein Einblick in die Arbeit der Fachstelle gegeben.

Jan Schweinsberg und Debora Skorupa, Fachstelle Blaufeuer

Fachstelle zur Beratung von Mitarbeiter(inne)n öffentlicher und freier Träger in Fällen sexueller Grenzverletzungen durch Kinder, Jugendliche und Heranwachsende

Workshop 5: Was ist für mich okay?

Die Sexualität eines Menschen ist individuell und ständigen Veränderungen ausgesetzt. Der Workshop soll einen Raum zur Reflexion der eigenen Haltung zur Verfügung stellen. Mit unterschiedlichen Methoden wird ein ressourcenorientierter Blick auf eigene Einstellungen geworfen und die Möglichkeit, diese in den (Arbeits-) Alltag zu integrieren

Danilo Ziemen und Liane Kalisch arbeiten freiberuflich als Sexualpädagog*innen (isp) und  Dozent*innen am Institut für Sexualpädagogik (isp).

Flyer und Anmeldemodalitäten sind hier als pdf erhältlich (220 kb).

Die Fachtagung wird veranstaltet von der Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen und der Fachstelle Blaufeuer.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz des Freistaates Sachsen und die Software AG.

04.09.2016 | Welttag Sexuelle Gesundheit

Anlässlich einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation 1975 wurde der Begriff ‘Sexuelle Gesundheit’ definiert. “Sexuelle Gesundheit ist untrennbar mit Gesundheit insgesamt, mit Wohlbefinden und Lebensqualität verbunden. Sie ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht nur das Fehlen von Krankheit, Funktionsstörungen oder Gebrechen. Sexuelle Gesundheit setzt eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen voraus sowie die Möglichkeit, angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen zu machen, und zwar frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt. Sexuelle Gesundheit lässt sich nur erlangen und erhalten, wenn die sexuellen Rechte aller Menschen geachtet, geschützt und erfüllt werden. Es bleibt noch viel zu tun um sicherzustellen, dass Gesundheitspolitik und -praxis dies anerkennen und widerspiegeln.” Quelle: WHO/Europa

Ein Baustein, diesen ganzheitlichen Ansatz Jahr für Jahr ins Gedächtnis zu rufen, war die Initiierung des Welttages zur ‘Sexuellen Gesundheit’ durch die WHO. Am 4. September 2010 fand der Welttag zum ersten Mal statt. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Aufruf: ‘Eliminate the  myths!’ (Beseitigt die Mythen!). Ein schöner Artikel auf Pflege Deinen Schwanz greift diese Aussage auf und klärt auch gleich, warum die Beseitigung von Mythen so wichtig ist. Hier geht´s zum Text.

Happy World Sexual Health Day 2016!

Männer in Bewegung

Alltagstaugliche Tipps gegen Übergewicht geben die Kolleg*innen des Gesundheitsportals der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf www.maennergesundheitsportal.de

Rund zwei Drittel aller Männer in Deutschland haben Übergewicht, knapp ein Viertel ist sogar adipös. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für eine gute Gesundheit: starkes Übergewicht kann zu Bluthochdruck, Diabetes, Fettleber und weiteren Folgeerkrankungen führen. So klar vielen Betroffenen die negativen Folgen ihres Übergewichtes sind, so schwierig ist es, den inneren „Schweinehund“ zu überwinden und das Problem in Angriff zu nehmen. Beim Männergesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es alltagstaugliche Tipps und Infos, wie man(n) sich ohne viel Aufwand gesundheitsbewusster verhalten kann.

Wichtiger Ansatzpunkt ist die Ernährung: Wenig Süßigkeiten, weniger Fleisch und Wurst, dafür mehr Gemüse und Obst. Auch Alkohol ist ein Dickmacher. Für die meisten Menschen reicht es zur Gewichtsabnahme aus, wenn sie ihren täglichen Konsum um 300 bis 500 Kilokalorien reduzieren. Das entspricht etwa dem Nährwert von 100 g Kartoffelchips oder von einer Tafel Schokolade. Zur Selbstkontrolle bietet sich für den Anfang ein Ernährungstagebuch an.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Bewegung: Haben unsere Vorfahren bis zu 20 Kilometer täglich zu Fuß zurückgelegt, schaffen wir heute durchschnittlich nur noch 800 Meter – das sind die Wege von der Haustür zum Auto und zuhause von der Küche zum Sofa, ins Bad oder ins Bett. Um gesund und fit zu bleiben, braucht der Körper regelmäßig Bewegung – optimal sind  nach WHO-Angaben rund 2,5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche.

Welche Sportarten am besten zu wem passen und wie man mehr Bewegung in den eigenen Alltag bringen kann, findet sich unter www.maennergesundheitsportal.de. Da sich Übergewicht  ungünstig auf die Gelenke auswirkt, sollte man Sportarten wählen, die diese möglichst wenig belasten wie Radfahren, Walking, Schwimmen oder Wassergymnastik. Das Radfahren lässt sich auch gut in den Alltag integrieren – beispielsweise bei der Fahrt zur Arbeit. Ebenfalls gut fürs „Bewegungskonto“: Öfter mal die Treppe nehmen.

Alter ist dabei keine Ausrede: Beim BZgA-Programm Älter werden in Balance gibt es jede Menge Tipps rund um die Fitness, aktuell das neue Video „Bleib fit – kick mit“ für ältere Fußballer.

Die Website www.maennergesundheitsportal.de der BZgA bietet seriöse und fachlich geprüfte männerspezifische Gesundheitsinformationen zu folgenden Themen: Sport, Bewegung und Fitness, gesunde Ernährung, Alkohol, Rauchen und vieles mehr.

Infos zu Älter werden in Balance, das vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt wird, finden sich unter www.aelter-werden-in-balance.de

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Internet: http://www.bzga.de

DAK – Gesundheitsreport

Warum Frauen und Männer anders krank sind.

Studie zeigt größte Geschlechterunterschiede bei psychischen Erkrankungen, Krebs und Kreislauferkrankungen.

Depressionen, Krebs, Herzinfarkt – bei diesen Krankheiten gibt es große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das wirkt sich auch auf den Krankenstand aus: Im Jahr 2015 fehlten Frauen zum Beispiel 14 Prozent häufiger im Job als ihre männlichen Kollegen. Männer gingen seltener zum Arzt. Nach der Studie erreichte der allgemeine Krankenstand den höchsten Wert seit 16 Jahren. Das sind zentrale Ergebnisse des neuen DAK-Gesundheitsreports. Die komplette Pressemitteilung, der vollständige Report sowie eine Präsentation (beides als PDF-Download) zum DAK-Gesundheitsreport 2016 finden sich hier.

Quelle: Pressemeldung DAK-Gesundheitsreport: dak.de

Doku auf 3Sat

In einer 45 minütigen Dokumentation werden spannende Infos und faszinierende Neuigkeiten rund um “das beste Stück des Mannes” vorgestellt. Interessant gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Meldungen über eine erfolgreiche Penis-Transplantation. Aber ebenso spannend in der Vermittlung zu Wissen über Schönheitsoperationen für Größe und Umfang des Fortpflanzungsorgans. Zu finden ist der Beitrag in der Mediathek des Öffentlich-Rechtlichen Senders 3Sat.

HIV-Selbsttest für Zuhause?

England und Frankreich haben HIV-Test-Sets für Zuhause bereits zugelassen. In Deutschland ist er weiterhin verboten. Tests dürfen zwar nicht an Privatpersonen verkauft werden, „Wer den Heimtest trotzdem im Internet für sich bestellt, macht sich [aber auch] nicht strafbar“, informiert Armin Schafberger, Medizinreferent der Deutschen Aids-Hilfe. Viel Neues also. Bei offenen Fragen sind wir deshalb für Sie da. Einfach (durch-)klingeln. Oder erst mal nachlesen: Hier geht es zu einem Artikel der Kölnischen Rundschau. Die Deutsche Aids-Hilfe hat ebenfalls die häufigsten Fragen hier zusammengestellt.

Alles neu? Alles besser?

Stellungnahme der Landeshauptstadt Dresden zum Entwurf eines Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (ProstSchG).

Im Juli dieses Jahres hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den „Entwurf eines Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (ProstSchG)“ veröffentlicht. Dieser Entwurf wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Für die einen gehen die Konsequenzen des Gesetzes nicht weit genug und sie fordern das endgültige Verbot von Prostitution. Für die anderen bedeutet das vorgeschlagene Gesetz eine weitgehende Beeinträchtigung bzw. Behinderung ihrer Tätigkeit. Dies schließt Betreiberinnen und Betreiber, Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter, aber auch Fachberatungsstellen und Gesundheitsämter mit ein. Viele Stellungnahmen von verschiedensten Expertinnen und Experten sind seither veröffentlicht worden, die sich gegen die Umsetzung dieses Gesetzes richten, da es dem ausgesprochenen Ziel, Personen, die in der Prostitution tätig sind, zu schützen und ihr Selbstbestimmungsrecht zu stärken, nicht gerecht wird.

  • Auf die Landeshauptstadt Dresden würden folgende Konsequenzen des Gesetzentwurfes zukommen:
    Die Prostitutionsszene in Dresden würde sich nach der Einführung deutlich verändern. Die bisher kleinteilige Szene mit häufig selbstständig geführten Wohnungen würde verschwinden und größere Bordelle würden entstehen. Durch umfangreiche Auflagen und Verpflichtungen, die für kleinere Einrichtungen kaum zu leisten sind, wird selbstbestimmtes Arbeiten, wie sie in diesen Wohnungen möglich ist, erschwert bzw. verhindert und damit einer Zentralisierung des Marktes Vorschub geleistet. Kriminelle Strukturen würden damit eher gefördert, als unterbunden.
  • Frauen und Männer, die aus Nichtwissen, aus Angst vor Stigmatisierung und Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben oder schlicht aus Verweigerung dem Gesetz zuwiderhandeln, wären für Hilfs- und Beratungsangebote nicht mehr erreichbar.
  • Die über Jahre aufgebaute, bewährte Präventionsarbeit der Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Infektionen im Gesundheitsamt Dresden würde sich von einem anonymen und kostenlosen Dienstleistungsangebot aus Untersuchungen, Behandlung und spezifischer Beratung für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in eine administrative Tätigkeit verwandeln. „Beratungsgespräche“, die auf Vertrautheit und fachlicher Kompetenz, aber auch auf Anonymität und Zugewandtheit beruhen, würden zu Informationsgesprächen degradiert, die z.T. auch nicht mehr anonym durchgeführt werden könnten.

Die Landeshauptstadt Dresden hat deshalb ebenfalls mit einer Stellungnahme reagiert, die den Gesetzesentwurf ablehnt, da abzusehen ist, dass sich sowohl die Tätigkeit des Gesundheitsamtes, als auch die Prostitutionsszene in Dresden verändern würde (Link zum Papier pdf:592kb). Sibylle Homt

Diskriminierung in Deutschland 2015

Am 1. September startete die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland. Unter dem Motto „Sie haben es erlebt? Berichten Sie davon!“ können sich bis zum 30. November 2015 alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu Diskriminierungen äußern, die sie in den verschiedensten Lebensbereichen selbst erfahren oder beobachtet haben. Die Ergebnisse der Umfrage werden maßgeblich dazu beitragen, Empfehlungen zum Abbau von Diskriminierung in Deutschland zu entwickeln. Das Pflege-Deinen-Schwanz-Team unterstützt die Umfrage und verbreitet deshalb den Aufruf der Antidiskriminierungsstelle des Bundes:

Sie haben es erlebt? Berichten Sie davon!

Wegen Ihrer Behinderung oder Ihres Alters werden Sie nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, obwohl Sie hervorragend qualifiziert sind? Sie werden gemobbt, weil Sie lesbisch oder schwul sind? Ihr Kind bekommt wegen seiner Migrationsgeschichte trotz guter Noten keine Gymnasialempfehlung? Bei der Wohnungssuche gehen Sie leer aus, weil Sie ein Kopftuch tragen?

Berichten Sie uns von den diskriminierenden Erfahrungen, die Sie, Ihre Angehörigen und Freunde gemacht haben. Dabei interessieren uns alle Lebensbereiche: vom Kindergarten, über Schule und Hochschule, bis zum Beruf; vom Wohnen über Versicherungs- und Bankgeschäfte bis zum Freizeitbereich.

Diskriminierungen wegen des jungen oder alten Lebensalters, einer Behinderung oder chronischen Krankheit, aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts (Männer, Frauen, Trans* und intergeschlechtliche Menschen), der Religion oder Weltanschauung sowie der sexuellen Identität sind nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verboten. In der Umfrage ist auch die “soziale Herkunft” einbezogen (z.B. Einkommen, Bildungshintergrund, auch der Elterngeneration).

Unter www.umfrage-diskriminierung.de finden sich alle Informationen zur Umfrage und auch der direkte Link zum Fragebogen.

Inhaltliche Fragen zur Umfrage beantwortet die Projektverantwortliche bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Nathalie Schlenzka (Nathalie.Schlenzka@ads.bund.de, 030 18555 1813). ads-bund + cw

Epidemiologisches Bulletin veröffentlicht

Mehr HIV-Neudiagnosen für das Jahr 2014 gemeldet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnet einen Anstieg von 7 Prozent. Wichtig: Neudiagnosen nicht mit Neuinfektionen verwechseln.

Im Epidemiologischen Bulletin 27/2015 des Robert-Koch-Institutes werden 3.525 Neudiagnosen angegeben – dies entspricht 7 Prozent mehr als 2013. Zum Verständnis muss angeführt werden, dass ein Rückschluss auf das Infektionsgeschehen in Deutschland nur schwer möglich ist. HIV-Neudiagnosen dürfen nicht mit der Zahl der HIV-Neuinfektionen verwechselt werden. Die Zahl gibt lediglich an, wie viele Menschen erstmals HIV-positiv getestet wurden. Zwischen einer HIV-Infektion und der Diagnose der Infektion liegt ein individueller Zeitraum. Testverhalten, Testangebote und andere Faktoren beeinflussen die Zahl der HIV-Neudiagnosen.

Holger Wicht von der Deutschen Aids-Hilfe untergliedert die Zahlen wie folgt: “2.864 Neudiagnosen entfallen auf Männer (+6%), 659 auf Frauen (+11%), zwei Diagnosen lassen sich keinem Geschlecht zuordnen. In der Gruppe der Männer, die Sex mit Männern haben, stieg die Zahl der Neudiagnosen von 1752 auf 1904 (8,6%), bei Heterosexuellen von 598 auf 780 (30,4%). Bei den Menschen, die sich Drogen injizieren, gab es einen Anstieg von 101 auf 111. Die Zahl der Neudiagnosen ohne Angabe zum Übertragungsweg ging von 816 auf 705 zurück.”

Gründe für einen Anstieg der Zahlen liegen zum einem bei einer erhöhten Nachfrage von HIV-Tests bei Ärzt*innen und Laboren. HIV-positive Ergebnisse fließen dann als sichere Erstdiagnosen in die Statistik. Zum anderen stellt das RKI klar heraus: 2014 gab es mehr Erstdiagnosen. Zwei Personengruppen verzeichnen Anstiege. Holger Wicht erklärt dazu: “Ein großer Teil von ihnen [also den Menschen, die erstmals HIV-positiv getestet wurden] stammt aus Ländern, in denen HIV besonders häufig ist; die Übertragung hat meist im Herkunftsland stattgefunden. Hier spiegeln sich steigende Flüchtlingszahlen in den HIV-Diagnosezahlen. Dies erklärt auch den verhältnismäßig starken Anstieg in der Gruppe der Heterosexuellen. Bei der Gruppe der Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), geht das RKI ebenfalls von einem echten Anstieg der Neudiagnosen aus.”

Ein interessantes Ergebnis zeigt sich aus den Erhebungsbögen, die bei der Testberatung erstellt werden. MSM berichten häufiger von einem negativen HIV-Testergebnis innerhalb der letzten 23 Monate. Das RKI deutet die Daten in zwei Richtungen. Entweder viele MSM sind sich Risikosituationen bewusst und nutzen zeitnah Testangebote oder Empfehlung zu regelmäßigen HIV-Tests werden angenommen. Ob die Zahl der Neuinfektionen in dieser Gruppe wirklich gestiegen ist, wird im November beantwortet. Das RKI veröffentlich dann auf Basis weiterer Berechnungen die Schätzung der HIV-Neuinfektionszahlen.

Regionale Verteilung der HIV-Neudiagnosen

Bei der Betrachtung der absoluten Zahlen zeigt sich, dass in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen gefolgt von Bayern und dem Stadtstaat Berlin die meisten Menschen mit einer HIV-Neudiagnose konfrontiert wurden. Zur Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern bedienten sich die Statistiker des Robert-Koch-Institutes einer epidemiologischen Maßzahl, der Inzidenz. Die Inzidenz ist die Anzahl der Neudiagnosen einer bestimmten Infektion (HIV), einer Bevölkerungsgruppe mit definierter Größe (pro 100.000 Einwohner*innen) innerhalb eines definierten Zeitraumes (2014).

Bundesweit wird für 2014 eine Inzidenzrate von 4,4 angegeben. Die Zahl ist höher als der Median der letzten fünf Jahre. Im Schnitt lag die Inzidenzrate zwischen 2009-2013 bei 3,5. Folglich stiegen auch die Inzidenzraten für einzelne Bundesländer (im Besonderen: Mecklenburg-Vorpommern (3,9), Sachsen-Anhalt (3,8), Bayern (4,7) und Sachsen (4,2)). Die höchsten Inzidenzen an HIV-Neudiagnosen zeigten sich in den Stadtstaaten (Berlin (12,9), Hamburg (11,6), Bremen (6,8)).

Das Robert-Koch-Institut richtet den Fokus auch auf die Entwicklung in den neuen Bundesländern: “Einige der neuen Bundesländer (Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt) weisen inzwischen eine höhere Inzidenz als einige der alten Bundesländer (Saarland, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen) auf und befinden sich nun im mittleren Bereich der Inzidenzrangfolge der gesamten Bundesländer.”

Abschließend stellt das RKI heraus, dass sich aktuell kein nennenswerter Rückgang der Neuinfektionen in Deutschland zeigt.

Mit Teilen aus dem Epidemiologischen Bulletin 27/2015 und Aktuelles DAH / Holger Wicht: Robert-Koch-Institut verzeichnet mehr HIV-Diagnosen; cw

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Früher Bescheid wissen

Hab ich mich mit HIV angesteckt? Bislang musste man nach einer Risikosituation drei Monate mit einem HIV-Test warten, um das auszuschließen. Martin Obermeier erklärt im Interview, warum es bei modernen Labortests nur noch sechs Wochen sind.

Herr Obermeier, Sie arbeiten in einem Berliner Labor, in dem auch Blutproben auf HIV untersucht werden. Um mal eine Vorstellung zu bekommen: Wie viele Tests sind das so im Monat? Und wie viele Infektionen werden dabei festgestellt?

Im Jahr machen wir etwa 6.600 Tests, das sind rund 550 Tests pro Monat. Und von diesen 550 sind durchschnittlich vielleicht 15, 16 reaktiv, also rund drei Prozent. Die meisten der Blutproben, die von uns untersucht werden, stammen aus HIV-Schwerpunktpraxen, was die hohe Rate von reaktiven Untersuchungen erklärt, denn da hat ja schon eine gewisse Vorauswahl stattgefunden, wenn die Leute sich dort testen lassen. Sieht man sich alle HIV-Suchtests an, die in Deutschland durchgeführt werden, erfolgt die Mehrzahl der Untersuchungen im Rahmen von Blutspenden und vor Operationen.

Neben den HIV-Antigen-Antikörper-Tests machen wir übrigens im Jahr rund 25.000 Tests zur Messung der HIV-Viruslast. Das ist vor allem für die regelmäßige Kontrolle des Behandlungserfolgs bei einer antiretroviralen Therapie wichtig. Aber manchmal macht man das auch, um eine frische HIV-Infektion nachzuweisen.

In der Regel geht man ja für den HIV-Test zum Gesundheitsamt, zu einem Testprojekt oder zum Arzt. Kann man eigentlich auch bei Ihnen im Labor direkt einen Test machen?

Nein, unser Labor lehnt das ab. Beratung ist ein unerlässlicher Bestandteil des HIV-Tests, und wir als Labor können keinen entsprechenden Rahmen für die Beratung anbieten. Anfragen kommen trotzdem immer wieder mal. So hat zum Beispiel letztens jemand an einem Freitagnachmittag angerufen und wollte schnell einen HIV-Test machen, weil er drei Stunden später in einen Swinger-Club wollte. Aber gerade in solchen Fällen ist eben Beratung wichtig, zum Beispiel, um die diagnostische Lücke zu erklären.

Ein gutes Stichwort. Wir haben ja Folgendes gelernt: Wenn man nach einer HIV-Risikosituation sicher sein will, dass man sich nicht infiziert hat, muss man drei Monate mit einem HIV-Test warten. Warum gerade drei Monate?

Diese drei Monate beruhen auf Empfehlungen, die Anfang der 1990er-Jahre verabschiedet wurden. Damals setzte man noch HIV-Antikörper-Tests der ersten und zweiten Generation ein, der HIV-Test war ja erst 1985 auf den Markt gekommen. Während der Entwicklung dieser Tests hatte man damals gesehen, dass es bei einzelnen Patienten bis zu acht Wochen dauerte, bis das Immunsystem genügend Antikörper für den Nachweis durch den Test gebildet hatte. Und um möglichst große Sicherheit zu haben, vor allem für Blutspenden, einigte man sich auf die Empfehlung, den Test frühestens drei Monate nach der letzten Risikosituation zu machen. Im Nachhinein hat sich das als gute Entscheidung herausgestellt, denn in ganz seltenen Fällen kann die sogenannte diagnostische Lücke – das heißt, ein Antikörpertest würde dann nicht anschlagen, obwohl in Wirklichkeit eine Infektion vorliegt – auch länger als acht Wochen sein.

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat die Beraterinnen und Berater in Testprojekten und Gesundheitsämtern neulich informiert, dass sich diese maximale diagnostische Lücke bei den heutzutage eingesetzten Labortests auf sechs Wochen halbiert hat. Warum das?

Schon seit 2002, 2003 gibt es die Labortests der vierten Generation, und seit 2006, 2007 werden die fast flächendeckend eingesetzt. Diese Kombinationstests suchen nicht nur nach Antikörpern, sondern auch nach dem Antigen p24. Dieser Virusbestandteil ist schon früher im Blut nachweisbar, denn der p24-Spiegel steigt in der Regel ab dem 14. Tag nach der Infektion in einen messbaren Bereich. Ausschließen kann man eine Infektion dann nach sechs Wochen – wenn der Antigen-Antikörper-Test dann nicht „anschlägt“, sind weder p24-Antigen noch Antikörper im Blut, und man ist mit hoher Sicherheit nicht infiziert.

Was heißt „mit hoher Sicherheit“?

Mit hoher Sicherheit bedeutet, dass es seltene Ausnahmen gibt, die aufgrund ihres geringen Vorkommens keine echte Relevanz haben, beziehungsweise dass bestimmte Konstellationen besonders bewertet werden müssen.

Zumindest für die Post-Expositions-Prophylaxe nach HIV-Kontakt gilt, dass das Zeitfenster bis zu einem sicheren Ausschluss einer HIV-Infektion erst nach Beendigung der Prophylaxe beginnt. Keine Daten liegen aber vor bei Durchführung einer Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP). Hier kann man sich, falls es tatsächlich trotz der Prophylaxe zu einer Infektion kommen sollte, auch eine Verlängerung des diagnostischen Fensters vorstellen.

Zwei sehr seltene Ausnahmen existieren mit HIV-1 Gruppe O und HIV-2. Das p24-Antigen dieser beiden Viren unterscheidet sich stark von den viel häufigeren anderen HIV-1-Typen. HIV-2 kommt fast nur in Westafrika vor, in Deutschland werden durchschnittlich ein bis zwei Fälle pro Jahr neu diagnostiziert, wobei diese Infektionen nicht in Deutschland erworben wurden. HIV-1 Gruppe O kommt eigentlich nur in Kamerun und selbst da nur in geringer Anzahl vor. Grundsätzlich besteht immer die hypothetische Möglichkeit einer neuen Virusvariante, die zwar durch die Tests erkannt wird, aber bei der das diagnostische Fenster verlängert ist.

Wer ganz sicher gehen will, wartet nach einem HIV-Risiko weiterhin zwölf Wochen bis zum Test, denn der Antikörpernachweis funktioniert auch bei HIV-2 und HIV-1 Gruppe O .

Für die meisten ist diese Info zur verkürzten diagnostischen Lücke neu. Kann man das irgendwo nachlesen?

Ja, die aktuellen europäischen Leitlinien zur HIV-Testung wurden 2014 veröffentlicht, da findet sich diese Info auf Seite 5. Die deutschen Empfehlungen werden gerade überarbeitet. Daran bin auch ich beteiligt, nämlich als Mitglied im Writing Committee, und ich bin guter Dinge, dass wir die Empfehlungen noch im ersten Quartal 2015 veröffentlichen können.

Okay, frühestens drei Monate nach der letzten HIV-Risikosituation zum Test, das konnte man sich leicht merken. Nun sind es also sechs Wochen – aber nur beim Labortest. Bei HIV-Schnelltests, bei denen man das Ergebnis schon nach spätestens 30 Minuten bekommt, gilt weiterhin die Drei-Monats-Regel. Warum das?

Die Schnelltests, die in manchen Gesundheitsämtern und Testprojekten eingesetzt werden, sind reine Antikörpertests, reagieren also nicht auf p24. Schnelltests, die sowohl Antikörper als auch p24 nachweisen können, wären derzeit einfach zu teuer. Es gibt zwar ein Produkt, aber das ist nicht empfindlich genug auf p24. Dieser Test hat bei Versuchen frühe Infektionen übersehen, auch solche, die man mit Tests der dritten Generation gefunden hätte. Den kann man also nicht guten Gewissens empfehlen.

Eine Frage zum Schluss: Hat denn diese Verkürzung der diagnostischen Lücke überhaupt einen Vorteil?

Nun, aus Gesprächen mit Testkandidaten weiß ich, dass es für viele ein großes Anliegen ist, die Zeit der Unsicherheit zu verkürzen. Es macht eben schon etwas aus, ob ich drei Monate oder nur sechs Wochen warten muss, bis ich mit einem Test eine Infektion ausschließen kann, zum Beispiel nach einer Nadelstichverletzung. Oder nach einem HIV-Risikokontakt außerhalb meiner Partnerschaft – wenn ich sonst mit meinem Partner auf Kondome verzichte, ist es leichter, sechs Wochen wieder zum Gummi zu greifen oder auf Sex zu verzichten als drei Monate …

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Obermeier!

Das Interview führte Holger Sweers.

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Original auf magazin.hiv

„Pflegetipps für Männer!“

Das erfolgreiche Männergesundheitsprojekt „Pflege Deinen Schwanz“ erhielt eine digitale Frischzellenkur. Während des Antrittsbesuchs der Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch in der Aids-Hilfe Dresden wurde die überarbeitete Seite „selbstverständlich astrein“ online geschaltet.

Die Kampagne www.pflege-deinen-schwanz.de wurde 2007 von der AIDS-Hilfe Dresden und der Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Infektionen des Gesundheitsamtes Dresden entwickelt und ins Netz gestellt. Das Projekt thematisiert sexuelle Gesundheit von Männern. Dies geschieht über Informationen und Reflexionen und fördert damit ein verantwortungsvolles sexuelles Handeln bei Männern.

Nach fast sieben Jahren, in denen das Projekt aktiv ausgebaut und gepflegt wurde, bestand die Notwendigkeit einer gründliche Erneuerung. Das betraf insbesondere die sich seit 2007 deutlich erweiterten technischen Möglichkeiten und die in den vergangenen Jahren veränderten Nutzeransprüche an das Design von Webseiten.

Über 200.000 Menschen klicken pro Jahr durch das Internetangebot.

„Pflege Deinen Schwanz“ hat sich in seiner Rolle als Informationsangebot etabliert. Über 200.000 Menschen besuchen die Seite pro Jahr. Der über „Pflege Deinen Schwanz“ vermittelte gesundheitsfördernde Ansatz, der am Gesundheitsbegriff der WHO orientiert ist (Ressourcenorientierung, Stärkung der Eigenverantwortung), ist vorbildhaft für eine moderne HIV/STI-Prävention. Zudem gelingt es, die allgemein als schwerer ansprechbare Zielgruppe der Männer zu erreichen. Im „Männergesundheitsbericht 2013“ wurde „Pflege Deinen Schwanz“ als beispielhaftes Präventionsprojekt aufgeführt. Dieser beispielgebenden Fachlichkeit trug die Sächsische Staatsministerin für Soziales mit der Verleihung der „Ehrenmedaille für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV/AIDS“ an das Projekt und seine Initiatoren Rechnung.

In Fachkreisen fanden insbesondere die inhaltlichen Ausführungen bundesweit Beachtung. Eine Krankenkasse übernahm einzelne Texte – nach Genehmigung – für eine Broschüre zur Männergesundheit, eine Nürnberger Beratungsstelle nutzte das Logo für eine Informationskarte für Männer und machte damit zugleich Reklame für die Internetseite. Es gab auf Grund dieser Seite Einladungen an die Verantwortlichen zu Fachtreffen, u.a. in die Deutsche AIDS-Hilfe und in das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen.

Die Aids-Hilfe Dresden sowie die Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Infektionen des Gesundheitsamtes Dresden haben gemeinsam mit den Multimedia-Dienstleister digital royal aus Leipzig unter finanzieller Unterstützung der Landesdirektion Sachsen sowie der AOK PLUS und der Ostsächsischen Sparkasse diesen Relaunch realisiert.

selbstverständlich astrein / www.pflege-deinen-schwanz.de

Aidshilfe, quo vadis?

Neue Modelle in der Aidshilfe-Arbeit etablieren sich im Bundesgebiet. Aidshilfen schließen sich zusammen, unterhalten Beratungsstellen oder erproben gänzlich andere Strategien bis hin zu Namensänderungen. Es bleibt somit wichtig in Kontakt mit KollegInnen zu sein, die Neues bereits praktizieren. Die Mitarbeit in verschiedenen Gremien hilft hierbei besonders. So können Ideen für die eigene Entwicklung gesammelt werden. Ein gutes Netzwerk zum Austausch stellt das Ländertreffen der Aidshilfen dar. Ricardo Schulze, Vertreter Sachsens, informierte sich bei Tom Scheel über die aktuelle Situation in Mecklenburg Vorpommern.

Hallo Tom, Du bist Sprecher des Ländertreffens der Deutschen Aids-Hilfe(DAH).

Was ist das Ländertreffen?

Das Ländertreffen ist ein informelles Gremium der DAH. Die Mitglieder vertreten die Interessen ihrer Landesstrukturen. Zum Beispiel als Geschäftsführ/innen von Landesverbänden, Sprecher/innen von Landesarbeitsgemeinschaften und ähnliches. Fast alle Bundesländer sind vertreten

Du vertrittst das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (M-V). Was machst Du da?

Ich arbeite in einer regionalen Aidshilfe – im Centrum für sexuelle Gesundheit Rostock. Und wie es für Mitarbeiter von kleinen Aidshilfen typisch ist, mache ich fast alles von Beratung über Prävention und Begleitung bis hin zum Schnelltest. Außerdem bin ich im CSG als Sexualpädagoge und -berater tätig. Und ein sehr wichtiger Punkt in meiner Arbeit ist die Vernetzung. Ich bin zudem der Sprecher der „Landesarbeitsgemeinschaft sexuelle Gesundheit & Aidshilfe in M-V“. In M-V haben wir keinen Landesverband.

Wie sieht die Aidshilfe-Landschaft in M-V aus?

Bis Ende 2014 hatten wir in Mecklenburg-Vorpommern vier Aidshilfen mit insgesamt fünf Beratungsstellen in Neubrandenburg, Rostock, Schwerin, Stralsund und Wismar.

Seit Anfang 2015 sind es weiterhin fünf Beratungstelle, allerdings betrieben von nur noch drei Vereinen. Das CSG Rostock betreibt jetzt eine Außenstelle in Neubrandenburg. Die dortige Aidshilfe musste aus verschiedenen Gründen schließen. Und wir haben gemeinsam mit dem Land und dem betreffenden Landkreis überlegt, wie Aidshilfe dort gehalten werden kann. Dabei sind wir zu dem Modell mit der Außenstelle gekommen.

Welche aktuellen Herausforderungen siehst Du?

Eine Herausforderung ist natürlich, die neue Außenstelle zum Laufen zu bringen und zu sehen, ob alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Vor allem für die Menschen vor Ort.

Große Herausforderungen sind zudem die geringe Bevölkerungsdichte und im Gegensatz dazu die großen Einzugsgebiete. Der größte Landkreis bei uns ist größer als das gesamte Saarland. Dadurch gibt es etliche „weiße Flecke“ in der Aidshilfe-Landschaft von M-V.

Hinzu kommen eine stagnierende finanzielle Förderung und rückläufige Spendeneinnahmen. Und das ganze vor dem Hintergrund gestiegener HIV-Erstdiagnosen und Syphilis-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern.

Tom, danke für den kurzen Einblick! rs+cw

,,Besser als eine Massage“

… so der Titel des mit Dr. Volker Harms (Mitarbeiter des Institut für medizinische Klimatologie der Universität Kiel) durchgeführtem Interview zu den Vorteilen vom Baden im Meer. Wieso Meerwasser nicht nur gesund und fit, sondern auch schön und immun macht, soll in Folgendem aufgeführt werde.

In erster Linie bedeutet das Schwimmen im Meer eine Stärkung des Immunsystems. Durch die plötzliche Abkühlung muss der Körper sich anpassen und härtet so ab. Auch der Trainingseffekt ist wesentlich größer als in flachen Bädern, da kraftvollere und intensivere Bewegungen gefragt sind um sich ,,über Wasser zu halten“. So ist man nicht nur selbst aktiv, sondern bekommt gleichzeitig eine Wellenmassage die Durchblutung und Stoffwechsel ankurbelt. Desweiteren sind positiv dermatologische Aspekte eines Meeresbades nicht zu unterschätzen. Das Salzwasser enthält haut- und wundreinigende Substanzen und ist somit die reinste Wohltat für die Haut.

Hinzu kommen Sonne und Seeluft. Die Sonne regt die Vitamin D Bildung im Körper an, was wiederrum eine Knochenstärkende Wirkung hat, die Seeluft reinigt die Atemwege und kann selbst bei chronisch gereizten Bronchien zu einer Besserung führen. Wer das gesundheitliche Optimum herausholen möchte, sollte, laut Dr. Harms, an die Nordsee fahren, da der dortige Salzgehalt nochmal 2% über dem der Ostsee liege. Last but not least ist der Entspannungsfaktor zu nennen. Schon ein paar Tage am Meer können helfen Stress sowie damit verbundene gesundheitliche Probleme abzubauen. Wenn sie Ihrem Körper also was Gutes tun wollen, dann nichts wie ans Meer.

Quelle:

http://www.fitforfun.de/sport/weitere-sportarten/schwimmen/kraftquelle-schwimmen/baden-im-meer_aid_3446.html

Frühstück ist gesund fürs Herz

Eine US-amerikanische Studie hat nachgewiesen, dass ein Frühstück nicht nur für einen guten Start in den Tag, sondern auch für ein gesundes Herz sorgen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass ein üppiges Abendessen kombiniert mit dem Wegfall eines Frühstückes koronare Herzkrankheiten begünstigt. Besonders junge Männer praktizieren auffällig häufig dieses Essverhalten. Über den Beobachtungszeitraum von 16 Jahren zeigte sich, dass Männer, die den Tag ohne Frühstück begannen ein zu 27% erhöhtes Erkrankungsrisiko hatten. Ein spätes üppiges Abendessen führte zu einer um 55% gesteigerten Wahrscheinlichkeit eine koronare Herzkrankheit zu entwickeln.

Quelle:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55257/Fruehstueck-gesund-fuer-das-Herz?s=Fr%FChst%FCck

Rasurmethoden für Männerbeine

1. Nassrasur

  • Schmerzfaktor: mit scharfer Klinge ein Traum, ansonsten ziept’s
  • Ergebnis: blank, keine Rötungen
  • Stoppeln: nach 1 bis 2 Tagen
  • Fazit: Gründliche Beinrasur mit gewohntem Gerät. Lange Haare vorher stutzen, sonst dauert’s.
  • Manko: Haare wachsen sehr schnell nach

2. Haarentfernungs-Creme

  • Schmerzfaktor: gleich null, wenn verträglich (an kleiner Stelle testen)
  • Ergebnis: nach Abschaben der Creme: alle Haare verschwunden
  • Stoppeln: nach 5 Tagen
  • Fazit: Angenehme Haarentfernung
  • Nachteile: 4 Minuten Einwirkzeit, und die Haarwurzeln bleiben erhalten.

3. Epilierer

  • Schmerzfaktor: zum Haareraufen – nur was für ganz harte Kerle
  • Ergebnis: bei den ersten Anwendungen einige Resthaare
  • Stoppeln: nach 7 Tagen
  • Fazit: Wie im Tattoo-Studio: Blut, Schmerzen, gerötete Haut. Ist außerdem nicht sehr gründlich

4. Wachsstreifen

  • Schmerzfaktor: zieht leicht, dann warmes Ameisen-Kribbeln
  • Ergebnis: führt zu einem vollständigen Kahlschlag
  • Stoppeln: nach 12 Tagen
  • Fazit: Langanhaltende Glätte und erträgliche Schmerzen. Wermutstropfen: Haare müssen vorgestutzt werden

Quelle:

http://www.menshealth.de/style/rasur-enthaarung/rasurmethoden-fuer-maennerbeine.198403.htm

Sex – Guter Sex dauert 13 Minuten

Nicht nur zu kurz, auch zu lang macht keinen Spaß. Das Glück liegt – wie immer – in der Mitte.

Es kommt offenbar doch auf die Länge an – und zwar auf die des Geschlechtsverkehrs. So jedenfalls der US-Forscher Eric Corty. Er fand heraus, dass beide Partner am glücklichsten sind, wenn der Sex zwischen 7 bis 13 Minuten lang dauert.

Gleichzeitig würde Corty mit dem Gerücht aufräumen, dass Dauer-Geschlechtsverkehr automatisch guter Sex sei. 14 bis 30 Minuten wären laut Cortys Studie als “zu lang”. Allerdings liegt in der Kürze hierbei keine Würze: ein bis zwei Minuten seien danach definitiv zu kurz.

Corty hatte für seine Studie keine gewöhnlichen Testpersonen befragt, da diese seinen Angaben zufolge bei derartigen Befragungen zu Übertreibungen neigen. Stattdessen sammelte der Psychologe vom Behrend College in Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania Daten von Kollegen und deren Patienten.

Quelle:

http://www.menshealth.de/sex/sex-themen/guter-sex-dauert-13-minuten.90598.htm

Lebenserwartung

Länger leben mit vier Regeln

Wer nicht raucht, mäßigt trinkt, fünf mal am Tag Obst oder Gemüse isst und sich regelmäßig bewegt, lebt 14 Jahre länger!

Nicht rauchen und sich gesund ernähren sind die beiden wichtigsten Regeln für die Gesundheit. Sie wirken sich nach Angabe britischer Forscher der Universität Cambridge am deutlichsten auf die Lebenserwartung aus.

In der Studie zeigte sich, dass Personen, die keine der vier Grundsätze befolgen, ein vierfach höheres Sterberisiko haben. Das Team um Kay-Tee Khaw zieht deshalb den Schluss, dass ein Leben gemäß der vier Gesundheitsregeln durchschnittlich 14 Jahre länger dauert.

Für die Studie wurden elf Jahre lang rund 20 000 Männern und Frauen nach ihren Gewohnheiten befragt. Bewertet wurde nach folgenden Kriterien:

  • gegenwärtig Nichtraucher
  • Trinken von weniger als 14 kleinen Gläser Wein oder sieben halben Litern Bier pro Woche
  • ein Vitamin-C-Gehalt über 50 Millimol im Blut als Nachweis für den Verzehr von mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag
  • Bewegung, zum Beispiel in einem Beruf mit körperlicher Arbeit wie etwa Bauarbeiter. Bei Bürojobs: Täglich mindestens eine halbe Stunde Schwimmen, Joggen oder Radfahren

Quelle:

http://www.menshealth.de/health/allg-gesundheit/laenger-leben-mit-vier-regeln.82541.htm

Hungerfallen

Hungergefühl, obwohl Sie gegessen haben?

Sie haben ausreichend gegessen und fühlen sich kurze Zeit später wieder hungrig? Haben Sie des öfteren Heißungerattacken? Hier werden einige Hungerfallen vorgestellt, die Sie umgehen können.

Falle 1: Zu viel Limonade

In süßen Limonaden, Soda und Eistee ist viel Fruchtzucker (Fruktose) enthalten. Laut Untersuchungen aus San Francisco, hemmt Fruktose die Produktion des Hormons Leptin, welches wiederum das Sättigungssignal auslöst. So haben Sie schneller wieder Hunger.

Falle 2: Zu wenig gefrühstückt

Eine Studie bestätigte, dass ein großzügiges Frühstück den Blutzucker und das Insulin über den Tag weniger ansteigen lässt. Damit ist die Gefahr für Heißhungeranfälle geringer.

Falle 3: Zu wenig Salat

In Salat ist Folsäure enthalten. Diese ist hilfreich gegen Depressionen, Müdigkeit und letztendlich auch Gewichtszunahme. Besonders gut, eignen sich Römersalat, Spinat und Kohlblätter.

Falle 4: Zu wenig Tee

Nach einer Mahlzeit, die viele Kohlenhydrate enthält, ist es günstig, eine Tasse schwarzen Tee zu trinken, wodurch der Blutzuckerspiegel für längere Zeit niedriger gehalten wird und Sie sich somit länger satt fühlen. Forscher vermuten als Ursache dafür, die im Tee enthaltenen Polyphenole.

Falle 5: Zu viel Nahrung aus der Dose

In manchen konservierten Lebensmitteln ist Bisphenol A enthalten, was den Leptinspiegel beeinflusst, wodurch auch Heißhunger ausgelöst wird.

Falle 6: Zu wenig getrunken

Trinken Sie ein Glas Wasser vor einer Mahlzeit und vielleicht vor einer zweiten Portion. Das Durstgefühl kann gegebenenfalls mit Hunger verwechselt werden.

Falle 7: Langeweile

Australische Forscher fanden heraus, dass Ablenkung ein Heißhungergefühl eindämmen kann. Stellen Sie sich z.B. ein saftiges Steak vor. Wenn Sie tatsächlich Hunger haben, wird es Ihnen schmackhaft vorkommen. Wenn Sie es weniger appetitlich finden, verwechseln Sie das Hungergefühl eventuell nur mit Langeweile.

Falle 8: Zu schnell gegessen

Ihr Körper benötigt ca. 15 bis 20 Minuten, um das Sättigungssignal an das Gehirn weiterzugeben. Dies ist somit eine umgekehrte Falle. Wenn Sie zu schnell und viel essen, werden Sie höchstwahrscheinlich kurz nach Ihrer Mahlzeit ein großes Völlegefühl verspüren. Nehmen Sie sich Zeit und kauen Sie gründlich, dann stellen Sie eher fest, wenn Sie satt sind.

Mehr zum Thema Appetit und Sättigung unter folgender Adresse:

http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Ernaehrung/Wissen/Appetit-und-Saettigung-1037.html

Quelle:

http://www.menshealth.de/food/diaet-abnehmen/die-7-groessten-hunger-fallen.186231.htm

Ein Tipp zum Genießen: Whisky

Einfach mal Zeit für sich nehmen. Ein bisschen Genusskultur aufleben lassen. Sich vielleicht für einen erfolgreichen Tag belohnen. In Deutschland wird Genuss meist mit Nahrung und Getränken verbunden. Geläufig ist vor allem bei Weinkennern der Genuss eines guten Weines am Abend.

Wussten Sie, dass man auch Whisky auf eine solche Weise genießen kann und dass es einige Dinge gibt, die es zu Beachten gilt, damit ein gepflegtes Gläschen Whisky zum Genuss wird? Es geht hier nicht darum, sich zu betrinken, sondern dafür zu sorgen, dass sich der Whisky in Geruch und Geschmack bestens entfaltet und was man tun kann, um das auch gut wahrzunehmen. An dieser Stelle sollen ein paar Anregungen gegeben werden und es wird hier speziell auf den Genuss von Whisky eingegangen:

  • Das beginnt schon bei der Wahl des Glases. In einem sogenannten Nosing-Glas lässt sich das Aroma besser riechen und schmecken. Es sieht aus, wie eine kleinere aber etwas breitere Version eines Sektglases und es verjüngt sich nach oben. Gießen Sie sich nur wenig ein. Eine Menge von etwa 2cl reicht zur Verkostung völlig aus.
  • Probieren Sie einen Whisky bei Raumtemperatur und verzichten Sie auf Eiswürfel.
  • Für den Genuss sind Vorfreude und Geduld relevant. Dazu zählt das Riechen am Glas. Außerdem können Sie das Glas schwenken oder in schräger Lage drehen, um zu beobachten, wie der Whisky das Glas benetzt – das funktioniert am Besten mit einem Kristallglas. Sammeln Sie Erfahrung mit Aroma und Konsistenz verschiedener Sorten.
  • Auch die Stimmung, in der man sich für einen Whisky Zeit nimmt, spielt eine wichtige Rolle. Ungeeignet wäre es, den Whisky zur Ausbalancierung eines stressigen Tages zu „missbrauchen“. Nutzen Sie das Genuss-Erlebnis lieber, um einem erfolgreichen Tag die Krone aufzusetzen und ihn ausklingen zu lassen.
  • Die Verkostung selbst dient der Geschmackserfahrung. Nippen Sie an Ihrem Glas und lassen Sie den Whisky einen Moment durch Ihren Mund wandern, um die verschiedenen Noten wahrzunehmen, die der Whisky zu bieten hat.
  • Durch die vielen kleinen Einzelheiten, denen man Beachtung schenken kann, richtet sich der Blick auf die Details, wodurch sie an Bedeutung gewinnen und das Gefühl von Genuss verstärken. Eine richtige Whisky-Verkostung geschieht nicht so nebenbei.
  • Sie könnten sich eine Musik auflegen, die Ihnen zur Entspannung verhilft, sich mit einem Glas Whisky ans Fenster setzen, den Sonnenuntergang beobachten und die Gedanken durch Ihr Leben und die Welt schweifen lassen. Man kann sich auch einen guten Freund einladen und die gemeinsame Verkostung mit einem guten Gespräch verbinden.
  • Selbstverständlich werden Sie Ihren eigenen Weg finden oder kennen, der Ihnen zu Genuss verhilft.

Wenn dieser Tipp Ihr Interesse geweckt hat, finden sie bei dem unten angegebenen Link einige Videos, die Ihnen auf fachmännische Weise mehr über Whisky und dessen Genuss zu berichten haben. Sie finden auf der Seite natürlich noch weitere Informationen zum Thema Whisky.

Quelle:

http://www.whisky.de/whisky/wissen/geschmack/verkostung.html?PHPSESSID=fd7587cdbd4163f2e4d0d016ac4fea35

Haare waschen und pflegen

Vor allem wenn Sie feststellen, dass Ihnen nach der Haarwäsche der Kopf juckt oder das Haar spröde ist, können Sie folgende Tipps ausprobieren, um eine Besserung zu erreichen:

Vorbereitung:

  • Kämmen Sie das Haar kurz durch, um es von Gel- oder Spray-Resten zu befreien.
  • Wählen Sie das richtige Shampoo, das zu Ihrem Haartyp passt.
  • Vor allem bei trockenem Haar reicht es aus, alle zwei Tage zu waschen.

Waschen:

  • Feuchten Sie Ihr Haar mit lauwarmem Wasser an.
  • Verwenden Sie verhältnismäßig wenig Shampoo.
  • Verteilen Sie es in den Händen und massieren Sie es mit gespreizten Fingern gleichmäßig ins Haar ein.
  • Lassen Sie das Shampoo einwirken und spülen Sie es danach gründlich aus.

Trocknen:

  • Drücken Sie das nasse Haar vorsichtig aus.
  • Wickeln Sie sich ein Handtuch um den Kopf. Vermeiden Sie das Trockenrubbeln, denn sonst wird das Haar schneller wieder fettig.
  • Danach können Sie die Haare ruhig an der Luft trocknen lassen.
  • Falls Sie ausgehen und es föhnen möchten, arbeiten Sie vorher Haargel als Hitzeschutz in die Haare ein. Das erleichtert auch das Styling.

Quelle:

http://www.med.de/gesundheit/beauty-wellness/haare/haarpflege/haare-waschen.html

 

Lebensmittel für das Immunsystem

Besonders in der kalten Jahreszeit steht das Immunsystem vor der Herausforderung, sich gegen Bakterien und Viren zur Wehr zu setzen. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Lebensmitteln, die sich leicht in die tägliche Ernährung einbinden lassen und einen positiven Einfluss auf Ihre Abwehrkräfte haben.

  • Vor allem Proteine, Vitamin C und E sowie Zink üben diesen Einfluss auf das Immunsystem aus:
  • Proteine: hochwertige und pflanzliche Eiweiße lassen sich in Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, Bohnen), Nüssen und Gemüse (Brokkoli, Salat) finden; gemahlene Nüssen, geschrotetes Getreide und Hülsenfrüchtes kann man über Nacht einweichen und die Wirkung entfaltet sich noch besser.
  • Vitamin C: Obst (Sanddorn, Kiwi, Orangen, schwarze Johannisbeeren) und Gemüse (Kresse, Paprika, Blumenkohl, Rosenkohl) sind besonders gute Lieferanten.
  • Vitamin E: ist vor allem in Ölen enthalten, z.B. Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, rotes Palmöl, Olivenöl.
  • Zink: Austern und Weizenkleie enthalten besonders viel Zink, gute Anteile sind aber auch in Haferflocken, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Linsen, Edamer, Rinderfilet und Kalbsleber zu finden

Ergänzend kann man noch folgende Lebensmittel mit einbinden:

  • Knoblauch: besonders ungekocht wirkt er antiseptisch und antibiotisch, am besten frisch gepresst ins Salatdressing geben
  • Ingwer: enthält eine gute Mischung der Spurenelemente Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen
  • Honig: wirkt entzündungshemmend und verringert die Infektanfälligkeit
  • Studentenfutter: die Kombination aus Nüssen und Trockenfrüchten enthält viel Eiweiß, Vitamin E und Zink und eignet sich als kleiner Snack zwischendurch, der einzige Nachteil ist der hohe Fettgehalt

Mit einer abwechslungsreichen Kombination der genannten Lebensmittel bei der täglichen Ernährung halten Sie Ihr Immunsystem fit.

Quelle:

http://www.menshealth.de/food/gesunde-lebensmittel/futter-fuer-das-immunsystem.169338.htm

Muskelaufbau-Training optimieren

Sie machen Sport und möchten Ihrem Wohlbefinden und der Gesundheit etwas Gutes tun. Wenn Sie sich dabei für Krafttraining entschieden haben, um Muskulatur auzubauen, finden Sie hier 7 Hinweise, die Ihr Training effizienter machen können:

1. Kraftübungen:

Isolierte Kraftübungen an speziellen Geräten sind wichtig für den gezielten Muskelaufbau. Dennoch sollte Ihr Training mindestens zur Hälfte aus Verbundübungen wie Liegestütze, Klimmzüge, Kniebeuge oder Bankdrücken bestehen. Das erhöht den Belastungslevel des Körpers und stärkt den Muskelverbund mehrerer Muskelgruppen.

2. Ausdauersport reduzieren:

Muskelaufbau wird durch die „andersartigen“ Reize des Ausdauersports unterbrochen, reduzieren Sie daher die Ausdauerübungen auf 3 mal 20min pro Woche. Der Körper benötigt nach dem Kraftsport eine Erholungsphase um sich und die Muskulatur zu regenerieren und aufzubauen. Der fortschreitende Erfolg, d.h. die stetige Steigerung der Widerstände bei Kraftübungen dient als Indikator, ob Sie zu viel oder ausreichend Ausdauertraining betreiben.

3. Rauchen und Alkohol meiden:

Zigarettenrauch bringt Kohlenmonoxid in Ihren Körper, was die Sauerstoffversorgung beim Muskelaufbauprozess beeinträchtigt. Zusätzlich verringert ein regel- und übermäßiger Alkoholkonsum Ihren Testosteronspiegel, was eine Abnahme von Muskelmasse begünstigt.

4. Nach dem Training nicht hungern:

Damit die Muskulatur sich regenerieren und aufbauen kann, benötigt der Körper nach dem Training Glukose und Proteine aus Eiweis. Wenn Sie nichts essen, werden die benötigten Stoffe aus den vorhandenen Muskeln bezogen.

5. Ausreichend Schlaf:

Guter und genügend Schlaf ist für die Erholungsphase nach dem Training wichtig. Auch ein Training im übermüdeten Zustand ist – meist unbewusst – weniger intensiv. Richten Sie sich doch gleichmäßige Zeiten ein, zu denen Sie Schlafen gehen und aufstehen, auch am Wochenende. Meiden Sie zusätzlich mindestens drei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen das Training sowie Kaffee oder schwere Mahlzeiten.

6. Sparen Sie am Zucker:

Gezuckerte Getränke, manche Müsliriegel, Ketchup und viele andere Lebensmittel mit verstecktem Zucker sorgen in Ihrem Körper für einen schnellen Blutzuckeranstieg, wodurch ein scheinbares Sättigungsgefühl eintritt. Dadurch kann es passieren, dass Sie die wichtige und nährstoffreichere Nahrungsaufnahme zu sehr einschränken.

7. Trinken Sie ausreichend:

Um proteinreiche Nahrung zu verwerten, benötigt der Körper ausreichend Wasser. Sie könnten Ihre Wasserzufuhr z.B. auf 8 bis 10 Gläser pro Tag verteilen.

Mit diesen Tipps können Sie Ihr Krafttraining optimieren, um einen größtmöglichen Effekt beim Muskelaufbau zu erreichen.

Quelle:

http://www.menshealth.de/health/muskeln-gelenke/die-7-groessten-saboteure-beim-muskelaufbau.140466.htm#1

 

Erkältungs-Mythen

An dieser Stelle werden gängige Mythen über die Erkältung auf den Prüfstand gestellt. Erfahren Sie hier, welche richtig sind und welche nicht:

„Nasenspray macht langfristig süchtig!“

Das stimmt nicht! Es beeinträchtigt aber die Nasenschleimhaut und kann die Nasenschwellkörper angreifen. Die Nase fühlt sich verstopft an und man verwendet das Spray dann noch öfter. Sie sollten Nasenspray maximal 3 mal pro Tag für höchstens 5 Tage anwenden.

„Küssen ist tabu!“

Ist nur einer in der Partnerschaft erkältet, sollten Sie darauf wirklich verzichten. Allerdings lassen sich die Viren so leicht übertragen – schon bei Berührungen mit den Händen -, dass Sie möglicherweise nicht um eine Infektion herumkommen. Wenn beide Partner infiziert sind, können Sie sich bedenkenlos küssen.

„Eine Erkältung kann man ausschwitzen“

Das stimmt nicht! Hitze belastet den Körper und das Immunsystem bei einer Erkältung nur zusätzlich. Generell hilft es aber, sich Ruhe zu gönnen und viel zu trinken.

„Kälte macht krank!“

In der kalten Jahreszeit häufen sich Erkältungen. Dies geschieht aber eher dadurch, dass sich mehrere Menschen in beheizten und somit trockenen Räumen aufhalten, was die Verbreitung der Viren begünstigt. Außerdem muss der Körper beim Aufenthalt im Kalten mehr Energie aufbringen, um vor allem Hände und Füße zu wärmen, was das Nervensystem belastet und die Anfälligkeit erhöht.

„Nehmen Sie beim Niesen die Hand vor den Mund!“

Das sollten Sie vermeiden! Auf diese Weise verteilen Sie die Krankheitserreger überall mit den Händen. Niesen Sie lieber direkt in ein Taschentuch oder in die Armbeuge.

„Antibiotika helfen gegen Erkältung!“

Das stimmt nicht! Erkältungen werden meistens durch Viren ausgelöst. Antibiotika verabreicht man dagegen bei Infektionen, in denen Bakterien eine Rolle spielen; sie können nicht zur Behandlung von viralen Erkrankungen eingesetzt werden.

„Sport kann nicht schaden!“

Das stimmt nicht! Sportliche Betätigung belastet den Körper und das Immunsystem zusätzlich und man riskiert Folgeerkrankungen wie Angina oder Bronchitis.

„Meiden Sie Menschenansammlungen in der Erkältungszeit!“

Das stimmt nicht! Bei Kontakt mit Menschen wird der Körper zwar auch mit Viren konfrontiert, dennoch wird auf diese Weise das Immunsystem für den Umgang mit diesen Viren trainiert. Eine Erkältung wird nicht dadurch vermieden, dass man sich vor den Menschen versteckt.

„Heiße Milch mit Honig hilft gegen Husten!“

Honig hat eine entzündungshemmende Wirkung. Er sollte jedoch erst in die Milch eingerührt werden, wenn sie eine trinkbare Temperatur erreicht hat. Die wirkenden Enzyme im Honig sind sehr empfindlich und werden bei zu hohen Temperaturen zerstört.

„Eine Grippeschutz-Impfung schützt vor Erkältungen!“

Das stimmt nicht! Man kann sich jährlich gegen Grippe (Influenza) impfen lassen – und auch nur davor schützt die Impfung. Vor einem „grippalen Infekt“ (Erkältung) schützt die Impfung nicht. Hier hilft vorbeugend nur die Stärkung des Immunsystems.

„Erkältungen werden auch durch Husten und Niesen übertragen!“

Viren sind in den Tröpfchen der Atemluft von Infizierten enthalten und werden somit auch durch Husten und Niesen in die Luft mit ausgestoßen. Der infektiöse Tröpfchennebel kann für mehrere Minuten in der Luft bleiben. Außerdem können die Viren lange auf der Hautoberfläche überleben. Wenn sie dann durch eingeatmete Luft oder Berührung z.B. an die Nasenschleimhäute gelangen, ist eine Infektion höchst wahrscheinlich.

Quelle:

http://www.gesundheit.de/krankheiten/fieber-grippe-erkaeltung/erkaeltung/erkaeltungsmythen-auf-dem-pruefstand

Ohren reinigen

Unsere Ohren sind empfindliche Präzisionsintrumente und ganztägig im Einsatz. Neben der Hörfunktion beherbergen sie auch das Gleichgewichtsorgan. Daher ist es umso wichtiger, zu wissen, wie man seine Ohren am besten pflegt.

Ohren reinigen sich selbst:

Das Ohrenschmalz (Cerumen), was durch Drüsen im Gehörgang abgesondert wird, fettet die Gehörgangshaut, um sie vor Austrocknung zu schützen und Fremdmaterialien wie Staub und Schmutz abzufangen. Der Abtransport von Ohrenschmalz aus dem Gehörgang geschieht mechanisch durch Muskelbewegungen beim Kauen und Sprechen. Am äußeren Ohr kann es dann mit dem kleinen Finger entfernt werden.

Ohrenschmalz sollte nicht mit einem Wattestäbchen beseitigt werden, da man dadurch den Schutzfilm des Gehörgangs angreift und die Gefahr der Austrocknung und somit Anfälligkeit für Infektionen steigt. Außerdem passiert es, dass durch das Wattestäbchen das Cerumen weiter zum Trommelfell geschoben und komprimiert wird. Durch Wasser dehnt sich das Ohrenschmalz aus und es entsteht ein Pfropfen.

Wenn sich nun im Gehörgang ein solcher Cerumenpfropf gebildet hat, was man unter Umständen erst durch Hörschwierigkeiten oder ein Gefühl des Verstopft-seins bemerkt, ist der Besuch beim HNO-Arzt das sicherste Mittel. Dort wird das Ohr gespült und der Pfropfen fachgerecht entfernt.

Also heißt es: lieber Abstand nehmen von Hilfsmitteln wie Wattestäbchen, Haarnadeln oder anderem Werkzeug. Das Minimalmaß für das Eindringen ins Ohr ist der kleine Finger. Die Ohren sind zu schützen. Für Selbstversuche sind sie zu kostbar.

Quelle:

http://www.tippderwoche.ch/gesundheit-medizin/ohren-putzen/

Fahrradfahren und erektile Dysfunktion

Macht Fahrradfahren impotent? In einer Studie des Instituts für Männergesundheit wurde herausgefunden, unter welchen Bedingungen das Radeln mit einer möglichen erektilen Dysfunktion in Verbindung steht: „Eine Untersuchung bei 1786 männlichen Fahrradsportlern zeigte, dass die Rate der Erektionsstörungen zwei- bis dreimal höher lag, als bei Nicht-Fahrradsportlern, der gleichen Altersgruppe.“

Grund dafür ist der Verlauf von für eine Erektion wichtigen Nerven und Blutgefäße in der Dammregion (Perineum) zwischen Hoden und After. Beim Radfahren lastet das Gewicht des Oberkörpers genau auf diesem Bereich und übt durch den Sattel Druck aus, wobei die Blutzufuhr zum Penis vermindert wird oder die Gefäße beschädigt werden können. Die Langzeitfolge könnte eine Gewebeveränderung des Penis aufgrund von mangelnder Sauerstoffversorgung sein. Damit kann es passieren, dass die Intensität der Erektion eingeschränkt wird oder es können Erektionsstörungen auftreten.

Tipps für potenzschonendes Radfahren (vor allem bei langen Touren):

  • Stellen Sie den Radsattel horizontal (oder nach vorn geneigt) ein, um den Druck auf den Dammbereich zu verringern und mehr Körpergewicht auf die Beine zu verlagern. Vermeiden Sie es, eine nach oben gerichtete Satteleinstellung zu wählen.
  • Wählen Sie die Sattelhöhe so, dass Ihre Beine nicht ganz durchgestreckt aber auch nicht zu weit gebeugt sind. Sie können sich diesbezüglich auch an das Fahrradgeschäft Ihres Vertrauens wenden.
  • Berücksichtigen Sie das Design Ihres Sattels: geeignet ist ein möglichst breiter Sattel, bei dem das Gewicht des Oberkörpers auf dem Becken lastet. Schmale (auch eingekerbte) Rennsättel, reduzieren die Sauerstoffzufuhr zum Penis laut Untersuchungen um etwa 60 bis 70%.
  • Wechseln Sie regelmäßig die Sitzposition auf Ihrem Fahrrad und fahren Sie ab und zu stehend. Spätestens wenn in der empfindlichen Gegend ein Taubheitsgefühl auftritt, ist es Zeit, aufzustehen oder eine Pause einzulegen.
  • Alternativ können Sie auch auf ein Liegefahrrad umsteigen.

Im Endeffekt überwiegen die Vorteile des Radelns, wenn man ein paar Tipps zur Schonung seines besten Stückes beherzigt. Radfahren ist eine gelenkschonende und bezogen auf den Kraftaufwand durchaus ökonomische Sportart und daher sehr gut als Ausdauertraining z.B. für übergewichtige Menschen geeignet. Außerdem sind die Effekte für Kreislaufsystem und Atmungsfunktionen selbst bei moderaten Geschwindigkeiten positiv. Das Immunsystem wird beim Fahren an der frischen Luft gestärkt und auch zum Abbau von Stress kann das Radeln beitragen.

Quelle:

http://www.maennergesundheit.info/wissenschaft-aktuelles/fahrradfahren-erektionsstoerungen.html

Kurzer Mittagsschlaf fördert Konzentration

Viele Menschen kennen das Leistungstief, das sich gern um die Mittagszeit einstellt. Man fühlt sich schlapp und müde. Das beste Mittel, um wieder auf Touren zu kommen ist ein kurzer Mittagsschlaf, auch „Power Nap“ genannt – so sagen Schlafforscher und Neurowissenschaftler.

Neben der nächtlichen Hauptschlafphase, die dem Körper und Geist zur Regeneration dient, benötigt der Biorythmus eine weitere kurze Pause während des Tages. Der Körper wird träge, die Konzentration lässt nach, die Körpertemperatur sinkt. Das Schlafbedürfnis zur Mittagszeit ist bei Kindern und Senioren besonders ausgeprägt.

Wer also die Möglichkeit hat, sollte mittags eine kleine Ruhepause einlegen und dabei folgendes beachten:

  • Vermeiden Sie wichtige Termine nach dem Mittagessen, da ein gefüllter Magen das Leistungstief noch verstärkt.
  • Wenn kein eigener Raum zur Verfügung steht, schließen Sie dennoch für zehn Minuten die Augen und lassen Sie die Gedanken kreisen.
  • Nehmen Sie sich für das Nickerchen etwa 10 Minuten, aber maximal 30 Minuten Zeit, da der Körper bei längerem Schlaf in die Tiefschlafphase fällt, aus der das Aufwachen schwieriger ist.
  • Sie können auch einen Schlüsselbund in die Hand nehmen; wenn der Körper beim Übergang in die Tiefschlafphase entspannt, fällt der Bund herunter und weckt Sie pünktlich.
  • Vermeiden Sie das Bett, benutzen Sie lieber einen Sessel oder legen Sie den Kopf auf den Tisch.
  • Verdunkeln Sie den Raum nicht; das dient zur Erleichterung des Aufwachens.
  • Trinken Sie unmittelbar vor dem Schläfchen eine Tasse Kaffee, da Koffein erst nach etwa 30 Minuten wirkt, es nicht beim Einschlafen stört und Sie pünktlich wieder fit sind.

Nun müssen Sie nur noch sehen, dass diese Betätigung an Ihrem Arbeitsplatz auf Toleranz stößt. Die Verbesserung von Konzentration, Reaktionsvermögen und Gedächtnis wird die Belohnung sein.

Quelle:

http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Schlaf/Tipps/Mittagsschlaf-Siesta-und-Powe-11351.html

Bügeln

Bügeln ist nicht allein Frauensache. Wenn Sie ein alleinstehender Mann sind, der mit knitterfreien Hemden zur Arbeit erscheinen muss, Sie Ihre Wäsche nicht von der Mutter behandeln lassen wollen oder Sie und Ihre Partnerin die Hausarbeiten aufteilen, dann erhalten Sie im Folgenden einige nützliche Tipps dazu.

Allgemein:

  • lassen Sie bei einem Dampfbügeleisen vor Beginn einige Male Dampf ab, um das Gerät zu entkalken
  • wenn Sie destilliertes Wasser verwenden, schützen Sie das Gerät auf Dauer vor Verkalkung
  • falls Sie kein Dampfbügeleisen benutzen, bügeln Sie die Wäsche, wenn sie noch leicht feucht ist, ansonsten sprengen Sie sie vorher ein
  • empfindliche Wäsche, z.B. Wolle oder Seide, kann man zwischen zwei feuchten Tüchern bügeln; Seide niemals einsprengen
  • für ergonomisch optimales Bügeln, stellen Sie das Bügelbrett auf Hüfthöhe ein

Bügeltemperatur:

Beachten Sie das Bügelsymbol des Kleidungsstückes, da bestimmte Stoffe (z.B Kunstfasern) nicht oder nur bei niedrigen Temperaturen gebügelt werden sollten. Das Bügeleisensymbol kann mit bis zu drei Punkten dargestellt sein, was die höchste Temperatur angibt.

  • 3 Punkte: „heiß bügeln“ (max. 200 Grad)
  • 2 Punkte: „mäßig heiß bügeln“ (max. 150 Grad)
  • 1 Punkt: „nicht heiß bügeln“ (max. 110 Grad)
  • durchgestrichen: „nicht bügeln, keine Dampfbehandlung“
  • Baumwolle und Leinen können in der Regel bei hohen Temperaturen gebügelt werden (drei Punkte)
  • Kunstfasern (z.B. Nylon), Viskose oder Seide werden meist bei niedrigster Temperatur gebügelt (ein Punkt)
  • bei Wolle ist das Bügeln meist nicht nötig und nicht empfehlenswert

Reihenfolge:

  • beginnen Sie mit Kleinteilen, damit große Flächen nicht wieder verknittern
  • für Hemden und Blusen ergibt sich so die Reihenfolge: Kragen, Manschetten, Ärmel, Schultern, Rest

Lassen Sie die gebügelte Wäsche über Nacht nachtrocknen, um die Bildung von Stockflecken zu vermeiden.

Eine interessante Videoanleitung zum fachmännischen Bügeln von Hemden finden Sie auf youtube.com: http://www.youtube.com/watch?v=e_WV_OsWFdo

Übrigens: Es gibt Wettbewerbe im Extrembügeln, bei denen unter grenzwertigen körperlichen, geografischen oder klimatischen Bedingung mittels Bügelbrett und Bügeleisen Wäsche bearbeitet wird.

Quellen:

http://www.1000haushaltstipps.de/Buegeltipps.htm

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,214698,00.html

Ärger im Straßenverkehr

Der eine fährt dem anderen zu langsam oder zu schnell, es wird geschnitten, gedrängelt oder ausgebremst – Alltag im Straßenverkehr. In den meisten Fällen betrifft es die Autofahrer untereinander und gelegentlich mischen sich Fahrradfahrer und Fußgänger in das ärgerliche Geschehen. Wie wir aber wissen, verschlechtert sich die Herzinfarkt-Prognose durch ständige Wut und Ärger. Was also kann man beim Aufkeimen dieser Emotionen tun, um kühlen Kopf zu bewahren?

Hier ein paar präventive Tipps:

  • Vermeiden Sie Zeitdruck, denn Stress ist der beste Treibstoff für Konfliktsituationen und Ärger. Planen Sie die Abfahrtszeit mit einem Zeitpuffer ein.
  • Nehmen Sie so wenig Ärger wie möglich mit auf Ihre Fahrt.
  • Entscheiden Sie sich bewusst für einen kooperativen Fahrstil.
  • Legen Sie einen Gedankenstopp ein und sorgen Sie für gedankliche Ablenkung.

Was kann man nach Konfliktsituationen tun?

  • Zunächst ist es wichtig, dass Sie Ihren eigenen Ärger erkennen und wahrnehmen, damit Sie ihn verarbeiten können.
  • Hören Sie Musik, die Ihnen gefällt und situativ zur Entspannung beiträgt – Musik wirkt emotionsverstärkend, darum ist von lauten oder besonders rhythmisch-brachialen Klängen abzuraten.
  • Unterhalten Sie sich mit Ihrem Beifahrer (wenn es denn einen gibt), um wieder ruhiger zu werden.

Weniger hilfreich aber beliebt sind folgende Strategien:

  • Wenn Sie Ihrem Ärger durch lautes Schimpfen, Schreien und Fluchen Luft machen, verschafft Ihnen das zwar kurzzeitig Befriedigung, sorgt aber letztlich dafür, dass sich Ihre Emotionen noch weiter aufschaukeln.
  • Manche Autofahrer zünden sich eine Zigarette an, um sich zu beruhigen. Es wäre empfehlenswert das Rauchen auch mit einer Fahrpause zu verbinden, um emotional Abstand zu gewinnen.

Quellen:

http://www.artikelwand.de/auto-und-zubehoer/aerger-im-strassenverkehr-muss-das-sein.html

http://www.webheimat.at/magazin/Auto/Archiv-Auto-und-Motor/Aerger-Emotionen-Autofahren.html

Das Kondom richtig verwenden

Das Kondom ist nach der Pille das beliebteste Verhütungsmittel für Erwachsene und außerdem das einzige, das Männer anwenden können. Es bietet Schutz sowohl vor ungewollten Schwangerschaften als auch vor der Ansteckung mit dem HI-Virus und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Kondome kann man in Drogeriemärkten, großen Supermärkten, Apotheken, speziellen Kondomläden oder als Versandartikel über Kataloge bzw. das Internet kaufen. Manchmal findet man auch Kondomautomaten in Kneipen, Bars und an anderen öffentlichen Orten.

Zu beachten sei dabei:

  • die Kondome sollten das CE-Prüfsiegel besitzen
  • das Haltbarkeitsdatum des Kondoms darf noch nicht abgelaufen sein
  • das Kondom darf keiner Hitze ausgesetzt werden
  • das Kondom sollte die passende Größe haben

1) Verpackung öffnen:

Zuerst ist zu Prüfen, ob die Verpackung unbeschädigt ist. Dazu übt man leichten Druck auf die Packung aus, um sich zu vergewissern, dass es noch ein Luftpolster gibt. Das Kondom darf beim Öffnen der Verpackung nicht beschädigt, also vermeiden Sie die Verwendung von Schere oder ähnlichem.

2) Kondom aufsetzen:

Um das Kondom überzuziehen, muss der Penis steif und die Vorhaut, falls vorhanden, zurückgezogen sein. Man kann das Kondom nur in eine Richtung abrollen. Deshalb muss vor dem Aufsetzen geschaut werden, mit welcher Seite das Kondom auf die Eichel aufgesetzt werden muss. Ist das Kondom versehentlich falsch herum aufgesetzt worden, muss es weggeworfen und ein neues benutzt werden, da sich durch den sogenannten Lusttropfen schon Samenzellen auf dem Kondom befinden können. Auch beim Abrollen muss man darauf achten, das Kondom nicht durch spitze Fingernägel, Zähne oder Intim-Piercings zu beschädigen.

Liegt das Kondom richtig herum auf dem Penis, wird mit Daumen und Zeigefinger das Reservoir an der Spitze des Kondoms zusammengedrückt, so dass möglichst wenig Luft darin ist. Mit der anderen Hand wird das Kondom dann vorsichtig bis ganz nach unten abgerollt – nicht gezogen!

Viele Kondome sind bereits mit einem Gleitmittel beschichtet. Trotzdem kann, vor allem beim Analverkehr, zusätzlich ein Gleitmittel auf das Kondom aufgetragen werden. Das Gleitmittel sollte zur Kondomanwendung geeignet sein und darf kein Fett enthalten.

3) Kondom herausziehen

Nach dem Samenerguss muss der Penis mit dem Kondom möglichst bald herausgezogen werden, da der Penis schnell wieder erschlafft und das Kondom dann leicht abrutschen kann. Beim Herausziehen wird das Kondom unten festgehalten. Nach dem Herausziehen wird das Kondom dann in den Müll geworfen. Jedes Kondom darf nur einmal benutzt werden. Die Hände und der Penis müssen abgewaschen werden, damit kein Sperma von dort auf die Schleimhäute der Partnerin/des Partners gelangen kann.

Quelle:

http://www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/safer_sex/anwenden.php?L=0

Hornhaut?

Tipps zur Entfernung von Hornhaut

Bei Verdickungen der Haut an z.B. Füßen und Händflächen ist umgangssprachlich von Hornhaut die Rede. Die Bildung der sogenannten Hornschwielen ist das Resultat eines Schutzmechanismus der tiefer liegenden Hautschichten, in denen durch Druck und Reibung kleine Entzündungen hervorgerufen werden. Die Haut verdickt sich, um vor künftigen Belastungen, wie ungeeignetem oder zu engem Schuhwerk einen besseren Schutz zu gewährleisten.

Das Problem?

Bildet sich zuviel der „Hornhaut“, besteht das Risiko von schmerzhaften Schwielen und Rissen bis hin zu Entzündungen, die einen Arztbesuch notwendig machen können. Neben dem medizinischen Aspekt mag der ästhetische Anspruch eine Rolle spielen, unschöne Verdickungen der Haut entfernen zu wollen.

Tipps zum Entfernen der Hornschwielen:

  • regelmäßiges mechanisches Entfernen durch Raspeln, Hobeln oder Schmirgeln – aber niemals mehr als zwei Drittel der Hornhaut auf diesem Weg beseitigen, da sie sonst noch stärker nachwächst!
  • zu vermeiden sind rabiate Methoden, wie das Wegschneiden an den Füßen mit einer (Nagel-)Schere oder ähnlichem sowie das Abbeißen an den Handflächen
  • etwas sanfter lässt sich die Hornhaut mit einem Bimsstein nach einem Fußbad abtragen
  • nach der mechanischen Behandlung eine fetthaltige Hautcreme auftragen
  • alternativ lohnt sich der Besuch beim Fußpfleger, der mittels Hornhauthobel, Skalpell oder Fräser die übermäßige Verhornung entfernt
  • spezielle salizylsäurehaltige Salben oder Pflaster können die verdickte Haut aufweichen, die nach wenigen Tagen und einem Fußbad abgerubbelt werden kann

Tipps zum Vorbeugen einer übermäßigen Hautverdickung:

  • tragen Sie atmungsaktives und zu Ihren Füßen passendes Schuhwerk
  • beim Fahrradfahren oder anspruchsvollen Arbeitstätigkeiten mit den Händen sind gepolsterte Handschuhe zu empfehlen

Quellen:

http://www.maennerfrage.de/style/haut-haare-kosmetik/wie-werde-ich-hornhaut-los.127106.htm

http://www.haut.de/im_fokus/fusspflege/Hornhaut-und-Huehneraugen_11.html

Midlife Crisis

Tipps und Strategien von Dr. Rolf Merkle, Psychotherapeut

 Was versteht man unter midlife crisis?

Unter midlife crisis versteht man eine Krise, die in der Lebensmitte zwischen 40 und 50 Jahren auftritt. Die Midlife Crisis wird besonders mit Männern in Verbindung gebracht – es sind sozusagen die Wechseljahre der Männer – wenngleich auch Frauen eine solch schwierige Phase durchmachen.

Es ist eine Phase, in der man bestimmte berufliche, familiäre und finanzielle Ziele erreicht hat und es so scheint, als könne alles nicht besser werden – im Gegenteil: man hat eher den Eindruck, von nun an gehe es eher bergab: gesundheitlich, körperlich, leistungsmäßig, aussehensmäßig. Den Betroffenen wird auch bewusst, was sie aus Altersgründen nicht mehr erreichen können.

Verständlich, wenn man dagegen erst mal rebelliert, sich in enge Lederkleidung zwängt und auf einem Motorrad tüchtig Gas gibt oder sich mit einer viel jüngeren Frau schweißtriefend und außer Atem in einer Disko amüsiert, um sich und anderen zu beweisen, dass man noch ganz der Jungegebliebene ist. Man will in dieser Umbruchphase seinen Marktwert testen, schauen, was noch geht, will sich und anderen beweisen, dass man noch nicht zum alten Eisen gehört. Dies führt oft dazu, dass diese Männer sich nicht ihrem Alter bzw. ihrer bisherigen Rolle entsprechend verhalten. Männer in der Lebensmitte beschreiben ihr Verhalten mit den Worten: Ich bin noch kein Opa und will nicht versauern. Ich will aus meinem Leben noch etwas machen. Das Leben steht mir offen. So gut wie jetzt ging es mir noch nie. Endlich habe ich es geschafft, aus den Zwängen auszubrechen.

Gedanken von Männern in der Midlife Krise sind:

  • Soll das alles schon gewesen sein?
  • Was kommt jetzt noch?
  • Was bleibt mir noch?
  • Ich ersticke in Routine und Zwängen. Ich will frei sein.
  • Ich will endlich fühlen, dass ich noch lebe. Ich brauche Abenteuer.
  • Ich hätte mein Leben anders leben sollen.
  • Ich habe alles erreicht, was soll jetzt noch Großes kommen?
  • Wer bin ich eigentlich?
  • Es ist alles so öde.
  • Meine besten Jahre sind vorbei.
  • Wie viele Jahre bleiben mir noch?
  • Habe ich das Leben und seine Möglichkeiten voll ausgekostet?
  • Mit mir geht es nur noch bergab.
  • In meiner Partnerschaft ist das Prickeln schon lange vorbei.
  • Wie schön könnte es sein, wenn ….
  • Zum Altwerden habe ich später noch Zeit. Jetzt will ich leben.

Ob Männer in dieser Lebensphase in eine Krise kommen und wie belastend sie diese Krise erleben, hängt davon ab, wie stark ihr Selbstwertgefühl ist, wieviel sie glauben, bisher versäumt zu haben und wie gut sie sich emotional an die körperlichen und familiären Veränderungen anpassen können. Und auch der Schönheitswahn und der Jugendwahn – zu glauben, nur wer jung, dynamisch und fit aussehe, habe Erfolg, trägt das seine zur Midlife Krise bei, wenn sich altersbedingt körperliche Veränderungen einstellen.

Andererseits ist es ganz normal und auch gesund, die Sinnfrage zu stellen: wer bin ich, was will ich, wieviel Zeit bleibt mir noch, was ist mir wichtig? Immer mal wieder Bilanz zu ziehen und sich zu fragen “Wo stehe ich?” und “Wo will ich hin?” hilft, sich über seine Bedürfnisse und Lebensziele klar zu werden.

Wie mit einer Midlife Krise umgehen?

Die gute Nachricht zuerst: diese Krise geht vorbei und ab 60, wenn Sie noch einigermaßen gesund sind, verbessert sich Ihr seelisches Wohlbefinden und Ihre Zufriedenheit wieder und Sie sind dann genauso glücklich wie mit 30. Schauen wir uns an, wie Sie die Midlife Crisis am besten meistern.

  • Ziehen Sie Bilanz: Welche Lebensziele haben Sie? Welche davon haben Sie erreicht, welche nicht erreicht? Was ist Ihnen wirklich wichtig? Für die Beantwortung dieser Fragen sollten Sie sich mal richtig Zeit nehmen.
  • Hören Sie in sich hinein: Wie fühlen Sie sich im Augenblick? Was fehlt Ihnen, um wieder mehr Zufriedenheit zu verspüren?
  • Erstellen Sie eine Liste: Welche Möglichkeiten haben Sie, wieder mehr Zufriedenheit zu erreichen? Auch wenn Ihnen nicht gleich etwas einfällt, denken Sie immer einmal wieder darüber nach. Es gibt sicher für Sie Möglichkeiten, Ihr Leben so neu- und umzugestalten, dass Sie mehr Befriedigung verspüren.
  • Vertrauen Sie sich einem guten Freund an oder einem Psychotherapeuten, wenn Sie den Eindruck haben, sich im Kreis zu drehen oder nur die Lösung sehen, alles hinzuwerfen.
  • Brechen Sie aus der Routine im Alltag aus. Können Sie am Arbeitsplatz neue Aufgaben finden oder sich spezialisieren? Können Sie sich eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Freizeit vorstellen? Gibt es ein Hobby, das Sie schon immer beginnen wollten? Wenn Sie nichts auf Anhieb finden, kann es Ihnen helfen, einfach erst mal einiges auszuprobieren.
  • Stehen Sie dazu, in einer Krise zu sein. Daraus kann ein befriedigenderes und erfüllteres Leben entstehen.

Wie jede Krise beinhaltet auch die Midlife Crisis eine Gefahr und eine Chance.

Die Gefahr ist, dass Sie alles, was Sie bisher erreicht haben, in Frage stellen und Hals über Kopf radikale Veränderungen vornehmen, die Ihnen hinterher leid tun oder Ihnen mehr schaden, als nutzen.

Die Midlife Crisis gibt Ihnen aber auch die Chance, zu erkennen, was für Sie im Leben wirklich wichtig und was unwichtig ist. Sie können neue Prioritäten setzen, die Ihnen mehr Erfüllung und Befriedigung bringen. Sie können so gestärkt, reifer und glücklicher aus dieser Krise hervorgehen.

Quelle:

http://www.psychotipps.com/midlife-crisis.html

Fasten – kann helfen

Aschermittwoch beginnt in der christlichen Tradition die Passionszeit, die Vorbereitungszeit auf die Kreuzigung Jesu. Traditionell wurde in dieser Zeit gefastet, was aber nicht unbedingt der völlige Verzicht auf Essen bedeutete. Zumeist wurde kein Fleisch gegessen.

Der religiöse Bezug des Fastens ist für viele Menschen heutzutage nicht mehr gegeben. Aber die Idee, einmal eine bestimmte Zeit auf etwas, ansonsten sehr wichtiges zu verzichten, kann im eigenen Leben eine gute Hilfe sein. Dabei geht es darum, sich für EINEN Verzicht zu entscheiden. Das kann der Verzehr von Fleisch oder Süßigkeiten sein, Alkoholkonsum oder Sexualität, Streit, Fernsehen, Autofahren …

Zu beachten sind zwei Punkte: Erstens sollte es um nur einen Verzicht gehen. Wer sich zu viel vornimmt, scheitert schnell und der angestrebte positive Effekt kehrt sich ins Gegenteil. Und zweitens geht es – zumindest zunächst – um eine begrenzte Zeit. Traditionell handelt es sich um 40 Tage von Aschermittwoch bis Ostersonntag – wobei sich jeder eigene Zeiträume ausdenken kann. Aber die Begrenzung ist wichtig, weil es sich beim Fasten nicht um eine Lebensentscheidung handelt. Es geht um eine begrenzte Entscheidung zum Zeichen innerer Freiheit. Wem dieser Verzicht zu mehr Lebensfreude und Lebenslust verhilft, mag dann ruhig weitermachen.

weiterführender Link: Wikipediaartikel zum Fasten

So tanzt Mann richtig

Englische und deutsche Wissenschaftler haben herausgefunden, wie Mann tanzen muss, damit es Frau gefällt.

Besonders beeindruckt sind Frauen demnach von Bewegungen mit der linken Schulter und vom Nicken mit Hals und Kopf. Mit dem rechten Knie sollte leicht getwistet werden. Auch weite Bewegungen mit dem Torso kämen bei Frauen an, so die Studie.

Insgesamt sollte der Tanzstil dazu abwechslungsreich sein. Schließlich sende der Mann beim Tanzen, Signale über seine Gesundheit und seine Fortpflanzungsfähigkeit, so die Forscher.

Quelle:

http://www.shortnews.de/id/848044/Studie-So-tanzt-Mann-richtig

Was ist der „Kneifreflex“?

Der „Kneifreflex“ wurde von den renommierten amerikanischen Sexualforschern William Masters und Virginia Johnsson im Zusammenhang mit der männlichen Ejakulationskontrolle in den Umlauf gebracht. Masters und Johnsson haben in ihren Untersuchungen herausgefunden, dass durch häufiges Stimulieren, Abbrechen und erneutes Stimulieren die Dauer der Erektion bis zum Orgasmus herausgezögert werden kann.

Durch diesen wellenförmigen Prozess der Stimulation-Erregung-Unterbrechung, soll es dem Mann nach und nach gelingen, seine Ejakulation zu kontrollieren. Die Stimulationsübung kann dabei selbstständig oder zusammen mit der Partnerin oder dem Partner praktiziert werden. Der „Kneifreflex“ soll den Abbruch der Erregung kurz vor der bevorstehenden Ejakulation unterstützen, indem er oder sie gleichzeitig hinten auf den Eichelkopf drückt.

Diese Praktik kann Ihnen sicherlich dabei helfen das Liebesspiel zu verlängern, auf der anderen Seite sollte Ihnen bewusst sein, dass Sie dadurch den Verlauf des sexuellen Reizes kontrollieren und reglementieren. Die wenigsten Menschen sehen in dieser mechanischen Funktionsweise ihre Erfüllung.

Quelle:

Coolsaet, Bo: Der Pinsel der Liebe. Leben und Werk des Penis. 1. Auflage, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1999, S. 145.

Knigge für Sauna und Fitness-Studio

Bäder, Saunen und Fitness-Studios haben im Winter Hochkonjunktur – und vor allem die Wellness-Bereiche werden immer beliebter. Nicht jeder weiß sich dort allerdings zu benehmen. Bisweilen kann es dann für die anderen Gäste mit der wohligen Entspannung jäh zu Ende sein. Moralvorstellungen und Kinderstube sind dabei das eine – andere Dinge sind schon gesundheitlich bedenklich.

Piercings sollten vor dem Gang in die Sauna abgenommen werden – schon aus eigenem Interesse, denn das Metall heizt sich auf. Und das Handtuch gehört in der Sauna unter den ganzen Körper. Vor dem Gang ins Tauchbecken soll der Schweiß abgespült werden. Und das Fußpilz-Jucken zwischen den Zehen wird besser nicht in großer Runde unter Fremden diskutiert.

“Die Sauna ist ein Ort wie ein Bus oder ein Fahrstuhl: Man ist in einer engen, ausgelieferten Situation. Die anderen können nicht weg – und nicht weghören”, sagt Susanne Helbach-Grosser, Etikette- und Kommunikationstrainerin aus Schwäbisch Gmünd. Daher sei Small-Talk angesagt: “Sex, Geld, Körperflüssigkeiten und Politik sollten tabu sein.”

Gepflegte Fußnägel, das Benutzen von Schlappen und Handtüchern und eine gedämpfte Unterhaltung kommen besser an als das Gegenteil. Der Deutsche Sauna-Bund rät zum Beispiel auch vom “Schweiß-Schaben” im Dampf ab – auch das Rasieren, Nägel schneiden oder Haarefärben ist laut der Muster-Hausordnung des Sauna-Bundes untersagt. In Ruheräumen sollten sich Gäste “rücksichtsvoll und ruhig” verhalten – und sie haben alles zu unterlassen, “was den guten Sitten zuwider läuft”. So seien “sexuelle Handlungen und Darstellungen” verboten.

Die Muster-Hausordnung, die der Bundesfachverband Öffentliche Bäder in Essen seinen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung stellt, geht auch auf “Tonwiedergabegeräte” sowie “Behälter aus Glas und Porzellan” ein. Die Benutzung ist verboten.

Hausordnungen von Fitness- und Wellnesseinrichtungen sind keine Strafkataloge. Aber wer sich nicht an sie hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Meist hängt am Eingang ein Exemplar der Verhaltensregeln aus – und der Gast unterschreibt sie stillschweigend, wenn er an der Kasse seine Eintrittskarte löst. Die Regeln des Hausherren kommen im Zweifelsfall vor Gericht zum Tragen.

Probetraining zum Beschnuppern der Klientel nutzen:

Der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) in Hamburg rät zu Probetraining und zwei Wochen Probezeit, bevor sich Sportler vertraglich – häufig für zwei Jahre – an ein Fitness-Studio binden. So lasse sich die Wahrscheinlichkeit von Reibereien vermeiden. Eine der Leitfragen sollte sein: “Ist das da so, wie ich mir das vorstelle? Gefallen mir Trainer und Mitarbeiter – und die anderen, die da hingehen?”, zählt Präsidentin Birgit Schwarze auf. Denn 20-Jährige sähen eben manches anders als zum Beispiel 50-Jährige.

Quelle:

http://www.focus.de/gesundheit/experten/gesundheit_ratgeber_gastkolumnen_kannewischerkirchhofer/sauna-knigge-fuer-einsteiger-dos-und-don-ts-in-der-sauna_id_3589570.html

Können Schwangere Sex haben?

Wenn Frauen schwanger werden, stellt sich der Körper auf diese Schwangerschaft ein. Eine der Fragen ist dann, ob sie weiterhin Sex haben dürfen. Kann der Penis den Fötus verletzen? Steigt durch Geschlechtsverkehr die Gefahr einer Infektion? Kann die Frau das Kind verlieren, wenn sie einen Orgasmus hat? Gibt es Stellungen, die besser geeignet sind als andere?

Allein diese Gedanken und Unsicherheiten reichen aus, dass viele Frauen und Männer weniger Lust auf Sex haben als vor der Schwangerschaft. Andererseits ist der Hormonspiegel während der Schwangerschaft sehr hoch, so dass viele Frauen Sexualität wesentlich intensiver erleben als je zuvor. In der Regel lässt das sexuelle Interesse im ersten Schwangerschaftsdrittel nach, vor allem wenn die Frauen unter Müdigkeit und Übelkeit leiden, gefolgt von einem Aufflammen der Lustgefühle im zweiten und der Rückkehr zur “Sparflamme” im letzten Schwangerschaftsdrittel.

Sex und Geschlechtsverkehr schaden nicht während der Schwangerschaft. Nur in sehr seltenen Fällen werden die Hebamme oder der Arzt vorschlagen, mit dem Sex während der Schwangerschaft etwas zurückhaltender zu sein.

Treten Blutungen im ersten Teil der Schwangerschaft und nach dem Geschlechtsverkehr auf, sollten Sie Ihren Arzt darüber informieren. Er wird Ihnen vielleicht zu mehr Zurückhaltung raten. Aber Zurückhaltung bedeutet nicht, dass Sex für den Rest der Schwangerschaft verboten ist.

Das Kind ist gut geschützt und weder Bewegungen noch Kontakt oder Orgasmus schaden ihm. Frauen spüren nach dem Orgasmus Kontraktionen in der Gebärmutter, aber die verschwinden schnell wieder und lösen auch keine Geburt aus.

Was tun, wenn der Bauch größer wird?

Im ersten Drittel der Schwangerschaft sind der Embryo und die Gebärmutter so klein, dass “der Bauch” weder gesehen noch gefühlt werden kann. Aber mit der Zeit wird der Bauch größer, was dann Probleme verursachen kann, wenn der Mann oben liegt. Dann wäre es an der Zeit, andere Stellungen auszuprobieren, bei denen der Bauch nicht stört, beispielsweise die so genannte Löffelstellung, bei der beide Partner auf der linken oder rechten Seite liegen, die Frau vor dem Mann oder das Eindringen von hinten.

Was tun, wenn die Lust fehlt?

Es ist während der gesamten Schwangerschaft möglich, intim zu sein. Aber die Lust dazu kann schwanken, sowohl bei der Frau als auch beim Mann. Das sollten Sie nicht vergessen und entsprechend Rücksicht aufeinander nehmen. Ein gutes Miteinander hängt immer von der Lust beider ab – ob die Frau schwanger ist oder nicht.

Wie ist es nach einer Geburt?

Viele Frauen empfinden es als schwierig, ihr Sexleben nach der Geburt eines Kindes wieder normal weiterzuführen. Das Baby nimmt viel Zeit in Anspruch, die Eltern sind erschöpft. Andererseits bietet Sex wie kein anderes Vergnügen einen schnellen Weg zur Entspannung. Reden Sie miteinander. Fangen Sie mit Schmusen und Streicheleinheiten an. Es muss auch nicht immer mit dem Geschlechtsverkehr enden.

Quelle:

Schwangerschaft und Sex – Dr. med Katharina Larisch (http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Schwangerschaft+Geburt/Tipps/Schwangerschaft-und-Sex-328.html)

Warnung vor HIV-Heimtests

In einem ausführlichen Interview mit queer.de warnt der Schwulenreferent Dr. Dirk Sander vor dem Kauf von so genannten HIV-Heimtests. Hierbei stellt er zum einem heraus, dass diese Tests keine Erkenntnisse zu sexuellen Risiken in der nahen Vergangenheit liefern. Des Weiteren sollte das einzusetzende medizinische Know how für dieses Verfahren nicht unterschätzt werden. Negative Testergebnisse bei Personen, die wissentlich HIV-positiv sind, scheinen nicht unbedingt für ein solches Instrument zu werben.

Das Interview findet sich unter:http://www.queer.de/detail.php?article_id=9363

Nachhaltiges Waschen

Darf man Wollpullover schleudern? Kann man Tangas kochen? Wäsche waschen ist für viele Männer eine Geheimwissenschaft – in 80 Prozent aller Haushalte ist Wäsche Frauensache. Denn Männer spüren intuitiv, dass nur Frauen wissen können, was zum Beispiel das Wännchen mit der Zahl bedeutet.

Über Wäschemangel kann sich schon die Kleinfamilie kaum beklagen: An die fünf Mal in der Woche läuft die Waschmaschine in einem Vier-Personen-Haushalt, das sind rund 260 Waschgelegenheiten im Jahr. Dabei geht eine ganze Menge Energie und Pulver den Bach runter. Deutschland wäscht – das bedeutet geschätzt über 600.000 Tonnen Waschmittel sowie rund sechs Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr.

Es gibt also einiges zu beachten, um gut und sparsam zu waschen:

  1. Rot und weiß ergibt rosa:

Was nicht zusammenpasst, sollte nicht in einen Waschkessel. Rote Kleidung zum Beispiel färbt gerne alles entzückend rosa, ganz gleich ob BHs, Fußballtrikots oder den schicken Slip der Liebsten. Daher gilt: Vorher gut sortiert. Buntes kommt – getrennt in hell und dunkel – auf zwei 40°C-Berge. Unterwäsche, Waschlappen und Handtücher landen auf dem 60°C-Stapel.

  1. Weniger ist mehr:

Was viele nicht wissen: Das 95°C-Programm ist heutzutage fast überflüssig geworden, denn 60°C und ein Vollwaschmittel genügen meist, um allen üblichen Haushaltskeimen den Garaus zu machen. Das Kochwäsche-Programm sollte man – aus Rücksicht auf Umwelt und Ressourcen – nur noch dann aktivieren, wenn ein Familien- oder WG-Mitglied an einer ansteckenden Krankheit leidet.

  1. Die Wahl des richtigen Waschmittels:

Jetzt noch Jeans, Hosen- und Jackentaschen und Bedrucktes auf links drehen, rein in die Maschine und Pulver oder Flüssigwaschmittel dazu: Vollwaschmittel für Weißwäsche, Feinwaschmittel für Buntes und Wollwaschmittel für Wolliges und Seidiges. Bei der Dosierung den Härtegrad des Leitungswassers beachten.

Quelle:

http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/verbrauchertipps/richtig-waschen100.html

Tipps für Verhalten bei Gewitter

Jeder, der schon einmal von einem Gewitter überrascht worden ist, ist wohl gleichermaßen fasziniert wie ängstlich. Das beeindruckende Naturschauspiel häuft sich vor allem im Frühjahr und Sommer.

Aber wie entsteht ein Sommergewitter überhaupt?

Blitze haben etwas mit elektrischen Ladungen und Spannungen zu tun. Sie entstehen durch eine Temperaturdifferenz zwischen hohen, kalten Wolkenschichten und bodennahen, wärmeren Wetterlagen. Die kalten oberen Schichten laden sich mit positiver Energie auf – weiter unten dagegen sind Tropfen oder Eispartikel etc. negativ geladen.

Wo immer sich solche Ungleichheiten bilden, möchte die Natur sie wieder ausbalancieren. Dieser plötzliche Ladungsausgleich geschieht durch Blitze, bei denen Spannungen von 500 Millionen Volt entstehen. Die Luft in der Nähe des Blitzes erhitzt sich plötzlich auf viele Tausend Grad und dehnt sich schlagartig aus. Das ganze geht so schnell, dass die Luft an der Stelle, wo der Blitz vorbeikommt, gar nicht mehr schnell genug Platz machen kann, sondern schlagartig verdrängt wird. Als Folge davon ist der Donner zu hören.

Da die Schallgeschwindigkeit im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit ziemlich langsam ist, hören wir den Donner erst später.

Was tun bei Blitz und Donner?

Zieht ein Gewitter auf, sollte man auf jedem Fall weg vom Wasser. Wasser zieht nämlich Blitze an und leitet bekanntlich elektrischen Strom. Meiden sollte man auch elektrische Strommasten, das Metall zieht den Blitz ebenfalls an. Deshalb gehören auch Fahrräder in sicherer Entfernung untergebracht – am besten mindestens 50 Meter weg von Menschen.

Alte Weisheiten, wie “Buchen sollst du suchen” und “Eichen sollst du meiden” sind falsch, denn die Art eines Baumes hat keinerlei Einfluss auf einen Blitzeinschlag. Der Blitz tendiert dazu, in den höchsten Punkt einer Region einzuschlagen.

Weitere Tipps

Ist ein Haus in der Nähe, sollte man sich in dieses begeben. Wenn man sich auf einem großen Feld ohne Haus und Bäume befindet, sollte man in die Hocke gehen, die Füße zusammen lassen und das Gewitter vorbeiziehen lassen. Steht auf einem weiten Feld ein einzelner Baum, kann dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen werden. Deshalb sollte man nicht direkt neben dem Baum stehen.

Warum ist man im Auto gut geschützt?

Am besten geschützt ist man in einem Auto, denn die Metallkarosserie bildet einen so genannten Faradayschen Käfig. Selbst wenn das Auto vom Blitz getroffen wird, fließt der Strom außen über das Auto in die Erde ab. Also sollte man unbedingt bei Gewitter im Auto bleiben, oder sich ins Auto setzen.

Quelle:

http://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/allgemeinwissen/warum-ist-man-im-auto-vor-blitzen-sicher

Was tun, wenn der Penis nicht steif wird?

Viele Männer haben es schon mal erlebt, dass sie beim Sex keine Erektion bekommen haben, sondern ihr „bestes Stück“ schlaff geblieben ist. Besonders beim „ersten Mal“, in Stresssituationen oder mit einer neuen Partnerin können Erektionsprobleme auftreten, die auch ganz natürlich sind. In den wenigsten Fällen handelt es sich hierbei gleich um eine Krankheit, auch als erektile Dysfunktion bezeichnet. Von einem chronischen Krankheitsbild spricht man erst, wenn das Unvermögen, den Beischlaf auf eine für Männer befriedigende Art und Weise ausführen zu können, über einen Zeitraum von 6 Monaten in mindestens 70 % der Versuche, Geschlechtsverkehr zu vollziehen, auftritt.

Machen Sie sich also keine Sorge, wenn er nicht immer kann. Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, kontaktieren Sie einen Urologen oder Andrologen (Männerarzt).

Tipps, wie Sie und Ihre Partnerin gut damit umgehen, wenn Sie einmal keine Erektion bekommen, finden Sie im Folgenden.

  • Sehr frustrierend wird es sein, wenn Sie sich nach Ihrem missglückten Sexakt zurückziehen. Von entscheidender Bedeutung ist das miteinander Reden darüber, auch wenn es schwer fällt. Nur so können Sie nachhaltigen Frust und Enttäuschung vermeiden sowie gemeinsam versuchen zu ergründen, ob Sie sich vielleicht zu sehr unter Druck setzen. Dies und seelischer Stress ist bei weitem die häufigsten Ursachen von Erektionsproblemen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Sie zunächst darauf verabreden, auf Geschlechtsverkehr verzichten, sondern sich erstmal auf Petting oder Oralverkehr beschränken. Schaffen Sie sich somit eine entspannte Atmosphäre und geben Sie sich Zeit. Außerdem fällt so der Leistungsdruck weg, unbedingt eine Erektion zu bekommen. In den meisten Fällen wird Ihre Standfestigkeit von allein wieder zurückkehren.
  • Wenn Sie das nächste Mal miteinander schlafen, sollten Sie sich viel Zeit und Zärtlichkeit für ein Vorspiel schenken. Je intensiver dieses ist, umso leichter wird es Ihnen fallen, eine Erektion zu bekommen.
  • Vielleicht haben Sie trotz Ihres schlaffen Penis Lust, ihn in der Missionarsstellung zwischen die feuchten Schamlippen Ihrer Partnerin zu legen und für kurze Zeit regungslos zu verharren. Bewegen Sie sich nicht und schauen Sie einander in die Augen, es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie bald eine Erektion bekommen.
  • Dennoch gibt es kein Allheilmittel um eine Erektion bekommen, die Geschmäcker und Bedürfnisse sind verschieden. In der Regel hilft jedoch eine offene Kommunikation in der Partnerschaft über die gemeinsame Sexualität oder einfach mal der Verzicht und Abstinenz, bis die Lust zurückkehrt.
  • Scheuen Sie sich nicht einen Facharzt aufzusuchen, wenn die Erektionsprobleme Sie zusehends psychisch belasten. Fast immer kann dem mit richtiger Behandlung Abhilfe geschaffen werden.

Quelle:

http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/impotenz.htm

Tipps für eine gute Rasur

Wallende Bärte, Schnauzer, Spitzbärte, „Gesichts-Pullis“ und wie sie alle heißen, rufen bei den meisten Männern heutzutage nur noch Naserümpfen hervor. Es wird enthaart, epiliert, gelasert und geglättet was das Zeug hält. Kein Wunder, das weibliche Schönheitsideal hat es uns vorgemacht. Mut denen, die sich à la Russell Crowe zum wohl letzten Relikt männlich-animalischer Evolution bekennen.

Neben Gründlichkeit und Reinigung soll die Nassrasur Ihre Haut natürlich auch pflegen und schützen. Das wichtigste haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

  • Auch hier gilt, eine Gute Vorbereitung ist schon die halbe Miete. Verwenden Sie reichlich warmes Wasser um die zu rasierenden Stellen zu befeuchten und die Barthaare gut einzuweichen.
  • Das Auftragen von Rasierschaum oder -creme sorgt dafür, dass die Haare weiter aufquellen und der Rasierer sanft über Ihre Haut gleiten kann ohne sie zu verletzen. Optimalerweise lassen Sie die Paste zwei Minuten einwirken, das schont zusätzlich die Lebensdauer der Rasierklinge. Gut geeignet sind Einseifmittel mit Palmextrakt oder Aloe Vera.
  • Entscheidend für die Gründlichkeit Ihres Rasierers ist nicht so sehr die Anzahl der Klingen, sondern deren Qualität. Schneiden Sie sich häufig, ist ein Klingenkopf mit Klingenschutz von Vorteil.
  • Für empfindliche Haut ist das Rasieren mit dem Strich, also in Wuchsrichtung Ihrer Barthaare die beste Variante. Rasieren Sie gegen den Strich, erreichen Sie mehr Gründlichkeit. Auf alle Fälle sollten Sie nicht mehrmals über eine Stelle hinweg fahren, dadurch reizen Sie unnötig Ihre Haut.
  • Eine Rasur ohne Spiegel und viel Licht wird selten gründlich.
  • Achten Sie besonders am Hals darauf, die Haut glatt zu ziehen. Gut gelingt es, wenn Sie den Kopf leicht nach hinten überstrecken.
  • Der Bartwuchs an Kinn und Oberlippe ist besonders stark und die Haut empfindlich. Daher empfiehlt es sich, diese Stellen vorsichtig am Schluss zu rasieren, damit die Haare auch gut eingeweicht sind.
  • Reinigen Sie zwischendurch die Klinge immer wieder mit warmem Wasser, um Verstopfungen darin zu vermeiden. Zugesetzte Klingen wirken, als wären sie stumpf.
  • Reinigen Sie die Haut nach der Rasur gründlich mit warmem Wasser und anschließend mit kaltem, das schließt die Poren und erfrischt.
  • Das Auftragen von Aftershave desinfiziert die Haut und sorgt für einen angenehmen Duft. – Für gereizte bzw. sensible Haut verwenden Sie einen mild pflegenden Aftershave Balsam.
  • Sollten Sie sich geschnitten haben, decken Sie die Stelle mit einem Wattepad ab, bis die Blutung aufhört und geben Sie auf keinen Fall Aftershave in die Wunde.
  • Da sich bereits nach wenigen Stunden neu Stoppeln gebildet haben, empfiehlt sich je nach Bartwuchs eine regelmäßige Rasur aller 1 bis 2 Tage.

Quelle:

http://www.menshealth.de/style/rasur-enthaarung/haarfrei-von-nase-bis-ruecken.29230.781.htm

Umgang mit Suchterkrankung

Tipps für Angehörige von Suchtkranken

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Drogenabhängigkeit als „einen seelischen, eventuell auch körperlichen Zustand, der dadurch charakterisiert ist, dass ein dringendes Verlangen oder unbezwingbares Bedürfnis besteht, sich die entsprechende Substanz fortgesetzt und periodisch zuzuführen.“

Dabei kommt es zu Beeinträchtigungen der freien Persönlichkeitsentfaltung, persönlicher Bindungen und der gesamten Lebensgestaltung eines Individuums. Abhängigkeit ist kein Ausdruck für Willens- oder Charakterschwäche, sondern es handelt sich eindeutig um eine Krankheit. Im Wesentlichen lässt sich Sucht in zwei Kategorien unterteilen: die stoffgebundene (Alkohol, Medikamente, Drogen) sowie die nicht-stoffgebundene (Spiel, Internet, Magersucht) Sucht.

Der Umgang mit einem abhängigen Menschen gestaltet sich für die Angehörigen gewöhnlich schwierig. Die eigene Unsicherheit, wie man sich der nahestehenden Person gegenüber verhält, um sie wieder auf den „richtigen Weg“ zu bringen ohne das Verhalten durch Kontrollmaßnahmen noch zu verschlimmern, ist sehr belastet und vermittelt Angehörigen oft Gefühle der Hilflosigkeit und Ohnmacht. Zudem besteht auch für Sie die Gefahr, krank zu werden und an so genannter Co-Abhängigkeit zu leiden. Deshalb ist es wichtig, dass auch Angehörige durch Beratung oder Selbsthilfegruppen unterstützt werden, um sich selbst und Ihren Nahestehenden helfen zu können.

Wichtige Tipps für Angehörige von Suchterkrankten finden Sie im Folgenden:

  • Die Abhängigkeit Ihrer Partnerin/Ihres Partners ist keine vergängliche Willens- oder Charakterschwäche, die einfach abzulegen ist. Sie müssen erkennen und akzeptieren (lernen), dass es sich hierbei um eine ernsthafte Krankheit handelt, die unbedingt professionell behandelt werden muss.
  • Die Übergänge zwischen Konsum und Sucht bzw. zwischen riskantem und schädlichem Suchtmittelgebrauch sind fließend. Suchen Sie eine Beratungsstelle auf, wenn Ihnen der Suchtmittelkonsum – oder der Verdacht hierauf – Sorgen bereitet. Die Fachkräfte werden Ihnen helfen, Wege zu finden, wie Sie dem Betroffenen Ihre Befürchtungen mitteilen können.
  • Informieren Sie sich über das Suchtmittel bzw. die Sucht. Welche Begleiterscheinungen und gesundheitlichen Konsequenzen zieht die Abhängigkeit nach sich.
  • Halten Sie dem Betroffenen keine Moralpredigten, sie wissen und spüren meist am besten, welche Auswirkungen ihre Krankheit hat. Bieten Sie stattdessen Ihre Unterstützung an und Fragen Sie nach den Ursachen.
  • Weder Sie noch der Betroffene sind in der Lage die Sucht ohne fremde Hilfe zu „heilen“. Versuchen Sie nicht, sie oder ihn durch überzogene Anforderungen bzw. Kontrollmaßnahmen weiter unter Druck zu setzen. Dadurch erreichen Sie lediglich, dass sie oder er der Sucht hinter Ihrem Rücken nachgeht und sich von zunehmend von Ihnen distanziert.
  • Quälen Sie sich nicht mit Schuldgefühlen (hauptsächlich Eltern drogenabhängiger Kinder geht das häufig so), was Sie in der Vergangenheit alles falsch gemacht haben. Wichtig ist vielmehr, dass Sie sich jetzt um (professionelle) Hilfe bemühen und den nahestehenden Menschen dabei unterstützen, diese wahrzunehmen. Oft sind Sie auch die einzige Person in seinem Umfeld der ihm Kraft und Lebensfreude schenken kann.
  • Überwinden Sie Ängste, wie „Man redet über uns.“, „Wenn ich ihr/ihm nicht helfe, gelte ich als herzlos und hart.“ Übernehmen Sie nicht die Verantwortung für und die Aufgaben des Abhängigen. Diesem Druck können Sie nicht dauerhaft aushalten, außerdem wird es dem Abhängigen so offensichtlich, dass er auch selbstständig etwas zur Veränderung der Situation beitragen muss.
  • Versuchen Sie nicht die Krankheit und Ihre Folgen vor anderen zu verheimlichen, aus Angst vor den Reaktionen. Oft verstricken Sie sich somit in Widersprüche und es entstehen Gerüchte.
  • Bleiben Sie konsequent. So machen Sie deutlich, dass ihre Vereinbarungen ernst zu nehmen sind.
  • Nehmen Sie sich auch mal Zeit für sich, gehen Sie Ihren eigenen Interessen nach, treffen Sie Freunde usw. Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst und Ihr Leben, so geben Sie auch der nahestehenden Person die Verantwortung für ihr eigenes Leben zurück.
  • Wenden Sie sich an eine Suchtberatungsstelle. Dort werden nicht nur Betroffene, sondern auch deren Angehörige dahingehend beraten, welche weitere Unterstützung Sie selbst benötigen (Selbsthilfegruppe, Psychotherapie) und wie Sie sich gegenüber dem Suchtkranken angemessen verhalten.
  • Der Ausstieg aus der Abhängigkeit ist ein langwieriger Prozess und nicht mit dem körperlichen Entzug des Suchtmittels beendet. Die Neustrukturierung des Alltags, ein differenzierteres Problembewusstsein und veränderte Erwartungen bzw. Wünsche seitens des Suchtkranken bedeuten einen echten Neuanfang, an dem auch Sie als Angehöriger aktiv teilhaben. Dafür ist es notwendig einen Schlussstrich unter das Vergangene zu ziehen und neues Vertrauen aufzubauen.
  • Ein abschließender Hinweis für Eltern: Viele Jugendliche machen eine Phase durch, in der Sie verschiedene Drogen, wie Alkohol, Cannabis oder Ecstasy ausprobieren. Das führt nicht zwangsläufig zu schwerwiegenden Problemen und in den meisten Fällen reguliert sich das Problem von selbst. Daher sollten Sie nicht überreagieren, aber wachsam bleiben und Ihr Kind offen darauf ansprechen.

Kostenloses Infomaterial mit wichtigen Adressen und Informationen zu den verschiedenen Formen der Suchtkrankheit finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.:

http://www.dhs.de/

Dead Link:

http://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Brosch%C3%BCren_Archiv/Ein_Angebot_an_alle.pdf

Tipps zum Blutspenden

Ob Blutspenden gesund ist oder nicht bedarf der Entscheidung anderer Institutionen. An dieser Stelle wird komprimiert dargestellt, mit welchen Fragen sich Spendewillige konfrontiert sehen müssen und welche Regularien zu beachten sind. Zudem reihen sich ans Ende Bezugsquellen ‚Allgemeiner Spendebedingungen’ ausgewählter Blutspendedienste.

Grundsätzlich ist bekannt, dass Personengruppen vom Spendeverfahren ausgeschlossen sind, die HIV-Positiv sind oder Aids-Risikogruppen angehören bzw. Aids-Risikofaktoren ausgesetzt waren sowie deren Sexualpartner. Neben (ehem.) Drogen spritzenden Personen, Prostituierten, (ehem.) Strafgefangenen und Blutkranken gehören hierbei auch homo- oder bisexuelle Männer zu diesem Personenkreis. Chronische Krankheiten bzw. Personen, welche regelmäßig Medikamente konsumieren, müssen ebenso erst im voran stehenden Arztgespräch ihre Spendertauglichkeit abklären. Menschen, die in den letzten zwölf Monaten Geschlechtsverkehr mit gerade beschriebenen Personenkreis hatten, sind ‚zeitlich’ begrenzt von der Blutspende zurückzustellen.

Verschiedene zeitlich nah durchgeführte Impfungen (z.B. Tollwut), vorhandene (teilweise auch ausgeheilte) Geschlechtskrankheiten und aktuell ungeklärte Lymphknotenschwellungen stellen Risiken für den Blutspendeempfänger dar und Personen mit diesen Merkmalen werden deshalb von der Spende ausgeschlossen. In der Vergangenheit vollzogene kleinere bzw. größere operative Eingriffe bestimmen wie lange eine Person nicht am Blutspenden teilnehmen darf. Durchstehender Körperschmuck (Piercings) oder Tätowierungen, mit denen der Körper in den letzten zwölf Monaten verschönert wurde, werden ebenfalls als medizinisches Risiko definiert und gelten damit als Ausschlusskriterium. Auch ein Kontakt mit Nadeln anderer Art – nämlich eine Akupunktur – bedarf der Abklärung des anwesenden Arztes, ob gespendet werden darf oder nicht.

Zwischen 18 und 68 Jahre können gesunde Personen Blut spenden, sofern sie mehr als 50 Kilogramm wiegen. Frauen können vier Vollblutspenden im Jahr leisten, es ist jedoch ein Mindestabstand von 10 – 12 Wochen einzuhalten. In der Schwangerschaft und mindestens sechs Monate danach gilt grundsätzlich Spendeverbot. Männer können maximal sechs Vollblutspenden pro Jahr durchführen und haben einen Abstand zwischen den Spenden von acht Wochen verstreichen zu lassen.

Wichtig und daher im Original zitiert, ist folgender Hinweis des Haema-Blutspendezentrums: „Blutspender/innen wissen, dass sie im Falle einer beginnenden Erkrankung durch die Blutspende Schaden nehmen können. Darüber hinaus können fehlende, unvollständige oder falsche Angaben unter Umständen schwere gesundheitliche Schäden für den Empfänger der Blutprodukte zur Folge haben. Blutspender/innen können für Schäden haftbar gemacht werden, die durch vorsätzliches Verschweigen entstehen.“(Quelle:2- Punkt 6)

Abschließend bleibt zu erwähnen, über die Zulassung zur Blutspende entscheidet der beim Blutspendetermin anwesende Arzt. Auch ohne Nennung ausdrücklicher Gründe können Personen abgelehnt werden.

Quellen und vertiefende Informationen unter:

https://www.drk-blutspende.de/informationen-zur-blutspende/die-blutspende-beim-drk.php

http://www.haema.de/blut-plasmaspende/aufklaerung.html?nomob=1

Ernährung nach Biorhythmus

Unser Stoffwechsel ist morgens am aktivsten und verlangt nach Nahrung. Das haben Forscher jetzt an appetitfördernden Hormonen zeigen können, die vor allem in der Früh entstehen.

Deshalb machen Kalorien, die wir zum Frühstück zu uns nehmen, weniger dick als Völlerei am Nachmittag oder Abend. Auch Magen und Darm haben zudem einen eigenen Rhythmus.

Stoffwechselforscher haben herausgefunden, wie sich der Organismus auf die Nahrungsaufnahme einstimmt. Die am Vormittag ausgeschütteten Hormone Cortisol und Norepinephrin steigern das Verlangen nach Kohlenhydraten und nutzen deren Energie.

Später kommt Serotonin, ein Botenstoff im Nervensystem, hinzu und dämpft diesen Hunger wieder. Die regelmäßigen Rhythmen, nach denen sich Magen und Darm zusammenziehen und wieder weiten, durchmischen und transportieren den Speisebrei.

Die richtige Nahrung zur richtigen Zeit

Wenn wir besser auf den Rhythmus von 90-120 Minuten achten würden, mit dem sich unser Magen zusammenzieht, würden wir nicht drei, sondern sechs Mal am Tag essen. Grundsätzlich empfiehlt es sich vormittags, z.B. bei einem kräftigen Frühstück, mehr zu essen als nachmittags.

Denn am Morgen und Vormittag sind alle Stoffwechselvorgänge am aktivsten. Der Körper kann zu dieser Zeit die Energie für alle nötigen Tätigkeiten am besten aus der Nahrung gewinnen. Um die Mittagszeit hat der Körper dann in der Regel ein kleines Formtief, kommt dann am Nachmittag noch einmal auf Touren und bereitet sich am Abend schon wieder auf den Schlaf vor.

Voller Bauch schläft schlechter

Unter Ernährungswissenschaftlern gilt als gesichert, das kräftige Mahlzeiten zwischen Morgen und Mittag weniger dick machen als Mahlzeiten gegen Abend. Zumindest opulente Mahlzeiten sollten abends eher selten stattfinden. Denn diese liegen im wahrsten Sinne des Wortes schwer im Magen und können sowohl das Einschlafen als auch das Durchschlafen durch intensive Verdauungstätigkeit mit Blähungen oder Sodbrennen stören.

Quelle:

© Lifeline.de und http://web.de/magazine/gesundheit/essen-biorhythmus-leistungsfaehiger-19111534

Tipps gegen Augenringe

Selbst wenn Männer von Haus aus eine um gut 20 Prozent dickere Haut als Frauen haben, die in guten Zeiten mehr Wasser bindet, dadurch elastischer wirkt und sich im Durchschnitt fast zehn Jahre länger Zeit lässt, um Falten zu bilden. So dick kann die Haut gar nicht sein, um dunkle Augenringe, die noch dazu die gesamte Ausstrahlung negativ beeinflussen, einfach nicht zuzulassen. Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“, warnt Männer auch davor, sich mit der Hautpflege allzu lange Zeit zu lassen. Denn ab dem 40. Lebensjahr kommen bei den meisten von ihnen oft sehr plötzlich die ersten Falten unter den Augen beziehungsweise richtig tiefe Furchen. Das hört sich dann ganz nach „letzte Chance verpasst“ an. Das Gute: Dieser Art von Krise kann getrotzt werden.

Eine Möglichkeit bestünde darin, sich gekühlte Schwarz-oder Grünteebeutel gut 15 Minuten auf die geschlossenen Lider zu legen. Denn die darin vorkommende Gerbsäure soll Schwellungen unter den Augen mildern und die Durchblutung ankurbeln. Man fragt sich allerdings, ob man in Krisenzeiten diese Art von Tristesse auch noch unbedingt gebrauchen kann. Wozu gibt es außerdem Profis und ­extra dafür entwickelte Produkte. Ohne eine Marke auf dem stetig wachsenden Markt der Männerkosmetik zu bevorzugen, kann es schon als kleine Sensation gewertet werden, dass es nun auch einen „Touche Éclat“ für Männer gibt. Jene Anti-Augenringe-Strategie von Yves Saint Laurent, die im weiblichen Sprachgebrauch nur „der Zauberstift“ genannt wird und angeblich weltweit ­alle 20 Sekunden einmal verkauft wird. Täuschen und tarnen, warum sollten es Männer anders machen?

Quelle:

http://diepresse.com/schaufenster/beauty/438929/index.do

Selbstbräuner

Gelbe Finger waren gestern – die neuen Selbstbräuner sind Alleskönner: pflegen, bräunen und schützen ohne lästige Spuren

Bis vor kurzem waren sie schnell geoutet: Wer im Sommer mit Flecken an Ellenbogen und Kniescheiben, mit Fingerkuppen wie starke Raucher und gelblichen Augenbrauen auflief, konnte nur ein Tubenbräuner sein. Heute ist im Grunde schön dumm, wer sich zwecks Hauttönung noch der UV-Strahlung aussetzt, egal ob im Urlaub oder im Solarium.

Die neue Generation der Selbstbräuner kommt nicht nur streifenfrei daher, sondern pflegt, dem Hauttyp entsprechend, mit wertvollen Ölen und Thermalwasser besser als manche Tagespflege. Im Gegensatz zur Sonne fördern Selbstbräuner weder die Pigmentbildung noch das Hautkrebsrisiko. Einziges Problem: Wer bei einem derart verregneten Sommer mit einem solch perfekten Teint aufwartet, hat sich am Ende doch wieder geoutet.

Quelle:

http://www.stern.de/lifestyle/mode/:Selbstbr%E4uner-Sch%F6n/529795.html?eid=546844

Herzinfarktrisiko

„Wenn die Wünschelrute des Männerherzens Alarm schlägt“

Männer haben ein deutlich höheres Herzinfarktrisiko als Frauen – in jedem Lebensalter. Bei Männern zwischen 45 und 64 Jahren ist außerdem die Gefahr, am plötzlichen Herztod zu sterben, dreimal so hoch wie bei Frauen. Genauso komplex wie die Ursachen sind die Ansätze von Prävention und Behandlung. Der Penis hat viel mit der Erkennung des Risikos, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu bekommen, zu tun. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Penis eine Art Seismograf für drohende Herz- und Gefäßerkrankungen darstellt.

Anhand einer exotisch klingenden Untersuchung, der „penilen Doppler-Duplex-Sonographie“, kann die Durchblutung im Schwellkörper gemessen werden. Ist diese im stimulierten Zustand verringert, weiß man, dass es sich um einen potentiellen Infarktkandidaten handelt. Deshalb nennt man den Penis auch „die Wünschelrute des Herzens“. Mit dieser Untersuchung kann man Leben retten. Der Mann hat oft schon Erektionsprobleme in einem Stadium, in dem sich noch keinerlei Herzinfarkt-Symptome zeigen. Infarktgefährdete können so in einem noch symptomfreien Frühstadium identifiziert werden.

Quelle:

http://www.maennergesundheit.info/wissenschaft-aktuelles/wuenschelrute.html

Zahnarztvorsorge bei Männern

Nach neuesten Studien sind Männer nachlässiger in Bezug auf Zahnarztbesuche als Frauen. Oft gehen sie erst, wenn Probleme auftreten, anstatt zur regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung. Die Pennsylvania Dental Association (PDA) ermutigt beide Geschlechter, im 6monatigen Abstand die Möglichkeit zur präventiven Untersuchung zu nutzen.

Da Männer eher zu parodontalen Erkrankungen neigen, sollten sie bereits kleine Anzeichen ernst nehmen. Dazu zählen Zahnfleischblutungen, geschwollene Zahnfleischgebiete, anhaltend schlechter Atem und lockere Zähne. Um parodontalen Erkrankungen vorzubeugen, empfiehlt die PDA zweimal täglich Zähneputzen, die tägliche Reinigung mit Zahnseide sowie eine nährstoffreiche Ernährung, reich an Obst und Gemüse.

“Studien belegen, dass Allgemeinerkrankungen wie Diabetes direkte Auswirkungen auf die Zahnfleischgesundheit und das umgebende Knochengebiet hat”, sagt Dr. Steven Grater, PDA-Mitglied und Zahnarzt aus Harrisburg. Hierbei ist es wichtig, dass der Zahnarzt über die Medikamente informiert ist, die der Patient einnimmt. “Gewissenhafte Zahnpflege beugt Erkrankungen wirksam vor, die das Zahnfleisch dauerhaft schädigen könnten.”

Auch Mundtrockenheit kann den Weg zu Zahnverlust ebnen. Hier kann der Zahnarzt zum Kauen zuckerfreier Kaugummi raten und ggf. eine Mundspülung empfehlen.

Krebs im Bereich des Mundes tritt doppelt so häufig bei Männern auf als bei Frauen. Zur halbjährlichen Vorsorgeuntersuchung sollte daher auch ein Krebs-Screening gehören, bei welchem der Krebs bereits im Frühstadium erkannt werden kann. Patienten sollte zudem von Tabak- und Alkoholgenuss abgeraten werden. Ein Lippenbalsam mit Sonnenschutz wirkt vorbeugend gegen Krebs im Lippenbereich.

Quelle:

medicalnewstoday.com, 23.09.08 und http://www.zwp-online.info/zwpnews/dentalnews/branchenmeldungen/zahnpflege_bei_mann_und_frau

Sitzheizung im Auto “grillt” die Hoden

Forscher haben gemessen: Nach einer Stunde auf einem beheizten Autositz liegt die Temperatur der Hoden um 0,6 Grad höher als üblich. Das hört sich wenig an – kann aber schon der Spermienproduktion schaden. Paare werden nämlich später schwanger, wenn der Mann länger als drei Stunden täglich Auto fährt.

Eine Sitzheizung im Auto kann die Fortpflanzung gefährden, denn zu viel Wärme schadet den Samenzellen. Bereits nach einer Stunde auf einem beheizten Autositz lag die Hodentemperatur bei durchschnittlich 37,3 Grad Celsius, wie Gießener Forscher gemessen haben. Bei Männern, die die Heizspirale ausgeschaltet ließen, waren die Hoden im Durchschnitt nur 36,7 Grad warm, wie das britische Fachmagazin „New Scientist“ berichtet. Inwieweit das Erhitzen der Hoden die Qualität oder die Anzahl der Spermien selbst beeinträchtigt, war nicht Gegenstand der Studie.

„Die Sitzheizung hält vielleicht ihren Hintern angenehm warm, aber Achtung: Wenn Sie männlich sind, kann sie auch ihre Fortpflanzungs- Ausstattung grillen“, fasst das Magazin die Studie zusammen. Die ideale Temperatur für die Spermienproduktion liege bei einem oder zwei Grad unter der normalen Körpertemperatur. „Dies ist einer der Gründe, weshalb die Hoden außerhalb des Körpers hängen.“

Um zu testen, ob Sitzheizungen die Hodentemperatur über diesen Grenzwert hinaus erhöhen, haben Andreas Jung und seine Kollegen von der Universität Gießen Temperatur-Sensoren an den Hoden von 30 gesunden Männern angebracht und sie 90 Minuten lang im Auto sitzen lassen. Die Originalstudie ist im Fachjournal „Fertility and Sterility“ erschienen.

Der Temperaturunterschied sei zwar gering, unter Umständen aber genug, um der Spermienproduktion zu schaden, glaubt Jung. Frühere Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Spermienproduktion auch dann leide, wenn der Mann längere Zeit im Auto sitze – auch ohne Sitzheizung. Paare würden später schwanger, wenn der Mann länger als drei Stunden täglich Auto fährt.

Quelle:

http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2358997/Sitzheizung-im-Auto-grillt-die-Hoden.html

Die 5 wichtigsten Hinweise zur Organspende

  1. Wofür gibt es einen Organspendeausweis?

Ca. 70 % der Bürger wären bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden, allerdings halten nur wenige Menschen ihre Entscheidung schriftlich fest oder teilen sie den nahe stehenden Menschen mit.

Viele Angehörige, die von den Ärzten in der Klinik um die Einwilligung zur Organentnahme bei einem Verstorbenen gebeten werden, sind daher unsicher, mit welcher Entscheidung sie dem Willen des Verstorbenen entsprechen.

Daher ist es wichtig, sich zu Lebzeiten mit dem Thema Organspende zu beschäftigen, um so zu einer persönlichen Entscheidung zu kommen. Wer seine eigene Entscheidung in einem Organspendeausweis festhält, schafft Klarheit und erspart seinen Angehörigen unter Umständen eine große Belastung.

Der Besitzer eines Organspendeausweises kann sich generell für eine Organspende aussprechen. Möglich ist aber auch, die Spende auf bestimmte Organe oder Gewebe einzuschränken, bestimmte Organe auszuschließen oder einer Organspende generell zu widersprechen. Außerdem kann er eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll.

Mit dem Organspendeausweis muss niemand fürchten, sich endgültig festzulegen. Wer seine Einstellung zur Organspende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. Auf einem neuen Ausweis kann man seine geänderte Einstellung festhalten.

Das Ausfüllen dieser Erklärung ist völlig unbürokratisch und mühelos. Es ist auch möglich, seine Erklärung einfach auf einem Bogen Papier formlos festzuhalten. Eine testamentarische Erklärung wäre jedoch nutzlos, da ein Testament zu einem Zeitpunkt eröffnet wird, an dem es für eine Organentnahme zu spät ist.

  1. Woher bekomme ich ihn?

Organspendeausweise sind kostenlos in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich. Sie können den Ausweis aber auch über unser Online-Bestellformular sowie das gebührenfreie Infotelefon Organspende anfordern oder die Druckversion des Organspende-Ausweises auf dieser Homepage aufrufen, den Ausweis-Vordruck ausfüllen, auf Ihrem Drucker ausdrucken und ausschneiden.

  1. Ab welchem Alter kann ich einen Ausweis haben?

Schon Minderjährige können sich einen Organspendeausweis anlegen: Das Transplantationsgesetz erlaubt Jugendlichen ab dem 16. Geburtstag, ihre Bereitschaft zur Organspende zu erklären. Bereits ab dem 14. Geburtstag kann man einer Organentnahme widersprechen.

  1. Wer sollte über meinen Ausweis Bescheid wissen?

Familie auf Parkbank.Informieren Sie Angehörige und Freunde darüber, dass Sie einen Organspendeausweis ausgefüllt haben. Das gibt Sicherheit für jeden – und auch die Verwandten werden in keine Gewissenskonflikte gestürzt. Diese müssen nämlich im Fall eines Hirntodes auf Grund eines Unfalls oder einer plötzlichen schweren Erkrankung die Entscheidung für oder gegen eine Organspende übernehmen, wenn kein Ausweis vorliegt und der Verstorbene zu Lebzeiten seine eigene Entscheidung nicht mitgeteilt hat.

  1. Wo sollte ich den Ausweis aufbewahren?

Der Organspendeausweis wird an keiner offiziellen Stelle registriert oder hinterlegt. Es ist sinnvoll den Ausweis mit den Personalpapieren bei sich zu tragen. In Notfällen schauen Rettungskräfte dort als erstes nach und können die Angehörigen verständigen. Möglich ist aber auch, den Ausweis bei Angehörigen oder einer nicht verwandten Vertrauensperson zu hinterlegen.

Quelle:

http://www.organspende-info.de/extra/ausweis/tipps/

 

Der perfekt sitzende Anzug

Ein neuer Zweiteiler sollte sich dem Körper anpassen. Wir sagen Ihnen, was den richtigen Sitz ausmacht

  • Ein Sakko sitzt in der Länge richtig, wenn es exakt auf der Mitte zwischen Kragen und Schuhsohlen endet. Dabei ist der Taillenknopf das Zentrum des Anzugs und sollte sich etwa auf Höhe des Bauchnabels befinden.
  • Der Kragen des Sakkos legt sich unterhalb des Hemdkragens um den Nacken, so dass das Hemd etwa eineinhalb Zentimeter übersteht. Unter dem Kragen dürfen keine Falten auftreten, sonst wirkt das Sakko zu eng oder zu weit.
  • Der Ärmel des Sakkos ist eineinhalb Zentimeter kürzer als der Hemdsärmel und reicht bis zum Knochen des Handgelenks.
  • Die Bügelfalte der Hose sollte gerade am Bein herunterlaufen und sowohl Knie als auch Schuhe mittig streifen.
  • Was den Hosensaum betrifft, so liegt dieser im Stand gerade auf dem Schuh auf und berührt den Absatz.

Quelle:

http://www.menshealth.de/style/business-dress/der-perfekt-sitzende-anzug.61640.htm

Wie wird eine Krawatte gebunden?

Über die Aussagekraft dieses Stilelements bedarf es eigentlich keiner Diskussion. Die Krawatte ist ein Evergreen. Zur Auffrischung des Wissens um die verschiedenen Knotenarten empfiehlt sich die Lektüre der folgenden Seite, idealer Weise in acht Sprachen:

http://www.krawatte-binden.com/

 

Muskulöse Männer leben länger

Ein muskulöser Körper macht sich nicht nur optisch gut, er verlängert auch die Lebenserwartung, zeigt eine internationale Langzeitstudie.

Männer, die in Armen und Beinen mehr Kraft entwickeln, leben im Durchschnitt länger als ihre untrainierten Geschlechtsgenossen, lautet das Ergebnis einer internationalen Studie. Muskeltraining senkt demnach das Risiko für Herz- und Krebserkrankungen. Darum sollten Fitnessprogramme nicht einseitig auf Herz-Kreislauf-Übungen aufbauen, sondern auch Empfehlungen zur Kräftigung der Muskulatur enthalten.

Ein internationales Forscherteam hat über einen Zeitraum von 19 Jahren knapp 8800 Männer zwischen 20 und 80 Jahren beobachtet und deren Muskelkraft analysiert. Dabei zeigte sich, dass eine schwache Muskulatur die Sterblichkeit um bis zu 50 Prozent erhöht. „Eine höhere Muskelkraft schützt offenbar sowohl jüngere als auch ältere Menschen. Selbst übergewichtige Menschen haben eine längere Lebenserwartung, wenn sie gut trainierte Muskeln haben“, sagt Professor Martin Halle vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Tödliche Herz-/Kreislauf- und Krebserkrankungen treten dann seltener bzw. später auf.

Kraft und Ausdauer trainieren

Muskelstärke wirke sogar auch ohne Kreislauftraining lebensverlängernd, erklärt der Mediziner. Allerdings hat die Kombination aus Muskel- und Ausdauer-Fitness einen deutlich größeren Effekt. Denn nur gemeinsam mit einem kräftigen Herz-Kreislauf-System lassen sich Herz- und Gefäßerkrankungen vermeiden. So habe bei der Studie die Sterblichkeit der Männer mit der stärksten Muskulatur und dem kräftigsten Kreislauf um 60 Prozent niedriger gelegen als bei den Teilnehmern mit der geringsten Muskelkraft.

„Die Ergebnisse belegen, wie wichtig eine kräftige Muskulatur für die Gesundheit ist. Die Resultate der Untersuchung beziehen sich zwar nur auf Männer, sind aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für Frauen gültig“, betont Halle. Fitnessprogramme, die ausschließlich eine Stärkung des Kreislaufs zum Ziel haben, sind laut Halle daher auf Dauer nicht ausreichend. Vielmehr müssten sie durch gezieltes Krafttraining ergänzt werden.

Quelle:

Internisten im Netz und http://www.fitforfun.de/sport/fitness-studio/lebenserwartung-muskuloese-maenner-leben-laenger_aid_6582.html

Schnarchen

Jede Nacht das Gleiche!

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Ungefähr 60% aller Männer “sägen” nachts, was das Zeug hält, mit zunehmendem Alter häufiger und intensiver.

Die Spitzenwerte des Geräuschpegels liegen dabei teils über 80 Dezibel, der Lautstärke einer Autohupe.

Schnarchgeräusche werden durch das Schwingen des zu schlaffen Gaumensegels und des Zäpfchens beim Ein- und Ausatmen erzeugt. Ursachen sind z. B. zu viel Alkohol (Alkohol lässt die Muskulatur erschlaffen und verflacht die Atmung), Übergewicht (Fettpolster verengen den Rachen), angeborene Fehlbildungen, Medikamente oder eine chronische Lungenerkrankung.

Gesundheitsgefahr Schnarchen

Aber Schnarchen ist nicht nur eine Geräuschbelästigung, sondern kann auch auf eine ernstzunehmende Krankheit hinweisen. In den Schnarchpausen treten nämlich bei etwa 5-10 Prozent der Betroffenen vorübergehende Atemstillstände (medizinisch Schlafapnoe, vom griechischen “apnoia” = “Windstille, Atemlosigkeit”) auf. Dabei setzt die Atmung für zehn Sekunden bis zu zwei Minuten aus und der Herzschlag ist verlangsamt. Im Gehirn wird dann eine Alarmreaktion ausgelöst, der Schnarcher erwacht, atmet mit einem besonders lauten Schnarchgeräusch wieder los und schläft sofort wieder ein.

Dies kann sich pro Nacht hunderte Male wiederholen. Es gelangt nicht genug Sauerstoff in den Körper. Darunter leiden Herz, Kreislauf und die allgemeine Leistungsfähigkeit, der Blutdruck steigt. Die Betroffenen wachen “gerädert” auf und klagen über Konzentrationsschwierigkeiten. Müdigkeit bei der Arbeit oder gar beim Autofahren sind folgenschwere Komplikationen. Auch Depressionen und Impotenz können Folgen eines Schlafapnoe-Syndroms sein.

Methoden gegen nächtliche Ruhestörung

Bevor man den häuslichen Frieden oder die Gesundheit riskiert, sollte man zunächst einige „sanfte Methoden“ probieren, die bei den meisten Schnarchern bereits Linderung verschaffen:

  • Überschüssige Pfunde reduzieren
  • Auf Alkohol, Nikotin, Koffein und Schlafmittel verzichten
  • Die letzte Mahlzeit spätestens um 19 Uhr einnehmen
  • In Seiten- oder Bauchlage schlafen
  • Kühles Schlafzimmer mit Frischluftzufuhr
  • Vor dem Einschlafen entspannen
  • Chronische Erkrankungen ( z. B. Nasennebenhöhlenentzündungen, Allergien, Schilddrüsenerkrankungen, Bluthochdruck) konsequent behandeln

In schwereren Fällen ist der Rat eines Arztes sinnvoll, der eventuell eine Untersuchung im Schlaflabor veranlassen kann. Alternativen sind eine Operation mit dem Skalpell oder mit dem Laser. Die klassische Operation ist mit einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt verbunden. Der Eingriff mit dem Laser wird meist ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei werden Schnitte in den weichen Gaumen gesetzt. Bei der Abheilung schrumpft das Gewebe durch die Narbenbildung und die schlaffe Gaumenmuskulatur wird gestrafft. Manchmal sind mehrere Sitzungen notwendig, bis der gewünschte Effekt erreicht ist.

Diese Eingriffe sind keine Wundermittel, die das Schnarchen völlig wegzaubern, eine deutliche Besserung darf man aber erwarten.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schnarchen

Zehn Tipps für ein längeres Leben

  1. Pflegen Sie Ihre Freundschaften: Untersuchungen haben gezeigt, dass Männer ohne echte Freunde fünf Jahre früher sterben als der Durchschnitt. Treffen Sie sich also regelmäßig mit mindestens einem Kumpel. Dabei ist es nicht entscheidend, worüber Sie reden – für positive Auswirkungen auf Ihre Seele müssen Sie ihm nicht Ihr Herz ausschütten. Tipp: mindestens zweimal pro Jahr ein Wochenende mit guten Freunden einplanen.
  2. Lesen, lesen, lesen: Wer seine Nase tief in Bücher steckt, erhöht die Zahl der Nervenvernetzungen im Gehirn. Und die wirken quasi wie ein Puffer bei der Entstehung von Demenzerkrankungen. Das gilt selbstverständlich auch für Zeitschriften – also, schön in Men’s Health weiterlesen und keine Seite überblättern!
  3. Streben Sie nach Ruhm und Anerkennung: Sowohl Oscar- als auch Nobelpreisträger lebten im Schnitt zwei bis vier Jahre länger als Nominierte, die leer ausgingen, haben englische Forscher der University of Warwick herausgefunden. Aber fangen Sie doch erst mal klein an: Gewinnen Sie ein Pokerturnier oder streben Sie in Ihrer Firma nach der Auszeichnung Mitarbeiter des Monats”.
  4. Aus der Sonne mit Ihnen!: Sich dunkelbraun brutzeln zu lassen war gestern. Vermeiden Sie künftig Solariumsbesuche und bleiben Sie nicht so lange in der Sonne. Grund: UVA-Strahlung lässt Ihre Haut altern, indem sie unter anderem die DNA zerstört. So kommt es zu Falten und Hautflecken – oder gar Hautkrebs.
  5. Gehen Sie später in Rente: Ja, Sie haben richtig gelesen! Denn US-Untersuchungen der Pennsylvania State University haben ergeben, dass Menschen umso länger leben, je später sie in den Ruhestand gehen. Zudem wurde festgestellt: Wer Freude an der Berufstätigkeit hat, kommt in den Genuss eines längeren Lebens.
  6. Sex als Lebenselexir: Drei bis vier Orgasmen pro Woche verringern das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls um die Hälfte. Zu diesem Ergebnis kommt eine englische Studie der University of Bristol mit 900 Männern. Regelmäßiger Sex lässt Sie auch jünger aussehen. Orgasmen beugen Impotenz vor, sorgen für bessere Durchblutung, ein stärkeres Immunsystem, weniger Stress, eine gesunde Prostata und klares Denken.
  7. Herzfrequenz senken: Die Anzahl der Herzschläge pro Minute steht in einem engen Zusammenhang mit der Lebenserwartung. Verlängern Sie Ihr Dasein, indem Sie regelmäßig Sport treiben – wir empfehlen drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche. Auf Dauer sinkt so Ihr Ruhepuls.
  8. Werden Sie Mönch: Nach Angaben des Bundesinstituts für Bevölkerungswissenschaft leben Männer in Klöstern fast fünf Jahre länger als andere und damit fast so lange wie Frauen. Sie müssen dabei nicht unbedingt alle Punkte berücksichtigen (siehe Tipp 6). Vielleicht genügt es ja, wenn Sie sich gelegentlich ein Beispiel an der Lebensweise von Frauen nehmen: gesunde Ernährung, weniger Genussmittel und risikoarmes Verhalten sind die Gründe dafür, dass Frauen im Durchschnitt 82,1 Jahre alt werden, Männer dagegen nur 76,6 Jahre.
  9. Positiv denken: US-amerikanische Forscher an der University of North Carolina haben herausgefunden, dass zuversichtliche Menschen erheblich länger leben. Glauben Sie einfach dran!
  10. Bleiben Sie cool: Ständig auf 180? Dann wird’s Zeit, das Testament zu machen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen, die oft wütend sind, ein 7-fach erhöhtes Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt vor ihrem 50. Geburtstag tragen. Lernen Sie, den Ärger an sich abprallen zu lassen. Atmen Sie tief ein und kräftig aus. Dann ruhig bis zehn zählen. Und, war es die Aufregung wert? Wenn ja: Ändern Sie die Situation. Wenn nicht, sollten Sie das angestaute Adrenalin unbedingt noch heute abbauen und Sport treiben.

Quelle:

04.01.2009 © Men’s Health 01/2009 Autor: Sandra Spintie http://www.menshealth.de/d/108042

Die wichtigstem Reiseimpfungen

Tollwut: “Die Viruserkrankung des Gehirns ist tödlich”, so Dr. Ute Arndt, Humanbiologin vom Deutschen Grünen Kreuz. Verbreitung: Indien, Nepal, Afrika, Südamerika à Schutz: Vor Ihrer Reise brauchen Sie 3 Spritzen, jede kostet um 45 Euro.

Malaria: Als Erkältung getarnt, kann sie für Sie das Ende bedeuten. à Verbreitung: In vielen Ländern Südostasiens, Mittel- und Südamerikas grassiert die Krankheit oftmals nur in ländlichen Regionen: In Afrika und Indien auch in Städten à Schutz: Nehmen Sie vor, während und nach dem Urlaub regelmäßig Medikamente gegen die Malaria-Erreger ein. à Wichtig: Mückenschutz nicht vergessen!

Gelbfieber: Wurde die Leber angegriffen, stirbt die Hälfte der Erkrankten. à Verbreitung: tropische Regionen in Afrika sowie in Südamerika. à Schutz: “Lassen Sie sich mindestens 10 Tage vor Reiseantritt impfen. Der Wirkstoff hält 10 Jahre und kostet etwa 21 Euro.”

Hepatitis B: Viruserkrankung der Leber, die das Leben kosten kann. à Verbreitung: In Afrika und Asien ist die Zahl chronisch Infizierter hoch. à Schutz: Einen Monat vor der Reise Impfung, insgesamt drei. Je um 50 Euro.

Meningokokken: Bakterien, an denen jeder zehnte Betroffene stirbt. à Verbreitung: Dezember bis Juni: verstärkt südlich der Sahara vom Sudan bis Gambia. November bis Mai: insbesondere in Nordindien und Nepal. à Schutz: Arndt: “Gegen verschiedene Typen impfen lassen, mindestens zehn Tage vor Reiseantritt.” Der Wirkstoff hält drei Jahre und kostet 25 bis 45 Euro pro Spritze. Achtung: Rechtzeitig anmelden, da Impfstoff oft bestellt werden muss.

Falls die Zeit für eine Impfung nicht ausreicht: Vor Ort sollte man sich an folgende Vorsichtsregeln halten:

  • keine rohen Speisen
  • keine Eiswürfel
  • Obst schälen
  • Straßentiere nicht streicheln
  • an Mückenschutz denken
  • Safer-Sex-Regeln auswendig lernen

Quelle:

03.04.2008 © Men’s Health http://www.menshealth.de/d/90603

Die unsichtbare Gefahr des Rauchens

Giftige Ablagerungen

Auch wenn die Zigarette längst erloschen ist, bleiben giftige Rückstände an Haaren, Kleidung und Möbeln noch lange Zeit erhalten.

Giftige Stoffe im Tabakrauch setzen sich in Haaren, Kleidern und Möbeln fest. Tabakschwaden sind nicht nur in der Luft, sondern auch noch lange nach dem Rauchen gefährlich. Denn laut US-Wissenschaftlern stellt auch der Zigarettenqualm, der sich in der Umgebung ablagert, ein bisher unbekanntes Gesundheitsrisiko dar.

“Thirdhand smoke” nennt dies Jonathan Winickoff vom Massachusetts General Hospital for Children, so genannter Rauch aus dritter Hand. Die giftigen Ablagerungen sind Studien zufolge auch lange nach dem Rauchen noch auf Haaren, Kleidung und Möbeln nachweisbar. Selbst nach dem Rauchen zu lüften, bringt den Forschern zufolge nichts.

Vor allem für Kleinkinder stellt der “thirdhand smoke” laut Winickoff eine große Gefahr dar, da sie den Ablagerungen viel näher kommen als Erwachsene. Sie krabbeln auf dem Boden und Möbeln herum, fassen sämtliche Gegenstände in Reichweite an, lutschen an ihren Fingern und nehmen dadurch doppelt so viel giftige Stoffe auf wie Erwachsene, so Winickoff.

Winickoff hofft, durch die Studie das Bewusstsein der Menschen für die Gefahren des Rauchens noch mehr als bisher zu stärken. Und es gibt keinen besseren Zeitpunkt zum Aufhören als jetzt.

Quelle:

07.01.2009 © MensHealth.de http://www.menshealth.de/d/108737

Zahnpflege

Richtige Zahnpflege ist das A und O zur Vorbeugung von Zahnerkrankungen wie Karies und Parodontose. Wie Sie Ihre Zähne richtig putzen und alles was sonst noch dazugehört, damit Sie Ihr gesundes Lächeln bewahren, erfahren Sie hier.

  • Die Zahnbürste: Der Bürstenkopf sollte zwischen 2 – 2,5 cm breit sein und nicht breiter als 4 Borstenreihen, damit Sie auch alle Zahnflächen erreichen können. Der Griff sollte biegsam und rutschfest sein. Achten Sie auf abgerundete und polierte Kunststoffborsten. Verwenden Sie nur weiche bis mittelharte Bürsten. Lagern Sie die Zahnbürste nach dem Gebrauch immer so, dass sie gut abtrocknen kann (Kopf nach oben).
  • Die Zahnpasta: Achten Sie darauf, dass Ihre Zahncreme mindestens 0,15 % Fluorid enthalten. Der Anteil an Polierstoffen in der Zahncreme darf nicht zu hoch sein, da Sie sonst Ihre Zähne regelrecht abschmirgeln. Zu empfehlen sind daher medizinische Pasten (z.B. Ajona) oder Sie erkundigen sich bei Ihrem Zahnarzt nach dem passenden Produkt.
  • Die Putztechnik:
    • Immer vertikal vom Zahnfleisch zum Zahn putzen, nie horizontal.
    • Drücken Sie nicht zu sehr auf, das schädigt das Zahnfleisch.
    • Putzen Sie mindestens 2 Minuten lang und gehen Sie systematisch vor, um auch alle Stellen zu erreichen.
    • Sie sollten täglich 2- bis 3-mal nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen zur Zahnbürste greifen. Nach dem Verzehr von säurehaltigen Nahrungsmitteln und Getränken (Fruchtsäfte, Wein, Zitrusfrüchte, Joghurt) sollten Sie mit dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde warten. Die Säuren weichen den Zahnschmelz auf und mit dem sofortigen Gebrauch der Bürste, würden Sie Oberflächensubstanz nur schädigen.
  • Mundwasser: Reines Mundwasser erfrischt lediglich Ihren Atem für kurze Zeit. Durch spezielle Mundspüllösungen mit Fluorid können Sie jedoch Karies vorbeugen. Haben Sie mal keine Zahnbürste zur Hand, bietet sich aber auch an, 30 Sekunden lang mit fluoridhaltigem Zahnpasta-Schaum zu spülen. Das spart außerdem Geld für teure Mundwasser.
  • Zahnbürste vs. Handzahnbürste: Normalerweise genügt eine Handzahnbürste aus, um eine ausreichende Zahnhygiene sicher zu stellen. Elektrische Zahnbürsten, sind durch Ihre gleichmäßigen Putzbewegungen allerdings gründlicher und bequemer.
  • Zahnseide: Für die Reinigung der Zahnzwischenräume sind Zahnseide oder medizinische Zahnhölzchen unerlässlich, um Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates vorzubeugen.
  • Kaugummis: Zuckerfreie Zahnkaugummis reinigen die Zähne und regen zudem die Speichelproduktion an. Speichel dient zur Spülung, als Mineralstofflieferant und zum Neutralisieren der aggressiven Säuren. In Stresssituationen ist Kaugummi kauen ein geeigneter Ersatz für das Zähneputzen

Quelle:

http://www.uniklinik-ulm.de

Blasen an Händen und Füßen

Blasen sind Hohlräume, die durch starke mechanische Reibung auf der Haut entstehen. Dieser Zwischenraum zwischen oberster und darunterliegender Hautschicht füllt sich mit Gewebsflüssigkeit. Besonders anfällig sind Hände und Füße. Mögliche Ursachen für die Bildung von Blasen sind: zu enges Schuhwerk, andauernder Druck auf eine Hautstelle, aber auch Schweißfüße.

Hier erfahren Sie, wie Sie eine Blase bestmöglich behandeln bzw. durch welche Vorkehrungen Sie diese vermeiden können.

Prävention:

  • Tragen Sie geeignetes Schuhwerk, das nicht scheuert. Ziehen Ihre Socken straff und binden Sie Ihre Schuhe fest zu und.
  • Wanderer sollten unter ihren dicken Wandersocken eine dünne, synthetische Untersocke tragen, so entsteht die Reibung hauptsächlich zwischen den beiden Socken und weniger auf der Haut.
  • Ebenfalls für lange Fußtouren zu empfehlen, ist das Abkleben empfindlicher Stellen (z.B. Ferse) mit gut klebendem Leukotape, dass auch zur Fixierung von Verbänden genutzt wird. Achten Sie auch hier darauf, dass keine Falten entstehen.
  • Vor Blasen an den Händen, beispielsweise beim Umgraben, können Sie sich am besten schützen, wenn Sie Arbeitshandschuhe.

Versorgung:

  • Handelt es sich um eine sehr große Blase, dann sollten Sie sie von einem Arzt behandeln lassen.
  • Versuchen Sie nicht die Blase zu öffnen. Bei Blasen unter der Fußsohle, kann es die Heilung beschleunigen, wenn diese mit einer sterilen Nadel aufgestochen wird. Offene Blasen sollten Sie in jedem Fall desinfizieren und steril abdecken, am besten mit einem speziellen Blasenpflaster, um eine Infektion zu vermeiden.
  • Das Auflegen von Blättern des Breitwegerichs auf die ungeöffnete Blase kühlt und lindert den Schmerz.
  • Tritt eine Infektion auf, sollten Sie sich rasch in medizinische Behandlung begeben, denn mit einer Blutvergiftung ist nicht leichtfertig umzugehen. Infektionen erkennen Sie meist durch das großräumige Anschwellen des Bereichs um die Blase sowie starke Schmerzen und eine erhöhte Temperatur der betroffenen Stelle.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bulla_%28Dermatologie%29

http://hausarzt.qualimedic.de/Blasen.html

Tipps für gepflegtes Haar

Unsere Haare sind nicht nur zum Schneiden da, unsere Kopfbehaarung beispielsweise schützt unsere Kopfhaut vor Kälte und Sonnenlicht. Außerdem kann brüchiges Haar auch Indiz für eine schlechte Ernährung sein.

Die meisten Menschen legen Wert auf eine stilvolle und gepflegte Haartracht. Allerlei Essenzen, wie Pflegeshampoos, Haarkur-Packungen, Tönungen werden für den nötigen Glanz aufgetragen. Die wenigsten Produkte sind notwendig für gesundes Haar und einige sind sogar schädlich.

Wir sagen Ihnen worauf Sie achten sollten, um Ihr Haar neben dem notwendigen auch angemessen zu pflegen.

  • Verwenden Sie bei der Haarwäsche ein hautfreundliches Shampoo mit einem neutralen pH-Wert (6-7). Seien Sie sparsam mit bei der Portionierung und spülen Sie das Waschmittel rasch und gründlich wieder ab.
  • Zum Schluss sollten Sie sich nochmal kurz mit kaltem Wasser abspülen, das regt die Durchblutung an und schließt die Poren.
  • Für die bessere Pflege und Geschmeidigkeit von langem Haar sollten Sie eine Haarspülung verwenden.
  • Starkes Abrubbeln sollten Sie vermeiden, am besten lassen Sie Ihre Haare an der Luft trocknen. Bei langem Haar empfiehlt es sich die Haare zunächst in eine Art Turban einzuwickeln und anschließend kurz zu föhnen. Halten sie dabei genügend Abstand und föhnen Sie nicht zu heiß.
  • Von einer täglichen Haarwäsche ist abzuraten, ausreichend sind 2- bis 3-mal pro Woche. Es sei denn Sie haben sehr fettiges Haar oder es ist stark verschmutzt.
  • Für mehr Volumen benutzen Sie natürliche Stylingprodukte aus Drogerie und Apotheke, die Ihre Haare und Kopfhaut nicht schädigen sowie angegriffene Spitzen pflegen. Teebaumöl und Kamille sind synthetikfreie Naturstoffe, die Ihre schadstofffrei Haare pflegen.
  • Achten Sie darauf ausschließlich alkoholfreie Schaumfestiger zu gebrauchen. Schaumfestiger schützen Ihr Haar zudem vor Umwelteinflüssen.
  • Übertreiben Sie es nicht mit der Anwendung von Styling- und Pflegeartikeln. Zuviel Chemie greift die Spitzen an, lässt Ihr Haar schwer und schlaff wirken. Obendrein können Sie so Geld sparen.
  • Eine gelegentliche Haarkur belebt strapaziertes Haar.
  • Die Haarcoloration sollten Sie unbedingt von einem Fachmann durchführen lassen. Anschließend sollte Sie für die Haarpflege ausschließlich auf spezielle Shampoos für coloriertes Haar zurückgreifen.
  • Eine Dauerwelle führt wenn, dann nur für dicke, mittellange Haare zum gewünschten Ergebnis. Die Prozedur wirkt sich allerdings nicht gerade zuträglich für eine gesunde Haartracht aus.

Quellen:

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/haar/spuelung.htm

http://www.zehn.de/die-10-besten-tipps-zur-haarpflege-bei-maennern-2592617-0

Sinnliches Entspannungsbad

Historikern zufolge wurden Bäder bereits zur Zeit der ägyptischen Hochkultur zu zeremoniellen und gesundheitsfördernden Zwecken angewendet. Im Vordergrund standen, neben der Hygiene, auch geistige und körperliche Entspannung sowie der Erhalt der Schönheit.

Auch heute lassen wir uns ein wohltuendes Bad ein, wenn wir erkältet sind, unsere Muskeln schmerzen oder wir einfach mal abschalten möchten. Durch warme bis heiße Bäder unterstützen wir unseren Körper bei der Regeneration. Kalte Bäder oder Duschen hingegen härten unser Immunsystem ab und wirken vitalisierend, deswegen empfiehlt es sich, im Anschluss an das Bad mit kaltem Wasser abzuspülen.

Die folgende Übung wird Ihnen dabei helfen, Ihren temporeichen Alltag hinter sich zu lassen, um Ihrer Seele und Ihrem Körper die Erholung zu gönnen, die sie von Zeit zu Zeit brauchen.

  • Legen sich ein großes flauschiges Badehandtuch zurecht, sorgen Sie für eine ausreichend warme Zimmertemperatur, nehmen Sie sich einen (Massage-)Schwamm oder Waschlappen, zünden Sie ein paar Kerzen ringsum die Badewanne an und sorgen Sie für beruhigende Hintergrundmusik. Zusätzlich können Sie Ihrem Bad aromatische Essenzen hinzugeben (siehe unten).
  • Lassen Sie sich angenehm warmes, jedoch nicht zu heißes Wasser ein, steigen Sie langsam in die Wanne und achten Sie dabei bewusst darauf, wie sich Ihre Haut anfühlt, wenn Sie in das Wasser eintauchen. Damit Sie bequem liegen können, rollen Sie ein Handtuch zusammen und legen es unter Ihren Kopf.
  • Lehnen Sie sich zurück und genießen sie die prickelnde Wärme auf Ihrem Körper. Versuchen Sie, wenigstens für einen Moment, alle Sorgen und Belastungen des Alltags zu vergessen.
  • Nachdem Sie zur Ruhe gekommen sind, können Sie damit beginnen, ein wenig Flüssigseife mit langsamen und sanften Bewegungen auf Ihre Füße aufzutragen. Achten Sie besonders auf das angenehme Gefühl, vorausgesetzt Sie sind nicht überempfindlich, wenn Sie Ihre Zehenzwischenräume einseifen.
  • Fahren Sie nun fort, langsam über Ihre Unter- und Oberschenkel zu streichen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Knie und die Schenkelinnenseiten, diese Stellen sind besonders berührungsempfindlich und sogar erregbar.
  • Nähern Sie sich Ihren Genitalien, seifen Sie sich hier ganz bewusst aufmerksamer ein, als Sie es für gewöhnlich tun. Erkunden Sie die unterschiedliche Hautbeschaffenheit, Fältchen und Erhebungen Ihres Intimbereichs. Sollte Sie das erregen, umso besser – das zeugt von Entspannung. Gehen Sie doch jetzt nicht dazu über, sich selbst zu befriedigen, sondern widmen Sie sich auch den übrigen Körperregionen.
  • Seifen Sie nun behutsam Ihren Oberkörper ein, achten Sie dabei darauf, welche Regionen besonders sensibel auf Berührungen reagieren – z.B. Bauchnabel, Brustwarzen. Anschließend fahren Sie über Ihre Seiten, bis in die Achselhöhlen.
  • Nun verteilen Sie die Seife mit langen sanften Bewegungen auf Ihren Armen, besonders das Berühren der Innenseiten und der Ellenbogen wird sich gut anfühlen. Nehmen Sie sich auch Zeit für Ihre Hände und spüren Sie, wie angenehm der Schaum auf Fingerspitzen und Handinnenflächen ist.
  • Streichen Sie sich nun sanft mit Ihren Fingerspitzen über Hals, Nacken und Schultern. Sie werden ein angenehmes Kitzeln empfinden.
  • Schließlich lehnen Sie sich wieder zurück und tragen ein kleinwenig Seife (es geht auch ohne Seife) auf Ihr Gesicht und Ihre Ohrmuscheln auf. Berühren Sie jedes Teil Ihres Gesichts und finden Sie heraus welche Art von Berührungen sich auf welchen Stellen besonders wohltuend anfühlen. Vergessen Sie nicht Ihre Ohren und deren Rückseiten.
  • Nehmen Sie sich abschließend ein wenig Shampoo und massieren es mit langsamen kräftigen Bewegungen in Ihr Haar ein. Sie werden merken, dass Sie das angenehme Kribbeln auf der Kopfhaut stundenlang „ertragen“ würden. Zum Schluss spülen Sie die Haare gründlich ab.
  • Je nach Stimmung können Sie nun noch einige Zeit regungslos im Wasser verharren oder aus der Wanne aussteigen. Sie sollten sich für das Bad jedoch mindestens 20 Minuten Zeit nehmen.
  • Trocknen Sie sich nach dem Bad behutsam ab, anstatt sich kräftig zu rubbeln, verwenden Sie hierzu ein warmes, weiches Badetuch. Cremen Sie sich zum Schluss mit einer Feuchtigkeitslotion ein. Sie werden sich nun entspannter und wohler in Ihrer Haut fühlen.

Anregungen für die Zusammensetzung von Aromabädern:

  • Für ein beruhigendes Bad mischen Sie fünf bis zehn Tropfen ätherisches Öl und eine viertel Tasse Honig ins Badewasser.
  • Für ein heilendes Bad pressen Sie den Inhalt von zwei Vitamin-E-Kapseln aus und geben dies mit einer viertel Tasse Honig hinzu.
  • Zur Beruhigung trockener Haut geben Sie fünf bis zehn Tropfen ätherisches Öl, je eine halbe Tasse Sahne (Schlagsahne aus dem Becher) sowie Butter- oder Ziegenmilch in das Badewasser.

Damit die Mixturen Ihre Wirkungen erreichen, sollten Sie sie vorher miteinander vermischen und anschließend gut im Wasser verteilen.

Quelle:

Engel, Beverly: Sex für die Sinne. Lust und Leidenschaft intensiv genießen. Heidelberg: mvg 2006, S. 92 – 97/113.

Tipps gegen Pickel und Mitesser

Pickel sind nicht allein ein Phänomen unter Jugendlichen, auch viele Erwachsene haben diese Hautprobleme. Unreine Haut hat vielfältige Ursachen, meist spielen mehrere Faktoren, wie Hormonhaushalt, Umweltbelastung, Hygiene, Ernährung und psychische Belastung, eine Rolle.

Pickel entstehen aus den sogenannten Mitessern. Das ist fetthaltiger Talg der sich in den feinen Poren (Talgdrüsen-Ausführungsgängen) der Haut sammelt und diese verstopft. In den verschlossenen Gängen siedeln sich Keime an, welche sich entzünden und Pickel hervorrufen.

An dieser Stelle erhalten Sie nützliche Tipps, was Sie gegen Mitesser und Pickel tun können.

  • Wichtig: Drücken Sie Ihre Pickel nie selber aus, das führt oft zu noch schlimmeren Entzündungen. Wenn Sie es dennoch tun, öffnen Sie den Pickel zunächst mit einer sterilen Nadel und drücken Sie es vorsichtig mit einem feuchten Wattepad aus.
  • Waschen Sie Ihre Haut täglich höchstens zweimal und verwenden Sie eine pH-neutrale Waschlotion. Häufiges Waschen zerstört den Schutzmantel der Haut und macht sie so schutzlos gegen Bakterien.
  • Vermeiden Sie am besten fettige Cremes und greifen Sie stattdessen auf feuchtigkeitsspendende Lotionen auf Wasserbasis zurück.
  • Als natürliches Mittel kann in vielen Fällen ein angemessenes Sonnenbad helfen.
  • Verwenden Sie zum Abdecken von Pickeln kein herkömmliches Make-up, sondern allenfalls desinfizierende Abdeckcremes.
  • Die meisten teuren Pflegeprodukte aus dem Handel taugen laut Stiftung Warentest nicht zur Akne-Bekämpfung und sind nur unter Vorbehalt zu verwenden. Sprechen Sie in schwereren Fällen am besten mit Ihrem Hautarzt, er wird Ihnen bewährte Produkte empfehlen.
  • Beachten Sie in Ihrem Alltag die Grundregel, auf Hygiene und Sauberkeit zu achten. Bevor Sie sich ins Gesicht waschen sollten Sie sich Ihre Hände waschen. Benutzen Sie regelmäßig frische Handtücher und vermeiden Sie es, sich ständig selbst im Gesicht herumzuspielen.

Quellen:

http://www.mehr-kosmetik-shop.de/service-unreine-haut.php

http://www.enius.de/leben/akne.html

Erfolge – jeden Tag!

Werden Sie sich Ihrer täglichen Erfolge bewusst

Oft stecken wir uns hohe Ziele, streben nach selbst- bzw. von-anderen-vorgegebenen Idealen. Wir sind vielleicht optimistisch, dass sich unsere momentane Lebenssituation in der Zukunft nur verbessern kann oder wir stellen resignierend fest, dass wir bis zum heutigen Zeitpunkt offenbar noch nichts erreicht haben.

Zweifellos handelt es sich bei den zwei Sichtweisen um Extreme, zwischen denen sich jedoch die meisten von uns wiederfinden. Ein Phänomen scheint allerdings für immer mehr Menschen relevant zu werden. Uns ist es an vielen Stellen abhanden gekommen, kleine Erfolge des Alltags zu registrieren, geschweige denn sie zu würdigen.

Besonders in schwierigen Lebenslagen oder an Tagen, an denen man sich selbst die Existenzfrage stellt, kann es hilfreich sein, sich seiner erreichten Ziele und überbrückten Klippen bewusst zu werden. Eine Möglichkeit zur Selbstreflektion, die damit auch zur Vergewisserung der Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens beitragen kann, ist das „Erfolgstagebuch“ des Dresdner Männerprojekts „MannKomm“.

Demnach ist es hilfreich, dass wir lernen, unsere (bisweilen auch kleinen) Erfolge selbst wahrzunehmen. Zusätzlich brauchen wir enge Freunde bzw. Menschen denen wir Vertrauen, die uns unsere Potentiale verdeutlichen und unsere Schwächen realistisch einschätzen helfen.

Die Vorlage für das „Erfolgstagebuch“ sowie nützliche Hinweise zur Strukturierung finden Sie unter diesem Link.

Quelle:

http://www.mannkomm.de/20060818erfolgstagebuch.html#more-94

Die Macht der Blumensprache

Der Ausdruck: „Etwas durch die Blume sagen.“, stammt nicht von ungefähr. Bereits im antiken Persien und später auch in den orientalischen Harems galt das Verschenken von Blumen als Symbol für Liebe und Zuneigung. Erst im 18. Jahrhundert der Neuzeit gelangte der Brauch auch nach Europa, wo sich daraus alsbald einen umfangreiches Zeichensystem entwickelte.

Dass rote Rosen innige Liebe symbolisieren und Veilchen für die Unschuld stehen, ist den meisten Menschen bekannt. Was hingegen Alpenveilchen, Flieder und Sonnenblumen gemäß dieser Sprache der Blumen versinnbildlichen ist vielen unbekannt. Stattdessen steuert man zu Anlässen, wie Geburts-, Valentins- oder Hochzeitstag das nächste Blumenfachgeschäft an und lässt sich häufig ohne große Überlegungen den knalligsten Strauß einpacken.

Wenn Sie sich jedoch einmal Zeit nehmen, die historisch überlieferte Bedeutung einzelner Blüten nachzuschlagen, wird es Ihnen je nach Gelegenheit möglich sein, den nächsten Blumenstrauß mit mehr Bedacht auszuwählen.

Im Folgenden finden Sie eine „kleines Wörterbuch“ zur Sprache der Blumen.

  • Alpenveilchen
    Du (Sie) bist (sind) mir gleichgültig.
  • Aster
    Ich bin nicht ganz von deiner Treue überzeugt.
  • Christrose
    Nimm mir die Angst.
  • Chrysanthemen
    Mein Herz ist frei für dich.
  • Dahlie
    Ich habe schon einen Partner (bin schon vergeben).
  • Edelweiß
    Du (Sie) bist (sind) wunderschön.
  • Enzian
    Deine (Ihre) Schönheit ist überwältigend.
  • Feuerlilie
    Du (Sie) bist (sind) so leidenschaftlich.
  • Flieder
    Wirst du auch immer treu sein? / Mein Herz gehört dir. / Zuneigung
  • gelbe Akazie
    Du (Sie) bist (sind) meine heimliche Liebe.
  • Geranie
    Ich erwarte dich (Sie) am bekannten Treffpunkt.
  • Gladiolen
    Sei (Seien Sie) bitte nicht so stolz.
  • Glockenblume
    Unsere Herzen schwimmen auf derselben Welle.
  • Hyazinthe
    Deine (Ihre) Kälte lässt mich verschmachten.
  • Jasmin
    Du (Sie) bist (sind) hinreißend bezaubernd.
  • Kornblume
    Ich gebe die Hoffnung nicht auf und bleibe dran.
  • Krokus
    Ich brauche noch Zeit für eine Entscheidung.
  • Lindenblüte
    Träume(n Sie) süß und denk(n Sie) an mich.
  • Margeriten
    Liebst du mich?
  • Myrte
    Wir werden bald heiraten.
  • rote Nelke
    Ich liebe dich (Sie) heiß und innig.
  • Rosen
    rote Rosen = Ich liebe dich über alles.
    gelbe Rosen = Ich zweifel an dir, bist du untreu? / Ich verzeihe dir.
    weiße Rosen = Ich liebe dich heimlich.
    rosa Rosen = Ich liebe dich zärtlich.
  • Schlüsselblumen
    Bitte gib mir den Schlüssel zu deinem Herzen.
  • Schwertlilien
    Ich werde um dich kämpfen.
  • Sonnenblumen
    Ich hab nur Augen für dich (Sie).
  • Tulpe
    Du (Sie) bist (sind) zu keiner echten Empfindung fähig.
  • Veilchen
    Du (Sie) bist (sind) unschuldig süß.
  • Vergissmeinnicht
    Bitte vergiss mich nicht.

Quellen:

http://www.isg-info.de/index.php?id=498

http://www.feiertage-newsletter.de/blumen-versand/sprache-der-blumen-bedeutung.php

 

 

Haarentfernung an Nase, Ohren und Co.

Die Behaarung an Augenbrauen, Ohren und Nase dient in erster Linie dem Schutz vor Schmutzablagerungen durch Umwelteinflüsse. Soweit so gut, doch viele Männer kennen das Problem, dass lange Härchen überstehen und somit nicht gerade delikat wirken.

Wie sie dem Abhilfe schaffen können, erfahren Sie im Folgenden.

Nase und Ohren

Lassen Sie die Finger von spitzen Scheren oder scharfen Klingen, denn hier ist das Risiko die empfindlichen Körperöffnungen zu verletzen, besonders hoch.

Investieren Sie lieber in einen kombinierten Nasen- und Ohrenhaarschneider, die mit einer Schutzabdeckung für die Klingen ausgestattet sind. Diese Geräte bekommen Sie ab etwa 15€.

Augenbrauen

Wer anders als Theo Waigel auf gestutzte Brauen steht, sollte sich regelmäßig mit einer feinen Pinzette die Augenbrauen gleichmäßig zupfen. Ziehen Sie die Augenbrauen dabei straff auseinander und zupfen Sie in Wuchsrichtung, dann tut es weniger weh. Zudem lassen sich die Haare nach einer Dusche leichter entfernen, da das warme Wasser die Poren öffnet und sich die Härchen somit aufrichten. Mit speziellen Augenbrauen-Elektrorasierern ist diese Prozedur vielleicht schmerzloser und schneller, allerdings besteht die Gefahr, dass Sie schnell zu viel abrasieren können und so lichte Stellen verursachen.

Sie können die Haarentfernung natürlich auch einem Profi überlassen. Kosmetiker oder Friseure erledigen dies meist formvollendet und in kurzer Zeit. Außerdem können diese Ihre Haare mit Wachs dauerhafter entfernen, da auch die Wurzel komplett herausgezogen wird.

Quelle:

http://www.menshealth.de/style/rasur-enthaarung/haarfrei-von-nase-bis-ruecken.29230.17844.htm

Gleitmittel ist nicht gleich Gleitmittel

Gleitmittel für sexuelle Zwecke erhält man in Drogerien oder Apotheken. Sie sollten darauf achten, dass diese Substanzen speziell für den Intimbereich geeignet sind. Von herkömmlichen Ölen (Baby-, Massageöl) oder Hautcremes sollte Sie Abstand nehmen, so verhindern Sie Hautreizungen an den empfindlichen Zonen.

Zu empfehlen sind vor allem medizinische Gleitmittel auf Wasser- (Hydrogel) oder Silikonbasis, da Sie zu 100% kondomverträglich sind. Fetthaltige Gleitmittel, wie Vaseline zerstören das Latex und machen die Kondome somit unbrauchbar!

Sollten Sie Gleitmittel im Zusammenhang mit Oralsex verwenden, greifen Sie auf essbare Gels zurück, welche es in vielen Geschmacksrichtungen zu kaufen gibt.

Folgender Link bringt Sie zu Rezepten, mit denen Sie Gleitmittel selber herstellen können: http://sextics.de/wiki/Gleitmittel

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleitmittel

Das können Sie bei Mundgeruch tun

Das Thema Mundgeruch ist in der Öffentlichkeit tabu. Der Betroffene ist sich dessen oft nicht bewusst, der Gegenüber geht meist auf Distanz und traut sich nicht das Thema anzusprechen.

Nach neuen Erkenntnissen liegen die Ursachen für Mundgeruch zu 90 % an mangelnder Mundhygiene, Zahnfleischerkrankungen oder Parodontitis und nicht wie früher angenommen, an Ausdünstungen des Magens.

Der üble Atem wird auch hier durch Bakterien hervorgerufen, die durch Zersetzungsprozesse Schwefelverbindungen freisetzen. In vielen Fällen kann man dem durch wenige Selbsthilfetipps Abhilfe schaffen.

Mundgeruch kann aber auch chronisch sein, im Fachjargon spricht man von sogenannter Halitotsis. Wenn Sie also langanhaltende Probleme mit Mundgeruch haben, empfiehlt sich der Gang zum Zahnarzt.

Tipps:

  • Perfekte Mundhygiene: Tägliche Reinigung der Zähne mit Zahnpasta und Zahnseide/Interdentalbürste, Reinigung der Zunge mit einer Zahnbürste oder einer speziellen Zungenbürste.
  • Besser als eine Handzahnbürste ist die elektrische Zahnbürste; sie putzt meist gründlicher.
  • Austrocknung der Mundhöhle vermeiden: wenig Alkohol und kein Nikotin; viel trinken und immer mal wieder den Mund mit Wasser spülen; zuckerlose Kaugummis kauen (regen die Speichelproduktion an).
  • Täglich einen Becher zuckerfreien Naturjoghurt (90 Gramm) über mindestens sechs Wochen essen. Der Verzehr senkt den Schwefelwasserstoffgehalt im Mund.
  • Amerikanische Wissenschaftler haben Tests mit den Inhaltsstoffen von schwarzem Tee Das Ergebnis: Je nach Konzentration produzierten die Bakterien bis zu 30 Prozent weniger Schwefelwasserstoffe oder hörten auf, sich zu vermehren.(ARD-Ratgeber)

Zahnpasta, Mundwasser und Kaugummis sind keine Allheilmittel und lindern oftmals nur die Symptome für kurze Zeit, ohne die Ursachen zu bekämpfen.

Tipps, wie Sie es Ihrer Liebsten, Ihrem Kollegen der Schwiegermutter am besten beibringen, dass sie unangenehm riechen, finden Sie z.B. unter www.t-online.de.

Quelle:

http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp?rubrik=55893&key=standard_document_42672670

Hilfe bei Suchtproblemen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Drogenabhängigkeit als „einen seelischen, eventuell auch körperlichen Zustand, der dadurch charakterisiert ist, dass ein dringendes Verlangen oder unbezwingbares Bedürfnis besteht, sich die entsprechende Substanz fortgesetzt und periodisch zuzuführen.“ (http://www.gbe-bund.de/glossar/Abhaengigkeit).

Dabei kommt es zu Beeinträchtigungen der freien Persönlichkeitsentfaltung, persönlicher Bindungen und der gesamten Lebensgestaltung eines Individuums. Abhängigkeit ist kein Ausdruck für Willens- oder Charakterschwäche, sondern es handelt sich eindeutig um eine Krankheit. Im Wesentlichen lässt sich Sucht in zwei Kategorien unterteilen, die stoffgebundene (Alkohol, Medikamente, Drogen) sowie die nicht-stoffgebundene (Spiel, Internet, Magersucht) Sucht.

Als Betroffener, der einen Weg aus der Abhängigkeit sucht, können Ihnen folgende Hinweise hilfreich sein.

  • Die Grundvoraussetzung für eine Behandlung ist, sich einzugestehen, dass man möglicherweise abhängig geworden ist und Unterstützung benötigt, um davon los zu kommen.
  • Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen oder Freunden über Ihr Problem. Suchen Sie gemeinsam oder allein nach professioneller Hilfe durch eine Beratungsstelle für Drogen- bzw. Suchterkrankungen. Entsprechende Adressen vor Ort finden Sie in Ihrem Telefonbuch oder in der Suchmaschine der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Zum Thema Essstörungen finden Sie auf einer gesonderten Webseite des BZgA wichtige Informationen und Adressen.

  • Die BeraterInnen werden gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen, ggf. auch unter Einbezug eines Arztes. Beispielsweise können mehrere Beratungsgespräche erfolgen oder Ihnen die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe empfohlen werden. In einigen Fällen ist es nötig, dass Sie sich in eine ambulante bzw. stationäre medizinisch-therapeutische Behandlung begeben.
  • Ist ein Klinikaufenthalt unumgänglich wird die Beratungsstelle alle notwendigen Schritte unter Ihrer Mitwirkung einleiten. Dazu gehören etwa Klärung der Kostenübernahme, Erstellung eines ärztlichen Gutachtens sowie das Schreiben eines Sozialberichts.
  • Diese Maßnahmen sind für die Beantragung einer stationären Behandlung bei Ihrer Krankenkasse erforderlich. Diese bestimmt, unter der Berücksichtigung Ihrer Vorschläge, eine geeignete Einrichtung sowie den Zeitraum. Adressen von Fachkliniken finden Sie unter diesem Link.
  • Der Zeitraum des Klinikaufenthalts variiert, je nach individueller Problemlage, in der Regel zwischen zwei und vier Monaten. Dort arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Psychologen, Sozialarbeitern und Ärzten zusammen, die mit Ihnen Perspektiven in Bezug auf Ihre persönlichen, beruflichen und sozialen Fragen entwickeln. Als persönlichen Ansprechpartner bekommt jeder Patient einen Bezugstherapeuten. Die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung werden durch persönliche Rückmeldungen ehemaliger Patienten bestätigt.
  • Für die Umsetzung und Festigung der in der Beratung bzw. während der Therapie erarbeiteten neuen Lebensperspektive, ohne Abhängigkeit, ist es hilfreich, sich von Ihrer Einrichtung nachbetreuen zu lassen oder in Selbsthilfegruppen mit Menschen, die einen ähnlichen Weg beschritten haben, zu sprechen.
  • Der Ausstieg aus der Abhängigkeit ist ein langwieriger Prozess und nicht mit dem körperlichen Entzug des Suchtmittels beendet. Die Neustrukturierung des Alltags, ein differenzierteres Problembewusstsein und veränderte Erwartungen bzw. Wünsche bedeuten einen echten Neuanfang, auf dem es allmählich aufzubauen gilt.

Quellen:

http://www.sucht.de/betroff/betroff.html

http://www.bzga.de/?uid=0146c82f072f6ae32fcf4624f6824020&id=Seite48

http://de.wikipedia.org/wiki/Sucht

Sexuelles Verwöhnen

Geschlechtsverkehr ist die am weitesten verbreitetste Form von Sexualität. Für viele Männer und insbesondere Frauen ist es jedoch nicht die bevorzugte Form. Die Betonung auf Penis und Vagina innerhalb von Partnerschaft ist gesellschaftlich derart von Bedeutung, dass bei aller sexuellen Enttabuisierung, Praktiken wie Oralsex, sinnlicher Sex und Masturbation lediglich der Stellenwert von Rahmenhandlungen zukommt. Solange die genitale Vereinigung der Partner zentrales Element des intimen Verkehrs darstellt, wird das gesamte erotische Potential nicht entfaltet.

Einige Anregungen dafür, wie sie Ihre Partnerin genussvoll verwöhnen können, finden Sie hier:

Streicheln

  • Besonders an Nacken, Hals, Wirbelsäule und dem Po verlaufen viele Nervenenden, welche angenehme und erotische Gefühle hervorrufen können.
  • Verteilen Sie warmes, duftendes Massageöl sanft auf dem Rücken, während Ihre Partnerin auf dem Bauch liegt.
  • Besonders die Linien rechts und links der Wirbelsäule sind besonders sensibel. Probieren Sie aus, was ihrer Partnerin gefällt: Sanftes Hinwegstreichen mit einem Finger oder sanfte Bewegungen mit Handfläche oder -rücken.
  • Viele Frauen reagieren sehr lustvoll auf das Streicheln der Arm-Innenseiten inklusive der Achseln, der Kniebeuge oder den Füßen.
  • Vergessen Sie nicht das Gesicht, oft wird es beim Liebesspiel liebevoll ausgeblendet.

Sinnliche Küsse

  • Hals, oberes Ende der Wirbelsäule, Ohrläppchen und der die Zone hinter dem Ohr sind äußerst erogene Zonen. Die vielen Nervenenden registrieren die kleinste Berührung. Deswegen sind kurze leichte Küsse sehr angenehm. Verharren Sie nicht nur auf einer Stelle, sondern erkunden Sie behutsam Hals-, Ohren- und Nackenregion. Variieren Sie zwischen zartem Lippenspiel, seichten Zungenschlägen und vorsichtigem Knabbern. Achten Sie darauf, was Ihrer Partnerin gefällt oder was sie kitzelt bzw. ihr unangenehm ist.
  • Eine stark vernachlässigte Körperzone sind die Achselhöhlen. Nicht jedem gefällt es auf anhieb dort geleckt oder geküsst zu werden. Aber es hindert Sie nicht es einmal auszukundschaften.
  • Das Saugen und Knabbern an den Brustwarzen ist eine der beliebtesten Arten des partnerschaftlichen Verwöhnens. Bei Männern und Frauen gleichermaßen, ruft die sanfte Stimulation der Brust sexuelle Lust hervor. Näheres finden Sie weiter unten beschrieben.
  • Sehr erregend kann auch das Umkreisen des Bauchnabels mit der Zungenspitze sein. Versuchen Sie einmal den Bereich um den Nabel kreisförmig zu küssen oder lecken und tauchen Sie dann plötzlich mit der Zunge in ihn hinein.
  • Die Linie von den Innenschenkeln bis zum Knie ist ebenfalls sehr empfänglich für sinnliche Lippenspiele. Wandern Sie langsam von der Leistenregion bis zum Knie oder Kniekehle.
  • Ein besonderer Beweis von Intimität ist zärtliches Knabbern und Saugen an den Zehen sowie sanfte Bisse entlang der Fußsohle. Auch hierbei sollten Sie nur soweit gehen, wie es für Sie und Ihre Partnerin angenehm ist und nicht zur Kitzel-Attacke wird.
  • Auch sachte Zungenspiele an Körperstellen, wie Armbeuge, Kinn, Nasenspitze, Schulter und Hände, sollten Sie in Ihr Erkundungs-Repertoire aufnehmen.

Feuchtes Zungenspiel

Suchen Sie bei Ihrer Partnerin eine empfindsame Stelle, z.B. Nacken, Hals oder Po, lecken Sie einen kleinen feuchten Fleck mit Ihrer Zunge und blasen Sie ganz sanft auf die Stelle. Der Wechsel von heiß auf kalt ruft bei vielen Frauen ein erregendes Prickeln hervor. Sollte Ihre Partnerin daran Gefallen finden, probieren Sie auch andere Körperzonen, wie Schenkelinnenseiten oder die Brüste aus.

Stimulation der Brüste

Nicht nur die Brustwarzen selbst, sondern auch der Bereich drum herum ist äußerst empfindlich. Bevor Sie die Brustwarzen Ihrer Partnerin mit der Zungenspitze oder den Fingern berühren, wird es sie erregen, wenn Sie sich mit kreisförmigen Bewegungen vom Brustansatz zur Brustwarze nähern. Gehen Sie dabei langsam vor und preschen Sie nicht sofort bis ins Zentrum vor, sondern entfernen Sie sich behutsam wieder nach Außen usw. Wenn Sie die Brustwarze erreicht haben, saugen und knabbern Sie zärtlich an ihr.

Stimulation der Klitoris

  • Die Klitoris ist das Zentrum der sexuellen Erregung der Frau und viel lustempfindlicher als die Vagina. Sie befindet sich außerhalb der Vagina am oberen Zusammenschluss der inneren Schamlippen, unter einer Hautfalte.
  • Für viele Frauen ist das Berühren des Kitzlers erst angenehm, wenn sie auch erregt sind. Heftiges Reiben oder Küssen empfinden sie als unangenehm und sogar schmerzhaft.
  • Beschränken Sie sich beim Küssen und Streicheln zunächst auf Hals, Brüste, Schenkel und Co., bevor Sie sich behutsam dem Intimbereich zuwenden.
  • Nähern Sie sich langsam den äußeren Schamlippen und verteilen Sie nur ein paar kleine feuchte Küsse um sie herum. Vermeiden Sie es zunächst, die Klitoris direkt zu berühren und deuten Sie nur leichte Küsse an.
  • Arbeiten Sie nicht auf den Orgasmus hin, sondern steigern Sie die Erregung erst ganz allmählich und beziehen Sie auch andere Körperstellen der Frau mit ein.
  • Erst wenn Ihre Partnerin durch rhythmische Bewegungen ihres Unterleibs oder durch das spreizen der Schenkel Ihre starke Erregung signalisiert, beginnen Sie langsam den Bereich um den Kitzler sanft zu liebkosen. Nehmen Sie ihn in den Mund und saugen Sie ganz zärtlich daran.
  • Sie sollten dabei immer darauf achten, dass Sie die Klitoris immer mit feuchten Fingern oder der Zunge berühren, da die Haut an dieser Stelle hochgradig empfindlich ist. Trockene raue Finger würden bei Ihrer Partnerin eine unerträgliche Reibung verursachen.
  • Nicht jede Frau reagiert gleich auf die Stimulation der Klitoris, für einige sind jegliche Berührungen unangenehm, andere möchten vielleicht lieber um den Bereich herum verwöhnt werden. Außerdem gibt es Tage, an denen sie generell nicht da angefasst werden möchte. Hilfreich sind hierbei ein intensiver Austausch mit Ihrer Partnerin, was ihre Vorlieben angeht und vor allem das Akzeptieren von Phasen der Unlust.

Ganz wichtig beim liebevollen Verwöhnen Ihrer Partnerin ist, dass Sie ab und zu innehalten und Blickkontakt herstellen. Wenn Sie durch sie verwöhnt werden, dann geben Sie sich dem Genuss hin und versuchen Sie nicht sie simultan zu stimulieren.

Quellen:

http://www.sex-tipps.net/

http://bravo.de

http://www2.hu-berlin.de/sexology/ATLAS_DE/html/oralverkehr.html

Tipps für Ihre gesunde Ernährung

Eine vollwertige, ausgewogene Ernährung fördert Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und stärkt die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheiten. Auf der Grundlage der „10 Regeln der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)“ für vollwertiges Essen und Trinken haben wir Sie die wichtigsten Fakten zum Thema gesunde Ernährung zusammengefasst.

  • Essen Sie vielseitig und abwechslungsreich. Am besten eignen sich nährstoffreiche Lebensmittel, die gleichzeitig kalorienarm sind.
  • Nehmen Sie vor allem kohlenhydratreiche Nahrung zu sich. Alle Getreide- und Vollkornprodukte sowie Reis und Kartoffeln enthalten ausreichend Kohlenhydrate und wenig Fett. Zudem versorgen Sie den Organismus mit wichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Genießen Sie diese Produkte am besten mit fettarmen Beilagen.
  • Nehmen Sie ausreichend Obst und Gemüse zu sich. Idealerweise sollten Sie 5 Portionen frisches Obst und Gemüse pro Tag zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit genießen. So werden Sie Ihrem Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen (Carotinoide) gerecht.
  • Täglich Milchprodukte – Fleisch, Wurst, Eier hingegen in Maßen. Statt täglich Fleischprodukte zu sich zu nehmen, sollten Sie ein- bis zweimal wöchentlich auf Fisch zurückgreifen, Seefisch enthält wichtige Fettsäuren, Jod und Selen. Fleisch verfügt über einen hohen Anteil an Eisen und Vitamin-B, 300-600 Gramm pro Woche reichen allerdings vollkommen aus. Legen Sie bei Milch- und Fleischprodukten darauf Wert, dass diese fettarm sind.
  • Fettarme Ernährung. Fett liefert dem Körper lebensnotwendige Fettsäuren sowie darin gelöste Vitamine. Die Aufnahme zu vieler gesättigter Fettsäuren, die insbesondere in tierischen Fetten vorkommen, können Herz-/Kreislauerkrankungen zur Folge haben. Verwenden Sie daher beim Kochen oder als Brotaufstrich pflanzliche Öle und Fette (Raps-, Olivenöl). Die Fettzufuhr von 80 g pro Tag sollten Sie nicht überschreiten, da dies Übergewicht begünstigt. Achten Sie besonders auf den „unsichtbaren“ Fettanteil in Süßwaren und Fast-Food-Produkten.
  • Bedacht zuckern und würzen. Genießen Sie zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke in Maßen, bevorzugen Sie ungesüßte bzw. süßstoffhaltige Produkte. Würzen Sie Ihr Essen nicht nur mit Salz, sondern vielmehr mit verschiedenen Gewürzen und frischen Kräutern. Achten Sie bei der Verwendung von Salz darauf, dass dieses Jod und Fluorid enthält.
  • Trinken Sie viel. Je nach Tätigkeit sollten Sie ausreichend trinken, mindestens jedoch 1,5 bis 2 Liter am Tag. Zum Durstlöschen eignen sich am besten Mineralwasser, Tee oder zuckerarme Fruchtsaftschorlen. Alkohol sollte, wenn dann nur gelegentlich und in geringen Mengen getrunken werden.
  • Achten Sie auf die richtige Zubereitung. Garen Sie die Speisen nur kurz und möglichst bei niedriger Temperatur, dass erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und vermindert die Bildung schädlicher Verbindungen. Verwenden Sie beim Braten wenig Fett und Wasser.
  • Essen Sie bewusst. Nehmen Sie sich Zeit beim Essen und genießen Sie den Geschmack. Es braucht erst eine Weile bis Ihr Gehirn registriert, dass Sie genug gegessen haben, außerdem ist es schade, die liebevoll zubereitete Speise hinunterzuschlingen.
  • Ausgewogene Ernährung und viel Bewegung fördern den Stoffwechsel und Ihre Gesundheit.
  • Wann und Wieviel essen? Sie sollten täglich drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten zu sich nehmen. Essen Sie jeden Tag zur selben Zeit und abends möglichst nicht zu spät:
Frühstück: 30 % des Tagesbedarfs
Zwischenmahlzeit: 15 % des Tagesbedarfs
Mittag: 30 % des Tagesbedarfs
Zwischenmahlzeit: 15 % des Tagesbedarfs
Abendbrot: 10 % des Tagesbedarfs

Quellen:

http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=15

http://www.maennergesundheit.info/maennergesundheit/ernaehrung.html

Tipps gegen Fußpilz

Wie die Bezeichnet bereits verrät, handelt es sich bei Fußpilz, in der Medizin spricht man hierbei von einer Dermatomykose, um eine Pilzerkrankung. Verantwortlich dafür sind die so genannten Dermatophyten. Die Füße bieten diesen Fadenpilzen einen optimalen Verbreitungsort, da sie sich bevorzugt auf feucht-warmen Stellen ausbreiten. Übertragen werden sie besonders häufig in Schwimmbädern, Umkleidekabinen oder in der Dusche, also an Orten wo man sich barfuß aufhält. Befinden sich die Keime einmal auf der Haut, so haben Sie besonders in ständig geschlossenem Schuhwerk die besten Chancen sich zu vermehren, sogar die Fußnägel können durch sie angegriffen werden. Ideale Bedingungen finden die Pilze auch bei Menschen mit schlecht durchbluteten Füßen, da sie sich gut in der rissigen Haut festsetzen können.

Fußpilz äußert sich durch gerötete und schuppige Hautareale, welche unangenehm jucken. Mit der richtigen Behandlung sind Sie die lästigen Parasiten bald wieder los. Außerdem ist es sinnvoll, einige wichtige Vorsorge maßnahmen zu beachten, um Fußpilz gar nicht erst entstehen zu lassen. Wir sagen Ihnen wie!

Vorbeugemaßnahmen

  • Meiden Sie Fußdesinfektionsduschen in Bäder, da diese die Pilze nicht ausreichend abtöten, im Gegenteil in diesen Becken sammeln sich meist unzählige Keime.
  • Tragen Sie in Schwimmbädern und Umkleidekabinen stets Badelatschen.
  • Trocknen Sie nach dem Baden oder Waschen gründlich Ihre Füße und vergessen Sie nicht die Zehenzwischenräume. Benutzen Sie stets ein eigenes frisches Handtuch, welches Sie ausschließlich für die Füße verwenden, um nicht im Falle eines Falls die Pilzfäden auf den gesamten Körper zu verteilen.
  • Tragen Sie nicht ständig geschlossenes Schuhwerk, sondern so oft es geht Sandalen oder Badelatschen. Im Trockenen tun Sie Ihren Füßen auch etwas gutes, wenn Sie barfuß gehen.
  • Denken Sie daran, Ihre Schuhe regelmäßig zu lüften und ggf. mit Schuh-Desinfektionsspray zu behandeln.
  • Wechseln Sie täglich Ihre Socken und waschen Sie sie bei 60 Grad.

Behandlung bei Fußpilz-Befall

  • Leiden Sie an Fußpilz, dann sollten Sie auch zu Hause nicht barfuß gehen, da ansonsten die Möglichkeit einer erneuten Ansteckung besteht und auch Mitbewohner angesteckt werden können.
  • Führen Sie regelmäßige Fußbäder mit einem pilzhemmenden Fußpflege-Badezusatz durch, z.B. Teebaumöl, Apfelessig oder Kristallsalz.
  • In der Apotheke erhalten Sie so genannte antimykotische Salben oder Sprays, die den Pilz wirksam bekämpfen.
  • Bei besonders rissiger Haut empfiehlt sich eine regelmäßige Hornhautentfernung durch eine professionelle Fußpflege.
  • Sollten Sie unter ausgedehntem Fußpilz leiden oder sich unsicher sein, dann scheuen Sie sich nicht vor dem Gang zum (Haut-)Arzt.
  • Wichtig bei allen Maßnahmen ist, die Behandlung nicht abzusetzen sobald es nicht mehr juckt, sondern mindestens drei Wochen lang fortzuführen, damit auch alle Sporen restlos beseitigt werden.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fpilz

Depressionen – Tipps für Angehörige

Depression leitet sich von lat. deprimere ab und bedeutet soviel wie „niederdrücken, herabdrücken“. Die Depression ist eine sehr ernst zu nehmende Krankheit. Wissenschaftlichen Studien zufolge leiden in Deutschland etwa 50 % der Bevölkerung direkt als Betroffene oder indirekt als Angehörige darunter, ca. 15 % der Menschen mit schweren Depressionen begehen einen Selbstmordversuch – Tendenz steigend.

Depressionen sind paradoxerweise besonders in den gut situierten westlichen Industrienationen verbreitet. Die Zunahme von Trennungen, Arbeitsplatzverlusten bzw. -wechseln sowie eine immer weniger planbare Zukunft sind offensichtlich Faktoren, die diese Krankheit begünstigen. Mögliche Ursachen von Depressionen sind:

  • Enttäuschungen und Verlustängste
  • Störungen in der Kindheit (Leistungsdruck durch Eltern, Gewalterfahrungen)
  • Traumatische Ereignisse (Familienkonflikte, Scheidungen, Krankheit, Tod)
  • genetische Veranlagung (depressive Eltern)
  • biologische Ursachen (Mangel an Neurotransmittern)
  • (psycho-)soziale Belastungen (Beruf, Familie, Schwangerschaft)
  • Lebensalter (zwischen 18 und 25 Jahren größte Risikogruppe)
  • Geschlecht (Frauen häufiger betroffen, Männer holen auf)

Wenn wir an depressive Menschen denken, dann haben wir meist tieftraurige Gestalten vor Augen, die obendrauf noch selbstmordgefährdet sind. Jene Gruppe von Menschen gibt es, aber es gibt noch weit mehr Erscheinungsbilder von Depressionen. Einige Menschen sind noch nicht mal mehr in der Lage, traurig zu sein und man merkt ihnen auf den ersten Blick kaum etwas an, dabei sind sie im Inneren leer und ohne Gefühle. Sie können kein normales Leben führen, sind innerlich unruhig und äußerlich apathisch, fühlen sich unverstanden und überflüssig, vertuschen ihre Krankheit aus Scham und Angst, nicht ernst genommen zu werden.

In der Öffentlichkeit lassen sich die meisten Betroffenen nichts anmerken und verstecken sich hinter einer starken Fassade, dies kann auch für den Privatbereich zutreffen. In aller Regel jedoch, können Depressionen nicht dauerhaft überdeckt werden. Folgende Symptome können auf depressive Tendenzen hindeuten, erlauben jedoch keine Diagnose, denn jeder Erkrankte ist anders:

  • Betroffene sind oft kraftlos, müde und unmotiviert
  • es wirkt, als könnten sie sich über nichts mehr freuen
  • sie sind bedrückt, traurig und verzweifelt
  • sie haben ein geringes oder kein Selbstbewusstsein u. denken, sie sind nichts wert
  • sie wollen sich am liebsten verkriechen, dunkle Tage sind am schlimmsten
  • sie sehen alles negativ, das Leben wirkt sinnlos
  • sie wirken oft gefühlskalt bzw. -los
  • sie haben Angstzustände und fürchten sich vor dem Leben
  • es besteht kaum noch Interesse an Dingen, sie haben kaum Hobbys
  • körperliche Beschwerden ohne organische Ursachen, wie Appetitlosigkeit, schwere Atmung, Blasenstörungen, Schlafstörungen, Herz-/Kreislaufbeschwerden, Magen-/Darmbeschwerden und Zähneknirschen
  • außerdem: sexuelle Unlust, die Angst zu verdummen, innerliches ausgebrannt sein, Angst vor unheilbaren Krankheiten, Gefahr der Selbstschädigung bis hin zum Suizid uvm.

Für Angehörige ist es oft schwer damit umzugehen, sie fühlen sich unsicher und hilflos, wie sie sich gegenüber dem Erkrankten verhalten sollen. Depressionen können zudem auch in Form aufeinander folgender Phasen ablaufen, bei denen akute Schübe sich mit Perioden abwechseln, die von der Krankheit scheinbar nicht gekennzeichnet sind. Dieser Verlauf der vermeintlichen Normalisierung, auf den notwendigerweise der „Rückfall“ folgt, setzt die zwischenmenschliche Beziehung zu dem Betroffenen weiteren Spannungen aus.

Diese Tippen können Sie dabei unterstützen, mit der Situation umzugehen:

  • Depressionen verschwinden nicht von allein und lassen sich auch nicht innerhalb der Familie „therapieren“. Reden Sie die Krankheit nicht unter den Tisch und raten Sie dem Erkrankten einen Arzt oder Therapeuten zu konsultieren. Im schlimmsten Falle, gelingt es ihm nicht, mehr seinen Alltag zu bewältigen oder er wünscht sich sogar, seinem Leben ein zu Ende setzen.
  • Sie als nahestehende Person haben eine wichtige Funktion innerhalb des Heilungsprozess, keiner kennt den Betroffenen mitunter besser als Sie. Daher sind Sie innerhalb einer Therapie eine notwendige Unterstützung für den behandelnden Fachmann.
  • Sie brauchen viel Geduld und müssen häufig zurückstecken. Denken Sie immer daran, der Erkrankte möchte zwar, aber es gelingt ihm anfänglich meistens nicht. Therapien nehmen lange Zeit in Anspruch und sind immer von Rückschlägen geprägt.
  • Verzichten Sie auf Sprüche wie: „Jedem geht es mal schlecht!“, „Das wird schon wieder!“ oder „Reiß dich mal zusammen!“. Damit helfen Sie dem Betroffenen nicht weiter, im Gegenteil, Sie verstärken in ihm das Gefühl, dass er nichts mehr auf die Reihe bekommt. Bieten Sie ihm stattdessen eine wirkliche Hilfe
  • Informieren Sie sich ausführlich über die Krankheit, z.B. durch das Internet oder entsprechende Fachliteratur. Lernen Sie zu verstehen, dass Gefühlskälte, sexuelle Aversion und Aggressionen nichts mit fehlender Liebe oder Zuneigung durch den Betroffenen zu tun haben, sondern das Resultat seiner Depressionen sind. Überdies bestehen gute Heilungschancen, der Depressive wird dann wieder so sein wie vor der Krankheit.
  • Stehen Sie dem Erkrankten im Alltag unterstützend und motivierend zur Seite. Setzen Sie ihn nicht unter Druck, sondern vermitteln Sie Zuversicht durch die Aussicht auf Heilung. Das wichtigste ist, dass sie jetzt nicht resignieren und sich abwenden.
  • Betroffene sind oft nicht in der Lage, selbst Entscheidungen zu treffen, nehmen Sie ihm Entscheidungen ab oder verlagern Sie diese auf einen späteren Zeitpunkt.
  • Ganz wichtig ist das Lob für gelungene Dinge, oft kann die depressive Person nicht allein wahrnehmen, dass ihr etwas geglückt ist. Dadurch stärken Sie langsam das Selbstbewusstsein.
  • Gut gemeinte Urlaube und Ausflüge veranlassen den Betroffenen häufig dazu, sich noch mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Halten Sie sich damit zurück, es sei denn er initiiert es von sich aus.
  • Achten Sie darauf, dass Sie den Erkrankten nicht überfordern. Motivieren Sie Ihn, aber verlangen Sie nicht, dass er Ihre Bedürfnisse nach Intimität oder Zuneigung stillt. Sexualität ist in solchen Fällen kaum noch vorhanden und würde Sie beide in eine Krise stürzen, wenn Sie sie dennoch einfordern.
  • Im Zusammenhang mit der Krankheit werden sich auch bei Ihnen Gefühle der Frustration, des abgelehnt sein und der Trauer einstellen. Vermeiden Sie es, dem Betroffenen damit zu konfrontieren und ihm dadurch weitere Schuldgefühle Suchen Sie Trost und Beistand bei Ihren Freunden oder in Selbsthilfegruppen für Angehörige.
  • Lassen Sie sich nicht von der Depression überwältigen. Immer wieder kommt es zu Krisen, die Sie momentan nicht lösen können. Versuchen Sie für sich selbst Freiräume zu schaffen und weiterhin Ihren Hobbys nachzugehen. Wenn Sie Freude unterdrücken und versuchen die Krankheit mit zu erleiden, ist niemandem geholfen. Holen Sie sich Hilfe aus der Familie oder dem Freundeskreis, wenn Ihnen der Alltag daheim zu viel wird.
  • Wenn Sie Kinder haben, dann klären Sie sie über die Krankheit auf. Erzählen Sie ihnen, dass Ihre Partnerin/Ihr Partner krank ist und sich zur Zeit nicht so um sie kümmern kann, aber wieder gesund wird. Übernehmen Sie soweit es geht die Aufgaben im Haushalt und lassen Sie sich auch durch andere Angehörige helfen.
  • Selbstmorddrohungen müssen Sie immer ernst nehmen, kontaktieren Sie in solchen Fällen umgehend einen Arzt und verständigen Sie notfalls auch die Polizei. Suizidgedanken werden durch die Krankheit hervorgerufen und entsprechen nicht der wahren Person des Erkrankten. Die alte Weisheit: „Wer sich umbringen will, redet nicht darüber.“, sollten Sie getrost vergessen. Wenn der Erkrankte sich dahingehend äußert, dann ist die Einweisung in eine Klinik oft sinnvoll!

Folgende Verhaltensweisen bei schweren Depressionen können als Warnzeichen auf einen Suizidversuch hindeuten:

  • eine plötzliche Gelassenheit, eventuell sogar Heiterkeit
  • die verstärkte Kontaktaufnahme zu Freunden und Bekannten
  • das Verschenken persönlicher Gegenstände
  • das In-Ordnung-Bringen nicht erledigter Formalitäten
  • die Kontaktaufnahme mit Banken und Versicherungen
  • das vermehrte Beschäftigen mit Todesanzeigen
  • das Schreiben eines Testaments

Weitere Infos für Angehörige finden Sie auf den folgenden Seiten:

http://www.psychiatrie.de/familienselbsthilfe (Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker)

www.telefonseelsorge.de (24h-Telefonseelsorge)

www.suizidprophylaxe.de (Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention)

Quellen:

http://www.depressionen-depression.net/angehoerige-von-depressiven/index.html

http://www.depressionen-depression.net/selbstmord/selbstmord.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Depression

 

„50 erste Dates“ – Das geht auch einfacher

Die gleichnamige Hollywood-Komödie mit Adam Sandler und Drew Barrymore handelt von einem jungen Schürzenjäger, der sich eines Tages in eine attraktive Frau verliebt. Es gestaltet sich für ihn allerdings schwierig die Gunst der Frau dauerhaft zu erlangen, da sie seit einem Autounfall unter einer Gedächtnisschwäche leidet. Allerdings erwidert auch sie seine Gefühle und so ist er jeden Tag aufs Neue gezwungen um seine Traumfrau zu werben.

Im realen Leben sieht das ein wenig anders aus, da geht es uns mit nur einem ersten Date doch relativ gut, könnte man meinen. Selbstverständlich, dass man sich beim ersten privaten Treffen mit einem sympathischen Menschen ganz besonders ins Zeug lässt und so hofft, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. In der Theorie klingt das auch ganz simpel, aber praktisch kann so einiges schief gehen. Umso schöner ist es dann, wenn man gemeinsam über seine Fauxpas lachen kann.

Damit Ihre erste Verabredung dennoch kein Reinfall wird, haben wir für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengestellt.

  • Ein gewisses Maß an Aufregung ist ganz normal, schließlich kennt man sein Gegenüber nur flüchtig oder rein geschäftlich und hat natürlich ganz bestimmte Erwartungen an den ersten persönlichen Kontakt. Drosseln Sie Ihre Nervosität und Hektik, indem Sie sich immer wieder sagen, dass die oder der andere mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso aufgeregt ist wie Sie.
  • Werfen Sie sich in Schale. Wählen Sie eine geschmackvolle Garderobe aus, in der Sie sich auch wohlfühlen. Tragen Sie jedoch nicht zu dick auf und bleiben Sie je nach Anlass eher dezent.
  • Achten Sie auf ein gepflegtes Äußeres. Duschen Sie sich vorher oder nehmen Sie ein Bad. Achten Sie auf saubere Hände und geschnittene Fingernägel. Putzen Sie sich die Zähne und benutzen Sie einen Kaugummi für frischen Atem. Frisieren Sie Ihre Haare. Tragen Sie ein dezentes Parfum oder Aftershave auf.
  • Überlegen Sie sich vorher, was Sie unternehmen möchten. Fragen, wie: „Und was wollen wir jetzt machen?“ bringen das Gespräch meist ins Stocken und sollten vermieden werden. Machen Sie Ihr/Ihm stattdessen konkrete Vorschläge und wählen Sie gemeinsam aus, was Sie als nächstes tun möchten, das kommt immer gut an.
  • Halten Sie ständigen Blickkontakt. So vermitteln Sie Ihrem Date Aufmerksamkeit und Interesse. Außerdem bekommen Sie so anhand ihrer/seiner Körpersprache mit, ob Sie auf der gleichen Wellenlänge schwingen.
  • Vermeiden Sie unhöfliche Gesten. Durch Fingernägel kauen, in der Nase bohren, Arme verschränken oder ständiges Kratzen signalisieren Sie Ihrem Gegenüber Langeweile und Desinteresse. Zudem sieht es sehr unappetitlich aus und lässt eine knisternde Spannung gar nicht erst aufkommen.
  • Seien Sie kommunikativ. Löchern Sie auf der einen Seite den anderen nicht unaufhörlich mit Fragen, hören Sie aber auf der anderen Seite auch nicht nur schweigen zu. Zeigen Sie durch Kopfnicken, kleine Zwischenbemerkungen, in der Situation angebrachtes Lachen, Interesse an der Person des anderen. Sprechen Sie sie/ihn mit dem Namen an und machen Sie ihr/ihm an der passenden Stelle Komplimente. Stellen Sie Fragen, die sie/er nicht nur mit Ja oder Nein beantworten kann, sondern bei denen sie/er etwas über sich erzählen muss. Erzählen Sie auch etwas über sich. Seien Sie authentisch und humorvoll, aber erfinden Sie keine abenteuerlichen Geschichten. Vermeiden Sie selbstmitleidige Selbstportraits und vermitteln Sie keine überzogenen Ideale, wie der/die perfekte Partner/-in seien sollte, das wirkt abschreckend.
  • Gestehen Sie ihr/ihm nicht bei der ersten Verabredung Ihre große Liebe. Versuchen Sie sich gegenseitig erst besser kennenzulernen, bevor Sie mit der Tür ins Haus fallen. Alles andere würde Ihren Schwarm nur überfordern und Ihnen wahrscheinliche einen Korb einbringen. Lassen Sie sich also Zeit, vielleicht stellt sich ja auch nach einigen gemeinsamen Unternehmungen heraus, dass sie/er gar nicht Ihr Typ ist.
  • Erzwingen Sie nichts. Versuchen Sie ihr/ihm nicht gleich am ersten Abend Ihre ganze Leidenschaft zu zeigen. Wenn sich ein Kuss oder noch mehr ergibt, dann ist das wunderbar, aber arbeiten Sie nicht stur daraufhin. Weniger ist manchmal mehr und erhöht zudem die Spannung. Wenn Sie Ihr Pulver gleich beim ersten Treffen verschießen, wird das Interesse beim Gegenüber wahrscheinlich schnell abfallen. Wenn Sie sich küssen sollten, dann halten Sie sich zurück, gehen Sie zärtlich und behutsam vor. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es sich nicht beim ersten Date ergibt, die andere Person ist vermutlich genauso unsicher wie Sie.
  • Vereinbaren Sie ein neues Treffen. Tauschen Sie Ihre Nummern aus, wenn Sie es nicht bereits getan haben. Verabreden Sie sich so für ein Treffen in naher Zukunft, wenn es von beiden Seiten gewollt ist. Haben Sie Geduld, alles andere wird sich mit der Zeit ergeben.

Quelle:

http://www.amazon.de/50-erste-Dates-Adam-Sandler/dp/B0002VL5XS

 

 

 

Tipps bei Krampfadern

Krampfadern sind kein schöner Anblick. Es handelt sich hierbei um eine Venenschwäche, bei der die Gefäße durch eine Blutstauung erweitert sind und somit äußerlich sichtbar werden. Dieses Leiden ist überwiegend erblich bedingt, kann jedoch auch durch bestimmte Lebensweisen, wie Rauchen oder mangelnde Bewegung, begünstigt werden.

Krampfadern sehen nicht nur unschön aus, sie können auch eine Reihe von Gefäßerkrankungen nach sich ziehen, am gefährlichsten ist dabei die Venenthrombose. Dabei bildet sich ein Blutgerinnsel, welches über das Herz in die Lunge wandert und dort eine lebensbedrohliche Embolie auslösen kann. Thrombosen treten v.a. auf wenn man länger Zeit sitzt oder liegt, beispielsweise bei Flugreisen oder Krankenhausaufenthalten. Eine Thrombose bemerkt man, wenn überhaupt, erst, wenn sich das Gerinnsel bereits gebildet hat und das Bein schmerzt, heiß wird und sich verfärbt. Bei ersten Anzeichen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Was Sie bei Krampfadern unternehmen können, damit daraus keine lebensbedrohlichen Komplikationen auftreten, erfahren Sie durch folgende Tipps.

  • Versuchen Sie tagsüber nicht nur zu sitzen oder stehen, zwischenzeitliches Laufen oder Liegen sind besser.
  • Treiben Sie Sport, bei dem besonders die Beine bewegt werden, um den Blutfluss anzuregen. Gut dafür geeignet sind Laufen (Wandern), Radfahren, Schwimmen und Tanzen.
  • Lagern Sie Ihre Beine so oft wie möglich erhöht, auch beim Schlafen. Dadurch kann das Blut besser aus den Beinvenen abfließen.
  • Vermeiden Sie Übergewicht, achten Sie auf eine ausgewogene vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung. Auch Alkohol und Nikotin verschlimmern Ihr Venenleiden.
  • Tragen Sie flaches Schuhwerk.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über die Anwendung von durchblutungsfördernden Medikamenten. In Ihrer Apotheke erhalten Sie venenberuhigende Salben und Gels.
  • Spezielle Kompressionsstrümpfe (Apotheke) fördern die Durchblutung und beugen einer Thrombose vor.
  • Gönnen Sie Ihren Beinen durchblutungsfördernde Wechselbäder oder -duschen.
  • Trinken Sie ausreichend, damit das Blut nicht verdickt.
  • Bei längeren Bahn- oder Flugreisen sollten Sie öfters umherlaufen bzw. Fußgymnastik ausüben, damit sich das Blut nicht in den Venen staut. Legen Sie bei langen Autofahrten regelmäßige Bewegungspausen ein.
  • Nach Operationen oder Krankheiten, bei dem Sie lange Zeit bettlägerig waren, sollten Sie so bald wie möglich wieder aufstehen und umherlaufen, auch Stützstrümpfe sind kein Allheilmittel.

Quellen:

http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/

http://www.meine-gesundheit.de/krampfadern

Verbesserung der Spermienqualität

Viele Studien von Urologen und Gynäkologen haben nachgewiesen, dass die Spermienqualität allgemein rückläufig ist. Es besteht aktuell noch kein Grund zur Beunruhigung, da die geringe Zahl der Neugeborenen in Deutschland wohl kaum auf Spermien-Fehlbildungen zurückzuführen ist. Der Anzahl von missgebildeten Spermien nimmt zwar zu, andererseits sind die Ergebnisse, bei einer durchschnittlichen Spermienanzahl von 300 Mio. (Wikipedia.org), die pro Ejakulation in der weiblichen Scheide landen, noch nicht vernichtend.

Neben angeborenen Ursachen und Krankheiten, gibt es noch eine Reihe von Lebensumständen, die für die sinkende Qualität des fruchtbaren Saftes in Frage kommen. Die folgenden Tipps beziehen sich nicht auf 100%-ig gesicherte Erkenntnisse, dennoch tragen Sie zumindest indirekt zu besseren Resultaten Ihres Ejakulats bei.

  • Rauchen vermindert die Anzahl beweglicher Spermien. Außerdem erhöht das Rauchen beider Partner das Risiko einer Fehlgeburt.
  • Der Konsum von Cannabis-Produkten reduziert die Spermienbildung und steigert gleichzeitig den Anteil unbrauchbarer Spermien im Ejakulat. Allgemein wirken sich Drogen negativ auf die Fruchtbarkeit des Mannes aus und begünstigen Entwicklungsstörungen beim Neugeborenen.
  • Auch Alkohol ist eine Droge werden. Übermäßiger Konsum wirkt sich negativ auf Anzahl und Qualität der Samenzellen aus. Außerdem ist es ein weitverbreiteter Irrtum, dass Alkohol die sexuelle Lust steigert, das Gegenteil ist der Fall: Alkohol vermindert die Ausschüttung des Sexualhormons Testosteron.
  • Sport und Bewegung sind wichtig für Geist und Körper. Übertriebener Ehrgeiz oder Leistungssport können jedoch zu einer Überhitzung des Körpers und insbesondere der Hoden (Testikel), als Ort der Spermienproduktion, führen.
  • Hände weg von anabolen Steroiden zum Muskelaufbau! Dadurch können Sie Ihre Hoden nachhaltig schädigen und sogar unfruchtbar werden.
  • 60 – 100 mg Vitamin C sollten Sie täglich zu sich nehmen, das entspricht ca. 100 g Paprika oder 200 g Orangen. Das Vitamin fördert die Reifung gesunder Spermien.
  • Außerdem achten Sie auf die Aufnahme von ausreichend Zink (15 mg), Calcium (900 mg) und Vitamin D (10 µg » 0,01 mg). Zink, Vitamin D und Calcium finden Sie v.a. in Milchprodukten. Besonders der Mangel an Zink mindert den Testosteron-Spiegel und die Spermienanzahl.
  • Bestimmte Antibiotika können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken, das gilt insbesondere für sogenannte Nitrofurane und Makrolidantibiotika. Erkundigen Sie sich zur Sicherheit bei Ihrem Arzt nach einem geeigneten Mittel.
  • Meiden Sie den Umgang mit Giften wie Pestizide und Chemikalien, radioaktiver Strahlung oder bleihaltigen Verbindungen.
  • Tragen Sie bequeme und weite Unterbekleidung und Hosen, damit Sie Ihre Hoden nicht abschnüren. Enganliegende Kleidung führt zudem zu einer Erwärmung der Hoden auf Körpertemperatur. Die Natur hat die Testikel aus gutem Grund außerhalb des Körpers angebracht – wegen der Kühlung!
  • Ausufernde heiße Bäder und Saunagänge sind ebenfalls kontraproduktiv für die Bildung ausreichend gesunder Spermien. Auch können sich die Hoden überhitzen und somit ihre Produktion verringern.
  • Ein ausgewogenes Maß an Ejakulationen erhöht die Anzahl von Samenzellen im Ejakulat. Statistisch gesehen ist dies bei einer Abstinenz von ca. 4 Tagen der Fall. Dennoch sollten Sie deswegen Ihre sexuelle Aktivität nicht einschränken, die Anzahl der Spermien nimmt zwar zu, aber ein besserer Liebhaber werden Sie dadurch auch nicht.

Noch ein abschließender Hinweis für Paare mit Kinderwunsch:

Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass nur die stärksten und gesündesten Spermien die Möglichkeit haben, eine Eizelle zu befruchten. Das wurde in jüngster Zeit widerlegt. Offenbar kann es auch deformierten Spermien gelingen in die Eizelle einzudringen, was natürlich auch das Risiko für Fehl- und Frühgeburten erhöht.

Daher sollten auch Sie als Mann gesund leben, sich ausgewogen ernähren und sich von schädlichen Einflüssen fernhalten.

Quellen:

http://maenner.qualimedic.de/Spermienverbesserung.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Spermien

Rückenschmerzen? Steifer Nacken?

Ein Schreibtischjob und langes Autofahren führen häufig zu Rückenproblemen. Oft liegt es an den rückenunfreundlichen Sitzgelegenheiten, aber auch eine falschen Haltung oder zu wenig sportlicher Ausgleich können dazu führen, dass uns am Abend der Rücken quält.

Mit einigen wenigen Übungen, die sie entweder am Arbeitsplatz oder an der Raststätte ausführen können, kriegen Sie die Muskelverspannungen wieder weg. Hier erfahren Sie, wie.

Allgemeine Tipps

  • Wechseln Sie häufig die Sitzposition, stehen Sie, wann immer es Ihnen möglich ist, auf und laufen Sie umher.
  • Warme Bäder, entspannende Rücken- und Nackenmassagen durch Ihre Partnerin/Ihren Partner sind äußerst wohltuend.
  • Die Einnahme von Magnesiumtabletten ist hilfreich für eine weiche und entspannte Muskulatur.

Rücken- und Nackenübungen

  1. Übung – Kopfkreisen:

Setzen Sie sich locker auf einen Stuhl (Autositz) und atmen Sie tief in den Bauch hinein. Legen Sie Ihren Kopf vorn auf die Brust und beginnen Sie langsam einen Kreis zur Seite, nach hinten und wieder nach vorn zu machen. Vergrößern Sie allmählich die Kreise und bekommen Sie langsam ein Gefühl, wie weit Sie Ihren Kopf in jede Richtung dehnen können. Nehmen Sie sich dafür etwa eine Minute Zeit und variieren Sie in der Drehrichtung.

  1. Übung – Schultern und Rücken dehnen

Nehmen Sie den Kopf auf die Brust und verstärken Sie die Dehnung, in dem Sie mit beiden Händen den Zug nach vorn leicht verstärken. Halten Sie diese Position ca. 30 bis Sekunden lang.

Nun dehne Sie in die Gegenrichtung, indem Sie Ihren Kopf in den Nacken legen und dabei die Zähne zusammen lassen, max. 1 Minute lang. Versuchen Sie die Dehnung ausschließlich aus der Nackenmuskulatur zu holen und halten Sie den Rücken dabei gerade.

Legen Sie den Kopf nun auf die Seite und intensivieren Sie die Dehnung wieder mithilfe Ihrer Hände. Achten Sie darauf, den gegenüberliegenden Schulter- und Nackenbereich lediglich seitlich zu denen. Dehnen Sie anschließend erneute 30 bis 60 Sekunden in die Gegenrichtung.

  1. Übung – Brustdehnung

Diese Übung dient dazu Ihren Rücken entlasten, wenn Sie stundenlang mit Buckel und hängenden Schulter dagesessen haben.

Falten Sie Ihre Hände mit den Finger hinter dem Rücken zusammen und heben Sie sie nach hinten, so hoch Sie können, versuchen Sie dabei aufrecht zu sitzen. Atmen Sie durch den Bauch und halten Sie die Dehnung mindestens 1 Minute lang, alle anderen Muskeln lassen Sie locker. Führen Sie diese Übung zwischen 2- und 4-mal hintereinander durch, lockern Sie sich zwischendurch indem Sie die Schultern kurz ausschütteln.

  1. Übung – Schulterkreisen

Setzen Sie sich aufrecht auf die Vorderkante Ihres Stuhls und lassen Sie Ihre Schultern locker seitlich nach unten hängen. Ziehen Sie Ihre Schultern hoch und versuchen Sie sie in möglichst großen Kreisen nach hinten, unten und wieder nach vorn zu drehen. Wenn Sie die Schultern nach hinten bewegen, strecken Sie die Brust leicht raus und wenn Sie sich wieder vorn befinden können Sie einen leichten Buckel machen. Führen Sie diese Bewegung im Zeitlupentempo für jeweils ca. 1 Minute in beide Richtungen aus.

  1. Übung – Lockerung der Wirbelsäule

Setzen Sie sich gerade auf den Stuhl, stellen Sie die Füße dicht zusammen und vermeiden Sie, dass sich während der Drehung, Becken und Beine mitbewegen. Drehen Sie nun Ihren Oberkörper nach einer Seite soweit wie Sie können, Sie können die Dehnung erhöhen, wenn Sie an die die Rückenlehne des Stuhls fassen und leichten Zug ausüben. Der Kopf sollte dabei ebenfalls, soweit wie möglich nach hinten gedreht werden.

Halten Sie die Dehnung bis zu einer Minute und wenden Sie den Drehsitz zwischen 2- und 4- mal in jede Richtung an, wobei Sie Ihren Oberkörper zwischendurch kurz lockern.

Weitere Übungsanleitungen mit Bildern finden Sie auf folgender Internetseite www.philognosie.net.

Quellen:

http://www.menshealth.de/health/allg-gesundheit/wie-sie-ihre-rueckenprobleme-loswerden.57964.htm

http://www.philognosie.net/index.php/article/articleview/371/1/

 

Wenn der „Hahn“ tropft

Welcher Mann kennt das nicht: Auf der Kneipentoilette hat man für ausgiebiges Urinieren keine Zeit, weil hinter einem schon der Nächste drängt, an Autobahnraststätten muss man für sein Geschäft obendrein noch bezahlen und beim Pinkeln auf die nächstgelegene Grünfläche sollte man sich sputen, um keine Ordnungswidrigkeit zu begehen. Einige Männer haben den Akt der Harnentleerung so perfektioniert, dass zwischen dem Öffnen und Schließen des Hosenstalls keine 30 Sekunden vergehen.

Aber Quantität ist nicht alles. Nicht selten kommt es vor, dass das ein oder andere Tröpfchen nicht rechtzeitig den Weg aus der Harnröhre findet und letztendlich im Slip landet. Wie unangenehm! Wie Sie dieses Malheur in Zukunft vermeiden können, beschreibt der Urologe und Hochschulprofessor Bo Coolsaet in seinem Buch „Der Pinsel der Liebe“.

„Es ist sehr einfach und gibt sogar zwei Methoden. Man kann entweder die Muskeln des Beckenbodens durch regelmäßiges Zusammenziehen trainieren, durch Anspannen und anschließendes Entspannen, wie wir auch unsere Oberarmmuskeln beim Gewichtheben üben. […]

Wer jedoch eine sofortige Besserung erreichen möchte, sollte den guten Rat beachten nach dem Wasserlassen den Penis nicht mehr – wie allgemein üblich – zu schütteln, sondern den Kanal hinter dem Hodensack zu leeren. Das geschieht durch leichten Druck mit dem Finger […].“ (Coolsaet 1999, S. 107)

Sie sollten ruhig mit diesen beiden Methoden experimentieren. Im Übrigen hat das Nachtropfen des Mannes im Alter vor allem damit zu tun, dass Muskelgruppen um die Harnröhre erschlaffen, diese dadurch weniger zusammengehalten wird und sich so in einem kleinen Reservoir beim Wasserlassen Urin sammelt. In einigen Fällen können Harnabflussstörungen aber auch auf Prostatabeschwerden hindeuten. An dieser Stelle ist der Gang zum Urologen unerlässlich.

Quelle:

Coolsaet, Bo: Der Pinsel der Liebe. Leben und Werk des Penis. 1. Auflage, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1999.

Depressionen – Tipps für Betroffene

Depression leitet sich von lat. deprimere ab und bedeutet soviel wie „niederdrücken, herabdrücken“. Die Depression ist eine sehr ernst zu nehmende Krankheit, wissenschaftlichen Studien zufolge leiden in Deutschland etwa 50 % der Bevölkerung direkt als Betroffener oder indirekt als Angehöriger darunter, ca. 15 % der Menschen mit schweren Depressionen begehen einen Selbstmordversuch – Tendenz steigend.

Depressionen sind paradoxerweise besonders in den gut situierten westlichen Industrienationen verbreitet. Die Zunahme von Trennungen, Arbeitsplatzverlusten – bzw. wechseln sowie eine immer weniger planbare Zukunft sind offensichtlich Faktoren, die diese Krankheit begünstigen. Mögliche Ursachen von Depressionen sind:

  • Enttäuschungen und Verlustängste
  • Störungen in der Kindheit (Leistungsdruck durch Eltern, Gewalterfahrungen)
  • Traumatische Ereignisse (Familienkonflikte, Scheidungen, Krankheit, Tod)
  • genetische Veranlagungen (depressive Eltern)
  • biologische Ursachen (Mangel an Neurotransmittern)
  • (psycho-)soziale Belastungen (Beruf, Familie, Schwangerschaft)
  • Lebensalter (zwischen 18 und 25 Jahren größte Risikogruppe)
  • Geschlecht (Frauen häufiger betroffen, Männer holen auf)

Depressionen haben unterschiedliche Erscheinungsformen und treten häufig im Zusammenhang mit anderen psychischen Erkrankungen auf.

Die so genannte schwere Depression kennzeichnet sich u.a. wie folgt:

  • dauerhafte Niedergeschlagenheit
  • Interessen- und Antriebslosigkeit
  • veränderter Appetit (Gewichtszunahme oder -abnahme)
  • erhöhtes Schlafbedürfnis durch Schlafstörungen
  • starke Verminderung oder Verschwinden der sexuellen Lust
  • Gefühle der eigenen Wertlosigkeit, Suizidgedanken
  • Konzentrationsschwierigkeiten etc.

Um festzustellen, ob Sie möglicherweise unter Depressionen leiden und professionelle Hilfe benötigen, können Sie im Internet unter folgendem Link einen kurzen Depressions-Test durchführen: http://www.depressionen-depression.net/goldberg/goldberg-test.htm. Der Test ersetzt jedoch nicht die Diagnose durch einen Arzt oder Psychotherapeuten, sondern zeigt lediglich eine Tendenz an.

An dieser Stelle nochmals der Appell, dass Depressionen oft unterschätzt bzw. sich selbst nicht eingestanden werden, dennoch einer dringenden Behandlung bedürfen. Ansprechpartner kann sowohl ihr Hausarzt, aber auch jeder Psychotherapeut oder Psychiater sein. Diese werden anschließend alles Notwendige veranlassen. Im Übrigen ist Ihre gesetzliche Krankenkasse dazu verpflichtet, im Falle einer Erkrankung die Behandlungskosten zu übernehmen.

Das können Sie tun, wenn Sie bemerken, dass Sie depressiv sind. Die Tipps stammen von der Internetseite http://www.depressionen-depression.net/betroffene-einer-depression/tipps-bei-depressionen.htm. Allerdings sollte Sie das nicht daran hindern, einen Fachmann/eine Fachfrau aufzusuchen!

  • „Versuchen Sie, die negativen Gedanken, die Sie in sich haben, nicht so ernstzunehmen. Machen Sie sich klar, daß diese Gedanken nur existieren, weil Sie diese Erkrankung haben.
  • Versuchen Sie, aktiv zu bleiben. Geben Sie sich nicht den depressiven Stimmungen hin. Wenn sich Ihr Geist ausschließlich den negativen Gedanken widmet, entsteht eine Spirale, die Sie immer weiter in die Depression treibt. Beschäftigen Sie sich also mit positiven Dingen, versuchen Sie, unter Menschen zu gehen, treffen Sie Freunde. Eine weitere Möglichkeit ist es, Sport zu treiben oder sich anderen Hobbies zu widmen.
  • Tun Sie nur so viel, wie Sie auch zu leisten fähig sind. An einer Depression erkrankte Menschen sind, wie alle kranken Menschen, nicht mehr voll leistungsfähig. Setzen Sie sich also keine zu hohen Ziele, denn wenn Sie diese nicht erreichen, bildet sich wieder eine Spirale, die Sie weiter in die Depression zieht. Nehmen Sie sich also nur Sachen vor, die Sie auch wirklich zu leisten fähig sind. Wenn Sie diese Ziele dann erreicht haben, loben Sie sich dafür.
  • Viele Depressive ziehen sich immer mehr aus der Umwelt zurück. Versuchen Sie unbedingt, das zu vermeiden. Halten Sie Kontakt zu Ihren Freunden und Ihrer Familie.
  • Lernen Sie, die Anzeichen für einen depressiven Anfall zu erkennen. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie ein Anfall zu überwältigen droht.
  • Seien Sie geduldig mit sich selbst, geben Sie sich nicht selbst die Schuld, daß es Ihnen schlecht geht. Eine Depression kann unter Umständen mehrere Jahre lang andauern. Eine Behandlung unter ärztlicher Aufsicht ist dringend zu empfehlen!“

Weitere Hintergrundinformationen zu Symptomen, Behandlungs-/Therapiemöglichkeiten und weiterführende Tipps finden Sie auf der Internetseite: http://www.depressionen-depression.net/.

Quellen:

http://www.depressionen-depression.net/

http://www.depressionen-depression.net/ursachen-von-depressionen/ursachen-einer-depression.htm

http://www.depressionen-depression.net/betroffene-einer-depression/tipps-bei-depressionen.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Depression

 

 

Onanieunterricht

Ist es noch nicht allzu weit entfernt, dass innerhalb der Gesellschaft Selbstbefriedigung als schwere seelische Störung mit schwerwiegenden Folgen, ja sogar als schandhafte Sünde bezeichnet wurde. Bei aller sexuellen Aufklärung ist Selbstbefriedigung allerdings auch heute noch ein Tabuthema, obwohl ein Großteil der Bevölkerung masturbiert. Laut einer Umfrage von Bravo.de, befriedigen sich 76 % der Mädchen und 96 % der Jungen regelmäßig selbst.

Sich selbst zu stimulieren hat viele Funktionen, die medizinische Notwendigkeit jedoch dafür zu plädieren, besteht ebenso wenig, wie dagegen vorzugehen.

In der Sexualtherapie betrachtet man Masturbation als Voraussetzung um Sex richtig zu lernen. In Ihrem Ratgeber „Die Kraft der männlichen Sexualität“ (2004), beschreiben Peter Schröter und Charles Meyer u.a., wie man durch Onanie sein eigenes sexuelles Empfinden kennenlernt und ein guter Liebhaber wird.

In Anlehnung an dieses Buch, möchten wir Ihnen dazu einige Anreize zum Ausprobieren geben.

  • Masturbieren kann Männern, die zu früh zum Orgasmus kommen, dabei als Trainingsmethode dienen, den Punkt bewusst hinauszuzögern. Die Technik heißt „Stop and go“, also sich selbst bis nahe an den Höhepunkt zu stimulieren und diesen Punkt kennenzulernen.
  • Wenn Sie Ihren Penis stimulieren, versuchen Sie zu erkennen, wann sich der Punkt ohne Wiederkehr (vor dem Orgasmus) ankündigt. Kurz bevor Sie das Pulsieren Ihres Gliedes spüren, hören Sie auf und entspannen sich.
  • Nun heißt es sich zu entspannen, atmen Sie tief durch, öffnen Sie die Augen und steigen Sie aus der sexuellen Erregung aus. Viele Männer spannen beim Onanieren Bauch, Hintern und Oberschenkel an, diese Verspannung gilt es nun bewusst zu lösen.
  • Hilfreich ist es dabei, die Beckenbodenmuskulatur, welche sich zwischen Steiß- und Schambein befindet, anzuspannen. Versuchen Sie beim Aufhören den Beckenboden anzuspannen, den After einzuziehen und mit einem tiefen Atemzug die Erregung hinauf in den Körper zu ziehen.
  • Das gezielte Anspannen der Beckenbodenmuskulatur ist, mag zunächst einen ungewohnten Willensakt darstellen und erfordert Training. Tipps hierzu finden Sie auf folgendem Link: http://maennergesundheit.info/pdf/IC-Training.pdf (Prof. für Männergesundheit Dr. Sommer). Sie können dies auch im Alltag trainieren, wenn Sie täglich beim Urinieren versuchen, mehrmals kurz den Urinstrahl zurückzuhalten, bevor Sie sich vollkommen entleert haben.
  • Lernen, nicht beim ersten Rubbeln zum Orgasmus zu kommen und alles auf den Penis zu konzentrieren, sondern die Erregung bis ins Herz hinauf zu ziehen, wird Ihre Empfindungen vervielfältigen. Allerdings wird Ihnen das nicht auf Anhieb gelingen, dafür brauchen Sie Geduld und Ausdauer.
  • Jetzt, wo die Lust im Penis am Abklingen ist, aber sich dafür auf den Körper verteilt hat, können Sie wieder von vorne beginnen. Jeweils kurz vor dem Höhepunkt sollten Sie bewusst Aussteigen und Luft holen. Das können Sie nach einigem Üben im Grunde endlos vollführen, ohne einen Orgasmus zu bekommen.
  • Die Maxime heißt nicht, so schnell wie möglich durch heftige Masturbation zu kommen, sondern so lange und entspannt wie möglich zu genießen.
  • Es gibt viele Wege Ihre Eichel, das erogene Zentrum, zu masturbieren. Kontraproduktiv ist sie mit einem sehr harten Griff zu stimulieren oder dabei die Oberschenkel zusammenzupressen. Hierbei kann es sein, Sie überreizen Ihren Penis oder vermissen dann beim Geschlechtsverkehr den gewohnt starken Druck.
  • Um ein guter Liebhaber (für sich und seine Partnerin) zu werden, sollten Sie lernen, von beim Onanieren von Phantasien loszulassen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Empfindungen im ganzen Körper, nicht nur im Penis.
  • Streicheln Sie mit der einen Hand die Passage Geschlecht-Bauch-Herz, während die andere am Penis ist. Scheuen Sie nicht davor sich zu räkeln und zu stöhnen.
  • Auch Männer können über lange Zeit in hoher Erregung entspannt dahinfließen und dabei die Wollust mit allen Sinnen genießen.

Quelle:

Schröter, Peter A.; Meyer, Charles: Die Kraft der männlichen Sexualität. Zürich: Pendo 2004, S. 117 – 120.

Romantisches Dessert für zwei

Liebe geht ja bekanntlich nicht nur durch Kopf und Herz, sondern auch durch den Magen. Das liegt zum einen daran, dass bestimmten Nahrungsmitteln wie Pilze und Erdbeeren eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird, zum anderen trägt die besondere Atmosphäre dazu bei, sich selbst sowie den Partner/die Partnerin für eine liebevolle Zuwendung empfänglich zu machen.

Sie müssen kein Sternekoch sein, um den geeigneten Rahmen zu schaffen. Bereits die Geste an sich, stellt eine exklusive Wertschätzung Ihres Partners/Ihrer Partnerin dar. Sie werden staunen wie stimmungsvoll eine geschmackvolle Tafeldekoration, schummriges Kerzenlicht, angenehme Hintergrundmusik und eine romantische Nachspeise sein können.

Das Rezept für die Zubereitung eines verführerischen Desserts erhalten Sie hier.

Feigen mit Orangensirup für zwei Personen

Sie benötigen:

2 ungespritzte Orangen, ½ Zitrone, 100 g Puderzucker, 6 reife blaue Feigen, 50 ml Schlagsahne (aus dem Becher), ½ Vanillezucker, geraspelte Schokolade

Zubereitung:

  • Zuerst reiben Sie die Orangenschale mit einer Küchenraspel ab. Anschließend geben Sie das Fruchtfleisch mit dem gepressten Zitronensaft und dem Puderzucker in einen Topf. Erhitzen Sie das Ganze bei mäßiger Hitze, so dass eine Art Sirup entsteht.
  • Nun waschen Sie die Feigen ab, lassen sie abtropfen und schneiden sie in Viertel. Garnieren Sie anschließend den Teller mit den Feigenstücken und gießen Sie den heißen Orangensirup darüber. Zum Abschluss decken Sie alles mit Frischhaltefolie ab und lassen es wenigstens zwei Stunden ziehen.
  • Vor dem Servieren noch die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, den Feigenteller mit der Sahne und der geraspelten Schokolade anrichten. Fertig.

Weitere Dessert-Rezepte erhalten Sie auf: http://www.apotheken-umschau.de/rezepte

Quelle:

http://www.gesundheitpro.de/Suesse-Verfuehrer-Romantische-Desserts-Rezepte-A051102IRMAP018097.html

Wenn einen der Stress fast auffrisst

Es gibt Tage an denen man abends im Bett liegt und innerlich noch so angespannt ist, dass einen das Einschlafen unmöglich erscheint, obwohl es dringend nötig wäre. Stress ist ein alltäglicher Begleiter im Berufsleben geworden und auch in der vermeintlichen Freizeit ist man hektisch aufgewühlt und wälzt Probleme.

Durch Stress gerät das menschliche Wohlbefinden, welches sich aus körperlichen, seelischen und geistigen Anteilen besteht, aus dem Gleichgewicht. Dauerhafte Anspannung kann nicht zuletzt auch medizinische Beschwerden hervorrufen, im Extremfall sogar das Herzinfarktrisiko erhöhen.

Stress im Alltag wird sich zwar kaum vermeiden lassen und hat in Krisensituationen auch eine biologische Funktion, dennoch sollten Sie folgende Tipps beachten, um ihn gut zu bewältigen.

Seelische Entspannung

Eine einfache, aber zugleich wirksame Methode ist, sich zwischendurch kurze Auszeiten zu gönnen, in denen man mal am Arbeitsplatz für wenige Momente die Seele einfach baumeln lässt. Der kurze Gang an die frische Luft, das Zurücksinken in den Bürostuhl oder das Denken an sich und ein schönes Wochenenderlebnis können helfen, die innere Anspannung kurz zu vergessen.

Hohe berufliche Anforderungen sind sicherlich eine Herausforderung, aber im Dauerzustand schaden sie oft nur der Seele. Reißen sie nicht jede neue Aufgabe an sich, sondern versuchen Sie auch mal „nein“ zu sagen und Dinge an andere weiterzugeben.

Kleine Rituale, die Ihnen Freude bereiten, können Ihnen zusätzlich helfen, den Stress zu bekämpfen. Süßigkeiten oder das Aufdrehen der Lieblingsmusik sind da manchmal echte Seelentröster.

Eine positive Atmosphäre schaffen

Haben Sie ein eigenes Büro, arbeiten Sie zu Hause oder besitzen Sie nur ein Regalfach – schaffen Sie sich je nach Möglichkeit einen Arbeitsplatz an dem Sie sich wohlfühlen. Dazu können Sie etwa Poster und Bilder ihrer Familie oder Ihres Hobbys anbringen, für angenehmen Duft sorgen, Pflanzen oder einen sonstigen vertrauten Gegenstand aufstellen. Nicht nur an stressigen Tagen, auch allgemein ist es Ihrer Gemütslage zuträglich, wenn Sie auf Arbeit Bezüge zum Privatleben herstellen können.

Frust ableiten

Oft geschehen Sachen, die Sie rasend machen, beispielsweise wenn Ihr Kollege nach der 20. Erklärung immer noch nicht kapiert, was er zu tun hat. Versuchen Sie die innere Wut nicht drinnen zu behalten und runterzuschlucken. Oft hilft einfach mal gepflogen den Dampf abzulassen, indem Sie ein Stück Papier zerknüllen oder wenn Sie ungestört sind: schreien Sie den Mist ruhig raus.

Ruhe schaffen

Arbeiten ist viel, aber nicht alles. Gönnen Sie sich in Ihrer Freizeit mal Phasen der völligen Ruhe und Entspannung. Viele meinen, Sie müssen ihr ganzes Adrenalin, das sich am Tage angestaut hat, im Fitnessstudio oder im Schwimmbecken rauspumpen. Ohne Zweifel Sport ist ein gesunder Ausgleich, aber er ersetzt nicht die Ruhephasen, die im Übrigen auch Leistungssportler einhalten.

Vielmehr sollten Sie regelmäßig entspannter Musik lauschen, ein langes Bad nehmen oder wieder mal ein Buch lesen, was zudem noch Ihren Horizont erweitert.

Sport und Bewegung

Sport belebt Geist und Körper. Neben passiver Stressbewältigung, z.B. Ausruhen oder Lesen, sollten Sie Ihrem Körper regelmäßig in Bewegung halten. Ob Sie dabei Marathon laufen, Schwimmen gehen oder Ballsportarten betreiben ist nebensächlich. Zwei bis dreimal die Woche eine Stunde leichten Sport, stärkt nicht nur nachweislich Ihr Herz-/Kreislaufsystem, sondern bewirkt auch die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) und lässt Sie Ihre innere Anspannung zumindest für die Dauer der Aktivität in den Hintergrund treten.

Essen als Balsam

Besonders bei psychischem Stress greifen nicht wenige Menschen auf Nikotin oder Alkohol zurück, welche Linderung verschaffen sollen. Tatsächlich hält die Wirkung, wenn überhaupt, nur kurzzeitig an, schadet über dem noch Ihrer Gesundheit und macht Sie reizbarer.

Viel Obst und Gemüse, Haferflocken und besonders Bananen sind ausgezeichnete Vitamin-B1- sowie Vitamin-B2-Lieferanten, welche der gestresste Körper dringend benötigt. Auch Sonnenblumen- und Kürbiskerne sind als Nervennahrung sehr zu empfehlen, da Sie so Ihr Magnesium-Reservoir wieder auffüllen können.

Quelle:

http://www.mans-world.de/2008/08/07/antistress-die-drei-saulen-des-wohlbefindens-das-antistressprogramm/

Pflegen Sie Ihren Intimbereich

Regelmäßiges und richtiges Waschen der Intimzone ist wichtig um gegen Krankheitserreger und unangenehmen Geruch vorzubeugen. Einige wenige Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Ihren Genital- und Afterbereich angemessen zu pflegen. Auch hier gilt die Devise: „Weniger ist oft mehr.“

  • Sie sollten Penis und After aller ein bis spätestens zwei Tage waschen. Durch täglich mehrmaliges Waschen erreichen Sie genau das Gegenteil: Der natürliche Schutzmantel der Haut wird geschwächt, die Anfälligkeit für Infektionen und Hautirritationen nimmt zu.
  • Benutzen Sie klares lauwarmes Wasser und eine milde pH-neutrale Waschlotion (Fachärzte empfehlen auch ganz auf diese zu verzichten). Wichtig: Stark parfümierte und Waschgels mit einem hohen pH-Wert sind für die Intimhygiene überhaupt nicht geeignet.
  • Ziehen Sie beim Waschen des Penis die Vorhaut zurück und spülen sie gründlich Eichel, Falten und Hautfurchen aus. Dadurch entfernen Sie das käsige Smegma, welchem nachgesagt wird bei Männern Prostatakrebs und bei Frauen Gebärmutterkrebs hervorzurufen.
  • Achten Sie darauf, sich von vorne nach hinten zu arbeiten. Am besten mit einem Waschlappen. Beginnen Sie mit Penis und Hodensack, anschließend waschen Sie weiter in Richtung After. So verhindern Sie eine Übertragung von Krankheitserregern aus dem After in den Genitalbereich.
  • Vergessen Sie nicht sich nach dem Waschen gründlich abzutrocknen, Bakterien und Pilze siedeln sich besonders gern in feuchtwarmer Umgebung an. Auch hier gilt, stets von den Genitalien in Richtung After abtrocknen. Am besten Sie verwenden zwei Handtücher, jeweils für den Genitalbereich und den Rest des Körpers.
  • Unerlässlich für die Intimhygiene ist das tägliche Wechseln ihrer Unterhose!
  • Nach Aktivitäten bei denen sie stark geschwitzt haben, sollten Sie sich anschließend duschen und ihre Bekleidung wechseln. Für Unterwäsche eignen sich saugfähige Stoffe wie Baumwolle, verzichten Sie auf Synthetik.
  • Spezielle Intimreinigungsmittel, -deos und Feuchttücher sollten sie nur in Ausnahmefällen verwenden. Dadurch ersetzen Sie übrigens nicht die tägliche Wäsche.

Quellen:

http://www.menshealth.de/vorsorge-waschen-trocknen-tasten.15880.htm

http://www.bravo.de/online/render.php?render=17500

Trainieren Sie Ihre grauen Zellen

Das menschliche Gehirn besitzt rund 200 Milliarden Nervenzellen, täglich sterben Tausende davon ab, zusätzliche Faktoren wie Stress, Lärm und übermäßiger Alkohol- bzw. Drogenkonsum beschleunigen das Absterben. Nur gut, dass der Mensch seine Gehirnleistung noch nicht mal ansatzweise ausnutzen. Hinzu kommt die wissenschaftliche Erkenntnis, dass sich Nervenzellen unter Einschränkungen wieder neu bilden können.

Ihre grauen Zellen brauchen allerdings stetig Nahrung, sonst verkümmern sie, genauso wie sich Muskeln zurückbilden, wenn man nicht mehr trainiert. Unterforderung und Überforderung bekommen unserem Gehirn nicht gut. Daher erhalten Sie nun Tipps, wie Sie Ihren Grips angemessen versorgen.

  • Versuchen Sie im Supermarkt im Kopf zu überschlagen, wie viel Sie an der Kasse zahlen müssen. Legen Sie sich einen geistigen Einkaufszettel an, aber stecken Sie für alle Fälle auch einen handgeschriebenen ein.
  • Widmen Sie sich Karten- und Wortspielen. Probieren Sie v.a. neue Sachen aus, um Ihr Gehirn vor anstrengendere Aufgaben zu stellen.
  • Kreuzworträtsel und Knobelaufgaben können einen manchmal richtig ins Schwitzen bringen, bringen wir unseren Denkapparat doch dadurch in Hochtouren.
  • Häufig fällt es uns schwer, uns Dinge und Namen einzuprägen. Eine gute Übungsmethoden ist es, sich neue Namen im Berufs- oder Privatleben sofort einzuprägen. Dazu sollten Sie ihn mehrmals wiederholen und am besten in Gespräche einbinden. Ansonsten passiert das gleiche wie mit alten Akten, sie verstauben und lassen sich nicht mehr auffinden.
  • Gehirntraining lässt sich durchaus mit körperlichem Training vergleichen, es strengt an, verbrennt Energie und führt zu höheren Leistungen. Sie müssen es aber nicht übertreiben mit dem täglichen Pensum, 5-10 Minuten reichen aus, schließlich benutzen wir unser Gehirn ja meist auch im Alltag.
  • Das unser Gehirn mit dem Alter nachlässt ist nichts Neues. Prinzipiell lässt sich sein Leistungs-Potential jedoch bis zum Lebensende auf einem hohen Niveau ausschöpfen. Wir müssen es nur nutzen!

Spermageschmack

Tipps zur Veränderung des Spermageschmacks

Das dickflüssig-weiße Sperma besteht neben den Spermien aus Sekreten von Prostata und Samenbläschen sowie dem Kohlenhydrat Fructose um die Energiezufuhr für die Spermien sicherzustellen. Die Sekrete dienen den Spermien als Schutz und Transportmittel. Außerdem befindet sich im Sperma zusätzlich eine Art Antibiotikum, das Krankheitserregern den Garaus machen soll.

Die Zusammensetzung des Ejakulats ist tageszeitenabhängig, so dass tagsüber anteilsmäßig mehr Spermien und nachts mehr Samenflüssigkeit darin enthalten sind. Bei einer Ejakulation wird durchschnittlich ein Teelöffel Sperma ausgestoßen, in dem sich zwischen ca. 100 und 800 Millionen Samenzellen befinden.

Sperma hat beim Auftragen auf die Haut feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, brennt jedoch sobald es in Augennähe gerät aufgrund seiner basischen Konsistenz. Der Spermageschmack ist leicht metallisch, da Zink enthalten ist, und lässt wird durch die Nahrungsaufnahme beeinflusst. Hier erfahren Sie wie:

Nahrungsmittel, die den Geschmack des Spermas negativ beeinflussen können:

  • Spargel
  • Hühnerfleisch, rohes Fleisch
  • fetthaltige Nahrung
  • Knoblauch, Zwiebeln
  • Gewürze
  • Milchprodukte
  • Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl
  • Kaffee und Schokolade

Nahrungsmittel, die einen angenehmen Spermageschmack hervorrufen können:

  • Obst (Ananas, Nektarinen, Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruit, Erdbeeren)
  • Gemüse (Petersilie, Koriander , grüne Minze)
  • grüner Tee
  • Süßigkeiten und Apfelsaft
  • Vanilleeis

Außerdem lässt sich beobachten, dass das Sperma eines Mannes, der längere Zeit keinen Orgasmus hatte, einen intensiveren Geschmack und eine festere Konsistenz hat.

Ob und wie auch immer Sie Ihr Sperma beim Sex ins Spiel bringen ist Ihre Sache. Die Gefahr einer Infektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten oder gar HIV ist bei Sperma außerordentlich groß.

Quellen:

Godson, Suzi; Agace, Mel: Das Buch vom Sex. Deutsche Ausgabe, Hamburg: Rogner & Bernhard 2003, S. 33/100.

Muskelkrämpfe und Co.

Kennen Sie das auch beim Sport, plötzlich durchfährt Sie ein stechender Schmerz und nichts geht mehr? Vielen Freizeitathleten geht es genauso, sie plagen sich mit Krämpfen und Muskelschmerzen herum, besonders in Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Fußball kann man sein Körper sehr schnell überfordern oder ungünstig beanspruchen.

Wir geben Ihnen Tipps, was Sie tun können, wenn Ihr Körper streikt und wie welche Vorbeugemaßnahmen es gibt.

Seitenstechen

Beim Seitenstechen zieht sich das Zwerchfell krampfartig zusammen, dadurch wird die Atmung erschwert und die sportliche Tätigkeit muss meist wegen der starken Schmerzen unterbrochen werden. Der Grund für diese Überreaktion ist falsches und unregelmäßiges Ein- und Ausatmen.

Gegenmaßnahmen:

  • Aktivität unterbrechen
  • Arme hochheben und tief einatmen, beim ausatmen Arme und Oberkörper nach vorne fallen lassen
  • Tiefe Bauchatmung, so dass sich die Bauchdecke merklich hebt und senkt
  • drücken Sie mit der Hand auf die schmerzende Stelle

Vorbeugung:

  • durch die Nase einatmen und dem Mund ausatmen
  • gleichmäßig Atmen (beim Laufen: Zwei Schritte lang einatmen, drei Schritte lang ausatmen)

Muskelkrampf

Häufig treten Krämpfe in Waden oder Füßen auf. Dabei ist es nicht einmal notwendig, dass man die Muskulatur beim Sport überanstrengt hat, häufig treten diese heftigen Muskelkontraktionen auch im Ruhezustand auf, z.B. im Schlaf. Die Hauptursache ist der Mangel an den Elektrolyt-Ionen von Magnesium, Kalium und Natrium. Zudem können Flüssigkeitsmangel und Ermüdungserscheinungen zu einem Muskelkrampf führen.

Krämpfe sind nicht nur schmerzhaft, sondern in bestimmten Situationen zudem auch lebensbedrohlich. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich mitten auf einem Freigewässer und niemand kann sie hören. Deshalb ergreifen Sie unbedingt folgende Schritte.

Gegenmaßnahmen:

  • versuchen Sie Ruhe zu bewahren
  • der krampfende Muskel muss unbedingt entgegen der Kontraktion (Anspannung) gedehnt werden
  • vermeiden Sie schnelle und kräftige Bewegungen, um neue Krämpfe zu vermeiden
  • schwimmen Sie ruhig zum Ufer und verlassen Sie das Wasser

Vorbeugung:

  • trinken Sie ausreichend (Faustregel: 1 Liter Wasser pro Stunde Sport)
  • nehmen Sie morgens und vor dem Sport mineralstoffreiche Nahrung zu sich (Bananen, Milch, ggf. Magnesiumtabletten)
  • erwärmen und dehnen Sie die beanspruchten Körperregionen vor jedem Sport
  • überanstrengen Sie Ihre Muskulatur nicht und, Krämpfe deuten sich meist durch kurze heftige Muskelanspannungen an

Taube Füße

Besonders bei Ausdauerläufen kann es sein, dass Ihre Füße zunächst kribbeln, sich warm anfühlen und anschließend wie abgestorben wirken. Schuld daran sind häufig zu enges Schuhwerk oder eine falsche Lauftechnik, was dann zu Durchblutungsstörungen im Fuß führt.

Gegenmaßnahmen:

  • legen Sie eine Pause ein
  • ziehen Sie die Schuhe aus
  • bewegen und massieren Sie Ihre Füße um die Durchblutung anzuregen

Vorbeugung:

  • besorgen Sie sich vom Sportfachgeschäft oder Orthopäden das passende Schuhwerk
  • achten Sie darauf, nicht nur auf dem Ballen zu laufen, sondern Ihren Fuß bis zur Ferse hin abzurollen

Muskelkater

Lange Zeit wurde die Ansammlung von Milchsäure in den Muskeln nach anstrengender Tätigkeit als Anlass für den Muskelkater gesehen. Die Sportmedizin hat jedoch herausgefunden, dass es sich hierbei um mikroskopisch kleine Muskelfaser-Risse handelt.

Gegenmaßnahmen:

  • senken Sie Ihr Pensum und begehen Sie nicht den früher häufig propagierten Fehler, die Muskulatur weiterhin stark oder sogar noch intensiver zu belasten
  • bewegen Sie sich schonend und regenerativ
  • Saunabesuche und warme Bäder sorgen für Linderung
  • reiben Sie die betroffene Stelle mit Franzbranntwein ein
  • Inhaltsstoffe des Kirschsafts (Antioxidantien) dämpft die Schmerzen und reduziert den Kraftverlust

Vorbeugung:

  • Dehnübungen beugen laut einer australischen Studie Muskelkater nicht wesentlich vor
  • Einreiben der Muskeln mit Alkohol (Franzbranntwein)

Quellen:

http://www.welt.de/lifestyle/article750249/Nie_wieder_Kraempfe_und_Seitenstechen.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Muskelkater

http://de.wikipedia.org/wiki/Muskelkrampf

http://www.hochpass.uni-hannover.de/~gug/rsa/RS_04_1-Dateien/v3_document.htm

 

Eifersüchtig?

Wenn die Eifersucht einen nicht mehr los lässt!

Der deutsche Philosoph und Theologe Friedrich Schleiermacher hat in einen Zitat treffend die unangenehme Emotion beschrieben, die wir alle kennen und uns in vielfältiger Gestalt begegnet:Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.”

Dieser Satz beschreibt sehr treffend die Situation in der sich viele eifersüchtige Menschen befinden, doch das Gefühl kommt nicht von allein. Erst die Suche nach Dingen, die darauf hindeuten könnten, man wird weniger respektiert, weniger beachtet oder sogar weniger geliebt, lösen einen scheinbar undurchdringlichen Kreislauf sich gegenseitig verstärkender Faktoren aus. Es kommt eins zum anderen, das längere Wegbleiben der Partnerin am Abend kann dann plötzlich unerträgliche Fantasien und Gefühle hervorrufen. Die Reaktion des Gegenübers auf die Konfrontation ist dann oft heftig, ihm erscheint es, als würden ihm zu Unrecht schuldhafte Vorwürfe gemacht usw.

Unterschwellig sind bei Eifersucht noch viele andere Motive im Spiel, wie Machtansprüche, Gewalt, Aggressionen, Verlustängste und Hilflosigkeit. Das hochexplosive Gemisch aus Machtanspruch und Angst entlädt sich häufig in ungezügelten Eifersuchtsszenen. Nicht nur die nach außen gerichteten Gefühlsergüsse sind heftig, besonders destruktiv ist nach innen gerichtete Eifersucht, die nicht mit dem Umfeld kommuniziert werden kann. Das kann sogar bis zu suizidalen Gedanken führen.

Was kann man dagegen tun, wie wird man die zehrenden Emotionen und Gedanken wieder los? Ein Wundermittel gibt es nicht und von heute auf morgen erreichen Sie gar nichts. In erster Linie müssen Sie lernen konstruktiv zu kommunizieren, mit sich selbst, dem Objekt der Eifersucht und Menschen, denen Sie nahe stehen. Das wichtigste können Sie im Folgenden weiterlesen.

  • Der erste Schritt ist, sich einzugestehen, dass man eifersüchtig ist. Sie müssen erkennen, dass nicht jeder Zorn auf andere gerecht ist. Gespielte Gleichgültigkeit trotz eines flauen Gefühls im Magen, deutet nicht selten auf Eifersucht hin.
  • Sie sollten sich darüber klar sein, dass Sie mit diesen Gefühlen keine positiven Ergebnisse erreichen können. Eifersucht wirkt zerstörerisch und das oft einschneidend.
  • Versuchen Sie durch innere Zwiesprache im nächsten Schritt zu ergründen, was die Eifersucht bei Ihnen ausgelöst hat und welches der wahre Hintergrund ist. (Soll ich etwas an mir verändern und habe Panik davor? Ist mein Partner oder meine Partnerin mein einziger Lebensinhalt und erscheint mir mein Leben wertlos ohne ihn oder sie?)
  • Suchen Sie nach Beweisen für Ihre Gedanken: Woher wissen Sie, dass Ihr Partner/Ihr Partnerin andere Menschen attraktiver findet oder fremdgeht? Wenn dem so wäre, würde das automatisch bedeuten auch, dass Sie selber weniger liebenswert sind?
  • Achten Sie auf Ihre Fantasien und verlieren Sie sich nicht in wüsten Spekulationen. Versuchen Sie Ihre Katastrophenfantasien zu durchbrechen, indem Sie sie durch Bilder ersetzen, in denen Sie sich mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin wohlfühlen.
  • Stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl! Werden Sie sich Ihrer positiven Seiten bewusst, seien Sie selbstbewusst. Nur wenn man sich selbst für liebenswert hält, kann man dem anderen glauben, dass man geliebt wird.
  • Versuchen Sie nicht Ihren Partner/Ihre Partnerin zu kontrollieren oder Ihr Verhalten zu reglementieren, um ihn oder sie an vermuteter Untreue zu verhindern. Sie quälen sich dadurch nur selbst und geben sich mitunter auch noch lächerlich.
  • Behandeln Sie Ihren Liebsten/Ihre Liebste nicht als Ihren persönlichen Besitz, in der Liebe bedeutet Loslassen manchmal mehr als Festhalten.
  • Suchen Sie sich Aktivitäten, die Sie auch gerne allein betreiben. Machen Sie sich nicht abhängig von Ihm/Ihr und haben Sie dennoch eine schöne Zeit. Treffen Sie sich auch malalleine mit Freunden oder Bekannten.
  • Achten Sie auch im Alltag auf Kleinigkeiten, die Ihnen zeigen können, dass Sie geliebt werden.
  • Eifersucht ist kein Eingeständnis persönlichen Versagens, es ist vielmehr ein Gefühl, was man erlernt hat. Sie brauchen deswegen keine Schuldgefühle haben, es gibt Möglichkeiten, (auch krankhafte) Eifersucht loszuwerden (s.u.)!
  • Versuchen Sie nun, da Sie Ihre Beweggründe besser kennen, miteinander ins Gespräch zu kommen, wenn es Ihnen nichts ausmacht, ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Das kann Ihnen helfen, die Sache zu entspannen.
  • Wenn Sie nicht in der Lage sind miteinander zu reden, dann schweigen Sie miteinander, indem Sie Blickkontakt herstellen. Achten Sie auf die Körpersprache und stellen Sie vielleicht Kontakt her durch leichtes Berühren oder Streicheln.
  • In einer Partnerschaft kann es Ihnen helfen, miteinander Liebe und Zärtlichkeit auszutauschen, um sich gegenseitig der Zuneigung zu versichern, auch in schweren Tagen. Anschließend fällt Ihnen auch das Reden über Ihre Sorgen und Ängste leichter.
  • Der Satz: “Ich bin eifersüchtig. Ich habe Angst, Dich zu verlieren.”, kann selbst extremste Eifersucht entschärfen, da man dem Partner/der Partnerin somit auch die Gründe für sein Verhalten mitteilt.
  • Eifersucht in einem gesunden Maße hat sicherlich auch eine positive Funktion, auf Dauer wird sie jedoch wahrhaftig zur Sucht mit schlimmen Folgen, bis hin zu heftigen Krisen und zur Trennung. Das darf nicht sein!
  • Mit einem klärenden Gespräch ist es oft nicht getan. Sie werden mitunter auch weiterhin einem Vergewisserungszwang ausgesetzt sein, der ständig nach bestimmten Verhaltensweisen sucht und diese deutet. Wenn Sie das Gefühl haben alleine nicht damit klar zu kommen, dann suchen Sie Beistand durch Ihre Freunde oder Ihnen nahestehende Personen. Es ist eigentlich sehr simpel, aber es hilft!
  • Eine weitere Möglichkeit sich Hilfe zu holen, bietet das Internet. Es existieren viele Seiten, Foren, Communitys und Beratungsangebote sozialer Vereine, wo Sie Unterstützung finden.
  • Auch kostenlose Sorgentelefone (0800/1110111 und 0800/1110222) können Ihnen weiterhelfen.
  • Wenn Ihnen das alles nicht weiterhelfen kann, dann scheuen Sie sich nicht davor, einen Psychologen oder Paartherapeuten aufzusuchen.

Quellen:

http://www.selbsthilfe-beratung.de/eifersucht.html

http://www.beratung-therapie.de/home/index_trennung_scheidung.html?/

beziehungskonflikte/eifersucht/eifersucht.html

Tipps zur Geburtsvorbereitung

Frauen werden schwanger, Männer auch!

Für Schwangere werden durch Kliniken, selbstständige Hebammen und Mütterzentren Geburtsvorbereitungskurse angeboten, in denen spezielle Atem- und Entspannungstechniken zur Vorbereitung auf die Entbindung sowie Informationen zum Umgang mit dem Neugeborenen vermittelt werden. Je nach Einrichtung ist es auch Männern gestattet Ihre Partnerin zu begleiten, allerdings bezahlen die Krankenkassen nur den die Teilnahmegebühren für die Schwangere, nur wenige unterstützen auch die werdenden Väter.

Für Ersteltern ist so ein Geburtsvorbereitungskurs unbedingt zu empfehlen, da die wenigsten ahnen, was während der Geburt und danach auf sie zukommt. Außerdem hat man so die Chance sich mit anderen Eltern auszutauschen.

Speziell für Männer sind in den vergangenen Jahren deutschlandweit eine Reihe von Angeboten entstanden, welche die Anteilnahme an der Schwangerschaft aus der Perspektive der werdenden Väter thematisieren. Diese so genannten Vaterabende besitzen u.a. folgende Inhalte:

  • „Höhen und Tiefen“ in der Schwangerschaft
  • die Veränderung der Partnerschaft
  • Finanzierung, staatliche Unterstützungsleistungen
  • Sorgerecht
  • Männer in Elternzeit
  • Anwesenheit und Rolle bei der Geburt
  • die neue Situation mit dem Kind
  • Tipps und Tricks zur Versorgung des Babys
  • Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freundeskreis
  • Beziehungs-, Erziehungskrisen
  • Geschwister

Ansprechpartner für Vaterabende erfahren Sie bei Männerberatungsstellen, Frauenärzten, Kliniken und Hebammehäusern.

Innerhalb von Dresden bietet der Männernetzwerk e.V. entsprechende Kurse regelmäßig an. Infos unter:

http://www.maennernetzwerk-dresden.de/web2/pages/projekt/view.php?pid=13&iid=20

Quellen:

http://www.maennernetzwerk-dresden.de/web2/pages/projekt/view.php?pid=13&iid=20

http://www.babyclub.de/cms~Mode~Master~ID~8716465.asp

 

 

Mediterrane Ernährung

Gesünder leben durch mediterrane Ernährung

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO hat gezeigt, dass die Ernährung in den Mittelmeerländern Spanien, Griechenland, Frankreich, Italien die Häufigkeit von Krebserkrankungen, Herz-/Kreislaufstörungen sowie Übergewicht senkt. Weitere medizinische Untersuchungen sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.Durch eine Ernährungsumstellung nach dem Vorbild mediterraner Essgewohnheiten, können Männer das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden und an Prostatakrebs zu erkranken, verringern.

Der Inhaber des Lehrstuhls für Männergesundheit, Prof. Frank Sommer weist in diesem Zusammenhang auf 5 Grundsätze hin, die wir für eine gesündere (mediterrane) Ernährung beherzigen sollten.

  1. Mäßig, aber regelmäßig Fleisch – am besten fettarm
    Der Anteil an „rotem“ Fleisch (Schwein, Rind) sollte gering sein – zu bevorzugen sind Lamm, Kaninchen, Geflügel.
  2. Viel Fisch
    Fisch versorgt uns mit Spurenelementen und wertvollen Fetten für unseren Stoffwechsel. Außerdem ist er besonders leicht verdaulich.
  3. Olivenöl, kalt gepresst
    Olivenöl enthält sehr viele ungesättigte Fettsäuren. Hierdurch wird das „gute“ Cholesterin (HDL) erhöht und das „schlechte“ Cholesterin (LDL) gesenkt – ein wirksames Mittel gegen den Herzinfarkt!
  4. Buntes Gemüse, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch
    Gemüse und Obst sind Jungmacher – je mehr, desto besser. Sie wachsen am Mittelmeer überall, aber auch wir können hier durch den Einkauf frischer Waren vom Markt oder Erzeuger aufholen.
  5. Langsame Kohlenhydrate (in Vollkornprodukten, Obst, Gemüse)
    Südländische Teigwaren schmecken gut und werden vom Körper langsam resorbiert. Sie bremsen den Appetit auf Fett und Kuchen.

Quelle: http://www.maennergesundheit.info/maennergesundheit/ernaehrung.html

Kurzer Rückblick

Kurzer Rückblick des Vorstandes der Aids-Hilfe Dresden auf das Jahr 2014.

Das Jahr 2014 geht zu Ende, Zeit auf unsere Arbeit zurückzublicken: Wichtig für die Aids-Hilfe Dresden waren neben der stabilen Nachfrage nach Prävention, Beratung und Begleitung die Gespräche mit den demokratischen Fraktionen des Sächsischen Landtages vor der Landtagswahl zur Umsetzung des sächsischen Aktionsprogramms HIV/Aids uns STI-Bekämpfung. Das hat Niederschlag im Koalitionsvertrag gefunden.

Neue und bewährte Projekte wurden umgesetzt. Zusammen mit dem Gesundheitsamt und dem Lederclub Dresden e.V. gab es vier Testangebote im „Bunker“. Wir organisierten den Workshop „Gut versichert mit HIV?”, eine Schulungsreihe in der Justizvollzugsanstalt, wie jedes Jahr zwei Weiterbildungsveranstaltungen im Pullman Hotel sowie eine Workshop-Serie mit jugendlichen, minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen. Der 1. gemeinsame Workshop mit der HIV-Ambulanz (Uniklinikum) für medizinisches Personal war ein Erfolg. Dem ersten mitteldeutschen Treffen der Positivenselbsthilfe werden weitere folgen. Zum Welt-Aids-Tag waren wir in Pirna, zusammen mit dem CSD Pirna e.V. Wie jedes Jahr spielte die Band MerQury mit Freunden ein Konzert zugunsten der Aids-Hilfe. Vorstandsfrau Sylvia Urban wurde in den Vorstand der DAH wiedergewählt. Wir blicken auf die vielfältigen Ereignisse mit Freude und ein wenig Stolz zurück.

Für die Unterstützung unserer Arbeit möchten wir uns recht herzlich bedanken und würden uns sehr freuen, wenn wir 2015 wieder mit Ihrer Hilfe, vor allem der finanziellen Unterstützung rechnen können…

…Alles Gute für das Neue Jahr!

Ein freundlicher Gruß aus der Aids-Hilfe Dresden
Ricardo Schulze
Vorstandsvorsitzender
der Aids-Hilfe Dresden

Beantragung einer Vater-Kind-Kur

Bei einer Vater-Kind-Kur handelt es sich um eine stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme, welche sich in der Regel über einen Zeitraum von 3 Wochen erstreckt und von der Krankenkasse übernommen wird. Eine Vorsorgemaßnahme liegt vor, wenn es sich um die Behandlung von Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bewegungsmangel handelt. Bei Reha-Maßnahmen steht die Versorgung und Verbesserung von Erkrankungsfolgen im Vordergrund. Häufig sind dies psychosomatische Störungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Atemwegserkrankungen sowie Herz-/Kreislaufbeschwerden.

Kinder können entweder als gesunde Begleitpersonen mit zur Kur, wenn sie zu Hause nicht betreut werden können oder sie werden mitbehandelt, z.B. bei einer Immunschwäche, Hautkrankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten.

Die Kur besteht sowohl aus Einzel- und Gruppentherapien als auch Beratungs- und Entspannungsprogrammen. Dabei werden Sie von verschiedenen medizinischen Fachleuten betreut, meist sind dies Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Pädagogen für die Betreuung Ihres Kindes.

Im Folgenden haben wir für Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Informationen zur Vater-Kind-Kur von der Webseite www.kur.org zusammengefasst.

Wozu eine Vater-Kind-Kur beantragen?

Viele Väter leisten heutzutage wie ihre Frauen den Spagat zwischen Arbeit und Familie. Die Anforderungen in beiden Bereichen steigen, so muss man sich auf der einen Seite ständig beruflich weiterqualifizieren sowie bei gleicher Arbeitszeit mehr Resultate erzielen, auf der anderen Seite auch im Haushalt und bei der Kindesbetreuung seinen Mann stehen. Die Folgen können häufig Überforderung und stressbedingte Erkrankungen sein. Eine Kur verspricht in dieser Situation eine erfolgreiche medizinische Betreuung, die Sie zudem noch entlastet und die Anwesenheit Ihres Kindes erlaubt.

Rechtliche Grundlage

Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen sind in den §§ 24 und 41 Sozialgesetzbuch V geregelt. Der Anspruch auf eine Vater-Kind-Kur setzt voraus, dass eine ambulante Behandlung nicht ausreicht (§ 40 Abs. 1 SGB V), aber eine medizinische Versorgung unbedingt zur Heilung bzw. Linderung erforderlich ist (§27 Abs. 1 SGB V).

Wie kann ich eine Vater-Kind-Kur beantragen?

Sie brauchen ein Rezept! Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über die Möglichkeit einer stationären medizinischen Versorgung. Für Ihr Kind benötigen Sie ein entsprechendes Attest vom Kinderarzt, dass es entweder ebenfalls behandlungsbedürftig ist oder zu Hause nicht versorgt werden kann bzw. eine Trennung von Ihnen nicht verkraftet. Zur Auswahl einer Kureinrichtung setzen Sie sich am besten mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

Muss ich für eine Kur Urlaub nehmen?

Nein, das müssen Sie keinesfalls. Nach § 10 des Bundesurlaubsgesetzes dürfen medizinische Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen nicht auf den Ihren Urlaub angerechnet werden.

Finanzierung

Bis auf eine Zuzahlung von 10 € pro Kalendertag übernimmt Ihre gesetzliche Krankenkasse die Kosten voll, Ihr Kind ist generell beitragsfrei. Beim Übersteigen der Zuzahlungsgrenze (1 bzw. 2 % Ihres Jahreseinkommens) werden Sie im Voraus von weiteren Zahlungen Befreit. Fahrtkosten müssen Sie ebenfalls nur anteilig mit höchstens 10 € übernehmen.

Mehr Hinweise zur Antragstellung und Antworten auf Ihre Fragen bekommen Sie bei Ihrer Krankenkasse, Ihrem Arzt oder im Internet.

Quelle:

http://www.kur.org/cache/pdf/72.pdf

 

 

Partnersuche für „Silver Surfer“

Die ARD/ZDF-Onlinestudie hat ergeben, dass über 60 % der 50- bis 59-jährigen im Internet surfen, von den Über-60-jährigen tun dies immerhin noch reichlich ¼ und der Anteil wächst stetig. Die Kommunikation über das digitale Netz bietet vor allem älteren Menschen die Gelegenheit mit anderen in Kontakt zu kommen, was ihnen aufgrund eingeschränkter Mobilität und einer dürftig ausgebauten Senioren-Infrastruktur oft verwehrt wird. Das soziale Netzwerk vieler betagter Menschen engt sich mit zunehmendem Alter kontinuierlich ein, die Kinder ziehen arbeitsbedingt weit weg, die Wahrscheinlichkeit, das Bekannte und Ehepartner sterben, wächst – kurzum der Alltag spielt sich hauptsächlich in den eigenen vier Wänden ab. Dadurch bestehen natürlich geringe Chancen nach dem Tod des Partners/der Partnerin jemand neuen kennenzulernen.

Für Senioren, die mit dem Internet umgehen können, stellt dieses Medium eine erhebliche Erweiterung des Aktionsradius‘ dar, außerdem ist die Hemmschwelle mit anderen Leuten in Kontakt zu treten geringer als dies in der Öffentlichkeit zu tun.

Singlebörsen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Tipps, zur Gestaltung Ihres Online-Profils und was Sie im Falle des ersten richtigen Treffens beachten sollten, lesen Sie im Weiteren.

  • Zu erst müssen Sie sich entscheiden, welche Art von Online-Dienst Sie nutzen wollen. Sie haben die Wahl zwischen kostenfreien Kontaktbörsen, bei denen Sie sich selbstständig ein Profil, bestehend aus Foto und persönlichem Steckbrief, erstellen müssen oder Partnervermittlungsangeboten, die nach Ihren Suchkriterien, gegen eine Gebühr von 100 – 150 €, den passenden Partner/die passende Partnerin aus ihrer Datenbank für Sie ausfindig machen.
  • Beim Erstellen Ihres Profil ist vor allem ein vorteilhaftes Foto gefragt: Sie sollten allein im Zentrum des Bildes in aussagekräftiger Pose festgehalten sein. Vermeiden Sie einen unruhigen Hintergrund, optimieren Sie mithilfe eines einfachen Bildbearbeitungsprogramms (z.B. IrfanView) Helligkeit plus Kontrast und verzichten Sie definitiv unter allen Umständen auf digitale Verfremdungen.
  • Bei der persönlichen Darstellung Ihres Charakters und Aussehens sollten Sie positiv über sich schreiben. Beschönigen Sie nichts, verzichten Sie auf selbstmitleidige Selbstportraits. Ein weiterer Kontaktkiller sind überzogene Anforderungen und Ideale, bleiben Sie realistisch. Ein wenig Selbstironie und Humor an der richtigen Stelle, kann das Ganze auflockern
  • Nun ist es an der Zeit einen Schritt nach vorn zu tun. Ein ansprechendes Profil ist eben nur die halbe Miete. Fassen Sie Mut und sprechen Sie den Menschen an, der Ihnen gefällt. Aufrichtigkeit, eine vertrauensvolle Erscheinung sowie das Interesse beim Gegenüber zu wecken, sind die entscheidenden Faktoren für eine gelingende Kontaktaufnahme. Stellen Sie Gemeinsamkeiten her, erzählen Sie von Ihren Hobbys und wecken Sie in Ihrem Kontaktpartner/Ihrer Kontaktpartnerin die Lust Ihnen zu antworten.
  • Haben Sie jemand gefunden, den Sie gerne in natura kennenlernen möchten, zögern Sie das erste Treffen nicht zu lange hinaus. Je länger und intensiver der Kontakt ist, desto mehr Hoffnungen erwachen in Ihnen, umso bitterer können Sie unter Umständen aber auch enttäuscht werden. Verabreden Sie sich an einem neutralen Ort, wie z.B. in einem gemütlichen Café. Bleiben Sie vor allem Sie selbst und stecken Sie sich nicht zu hohe Erwartungen. So haben Sie auch im Alter gute Chancen Ihr neues Liebesglück zu finden.
  • Bei allen Raffinessen die das World Wide Web so bietet, so birgt es allerdings die Gefahr sich in einer virtuellen Traumwelt zu verlieren, folglich unerfüllbaren Sehnsüchten nachzutrauern. Vernachlässigen Sie nicht Ihre reale Umwelt, gehen Sie unter Leute, pflegen Sie alte Bekanntschaften und entdecken Sie die Natur.

Speziell für Senioren gibt es auf folgenden Webseiten Kontaktbörsen:

www.50plus-treff.de

www.singleboersen-vergleich.de

Quelle:

www.ard.de Ratgeber: “Partnersuche”

Die besten Tipps gegen Flugangst

Nur Fliegen ist schlimmer: Der Puls schnellt hoch und Schweiß bricht aus, vielleicht verkrampft sogar der Magen oder das Herz. Die Diagnose: Flugangst. Die ehemalige Stewardess und jetzige Psychotherapeutin Katharina Thünnihsen schrieb jetzt ihre Diplomarbeit über Flugangst. Und dies sind ihre Tipps:

Entspannen: Beginnen Sie einige Wochen vor dem Flug mit Entspannungsübungen, zum Beispiel mit progressiver Muskelrelaxation. Die ist sogar bei Panik höchst wirksam.

Bewegen: Sport reduziert die Angst. Planen Sie am Flugtag eine halbe Sportstunde ein.

Schlendern: Seien Sie rechtzeitig am Flughafen – das beruhigt ungemein. Nutzen Sie die Wartezeit: Laufen Sie zum Beispiel treppauf und treppab, um Ihr Adrenalin abzubauen.

Ablehnen: Trinken Sie direkt vor dem Start und während des Fluges lieber keinen Kaffee.

Reden: Lassen Sie eine(n) Flugbegleiter(in) am besten schon vor dem Start von Ihrer Flugangst wissen. Vielleicht kann sich ja jemand vom Personal neben Sie setzen und helfen, den für Sie ungewohnten Geräuschcocktail im Flugzeug einzuordnen.

Ablenken: Beruhigen Sie sich mit den Fakten: Das Flugzeug ist das sicherste Verkehrsmittel. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen, liegt bei 1:4.600.000. Ein Verkehrsflugzeug ist ein Segelflieger mit Triebwerken. Selbst wenn alle ausfielen, könnte es in 10000 Metern Höhe voll steuerbar noch zirka 200 Kilometer gleiten. Ein Versagen aller Triebwerke aus technischen Gründen ist bisher niemals vorgekommen (Wahrscheinlichkeit 1:1 Milliarde).

Hören: Nehmen Sie die Fluggeräusche einfach mit nach Hause, um sich in gewohnter Umgebung langsam daran zu gewöhnen: Auf einer CD erklärt ein Pilot alle Geräusche, eine Psychotherapeutin lehrt Entspannungsübungen („Fliegen – hören und verstehen, Fluggeräusche und Entspannungstechniken, Strategien gegen die Flugangst“; Preis: 18 Euro, erhältlich über das Internet unter www.Flugangst.de oder über die Agentur Texter-Millot, Hohenstaufenstraße 1, 80801 München).

Autor: Dorit Krieger 06.02.2008 © Men’s Health 09/2002

Tipps zur Selbstuntersuchung

Die Selbstuntersuchung ist ein notwendiges Mittel zur Früherkennung ernst zu nehmender Erkrankungen. Dafür müssen Sie keinen großen Aufwand betreiben. Regelmäßiges Abtasten des Penis der Hoden und der Brust sollten Sie mindestens einmal im Monat vornehmen.

Wir haben für Sie zusammengefasst, wie Sie eine Selbstuntersuchung durchführen und auf welche Auffälligkeiten Sie achten sollten.

Untersuchung des Penis

  • Schauen Sie sich Ihren Penis genau an, ob Sie irgendwelche Hautveränderungen feststellen. Dies können Pusteln an der Eichel, Verfärbungen der Haut, rote Geschwüre an Eichel oder Vorhaut sowie Warzen sein.
  • Leiden Sie unter permanentem Jucken des Penis über mehrere Stunden oder gar Schmerzen?
  • Hat sich Ihr Penis sonstwie optisch wahrnehmbar verändert?

Stellen Sie eine oder gar mehrere dieser Anzeichen fest, müssen Sie sofort durch einen Urologen untersucht werden! Nicht in jedem Falle muss es sich um eine sexuelle übertragbare Erkrankung oder Peniskrebs handeln, dennoch sollten Sie dieses Risiko durch fachärztlichen Rat ausschließen.

Abtasten der Hoden

  • Am besten lassen sich Ihre Hoden während einer warmen Dusche oder in der Badewanne untersuchen, da sich so der Hodensack entspannt.
  • Verhärtungen, Knötchen, unterschiedliche Festigkeit, Unebenheiten und ungewohnte Schmerzempfindlichkeit lassen Sich am besten durch vorsichtiges hin und her rollen der Hoden zwischen Daumen und Zeigefinger feststellen.
  • Größenunterschiede zwischen den Hoden haben in der Regel nichts zu bedeuten, wenn Sie jedoch sehr auffällig sind, sollten Sie zur Sicherheit untersucht werden.
  • Die Nebenhoden, die sich am oberen Ende der Hoden befinden, sollten ebenfalls regelmäßig abgetastet werden.
  • Achten Sie auch auf Oberflächenveränderungen des Hodensacks, auch hier können Pusteln oder Geschwüre auftreten.

Hodenkrebs ist bei Männern zwischen 18 und 40 Jahren die häufigste Krebserkrankung. Daher sollten Sie sich mindestens einmal im Monat Zeit nehmen, Ihre Hoden zu untersuchen. Im Übrigen lässt sich das mitunter auch sehr lustvoll durch Ihre Partnerin oder Ihren Partner erledigen.

Brustuntersuchung

Auch an der Brust des Mannes kann es zu Veränderungen kommen, die Anzeichen für eine Reihe on Erkrankungen sein können. Die Brustvergrößerung beim Mann (Gynäkomastie) tritt bei 30 bis 40 % der erwachsenen Männer auf, im Alter steigt der Anteil auf über 50 %. Sie hat kann hormonell bedingt sein, durch Medikamente oder Drogen verursacht werden und in ganz seltenen Fällen auch auf Brustkrebs hindeuten.

  • Achten Sie auf Vergrößerungen Ihrer Brust, meist tritt diese beidseitig auf. Eine einseitige Brustvergrößerung könnte Indiz für einen Tumor sein.
  • Tasten Sie Ihre Brust außerdem auf Knoten und Verhärtungen ab.

Zögern Sie bei einer Brustvergrößerung oder anderen Auffälligkeiten am Brustbereich nicht einen Andrologen (Männerarzt) aufzusuchen. Es stehen sowohl vielfältige als auch schonende Diagnose- und Therapieverfahren zur Verfügung, die Ihnen helfen können.

Quellen:

http://www.maennergesundheit.info/aktuelles_wissenswertes.html

http://maenner.qualimedic.de/selbstuntersuchung_hoden_penis.html

Tipps gegen Schweißgeruch

Das Schwitzen an sich ruft noch keinen Schweißgeruch hervor. Erst winzige Mikroorganismen, die auf der menschlichen Haut leben, zersetzen im Schweiß enthaltene Fettsäuren zur unangenehm riechenden Ameisen- bzw. Buttersäure.

Die biologische Funktion des Schwitzens besteht in der Kühlung des Organismus bei hoher Umgebungstemperatur oder während körperlicher Anstrengungen durch Verdunstung. Gegen diesen ausgetüftelten Mechanismus ließe sich nichts einwenden, würden wir uns nicht vor Schweißgeruch ekeln. Besonders Männer gelten ja prädestiniert dafür, ihren Körperduft unbemerkt zu verbreiten, während viele Frauen schon 10 Meter gegen den Wind Ihre Nase rümpfen. Hier einige Tipps, was Sie gegen Ihren Schweißgeruch tun können.

  • Gegen Geruchsbildung hilft nur gründliches Waschen nach schweißtreibenden Arbeiten oder sportlichen Aktivitäten, mindestens jedoch einmal täglich.
  • Übermäßiges Auftragen von Deodorant während des Schwitzens beseitigt weder den Schweiß noch überdeckt es vollständig unangenehmen Geruch.
  • Benutzen Sie Deos und Antitranspirant-Sprays stets nach dem Waschen. Deo-Sprays hemmen die Bildung von Hautbakterien, während Antitranspirante die Schweißbildung reduzieren. Besonders Letztere können dabei jedoch empfindliche Haut reizen.
  • Achten Sie auf das Tragen atmungsaktiver Kleidung und Schuhe, so kann ein Großteil der Hautflüssigkeit an die Umgebung abgegeben werden, das wiederum verringert Schweißablagerungen auf der Haut.
  • Alkohol, Kaffee und scharfe Gewürze können die Schweißproduktion zusätzlich verstärken. Verzichten Sie also eher auf diese Mittel, wenn Sie einen starken Körpergeruch besitzen.
  • Extremes Schwitzen kann außerdem auf eine Schilddrüsenfehlfunktion hindeuten. In diesem Fall sollten Sie sich unbedingt ärztliche Hilfe suchen.

Quellen:

http://www.apotheken-umschau.de/Haut/Schwitzen-Sie-zu-viel-72593.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Deodorant

 

Vater-Kind-Bewegung

Gesünder leben, Beziehung stärken, Vorbild sein

Männer weisen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko auf. Eine Ursache dafür ist, dass sie sich oft zu wenig bewegen. Offensichtlich stehen Männer in der Gefahr, sich zu wenig Zeit für sich und die eigene Gesundheit zu nehmen.

Erkennen Sie sich in dieser Beschreibung wieder? Bemühen Sie sich vielleicht schon seit langem, Ihrem Körper mehr Bewegung zu gönnen? Fehlen Ihnen im Alltag jedoch häufig Zeit und Antrieb dazu? Dann haben wir hier einen Vorschlag: Treiben Sie Sport mit jemandem zusammen, dem Sie nicht einfach absagen können und der Bewegung ebenso nötig hat wie Sie. Gemeint ist Ihr Kind.

Denn Studien zeigen auch, dass die Gesundheit von Kindern zunehmend durch Fehl- und Überernährung sowie durch mangelnde körperliche Bewegung negativ beeinträchtigt wird. 15 % der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren sind übergewichtig, über 6 % leiden unter Adipositas (Übergewicht mit krankhaften Auswirkungen).

Beiden, Vater und Kind, kann somit durch die gemeinsame Aktivität geholfen werden Sowohl Kinder als auch Ihre Väter legen besonderen Wert auf Abwechslung, Kräftemessen, Ausdauer und Kameradschaft. Sie beide können also miteinander Spaß haben, was neben dem körperlichen Effekt, die gemeinsame Aktivität die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind stärkt.

Folgende Formen von Bewegung sind dafür aus unserer Sicht gut geeignet. Diese Beispiele verstehen sich selbstverständlich nur als Anregungen, die Sie individuell modifizieren und erweitern können:

Ballsportarten

Ballsportarten sind deswegen so gut, weil sie eine Vielzahl von Muskeln ansprechen, Ausdauer und Schnelligkeit stärken und die Koordinationsfähigkeit fördern. Hinzu kommt, dass Ballsportarten den Teamgeist ansprechen und gerade für Männer einen reizvollen Wettkampf darstellen. Für das Vater-Kind-Verhältnis kann es sowohl schön sein, in einer Mannschaft zu spielen und so das Miteinander zu über als auch sich über den Kampf in gegnerischen Mannschaften die Kräfte zu messen.

Wenn Sie mit Ihrem Kind eine Ballsportart betreiben wollen, sollten Sie darauf achten, was Ihnen beiden gleichermaßen Spaß macht.

Badminton

Badminton ist die Wettkampfvariante von Federball und wird auf einem dem Tennis sehr ähnlichem, nur wesentlich kleinerem Spielfeld gespielt. Trainiert werden hierbei Kondition, Koordination und Kraft. Deshalb sollten Sie sich vor Ihrem Spiel gut erwärmen und im Anschluss ruhig auslaufen.

Diese Sportart ist sehr variantenreich: Beim Einzel stehen Sie und Ihr Kind sich als ehrgeizige Rivalen gegenüber, beim Doppel müssen Sie als Team agieren, beim Techniktraining sind Sie beide abwechselnd in der Situation, die Spielweise des anderen zu korrigieren.

Badminton können Sie entweder gezielt im Verein oder beispielsweise mit einer Jahreskarte (prima Geschenkidee) in vielen Sportzentren spielen.

Paddeln

Wird auch als Kanusport bezeichnet, bei dem sich mithilfe eines Paddels, das nicht fest mit dem Boot verbunden ist, in Blickrichtung fortbewegt wird. Es gibt verschiedene Arten des Paddelns, von gemütlichen Kanuwandertouren, bis hin zum Wildwasserkajak. Je nach Disziplin erfordert dieser Sport besonders Kraft, Ausdauer, Koordination, Teamgeist und Gleichgewichtsgefühl.

Das so genannte Kanuwander in ruhigen Gewässern, bietet sich am besten in längeren Touren an, die durchaus auch mit Camping kombiniert werden können. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass Sie sich mit Sohnemann auf eine zweiwöchige, beziehungsstiftende Tour begeben. Im Vordergrund stehen der Spaß und ein gewisser Entdeckergeist, überdies lernen Sie, sich gegenseitig aufeinander zu verlassen und Rücksicht zu nehmen.

Es ist nicht erforderlich, sich sämtliche Ausrüstung teuer einzukaufen, statt dem gibt es die Möglichkeit das Equipment bei Kanustützpunkten auszuleihen oder sich in einem Kanu-Verein anzumelden.

Quelle:

Prof. Dr. Frank Sommer, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: „Vater-Kind-Projekt“

Joggen als Lebensquelle

Joggen heißt nicht Marathonlaufen. Es gibt verschiedene Formen des Laufens, angefangen vom schnellen Gehen über Nordic Walking, Power Walking bis hin zum langsamen Traben und Ausdauerlauf.

Es gibt viele gute Gründe regelmäßig Joggen zu gehen:

  • es stärkt Muskeln, Knochen und Gelenke
  • es reguliert den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System
  • es regt Verdauung und Stoffwechsel an
  • es schafft gute Laune und bringt ins Gespräch
  • Sie benötigen dazu keine Sportgeräte
  • Sie können es jederzeit und überall tun etc.

Am Anfang ist es bekanntlich schwer sich aufzuraffen und die müden Knochen zu bewegen. Sicherlich ist Laufen auch nicht jedermanns Sache, aber jeder ist in der Lage, ein ihm angemessenes Laufpensum zu absolvieren und außerdem muss man sich ja nicht alleine quälen. Auf dieser Seite haben für Sie die wichtigsten Tipps zum Thema Joggen zusammengefasst.

Die richtige Bekleidung

  • Bedenken Sie, dass Sie mit den Schuhen viele Kilometer unterwegs sind, daher sollten sie richtig passen. Lassen Sie sich daher im Sportfachgeschäft gut beraten und nehmen Sie nicht die erstbesten Schuhe. Gute Schuhe kosten um die 100 €.
  • Auch die Socken sollten passen und aus saugfähigem Material, wie Baumwolle oder speziellen Kunstfasern bestehen. Nach jeder Einheit Socken wechseln!
  • Die Lauf-Shorts sollten weit und bequem geschnitten sein, damit Sie nicht scheuern.
  • Bei kühlem und nassem Wetter eignen sich Tights – das sind leichte, enganliegende Hosen, die Regen abweisen.
  • Besonders im Winter ist Funktionsunterwäsche zu empfehlen. Hier gilt die Devise, lieber zu warm als zu kalt angezogen. Die Bedürfnisse sind aber hier sehr unterschiedlich.

Die richtige Haltung

  • „Der Schritt soll flüssig und nicht zu groß sein, die Hüftmuskulatur locker, der Rücken nicht verkrampft, der Oberkörper leicht nach vorn geneigt.
  • Der Schultergürtel ist entspannt, die Arme schwingen frei, wobei im Ellbogengelenk etwa ein rechter Winkel eingehalten werden soll.
  • Die Hände sind leicht geöffnet, nie zur Faust geballt. Der Kopf wird aufrecht gehalten, die Augen schauen geradeaus.“ (http://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/fitness/laufen/lauftechnik/index.html)

Wenn Sie wenig Zeit haben

  • Selbst wenn Ihnen nur wenig Freizeit zur Verfügung steht, lohnt es sich die Laufschuhe anzuziehen. Bereits regelmäßiges kurzes, aber intensives Laufen stärkt den Bewegungsapparat. Wichtig dabei ist, dass Sie mehrmals pro Woche kurz trainieren, anstatt einmal sehr lang.

Abnehmen durch Laufen

  • Joggen fördert den Stoffwechsel und kurbelt so auch die Fettverbrennung an. Möchten Sie durch Ihre Bewegung vor allem ein paar Kilos verlieren, dann empfiehlt es sich lange Strecke langsam zu laufen. Denn der Verbrennungsmotor benötigt erst eine gewisse Aufwärmphase, je länger Sie daher laufen, umso mehr Kalorien verbrennt Ihr Körper.

Wenn Sie sportlich ehrgeizig Laufen möchten

  • Sollten Sie die Absicht haben, sich im Wettkampf messen zu wollen oder beim Marathonlauf an Ihre eigenen Grenzen gehen möchten, dann erfordert dies eine gründliche Vorbereitung.
  • Ihre Grundschnelligkeit können Sie durch sogenannte Tempoläufe verbessern, welche Sie anhand eines Trainingsplans in vorgegeben Intervallen absolvieren sollten. Zwischen den kurzen Sprints erfolgen immer wieder langsamere Läufe bei geringerer Belastung.
  • Für einen 10-Kilometer-Lauf sollten Sie schon länger im Geschäft sein und vorher mindestens 6 Wochen intensiv trainieren.
  • Damit Sie Ihre Muskeln nicht einseitig trainieren und Ihrem Körper auch aktive Regenerationsphasen gönnen, sollten Sie neben dem Laufen auch noch andere Sportarten, wie Schwimmen, Radfahren oder Inline-Skaten betreiben.
  • Damit Ihr Körper trotz intensiven Trainings gesund bleibt, müssen Sie viel Trinken und sich ausgewogen ernähren. Tipps dazu bekommen Sie bei einem Sportmediziner oder auf diversen Internetseiten.

Aerobes Training und Herzfrequenz

  • Aerobes Training bedeutet, dass der Körper auch unter Belastung nicht mehr Sauerstoff verbraucht als ihm zugeführt wird. Das heißt nichts anderes, als dass infolge des gesteigerten Sauerstoffverbrauchs durch Ausdauersport auch die Sauerstoff-Aufnahmefähigkeit des Körpers ansteigt. Das geschieht durch die Zunahme des Anteils roter Blutkörperchen im Blut.
  • Wie Sie die optimale Belastung beim Joggen erreichen, lässt sich über Ihr Alter und Ihren Ruhepuls bestimmen. Weitere Infos unter info.

Quellen:

http://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/fitness/laufen/anfaenger/03.html

Tipps zum Oralverkehr

Oralverkehr bezeichnet eine sexuelle Praktik, bei der die Geschlechtsorgane des Partners oder der Partnerin mit dem Mund stimuliert werden. Der Ausdruck „Fellatio“ kennzeichnet das Saugen und Lecken an männlichen Geschlechtsorganen, wobei „Cunnilinctus“ selbiges an den weiblichen Genitalien ausdrückt.

Trotz aller religiösen, medizinischen und gesellschaftlichen Verteufelung in den vergangenen Jahrhunderten, ist die orale Stimulation wohl zu jeder Zeit Bestandteil von Sexualität gewesen.

Oralsex ist mit Sicherheit die, neben dem Genitalverkehr, am häufigsten ausgeübte Form der Sexualität, kann sie doch für beide Partner, egal ob männlich oder weiblich, vollkommene sexuelle Befriedigung bedeuten. Überdies schließt Oralverkehr das Risiko aus, ungewollt schwanger zu werden.

Das Kennenlernen und Ausprobieren der Facetten des Oralverkehrs stellt zweifellos eine Bereicherung unserer Liebeskunst dar.

Fellatio

  • Die meisten Männer empfinden es als sehr angenehm, wenn an ihrem Penis gesaugt oder geleckt wird, da die äußeren Geschlechtsorgane für Berührungen sehr empfänglich sind. Die Stimulation durch Zunge, Lippen sowie das warme Mundinnere können für den Mann sehr lustvoll sein.
  • Neben dem Penis, ist ein Mann außerdem an seinen Schenkelinnseiten, der Leistenbeuge, dem Hodensack sowie dem Bereich zwischen Hodensack und Anus bzw. dem Anus selbst, erregbar.
  • Es Bedarf einiger Übung um einen Mann durch Oralverkehr zum Orgasmus zu bringen. Langsames, kräftiges und gleichmäßiges Verwöhnen des Penis mit Zunge und Lippen eignen sich dafür meistens am besten. Dabei sollte der Penis jedoch nicht mit den Zähnen berührt werden, da sich dies oft unangenehm anfühlt.
  • Nähert sich der Partner dem Orgasmus, wirkt es unterstützend, wenn die Bewegungen beschleunigt werden. Zusätzlich kann man den Penis auch mit den Händen masturbieren, während die die Eichel weiterhin oral stimuliert wird.
  • Die Fellatio muss nicht notwendigerweise zum Orgasmus führen, je nach Lust kann man sie auch als Vorspiel einbauen und anschließend zu anderen Formen der Sexualität übergehen.
  • Die Fellatio kann in verschiedenen Stellungen praktiziert werden, beispielsweise wenn er liegt, sitzt oder steht – je nach Vorliebe.
  • Bitte beachten Sie, dass durch die Ejakulation des Partners in den Mund im Falle eines Falls auch Geschlechtskrankheiten, sogar HIV ist nicht auszuschließen, übertragen werden können. Vergewissern Sie sich also vorher über die Gesundheit Ihres Partners/Ihrer Partnerin und benutzen Sie ggf. ein Kondom.

Cunnilingus

  • Der weibliche Genitalbereich ist gleichzeitig die empfindlichste erogene Zone der Frau. Durch langsames, zärtliches, gleichmäßiges Streicheln sowie durch intensives aber zartes Berühren von Schamlippen und Klitoris mit den Lippen oder Zunge, ist eine Frau leicht erregbar.
  • Ebenso wie beim Mann, ruft die Stimulation der Schenkelinnenseiten, der Leistenregion und des Anus durch Küssen oder Lecken lustvolle Gefühle hervor.
  • Das Lecken der kleinen Schamlippen und der Klitoris kann die Erregung noch intensivieren.
  • Auch hier erfordert es eine gewisse Übung, bis man die Vorlieben seiner Partnerin kennt, um sie zum Höhepunkt zu bringen. Sie sollten vorher darüber sprechen, wie Sie gern verwöhnt werden möchte.
  • Die direkte Stimulation der Klitoris, ohne dass die Frau vorher erregt war und ihre Vagina nicht ausreichend Gleitflüssigkeit abgesondert hat, ist für sie zumeist unangenehm. Nähern Sie sich also dem erogenen Zentrum der Frau behutsam an und verwenden Sie ggf. spezielles Gleitgel.
  • Die körpereigene Gleitflüssigkeit einer gesunden Frau ist völlig harmlos und kann ohne Bedenken geschluckt werden. Sexuell übertragbare Krankheiten sind jedoch auch durch Scheidenflüssigkeit übertragbar. Es gibt spezielle Latextücher (Dental Dams), die über die Vagina gelegt werden und vor einer Infektion schützen.
  • Ob Sie während der Menstruation Cunnilinctus praktizieren, ist Ihre persönliche Entscheidung, es spricht medizinisch nichts dagegen.
  • In den letzten Wochen vor der Schwangerschaft wird geraten, auf Oralverkehr wie auch andere sexuelle Formen, zu verzichten, da auf die Weise Luft in die Vagina gelangt, welche Mutter und Kind gefährden kann.

Eine beliebte Praktik zur gleichzeitigen oralen Stimulation beider Partner bietet die so gennante Stellung „Neunundsechzig“, bei der die Partner ähnlich den Ziffern der Zahl 69 zueinander liegen. Dabei ist es Ihren persönlichen Vorlieben überlassen, ob Sie aufeinander oder nebeneinander liegen.

Quellen:

http://www2.hu-berlin.de/sexology/ATLAS_DE/html/oralverkehr.html

Wie Sie besser schlafen

Schlafen ist die zweitschönste Beschäftigung, für den ein oder anderen vielleicht sogar die schönste. Es existieren viele Weisheiten wie er denn sein müsste, der perfekte Schlaf. Mythen wie: Der Vor-Mitternachtsschlaf ist der erholsamste oder man muss mindestens acht Stunden schlafen, gelten in der Schlafmedizin als widerlegt.

Im Vordergrund hingegen steht laut den Medizinern die Qualität des Schlafes. Dabei treten individuell große Unterschiede auf, während der Eine nach täglich fünf Stunden gestärkt wie Odysseus aus dem Bett steigt, fühlt sich der Andere noch nach acht Schäferstündchen wie matt.

In der Zeitschrift Stern (Heft 6/2005) hat man das Thema „Schlaf und Schlafen“ facettenreich beleuchtet. Einige Tipps von Schlafmediziner, die Ihnen zu einer besseren Nachtruhe verhelfen können, haben wir kurz für Sie zusammengestellt.

Kein Kaffee mehr am späten Nachmittag

Koffeinhaltige Produkte wie Cola, Kaffee, grüner und schwarzer Tee können bei einigen Menschen dazu führen, dass sie auch nach mehr als 12 Stunden noch wie „aufgeputscht“ sind und schlecht einschlafen.

Alkohol und Zigaretten sind tabu am Abend

Nikotin wirkt ähnlich stimulierend wie Koffein. Alkohol kann das Einschlafen zwar zunächst beschleunigen, führt aber gegen morgens zum frühzeitigen Aufwachen.

Ein voller Magen wiegt schwer

Große Mengen an Essen und Trinken vor dem Einschlafen sind destruktiv für einen tiefen und ruhigen Schlaf, da sie die Verdauungsaktivität steigern.

Fahren Sie Ihre Aktivität am Abend runter

Am besten vollführen sind ein bis zwei Stunden vor dem zu Bett gehen keine anstrengenden körperlichen und geistigen Arbeiten mehr. Besonders seelischer Stress führt zu Schlafproblemen. Hier hilft vielleicht ein inniges Gespräch mit der Partnerin oder Tagebuchschreiben.

Lassen Sie den Wecker in Ruh

Andauerndes Schauen auf den Wecker beunruhigt Sie nur unnötig. Drehen Sie nachts auf die andere Seite und gönnen Sie sich Ihren Schlaf, ein Wecker schrillt auch, ohne dass Sie ihn nachts hypnotisieren!

Gehen Sie müde ins Bett

Gehen Sie erst schlafen, wenn Sie auch richtig müde sind und gleich einschlafen könnten. Langes Herumwälzen bewirkt oft, dass Sie wieder munterer werden.

Wälzen Sie sich nachts nicht herum

Wenn Sie nachts aufwachen und ewig nicht mehr zur Ruhe kommen, dann stehen Sie auf und gehen Sie in einen anderen Raum. Tun Sie etwas Langweiliges, Einschläferndes, z.B. ruhige Musik hören. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie schläfrig sind, ggf. wiederholen Sie das Ganze.

Feste Zeiten

Ganz erheblich auf einen erholsamen Schlaf wirken sich feste Aufstehzeiten, da sich der Körper auf den Rhythmus einstellt. Daher können Viele auch am Wochenende oder in den Ferien kaum länger schlafen, obwohl sie später zu Bett gegangen sind.

Quelle:

http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/550388.html?eid=548671&nv=cb

Halten Sie Ihren Schwanz fit

Das sog. „Koro-Syndrom“ beschreibt die Angst mancher Männer, ihr Penis würde mit der Zeit schrumpfen oder irgendwann ganz verschwinden. Hierbei handelt es sich um eine ernst zu nehmende psychische Störung, die im Extremfall Todesängste bei den Betroffenen auslösen kann.

Bei der Verkleinerung des Penis‘ unter Kälteeinfluss und bei einer Verkürzung mit ansteigendem Alter, handelt es sich um keine Krankheiten. Ebenso spricht ein geschrumpfter Penis nicht für das Vorhandensein von Impotenz.

Mit Ihrem Glied verhält es sich ähnlich, wie mit Ihrem Muskelapparat, wird er weniger beansprucht, bildet er sich zurück. Wenn Sie also im Alter weniger Erektionen haben, dann werden die elastischen Wände der Schwellkörper zu selten gedehnt und können geringfügig schrumpfen. Dieser Vorgang ist jedoch reversibel, also durchaus mit den geeigneten Mitteln umkehrbar. Wir sagen Ihnen wie…

  • Das Motto lautet: Training ist alles! Wenn Sie regelmäßig Erektionen haben, dann steigt auch die Elastizität der Schwellkörper-Wand bis zu einer gewissen Grenze an, irgendwann ist das Potential also ausgereizt.
  • Auch wenn Sie lange Zeit weder Sex hatten noch masturbiert haben, können die ursprünglichen Proportionen Ihres Penis wieder erreicht werden.
  • Allerdings besteht bei Erektionsstörungen gerade das Problem, dass Erektionen zu früh abebben oder gänzlich ausbleiben. Sollten Sie sich wünschen, weiterhin sexuell aktiv zu sein, ist der Gang zum Urologen unumgänglich. Oft sind diese Art von Beeinträchtigungen auch Symptome für Krankheiten, wie Diabetes, Organleiden und psychische Störungen.
  • Ein gesundes Sexualleben hält nicht nur Ihren Penis fit, sondern wirkt sich allgemein positiv auf Ihre Gesundheit aus.
  • Ein wichtiger Faktor um Erektionsstörungen vorzubeugen, ist die ausreichende Sauerstoffversorgung Ihres Penis. Dr. Frank Sommer – Professor für Männergesundheit – hat hierzu passende Übungen entwickelt, die zu einer verbesserten Durchblutung beitragen.

Zusätzlich benötigen Sie eine gut ausgebildete Beckenbodenmuskulatur, um die Erektion zeitweise aufrecht erhalten zu können. Auch dafür finden Sie passende Anregungen vom Experten.

Außerdem gibt es die Möglichkeit durch das Medikamente mit PDE-5-Inhibitoren, die nächtliche Durchblutung des Penis zu verbessern und so dem Alterungsprozess des Penis entgegenzuwirken.

Quellen:

Coolsaet, Bo: Der Pinsel der Liebe. Leben und Werk des Penis. 1. Auflage, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1999, S. 292ff.

http://www.maennergesundheit.info/ratgeber/sexualitaet/sexualitaet_05.html

Schenken Sie Ihrer Nagelpflege mehr Beachtung

Unter Maniküre und Pediküre stellen sich viele Männer vor, stundenlang im Kosmetikstudio von auftoupierten Salondamen mit Folterinstrumenten, wie Feile, Nagelschere und Hornhautraspel, bearbeitet zu werden.

Maniküre heißt nichts mehr, als Ihre Hände regelmäßig und angemessen zu pflegen, das gleiche gilt auch für die Füße (Pediküre). Hierbei handelt es sich nicht um ein kosten- und zeitintensives Wellnessprogramm, sondern um eine nicht zu überschätzende Notwendigkeit.

Die richtige Maniküre

  • Bevor Sie mit der Nagelpflege beginnen, sollten Ihre Hände sauber und gewaschen sein. Hierzu empfiehlt sich ein warmes Handbad oder Sie gönnen sich gleich eine Dusche bzw. ein Bad. Dadurch weichen die Fingernägel ein und lassen sich anschließend besser schneiden. Für spröde und trockene Hände eignen sich feuchtigkeitsspendende Waschlotionen.
  • Zum Schneiden benutzen Sie am besten eine scharfe Nagelschere, mit abgerundetem Hals. Im Gegensatz zu den Fußnägeln sollten Sie darauf achten, dass Sie die Nägel etwas rund schneiden – das beugt vor spitzen Kanten vor und sieht auch besser aus.
  • Es gibt auch sogenannte Nagelknipser, mit denen sich die Nägel meist noch gründlicher abknipsen lassen. Hierbei sollten Sie vorsichtig sein, dass sie die Nägel nicht zu weit zurückschneiden.
  • Schneiden Sie Ihre Nägel soweit zurück, dass die unter dem Nagel befindliche Nagelhaut nicht verletzt wird. Wichtig ist nicht die Kürze der Nägel, sondern die Regelmäßigkeit des Schneidens.
  • Unebenheiten und Kanten lassen sich am besten mit einer Nagelfeile beseitigen. Hierzu sollten Sie von beiden Seiten immer zur Nagelmitte feilen und nicht nur in eine Richtung.
  • Nach dem Schneiden sollten Sie Ihre Hände mit einer Feuchtigkeitscreme einreiben. Auf Medikamente zur Nagelpflege können Sie weitestgehend verzichten, da notwendige Mineralstoffe mit einer ausgewogenen Ernährung aufgenommen werden.

Die richtige Pediküre

  • Das Prinzip der Fußnagelpflege ähnelt dem der Maniküre: Erst einweichen, dann schneiden. Außer dass die Nägel niemals abgerundet werden, sondern gerade geschnitten werden sollten, da ansonsten die Gefahr des schmerzlichen Einwachsens der Fußnägel in die Haut besteht.
  • Da es schon ein wenig Beweglichkeit erfordert, die einzelnen Zehen mit der Schere zu erreichen, gibt es ja vielleicht einen Menschen in Ihrer Umgebung, der dies gerne tun würde.
  • Viele plagen sich mit übermäßiger Hornhaut, in diesem Falle empfiehlt sich bei Bedarf professionelle Fußpflege in Anspruch zu nehmen.
  • Am Ende können Sie noch Fußcreme oder herkömmliche Pflegemilch auftragen, um auch die trockene Haut zu pflegen.
  • Besonders an den Füßen treten Pilzerkrankungen und schmerzende Hühneraugen (Hornschwielen) auf. Suchen Sie in diesem Fall Rat bei der professionellen Fußpflege oder Ihrem Hautarzt.

Quellen:

http://www.kosmetik-tipps.net/pedikuere.html

http://www.kosmetik-tipps.net/manikuere.html

http://www.medizinfo.com/hautundhaar/nagel/nagelpflege.htm

Tipps zum Analsex

Analsex oder Analverkehr meint das Einführen des Penis in den After des Sexualpartners. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass diese Form der Sexualität ausschließlich von schwulen Männern praktiziert wird. Viele Menschen lehnen diese Art von Intimität angewidert ab, auf andere wiederum wirkt sie äußerst stimulierend. Der Durex-Studie 2005 zufolge haben knapp 30 % der Deutschen Erfahrungen mit „griechischem Sex“.

Analverkehr ist kein Muss und nur wenn auch beide Partner wirklich dazu bereit sind, kann er zu einer lustvollen Erfahrung werden. Hier haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, die Sie dabei unbedingt beachten sollten.

  • Der After stellt für Männer und Frauen gleichermaßen eine erogene Zone dar. Die Enge des Anus‘ wirkt dabei besonders stimulierend auf den männlichen Penis.
  • Nimmt ein Mann den Penis seines Partners in seinen After auf, dann kann dies zu einer lustvollen Reizung der Prostata, bis hin zum Orgasmus führen. Frauen kommen allein durch den Analkoitus meist nicht zum Orgasmus.
  • Sie sollten Analsex nur dann praktizieren, wenn Sie und Ihr Partner absolut bereit dazu sind. Dazu muss der passive Partner vollkommen entspannt sein. Der aktive Partner sollte auf keinen Fall gegen den Widerstand der Schließmuskeln in den After eindringen, sonst riskieren Sie Verletzungen der Darmwand und Schmerzen.
  • Der Partner, der den Penis in seinen After aufnimmt, soll unbedingt vorher auf dem Klo seinen Darm entleeren, da sich besonders im Darmausgang viele Bakterien befinden. Für ein besonders hygienisches Vorgehen empfehlen sich Klistiermittel und Einlaufbeutel aus der Apotheke.
  • Sie sollten ein Kondom benutzen, um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten (Aids, Hepatitis) sowie Infektionen durch Darmbakterien zu schützen.
  • Verwenden Sie Gleitmittel auf Wasser- oder Silikonbasis, welche zu 100 % kondomverträglich sind, und „schmieren“ Sie großzügig nach. Gleitcremes finden Sie in handelsüblichen Drogerien.
  • Lassen Sie dem Sexakt ein ausgiebiges Vorspiel Dehnen Sie vor dem Eindringen behutsam Schließmuskel und After, zunächst mit einem, dann mit zwei Fingern (Achten Sie auf kurzgeschnittene Fingernägel!).
  • Erst wenn das Einführen der Finger sich angenehm für den passiven Partner anfühlt, können Sie beginnen mit dem Penis einzudringen.
  • Gehen Sie dabei sehr langsam und vorsichtig Wichtig: Brechen Sie sofort ab, wenn einer der Partner „Stopp!“ sagt!
  • Wenn Sie nach dem Analverkehr Ihren Penis in die Scheide Ihrer Partnerin einführen möchten, vergessen Sie nicht das Kondom zu wechseln. So beugen Sie Infektionen vor.
  • Sie müssen auch nicht in jedem Fall dazu übergehen, den Penis in den After einzuführen. Bereits die Stimulation mit dem Finger oder schmalen Anal-Dildos kann sehr reizvoll sein.

Quellen:

http://www.durex.com/de/gss2005results.asp

Schluss mit dem Rauchen – Tipps zum Aufhören

Seit Februar ist das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen, Kneipen und Gaststätten auch in Sachsen untersagt. Es ist also eine gute Gelegenheit, selbst mit dem Rauchen aufzuhören. Und bei allen Erkenntnissen über Süchte und unbewusste Handlungen: Letztendlich ist es Willenssache, das Rauchen abzulehnen bzw. damit wieder aufzuhören.

Vielfach tragen tiefgreifende Lebensereignisse, wie Schwangerschaft, Gefäß- oder Atemwegserkrankungen, dazu bei, von einem Tag auf den anderen das Qualmen einzustellen. Wie es Ihnen gelingt dem Glimmstängel abzuschwören ohne dass Sie bereits halbtot sind, erfahren können Sie hier weiterlesen.

  • Greifen Sie auf Ersatzpräparate zurück, die kleinere Nikotinmengen enthalten. Umso stärker Sie rauchen, desto mehr wächst das Verlangen Ihres Gehirns nach dem Nervengift Nikotin, um sich wacher, konzentrierter und entspannter zu fühlen. Damit Sie nicht an unerträglichen Entzugserscheinungen leiden, muss die erforderliche Dosis langsam mit Ersatzstoffen gesenkt werden.
  • Werden Sie sich Ihrer Rauchgewohnheiten Bei Kettenrauchern ist das Rauchen ritualisierter Bestandteil des Lebens, d.h. nach dem Kaffee die erste, auf dem Weg zu Arbeit die zweite usw. Versuchen Sie sich bewusst zu werden wann und wieviel Sie am Tag rauchen, schreiben Sie es sich notfalls auf einen Zettel. Der nächste Schritt ist, bewusst mit diesen Ritualen zu brechen, also beispielsweise die Zigarette nach dem Morgenkaffee wegzulassen. Phasen der Entspannung und des Wohlbefindens, wie im Urlaub, eignen sich am besten um Nichtraucher zu werden. Hier können Sie Ihre Rauch-Gewohnheiten weiter reduzieren und sich intensiv anderen Dingen widmen.
  • Sie brauchen einen festen Termin, an dem Sie das Qualmen gänzlich ablegen. Stetiges Verringern der Ration ist oft schwerer, als ab einem festgelegten Tag überhaupt nicht mehr zu rauchen. Nutzen Sie stattdessen die angesprochenen Ersatzstoffe, wie Nikotinpflaster oder -kaugummis.
  • Werden Sie sich bewusst darüber, das Sie als zukünftiger Nichtraucher gesünder leben, angenehmer riechen und viel Geld sparen. Sprechen Sie sich selbst Mut zu und betrachten Sie die Abstinenz als Ihr ehrgeiziges Ziel.
  • Kompensieren Sie das Rauchen nicht mit Süßigkeiten. Die appetitzügelnde Wirkung von Zigaretten ist ja hinlänglich bekannt, der Griff zu Schokolade als Ersatzstoff, wird Ihrem Gewicht nicht gut tun. Verwenden Sie das Geld, was Ihn nun zusätzlich zur Verfügung steht zum Sparen für den nächsten Urlaub, für Ihr Hobby oder auch für Entspannungskurse.
  • Erzählen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden von Ihrem Vorhaben. Sie werden gern dazu bereit sein, Sie zu unterstützen und Sie bei Rückfällen kritisch auf Ihr Ziel hinweisen.
  • Wenn es Ihnen schwerfällt sich in rauchgeschwängerten Umgebungen aufzuhalten ohne sich selbst eine Zigarette anzuzünden, dann sollten Sie solche Etablissements anfänglich meiden. Das ist ja nun nicht mehr so schwer.
  • Treiben Sie mehr Sport, auch so können Sie Stress abbauen und Ihre Stimmung heben, darüber hinaus zügelt Bewegung das Rauchbedürfnis. In Ausdauersportarten wie Schwimmen und Laufen werden Sie konditionell schnell Fortschritte wahrnehmen.
  • Frei nach dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus und erzählen Sie sich gegenseitig von Ihren Anstrengungen und Problemen. In zahlreichen Internet-Foren finden sich weiter nützliche Tipps fürs Aufhören von ehemaligen Rauchern.
  • Lassen Sie sich nicht gleich durch eventuelle Rückschläge Fragen Sie sich selbstkritisch, was Ihnen diese Zigarette jetzt gebracht hat und vergegenwärtigen Sie sich Ihre bereits erzielten Fortschritte.

Quelle:

http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/507873.html?eid=501405&nv=cb

Männerbande

Männer brauchen Männer und das nicht nur am Stammtisch!

Es geht darum, dass Männer sich nicht nur als Konkurrenten (um die anwesenden Frauen) erleben, sondern auch miteinander Solidarität entwickeln und sich in Stärke wie auch Schwäche helfen lernen.

Eine besondere Idee, Männerfreundschaften zu entwickeln, ist die „Männerbande“, wie von Peter A. Schröter und Charles Meyer in ihrem Buch (s.u.) entwickelt wurde.:

  • Im Idealfall bestünde diese Gruppe aus sieben bis zehn Männern, also groß genug für eine heterogene Zusammensetzung durch verschiedenartige Persönlichkeiten. So haben auch ein paar Rollen darin Platz, wie beispielsweise der Anführer, der Clown, der Macho, der Gefühlvolle, der Väterliche etc. Vielleicht gesellen sich ja mit der Zeit auch noch ein paar mehr dazu.
  • Laden Sie Ihre Freunde zu einem gemeinsamen Männerabend bei sich ein und legen Sie Ihre Idee auf den Tisch. Planen Sie eine gemeinsame Unternehmung: eine Wanderung, eine Paddeltour o.ä. – eben etwas typisch männliches.
  • Nehmen die anderen den Vorschlag an, dann gründen Sie eine Gruppe mit ein paar simplen Regeln: Die Treffen sollten regelmäßig stattfinden; Privatangelegenheiten, die in der Gruppe erzählt werden, dringen nicht nach außen usw.
  • Entwickeln Sie für die Treffen eine gemeinsame Struktur, gemeinsame Rituale, z.B. dass am Anfang jeder etwas von seinen Befindlichkeiten und Sorgen erzählt oder am Ende jeder ein Feedback gibt, wie er den Tag und die anderen Mitstreiter erlebt hat.
  • Das wichtigste ist, dass nicht nur seicht über andere geredet wird, sondern dass auch Gedanken, Gefühle und Erfahrungen ausgetauscht werden. Dass eine Atmosphäre entsteht, in der man sich getraut Fehler einzugestehen und den anderen auch mal zu kritisieren oder Mut zu zusprechen.
  • Diese Männerbande bietet die einmalige Gelegenheit, in einem geschützten und sanktionsfreien Raum zu erfahren wie man(n) ist und was man(n) ist. Dies ist eine Möglichkeit, die man im Berufsalltag oder zu Hause in der Regel nicht hat. Nehmen Sie sich das zu Herzen und probieren Sie es aus, Sie werden staunen, wie positiv, auch nach anfänglicher Zurückhaltung, die Reaktionen in Ihrem Freundeskreis sein werden.

Quelle:

Schröter, Peter A.; Meyer, Charles: Die Kraft der männlichen Sexualität. Zürich: Pendo 2004, S. 250ff.

Tipps für den Koitus

Koitus (lat. coire) bedeutet soviel wie „zusammengehen“, umgangssprachlich das Einführen des Penis in die Vagina. Das ist sicherlich die weitestverbreitetste Form des Geschlechtsverkehrs, aber neben Petting, Oralsex und Sinnlichkeit nur eine Facette menschlicher Sexualität.

Obwohl es für die meisten Paare selbstverständlich ist, Geschlechtsverkehr miteinander zu haben, gibt es einige Dinge die Ihnen auch als „alte Hasen“ dabei helfen können, ihn zu bereichern.

  • Sprechen Sie miteinander um herauszufinden, was Ihnen gefällt und was für Sie unangenehm ist.
  • Gehen Sie nicht übereilt und unvorbereitet in den Koitus über. Manuelle oder orale Stimulation können die Sinneslust ungemein steigern.
  • Führen Sie Ihren Penis erst in die Scheide Ihrer Partnerin ein, wenn sie genügend Scheidenflüssigkeit abgesondert hat. Das Eindringen in eine trockene Scheide kann für beide Partner äußerst schmerzhaft und abtörnend sein. Für den Fall, dass das natürliche Gleimittel nicht ausreicht, verwenden sie spezielle künstliche Gleitgels.
  • Wenn Sie wollen, experimentieren Sie bei der Missionarsstellung einmal, wie es sich für Ihre Partnerin anfühlt, wenn Sie ihr genau unter den Po ein kleines Kissen schieben. Hierdurch erreichen Sie einen anderen Winkel zwischen Penis und Klitoris, wodurch eine stärkere Stimulation der Frau sehr wahrscheinlich ist.
  • Probieren Sie einmal aus wie es ist, wenn Sie Ihrer Partnerin während des Geschlechtsverkehrs in die Augen schauen. Sicherlich ist dies am Anfang sehr ungewöhnlich für Sie. Mit der Zeit schaffen Sie sich dadurch gegenseitige Nähe und innige Hingabe.
  • Denken Sie nicht die ganze Zeit daran, wie Sie Ihrer Partnerin einen Orgasmus verschaffen oder selbst einen bekommen. Genießen Sie viel mehr den Koitus an sich und vermeiden Sie Leistungsdruck.
  • Es ist auch kein Muss, dass beide gleichzeitig zum Orgasmus kommen, wie es in vielen alten Sex-Büchern empfohlen wird. Vielmehr das Zusammensein und persönliches Wohlbefinden zählen.
  • Dennoch sollten Sie wissen, dass es kein non plus ultra bei der Technik des Geschlechtsverkehrs gibt. Die Erfahrung und die offene Kommunikation lehrt ein Paar, ihre sexuelle Lust zu erhöhen.

Quelle:

http://www2.hu-berlin.de/sexology/ATLAS_DE/html/genitalverkehr.html

Tipps für frischgebackene Väter

Kaum ein Ereignis im Leben ist so einschneidend wie die Geburt des eigenen Kindes. Das Gefühl nun Vater zu sein, ist mehr als überwältigend und herausfordernd zugleich. Die überschwängliche Freude, wenn man(n) zum ersten Mal sein Kind in den Armen hält, macht schnell allen Geburtsstress vergessen.

Bei allem Glück, krempelt dieses Ereignis jedoch das gesamte Leben um: Das Neugeborene muss fast 24 Stunden versorgt werden, das Kinderzimmer ist einzurichten, zweisame Stunden werden rar und die gesamte Tagesstruktur stellt sich um. Mit dieser Situation müssen sich frischgebackene Eltern erst arrangieren. Obwohl die Hauptlast wohl immer noch der Frau obliegt, erfüllen zunehmend mehr Männer aktiv ihre Vaterrolle.

Hier erhalten Sie nützliche Tipps wie Sie die Anfangszeit mit Baby gut meistern und sich nicht mehr Stress schaffen als Sie ohnehin schon haben.

Arbeitsteilung

Sparen Sie sich einen großen Teil Ihres Jahresurlaubs für die erste Zeit nach der Geburt auf, so können Sie Ihre Partnerin entlasten und haben einen innigen Kontakt zu Ihrem Neugeborenen.

Sprechen Sie sich vor der Entbindung mit Ihrer Partnerin ab, wie die Arbeitsteilung zu Hause aussehen soll. Das gilt auch und gerade, wenn Sie berufstätig sind. Die Erwartungen, sich gegenseitig zu entlasten, ist für junge Eltern oft sehr groß (denn beide haben einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich, egal ob im Beruf oder zu Hause). Auch wenn es schwer fällt: Bemühen Sie sich, im wohlwollenden Miteinander zu bleiben. Nur so können Sie die wirklich anstrengende Zeit besser bewältigen.

Baby-Blues

Die ersten Tage zurück aus dem Krankenhaus sind für viele Frauen die Hölle: Einerseits sind sie noch von der Entbindung erschöpft, andererseits bricht nun der ganze Alltagsstress plus die neue Situation mit dem Kind über sie herein. Nicht wenige Frauen sind deswegen sehr frustriert, überfordert und nicht selten auch überempfindlich. Nehmen Sie das nicht persönlich, wahrscheinlich geht es Ihnen selbst genauso wie Ihrer Partnerin. Dieser sogenannte „Baby Blues“ verschwindet erfahrungsgemäß nach ein paar Tagen wieder, sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie sich unbedingt an einen Arzt wenden.

Neben aktiver Beteiligung an der Kindespflege und den Haushaltsangelegenheiten, unterstützen Sie Ihre Partnerin am meisten, wenn Sie ihren Sorgen aufmerksam zuhören und ihre Leistungen würdigen! Den größten Fehler den Sie dabei machen könnten, wäre ihre Probleme zu bagatellisieren.

Das Gefühl der Überflüssigkeit

Die Exklusivität der Mutter-Kind-Beziehung wird in vielen unseriösen Ratgebern und Studien übergewichtet. Zweifellos ist eine stabile Bindung zur Mutter ein entscheidendes Entwicklungskriterium für das Kind, das ist jedoch noch lange kein Grund, dass Sie sich überflüssig und ausgegrenzt fühlen müssen. Die Beziehung des Kindes zum Vater besitzt gewiss eine andere Qualität, sie ist für das Kind deswegen aber nicht minder von Bedeutung.

Überlegen Sie daher gemeinsam mit Ihrer Partnerin, wie Sie sich trotz Berufstätigkeit um Ihr Baby kümmern können. Schaffen Sie feste Rituale, also beispielsweise Zeiten zu denen Sie Ihr Kind allein betreuen. Das stärkt Ihre Bindung zum Kind und gibt Ihn das Gefühl eine wichtige soziale Rolle innerhalb der Familie einzunehmen.

Freizeitplanung und Freundschaften

Ein Neugeborenes wirft Ihren gesamten Alltag über den Haufen, Hobbys oder Freunde treffen nehmen immer mehr ab, am Anfang möchte man oft jede freie Sekunde mit der Familie verbringen. Geben Sie nicht alles auf, wenn Sie nicht irgendwann alleine dastehen wollen. Ihre Partnerin befindet sich genau im gleichen Dilemma. Reden Sie also offen miteinander, wie viel Frei- und Rückzugsraum sich jeder wünscht. Wägen Sie ab was möglich ist und was nicht. Stellen Sie anschließend einen Wochenplan auf und ziehen Sie Alternativen wie Babysitter oder die kinderliebe Freundin in Betracht.

Liebe, Sex und Zärtlichkeit

In Sachen Intimität ist gerade der Abschnitt nach der Geburt, im Vergleich zu früheren Tagen, eher als karg gekennzeichnet. Die Begleiterscheinungen der Geburt sowie die Stillzeit reduzieren bei den meisten Frauen die sexuelle Lust erheblich, vielerorts herrscht über geraume Zeit Flaute im Bett.

Doch gerade Sex ist eines der besten Mittel, auch nach einem anstrengenden Tag schnell zur Entspannung zu kommen. Sprechen Sie offen über das Thema Sexualität, teilen Sie sich so gegenseitig Ihre Wünsche und Bedürfnisse mit.

Finanzkrise

Natürlich ändert sich mit einem Kind oft auch die finanzielle Lage der Eltern. Einerseits kostet die Babyausstattung sein Geld, obwohl Sie hier prüfen sollten, ob Sie hierbei mit gebrauchten Gegenständen von Freunden oder aus Annoncen sparen können. Sie müssen sich nicht unbedingt den neuesten Kinderwagen anschaffen, da die meisten gebrauchten Mobile auch nur kurze Zeit in Gebrauch waren und so wie neu funktionieren. Andererseits ist es ratsam, bereits noch während der Schwangerschaft sich alle nötigen Formulare für Kinder-, Eltern und ggf. Wohngeld zu besorgen und schon fertig zu machen. Auch weitere Zusatzleistungen, wie die eine Baby-Erstausstattung können bei einem zu geringen monatlichen Einkommen beantragt werden. Informieren Sie sich hierzu frühzeitig, beim Jugend-, Sozialamt und Ihrer Krankenkasse.

Empfehlenswert ist auch die Führung eines Haushaltsbuches, in dem Sie die monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen, so behalten Sie den Überblick. Außerdem werden Sie manchmal nicht umhin kommen, auf teure Friseurbesuche oder neue Elektrogeräte zu verzichten. Bei allen Einsparungen bedeutet das Aufziehen eines Kindes noch keinen Abrutsch in die Armut, wenn Sie sich vorher richtig über mögliche Leistungen informieren und den Überblick über den Finanzhaushalt behalten, lässt es sich auch zu dritt gut leben.

Quelle:

http://www.babyundfamilie.de/Alles-anders-mit-dem-Kriegt-Papa-die-Krise-Partnerschaft-A050805ANOND015706.html

Striptease für Anfänger

Sind Sie auf der Suche nach Etwas um Ihre Liebste mal so richtig zu verwöhnen? Haben Sie schon mal daran gedacht, sich erotisch vor ihr oder vor ihm auszuziehen und es sich nicht getraut in die Realität umzusetzen, weil Sie dabei daran gedacht haben, wie lächerlich Sie im Vergleich zu hüftschwingenden, sich räkelnden, robbenden Strip-Profis wirken?

Strippen kann eigentlich jeder. Table-Dancer verkörpern in erster Linie Sex und pures Geschäft. Wenn Sie für Ihre Partnerin strippen, dann hat das eine sehr individuelle und sinnliche Note. Nur Mut, probieren Sie es einmal aus, es kann nur gut gehen!

Eine paar Ideen dazu liefern wir Ihnen gern:

Wichtig bevor Sie loslegen!

Sie sollten sich zu einem Strip nicht überwinden müssen. Wenn es Ihnen unangenehm ist, Ihr Ausziehen zu inszenieren, dann sollten Sie darauf verzichten. Wichtig ist, dass Sie sich dabei wohlfühlen und sich nicht unter Druck setzen, die Chippendales zu imitieren!

Für Einsteiger: Langsames Ausziehen

  • Schaffen Sie eine schummrige Atmosphäre und machen Sie es Ihrer Partnerin/Ihrem Partner bequem. Hierzu schließen Sie die Rollläden, verteilen Sie im Raum Kerzen oder Teelichter, verbreiten Sie dezenten Duft mittels ätherischen Ölen und lassen Sie Ihre Lieblingsmusik im Hintergrund laufen.
  • Ziehen Sie sich ganz normal aus wie sonst auch, nur diesmal im Reißen Sie sich Ihre Klamotten nicht vom Körper, sondern dehnen Sie das Ausziehen jedes Kleidungsstückes bewusst aus.
  • Wichtig ist, dass Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner anschauen. Das schafft Verbindung.
  • Für Ihren Liebling gilt zunächst: Zuschauen ja, anfassen NEIN! So steigern Sie die Spannung bis zum Zerreißen.
  • Was dann folgt, ist Ihre Sache…

Für Mutige:

  • Haben Sie Talent sich zu Musik zu bewegen und auch die entsprechende sexy Kleidung dazu, dann können Sie Ihren Strip noch etwas intensiver vorbereiten und durchführen.
  • Ziehen Sie Sachen an, die Ihnen fabelhaft stehen. Besitzen Sie vielleicht einen sportlich eleganten Anzug, der Sich gut ausziehen lässt? Hemden mit vielen Knöpfen oder elegante Jacken mit Reißverschluss eignen sich ebenfalls sehr gut. Tragen Sie Ihre beste Unterwäsche, nehmen Sie sich Zeit um in Fachgeschäften zu suchen. Tangas und weiße „Ballonschlüpfer“ sind mit Vorsicht zu genießen!
  • Wählen Sie typische Strip-Musik, wie „You Can Leave Your Hat On“ oder „I Am Too Sexy“ und studieren vorher eine kleine Tanzchoreografie ein. Schaffen Sie geeignete Raum- und Lichtverhältnisse.
  • Inszenieren Sie Ihren Einmarsch passend zur Musik, von verführerisch elegant bis cool und abgebrüht.
  • Tanzen Sie zunächst ohne etwas auszuziehen.
  • Öffne Sie langsam Ihre Jacke bzw. Knöpfen Sie sich langsam das Hemd auf. Drehen Sie sich kurzzeitig mit dem Rücken zu Ihrem Schatz und setzen Sie das Ausziehen fort.
  • Je nach Geschmack können Sie auch nach und nach Ihr Gegenüber aktiv in den Strip einbeziehen.
  • Ziehen Sie Schuhe und Socken aus. Wichtig ist, dass Sie sich dabei hinsetzen und nicht zu lange aufhalten.
  • Öffnen Sie den Knopf Ihrer Hose und lassen Sie sich Ihren Reißverschluss öffnen. Tanzen Sie nun besonders hüftbetont, drehen Sie sich um und streifen Sie sich die Hose über Ihren Hintern, drehen Sie sich zurück und ziehen Sie die Hose ganz aus.
  • Ähnlich ziehen Sie sich auch Ihren Slip aus, nur viel langsamer. Ziehen Sie ihn vorher mehrmals ein kleines Stück herunter, so dass Ihr Gegenüber alles erahnen, aber nicht sehen kann. Nachdem Sie Ihren Slip ausgezogen haben, drehen Sie sich mit vorgehaltenen Händen wieder zu Ihrer Partnerin.
  • Alles Weitere wird sich ergeben…

Am besten gehen Sie ganz unbeschwert an die Sache heran, betrachten Sie sich selbst als Geschenk für Ihre Partnerin, das sich selbst „entblättert“. Sollte etwas Komisches während des Strips passieren, dann haben Sie keine Hemmungen und lachen Sie ruhig – dass verbindet und zeigt, dass hinter der perfekten Inszenierung ein Gefühlswesen steckt. Betrachten Sie diese Tipps nur als Anregungen, die Sie beliebig verändern und erweitern können. Überfordern Sie sich nicht mit der Choreografie, sondern bleiben Sie sie selbst!

Regelmäßiges Waschen muss sein, aber zu oft NEIN

Körperhygiene ist wichtig und notwendig, trotzdem sollte man es nicht übertreiben, sonst erreicht man anstatt gesunder reiner Haut genau das Gegenteil. Wir haben für Sie nach Körperzone zusammengefasst, wie häufig und intensiv Sie sich im Alltag waschen sollten.

Händewaschen

  • So simpel das klingen mag, aber waschen Sie Ihre Hände auch nur wenn Sie schmutzig sind und natürlich nach jedem Toilettengang und vor jeder Mahlzeit. So schützen Sie sich vor Krankheitserregern, insbesondere vor Durchfall auslösenden Bakterien oder Viren.
  • Verwenden Sie ausschließlich hautverträgliche, d.h. pH-neutrale oder leicht saure (pH-Wert von 5 oder 6) Seifen. Diese sollte keine Farb- und Duftstoffe enthalten, da diese Allergien auslösen können.

Körperwäsche

  • Es ist nicht immer erforderlich jeden Tag zu duschen, da uns unsere Kleidung vor dem meisten Schmutz schützt. Eine tägliche Ganzkörperwäsche ist nur notwendig, wenn sie stark verschmutzt sind, viel geschwitzt haben oder unangenehm riechen.
  • Greifen Sie auch hier nur auf milde Seifen ohne Farb- und Duftstoffe zurück. So genannte Syndets oder „soap bars“ besitzen neben dem schonenden Reinigungseffekt noch eine für die Haut rückfettende Funktion, da diese beim Duschen austrocknet.
  • Zu häufiges sowie zu heißes Duschen trocknet die Haut stärker aus und zerstört den natürlichen Säureschutzmantel der Haut, der Keime abwehrt.
  • Wenn Ihre Haut besonders schnell austrocknet, dann cremen Sie sich nach dem Duschen mit einer Feuchtigkeitslotion ein.
  • Ein heißes Bad sorgt zwar für Entspannung, doch wenn es zu heiß ist und länger als 15 Minuten dauert, dann trocknet es die Haut regelrecht aus. Übertreiben Sie es daher nicht mit dem Brühen, verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Badezusätze und cremen Sie Ihre Haut nach dem Baden ein.

Haarwäsche

  • Sie sollten Ihre Haare keinesfalls jeden Tag waschen, erst wenn Sie fettig oder schmutzig sind, jedoch nicht mehr als 3-mal pro Woche, außer sie sind sehr fettig. Sonst werden Haare und Kopfhaut spröde.
  • Benutzen Sie kleine Mengen eines milden Shampoos und spülen Sie dies anschließend mit warmen, nicht heißem, Wasser gründlich ab.
  • Bei trockenem Haar können Sie ausprobieren, Baby-Öl in Ihre Haare einzumassieren und unter einem Handtuch für ca. 30 Minuten einwirken zu lassen. Anschließend die Haare ganz normal waschen.
  • Waschen Sie fettige Haare nicht zu oft und nur mit sanften Shampoos (z.B. Babyshampoo), um die Talgproduktion nicht noch mehr anzuregen.
  • Für gefärbte Haare sollten Sie ein spezielles Shampoo verwenden, damit sich Ihre Färbung nicht ungewollt verändert.
  • Zum Abtrocknen sollten Sie die Haare nicht rubbeln sondern am besten in ein Handtuch einwickeln oder an der Luft trocknen lassen. Wählen Sie beim Fönen eine mäßig warme Stufe und halten Sie mindestens 15 cm Abstand zu den Haaren.

Intimpflege

  • Spezielle Intimpflegeprodukte sind nicht notwendig. Milde Seifen oder Syndets eignen sich hier am besten.
  • Für die regelmäßige Intimpflege müssen Sie sich auch nicht täglich duschen, wenn Sie einen Waschlappen verwenden.
  • Männer sollten besonders daran denken, ihren Penis auch unter der Vorhaut zu reinigen sowie die Waschrichtung, vom Genitalbereich hin zum After, einzuhalten.

Extrem trockene Haut

  • Bei Neurodermitis oder der Schuppenflechte ist die Haut sehr gereizt und trocken, was den Juckreiz zusätzlich verstärkt.
  • Am besten waschen Sie sich mit klarem Wasser bzw. speziellen medizinischen Ölen.
  • Tragen Sie nach dem Waschen harnstoffhaltige Pflegemittel aus Ihrer Apotheke auf.
  • Rubbeln Sie Ihre Haut nicht trocken, sondern tupfen Sie sie lediglich ab.
  • Bei Schuppenflechte sind regelmäßige Bäder mit einer geringen Menge Olivenöl und einem Glas frischer Milch sehr zu empfehlen.
  • Sie sollten Ihre Hautprobleme aber unbedingt mit einem Hautarzt abklären.

Quellen:

http://www.netdoktor.de/haare/haarwaesche.htm

http://www.wellness-gesund.info/Artikel/9403.html

Phantasiereisen für Erwachsene

Die meisten Väter unter Ihnen haben sicherlich schon einmal mitbekommen, dass Ihr Kind davon erzählt hat, wie es sich in der Schule oder im Kindergarten auf eine Matte gelegt hat und die Lehrerin bzw. Erzieherin zu ruhiger Musik etwas vorgelesen hat.

Sicherlich haben Sie im ersten Moment darüber geschmunzelt und nicht im Geringsten daran gedacht, wie es wäre, wenn Sie sich auf so eine Phantasiereise begeben würden. Dabei sind sie keineswegs nur etwas für Kinder. Etwas in einer gemütlichen Umgebung vorgelesen zu bekommen, vermittelt uns Geborgenheit und Wärme. Dadurch haben wir die Möglichkeit dem reizüberflutetem Alltag für einige Momente zu entkommen. Die angenehmen Empfindungen können Ihnen etwa dabei helfen, besser einzuschlafen, Ihre Sorgen zu vergessen oder wieder zu sich selbst zu finden.

Phantasiereisen gehen auf Entspannungsformeln des autogenen Trainings zurück, das durch den deutschen Psychiater Johannes Heinrich Schultz (1884 -1970) aus einer Hypnose entwickelt wurde. In erster Linie sollen durch diese Methode Entspannung, positive Gedanken und Gefühle vermittelt werden. Phantasiereisen können also durchaus dazu beitragen, Stress abzubauen und Kreativität zu fördern.

Die Durchführung einer Phantasiereise ist relativ simpel. Ein vorgefertigter Text (Infos siehe unten) wird durch eine Person langsam und monoton vorgelesen, während es sich die Zuhörer (kann auch nur eine Person sein oder Sie sprechen es für sich selbst auf Band) bequem machen und dabei die Augen schließen. Hintergrundmusik oder -geräusche können je nach Belieben eingespielt werden. Wichtig ist, dass die Textpausen beachtet werden und man im Anschluss wenigstens ein kurzes Feedback über das persönliche Empfinden gibt bzw. sich mit den anderen austauscht.

Textvorlagen für Phantasiereisen und Anregungen zur Durchführung finden Sie auf der Internetseite: www.phantasiereisen.com.

Quellen:

http://phantasiereisen.com/Infos.htm

Kopfschmerzen

Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass Kopfschmerzen überwiegend von organischen Schäden herrühren, handelt es sich bei über 90 % um so genannte primäre Schmerzen. Diese sind nicht Symptome von körperlichen Funktionsstörungen, sondern sie selbst sind das Krankheitsbild, es gibt häufig keine medizinische Begründung dafür.

Ein großer Teil der Bevölkerung leidet zumindest gelegentlich unter leichten Kopfschmerzen. Doch wenige Menschen sind sich darüber bewusst, dass sich hieraus bei Nichtbehandlung eine chronische Erkrankung (mehr als 10 Kopfschmerz-Tage pro Monat) entwickeln kann. Die Medizin unterscheidet drei Hauptkategorien von Kopfschmerzen: Spannungs-, Clusterkopfschmerz und Migräne. Die verbreitetste Form ist der leichte bis mittelschwere Spannungskopfschmerz, der sich über den gesamten Kopf erstreckt und zwischen 30 Minuten und einer Woche dauern kann.

Bereits leichte Kopfschmerzen schränken unser Handeln ein, Konzentration, Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit sinken rapide. Sollte dies bei Ihnen durch wiederkehrende Schmerzattacken der Fall sein, dann sollten Sie zum Arzt gehen, dieser wird, neben der medikamentösen Behandlung, gemeinsam mit Ihnen nach den Auslösern suchen und geeignete Vorbeugemaßnahmen treffen.

Auslöser sind keine direkte Ursachen von Kopfschmerzen, sondern lediglich Einflüsse die diese begünstigen. Folgende Tipps können Ihnen dabei nützlich sein, den Schmerzen vorzubeugen bzw. ihnen frühzeitig entgegenzuwirken.

  • Trinken Sie ausreichend Mineralwasser oder Fruchtschorlen am Tag. Zwei bis drei Liter sollten es schon sein, bei körperlicher Anstrengung dementsprechend mehr.
  • Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten regelmäßig ein. Tagsüber mehrere kleine Mahlzeiten sind besser als eine große und die restliche Zeit hungern. So fällt auch Ihr Blutzuckerspiegel nicht so stark ab.
  • Versuchen Sie Ihren Tagesablauf gleichmäßig zu strukturieren und halten sie dies auch am Wochenende durch. An chaotischen Tagen sind Kopfschmerzen oft vorprogrammiert.
  • Vermeiden Sie die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln. Es gibt unterschiedliche Präparate mit verschiedenen (Neben-)Wirkungen, die maximal an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden dürfen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Hausarzt.
  • Haben Sie häufig nach dem Aufstehen Kopf- und Kieferschmerzen, dann sprechen Sie mit Ihrem (Zahn-)Arzt. Möglicherweise handelt es sich um nächtliches Zähneknirschen. Zur Behandlung gibt es „Beiß-Schienen“, die Sie während des Schlafens tragen müssen.
  • Durch Schwimmen und Wirbelsäulengymnastik lösen Sie Verspannungen im Rücken und Nacken, die letztlich zu Kopfschmerzen führen können.
  • Wechselduschen und Saunabesuche wirken sich positiv auf das vegetative Nervensystem (Regulierung der Körperfunktionen), denn bei Kopfschmerz-Patienten ist dieses oft beeinträchtigt.
  • Suchen Sie sich Methoden zur Entspannung um schmerzauslösendem Stress entgegenzuwirken. Besonders empfehlenswert sind: progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Meditation und Yoga.
  • Leiden Sie unter chronischen Kopfschmerzen, so ist es wichtig, den Schmerz auch als Erkrankung zu akzeptieren. Blindes dagegen Ankämpfen führt oft zu noch größeren Beschwerden. Sie sollten auch psychotherapeutische Hilfe in Betracht ziehen, wenn Ihnen Sie organisch gesund sind, da auch seelische Faktoren eine Rolle spielen.
  • Weiter hilfreiche Tipps und Ansprechpartner finden Sie beim Verein „Migräneliga“ (migraeneliga-deutschland.de).

Quellen:

http://www.stern.de/kopfschmerz/erkrankungen/597876.html?p=6&nv=ct_cb&backref=%2Fkopfschmerz%2Ferkrankungen%2F597876.html%3FCMP%3DKNC-googlead%3Fch%3Dkopfschmerz%26track%3Drmsarcar.com

http://www.migraeneliga-deutschland.de/regeln.htm

Sicheres Chatten im Internet – Tipps für Jugendliche und Eltern

Das digitale Plaudern im Internet, auch chatten genannt, ist die beliebteste Internetaktivität von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren. Die meisten nutzen es, um neue Kontakte zu knüpfen, zu flirten, mit Freunden zu kommunizieren oder Informationen auszutauschen. Es existieren eine Vielzahl von Chat-Portalen zu allen möglichen Themen, eine weitere Methode ist der Austausch über so genannte Instant-Messaging-Programme, die man auf dem PC installiert.

So witzig und spannend es auch ist, über eine selbst kreierte virtuelle Identität, vornehmlich mit Unbekannten zu chatten, birgt diese Form des unbekümmerten Austauschs auch Risiken. Laut einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (www.mpfs.de), geben über ein Drittel der Jugendlichen, die den Chat nutzen, an, dabei in der Vergangenheit unangenehme Erfahrungen gemacht zu haben. Noch alarmierender ist das Ergebnis selbiger Studie, dass sich ¼ der Jugendlichen mit zuvor unbekannten Chat-Bekanntschaften persönlich getroffen haben.

Es ist bekannt, dass besonders im Internet verstärkt Übeltäter ihr Unwesen treiben, angefangen von Unternehmen, die mit unlauteren Mitteln speziell Jugendliche Nutzer ihre Produkte unterjubeln oder Pädophile auf der Suche nach naiven Opfern. Aus diesem Grund gibt es grundsätzliche Regeln, die Jugendliche sowie Eltern in Bezug auf das Internetverhalten ihrer Kinder unbedingt beachten sollten.

Tipps für Jugendliche für sicheres Chatten

  • Triff dich niemals allein mit Fremden, die du im Internet-Chat kennengelernt hast, sondern wenn dann nur in Begleitung deiner Freunde oder Eltern und nur an öffentlichen Orten.
  • Persönliche Kontaktdaten, wie Adressen, Telefonnummern, Nachname oder Fotos von dir oder deinen Freunden sollten nicht im Internet preisgegeben werden, damit schützt du dich vor ungewollten Belästigungen. Wenn du aber glaubst, es ist notwendig, solltest du dich an deine Eltern oder andere Erwachsene deines Vertrauens wenden.
  • Sei freundlich und höflich wenn du mit anderen chattest und bleibe skeptisch. Es ist im Internet sehr leicht, wie du selber weißt, anderen etwas vorzumachen oder Vertrauen zu missbrauchen. Eine ordentliche Portion Misstrauen schützt dich vor bösen Überraschungen.
  • Klicke nie auf Dateien, die dir von Unbekannten geschickt werden, darin könnten sich Viren oder sonstige Programme befinden, die dich ausspionieren etc.
  • Viele Chat-Angebote sind altersabhängig, d.h. nur für bestimmte Altersgruppen zugelassen. Das garantiert zwar auch keinen 100%-igen Schutz, aber es erschwert den Zugang für ungebetene Gäste und außerdem, werden die Chats in der Regel stärker überwacht.
  • Melde dich nur bei moderierten Chats an, wo du dich bei Problemen an einen Moderator wenden kannst und solltest!
  • Beende die Kommunikation, wenn dir das Chatten unangenehm wird oder dir komische Angebote gemacht werden. Auch hier solltest du den Moderator verständigen, damit dieser den Übeltäter zeitweise aus dem Chat verbannen kann.

Tipps für Eltern

  • Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind nach geeigneten Internetseiten und informieren Sie sich über die Inhalte. Empfehlenswert ist die Kinder-Suchmaschine blinde-kuh.de.
  • Handeln Sie mit Ihrem Kind Regeln aus, was es nutzen darf, wie lange und wie es sich beispielsweise gegenüber anderen Online-Nutzern zu verhalten hat. Wichtig hierbei ist, dass Ihr Kind die gesetzten Grenzen versteht und akzeptieren kann.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es unter keinen Umständen ohne Ihre Einwilligung persönliche Daten oder Fotos weitergeben darf, um Gefahren zu vermeiden.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind offen über die Gefahren eines realen Treffs mit einer Unbekannten Person, die es im Internet kennengelernt hat. Ihr Kind sollte sich unter keinen Umständen allein mit der Person treffen, sondern nur in Ihrem Beisein bzw. bei Jugendlichen unter Anwesenheit von Freunden, aber auch dann nur an öffentlichen Plätzen.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind einen kritischen Umgang mit dem Internet bzw. dem Chat. Sprechen Sie über bedenkliche Inhalte und weisen Sie es darauf hin, dass nicht alles der Wahrheit entspricht.
  • Melden Sie illegale Machenschaften oder unseriöse Chat-Partner bei den zuständigen Moderatoren oder der Polizei.
  • Begleiten Sie ihr Kind bei der Internetnutzung und zeigen Sie Interesse an seinen Onlineaktivitäten.
  • Denken Sie bei allen Risiken daran, dass das Internet eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Lernen und seriösen Austausch bietet. Ermutigen Sie Ihr Kind zu einer kritischen Nutzung dieses Mediums.

Quellen:

http://saferinternet.at/news/news-detail/browse/2/article/saferinternetat-tipps-fuer-sicheres-chatten-im-internet/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=199&cHash=98a2da61a9

http://saferinternet.at/tipps/tipps-fuer-jugendliche/

http://saferinternet.at/tipps/tipps-fuer-eltern/

Beckenübung zur Verbesserung sexuellen Empfindens

Übungen, die das Becken lockern, bringen mehr Empfindungen in die Beckengegend und öffnen für stärkere Lustempfindungen. Es geht bei den Übungen nicht unmittelbar um genitale Erregung, sondern um eine Hilfe, die bei regelmäßiger Anwendung das Becken lockert und somit die Erregung beim Sexualakt leichter fließen lässt.

Hauptvoraussetzung, damit die sexuelle Erregung fließen kann, ist eine tiefe Atmung. Achten Sie also zuerst darauf, dass Sie tief atmen. Wenn Sie Ihrer Lust Ton geben, hilft dies.

Übung „Beckenvibration“

Für diese Übung nehmen Sie sich etwas Zeit. Es geht nicht darum, sie schnell abzuarbeiten.

Machen Sie diese Übung vor einem Tisch oder einer Stuhllehne. Sie können sich so mit den Händen halt geben.

Stellen Sie sich mit dem Rücken zum Tisch/Stuhl, die Füße parallel, etwa 20 cm auseinander. Legen Sie beide Hände zur besseren Balance auf den Tisch/Stuhl. Es sollte aber kein Gewicht auf den Händen sein. Beugen Sie beide Knie etwas und schieben Sie sie nur so weit nach vorn, dass die Fersen den Boden gerade eben verlassen. Das Körpergewicht soll auf den Fußballen ruhen.

Indem Sie sich mit den Händen ausbalancieren, biegen Sie den Körper so zurück, dass das Becken hinten bleibt und der entstandene Bogen nicht unterbrochen wird. Bleiben Sie in dieser Haltung, bis die Beine anfangen zu vibrieren.

Wenn das geschieht, bewegen Sie das Becken weich vor und zurück. Die Bewegung sollte von den Beinen und den Füßen ausgehen, so dass die Vibration in das Becken aufsteigen kann.

Wenn die Haltung in den Schenkln zu schmerzhaft wird, lassen Sie sich auf die Knie fallen. Dann stehen Sie auf, laufen ein wenig im Zimmer herum und fangen noch einmal von vorn an.

Nach der Übung stellen Sie sich entspannt hin oder legen Sie sich. Lassen Sie Ihr Empfinden noch ein wenig nachwirken.

(Die Übung wurde entnommen aus: Alexander und Leslie Lowen: Bioenergetik für Jeden. Das vollständige Übungsbuch. Peter Kirchheim Verlag 1985, 8. Auflage)

Wie mache ich eine Intimrasur?

Methoden zur Entfernung der Körperbehaarung gehen nachweislich bis auf die frühe Hochkultur in Ägypten, (ca. 4000 v. Chr.) zurück. Bereits damals repräsentierte der haarlose Körper das kulturelle Schönheitsideal. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Hygiene. So konnte man durch Enthaarung der Achseln, des Kopfes und des Intimbereichs dem Parasitenbefall entgegenwirken.

Seit den 1990er Jahren stellt die Schamhaarentfernung insbesondere bei Frauen ein Massenphänomen dar. Die mediale Darstellung nackter Körper sowie das Bekenntnis prominenter Frauen, ihren Intimbereich zu enthaaren, trieben diese Entwicklung voran.

Für Männer stellte die Intimrasur bis zur Jahrtausendwende keinen nennenswerten Trend dar.

Trotzdem Männer weniger als Frauen ihre natürliche Schambehaarung verändern, tun dies laut einer Bravo-Studie dennoch ein Viertel aller deutschen Jugendlichen.

Im Folgenden werden einige Methoden und Tipps zur Schamhaarentfernung genannt. Bitte beachten Sie dabei, dass es immer noch ihre persönliche Entscheidung ist, ob und wie sie Ihrem „Pelz“ auf die Pelle rücken. Betrachten Sie die folgenden Ausführungen daher als eine Art Anregung für Interessierte.

  1. Nassrasur
  • Ist wohl die am häufigsten praktizierte Enthaarungsmethode Sie hält aber nur wenige Tage.
  • Verwenden Sie gute Nassrasierer mit Klingenschutz, Hände weg von billigen Einmalrasierern (Verletzungsgefahr!).
  • Für das Aufrichten und Einweichen der Haare benötigen Sie Rasiergel oder -schaum (sensitive/für empfindliche Haut) und im Anschluss an die Rasur After-Shave-Pflegecreme.
  • Vor der allerersten Rasur müssen die Schamhaare kurzgeschnitten sein, vorsichtig und in Ruhe mit Haarscheren oder Haarschneidemaschinen vorgehen.
  • Weichen Sie Ihren Intimbereich vorher gut ein, am besten rasieren Sie sich nach dem Baden oder Duschen. Tragen Sie reichlich Rasierschaum/-gel auf.
  • Sorgen Sie für ausreichend Licht und einen Spiegel, in dem Sie gut sehen können, was Sie tun.
  • Vermeiden Sie es, sich gleich beim ersten Mal ganz glatt zu rasieren, belassen Sie es beim einmaligen Drüberfahren über die empfindliche Haut. Rasieren Sie immer sanft und langsam in Wuchsrichtung, dass beugt Verletzungen vor.
  • Achten Sie darauf, dass Sie die Haut am Hodensack und um den Penisansatz glatt ziehen, wenn Sie den Rasierer drüberfahren. Hier ist besondere Vorsicht geboten und Ruhe geboten!
  • Tipp: Halten Sie ihren Hodensack wie einen Blumenstrauß, dass spannt die Haut.
  • Wenn Sie mehr Routine haben, können Sie sich auch gegen die Wuchsrichtung rasieren, dass führt zu einer sehr glatten Rasur. Empfiehlt sich jedoch nicht für Anfänger!
  • Nach der Rasur tragen sich weite Boxershorts am bequemsten. Pflegen Sie Ihren Intimbereich mit (unparfümierten) Pflegecremes, Baby-Öl oder Heilsalbe, dass schützt vor Hautreizungen und spendet Feuchtigkeit.
  1. Trockenrasur
  • Dafür sollten Sie am besten einen guten Akku-Rasierer für Frauen verwenden, da diese sich aufgrund ihrer Größe und Form eher für den Intimbereich eignen. Auf alle Fälle sollte das Gerät mit einem Langhaarschneider ausgestattet sein.
  • Auch hier gilt: Bevor Sie Ihre Schambehaarung wegrasieren, sollten Sie mit dem Langhaarschneider vorarbeiten. Nehmen Sie sich besonders als Anfänger viel Zeit und gehen Sie behutsam vor.
  • Wichtig: Im Unterschied zur Nassrasur verzichten Sie darauf, sich vorher zu duschen oder baden, das würde die Haare zu sehr aufweichen und die Rasur erschweren.
  • Sorgen Sie für ausreichend Licht und einen Spiegel, in dem Sie gut sehen können, was Sie tun.
  • Achten Sie darauf, dass Sie den Rasierer nicht zu stark aufdrücken. Rasieren Sie mit kreisenden Bewegungen in Wuchsrichtung und ziehen Sie dabei Ihre Haut straff. Sie sollten nicht beim ersten Mal so oft über Ihren Intimbereich fahren bis dieser ganz glatt ist, das würde die Haut zu sehr reizen.
  • Vorsicht mit dem Langhaarschneider: Es besteht Verletzungsgefahr, wenn Sie die Haut nicht richtig glatt ziehen.
  • Creme oder Baby-Öl auftragen, um die Haut zu beruhigen und ihr Feuchtigkeit zu spenden.
  • Besonders mit dem Elektro-Rasierer kann es zu Hautreizungen kommen. In diesem Fall sollten Sie bis zur Heilung mit dem Rasieren pausieren und evtl. Entzündungen oder eingewachsene Haare mit Wund- oder Heilsalbe eincremen.

Allgemeine Hinweise:

  • Haben Sie nach dem Rasieren häufig Probleme mit Pickeln oder Entzündungen, dann sollten Sie Ihre Schambehaarung nicht kahl rasieren, sondern es dabei belassen, Ihre Haare mit einer Haarschere oder elektr. Langhaarschneider lediglich zu kürzen.
  • Rasieren Sie sich am Anfang nicht öfter als aller zwei Tage. Nach und nach gewöhnt sich die Haut an regelmäßiges Rasieren.
  • Stoppeln lassen sich weder bei einer Nass- noch bei einer Trockenrasur ganz vermeiden, da die Haare oberflächlich depiliert und nicht mitsamt den Haarwurzeln epiliert werden.
  • Die Dauerhaftigkeit bei einer Rasur beschränkt sich auf wenige Tage, dennoch handelt es sich hierbei wohl um die geeignetste Haarentfernungsmethode des Intimbereichs.

Andere Methoden zur Haarentfernung:

  1. Enthaarungscreme
  • Wichtig: Enthaarungscremes sind im Intimbereich mit absoluter Vorsicht zu genießen, da sie hohe Konzentrationen an chemischen Wirkstoffen enthalten, welche die empfindliche Haut von Penis und Hodensack schädigen und allergische Reaktionen hervorrufen können.
  • Enthaarungscreme wird für 10 – 15 Minuten auf die entsprechenden Körperstellen aufgetragen und anschließend mit einem Spatel entfernt.
  • Die Haarwurzel wird nicht zerstört, lediglich der Rest des Haares durch eine chemische Reaktion aufgeweicht.
  • Die Haare wachsen nach ca. 4 bis 10 Tagen wieder nach. Nach wenigen Stunden bilden sich bereits erste Stoppeln.
  1. Epiliergerät
  • Im Gegensatz zur Intimrasur ist diese Methode wesentlich gründlicher und die Haarlosigkeit ist von größerer Dauer (bis zu 1 Monat). Dafür sind besonders die ersten Behandlungen sehr schmerzhaft und können zu einwachsenden Haaren führen, die sich entzünden können.
  • Epiliergeräte sind in vielen Elektrofachgeschäften und bei Versandhäusern zwischen 40 und 80 € erhältlich. Achten Sie auch hier auf Qualität und Anwendbarkeit. Epilierer funktionieren anders als Rasierapparate mit Walzen anstatt von Scherblättern, die das Haar samt Wurzel entfernen.
  • Auch hier gilt es, ihr Schamhaar vorher nicht in Wasser einzuweichen und während des Anwendung die haut gut straff ziehen. Im Anschluss bieten sich wieder Pflegecremes und Heilsalben an, um die Haut zu beruhigen.
  • Epiliationen werden auch von Kosmetikstudios und Hausärzten vorgenommen, allerdings nicht ganz billig.
  1. Wachs
  • Die Verwendung von Heiß- und Kaltwachs im Schambereich ist eine eher seltene Methode, da sie meist schmerzhaft und unangenehm ist.
  • Bei Heißwachs handelt es sich um eine dickflüssige Masse, die bei ca. 45 – 50 °C mit einem Spatel auf der Haut aufgetragen wird. Nach dem Abkühlen wird das verfestigte Wachs mit den Fingern entfernt.
  • Daneben gibt es sogenannte Vliesstreifen, die mit öllöslichem Honigwachs beschichte sind. Diese werden auf die, möglichst fettfreie, Haut gelegt und nach weinigen Minuten mit einem Ruck gegen die Wuchsrichtung abgezogen.
  • Bei beiden Methoden darf man nicht zimperlich sein, dafür bleibt Ihr Intimbereich für ca. 4 Wochen glatt.
  • Wichtig: Die zu entfernenden Härchen sollten für eine optimale Anwendung nicht zu lang oder zu kurz sein, also ca. 0,5 cm.
  1. Laserbehandlung
  • Die Lasermethode wird ebenfalls durch Kosmetiksalons oder Dermatologen angeboten. Sie ist die teuerste, gleichzeitig aber auch die effektivste Behandlung zur Haarentfernung.
  • Dabei werden die Haarwurzeln verödet, so dass keine Haare mehr nachwachsen.
  • Für eine nachhaltige Haarentfernung sind mehrere Behandlungen nötig. Eine Laserbehandlung kostet um die 100 € allein für den Intimbereich.
  • Hinweis: Auch hier kann eine 100%-ige auf eine vollständige und dauerhafte Haarentfernung nicht gegeben werden. Besonders helle Haare bzw. helle Haarwurzeln lassen sich schlechter entfernen.
  • Es können Nebenwirkungen wie Pigmentverfärbung der Haut, Bläschenbildung und Vernarbungen auftreten.

Wie Sie festgestellt haben, gibt es der Möglichkeiten viele, Ihrem „Pelz“ auf die Pelle zu rücken. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Sie sollten für sich herausfinden, welche Ihren Ansprüchen auf Anwendbarkeit, Dauerhaftigkeit und Hautverträglichkeit gerecht wird.

Schönheit hat vielleicht ihren Preis, aber Sie müssen dafür nicht jeden zahlen! Denn auch gegen natürliche Schambehaarung ist nichts einzuwenden, wenn Sie sich damit wohlfühlen.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Intimrasur

Ihre Nase ist keine Trompete – Tipps zum richtigen Schnäuzen

Die Erkältung mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit ist die häufigste aller Krankheiten, Erwachsene leiden jährlich durchschnittlich bis zu viermal darunter, Kinder noch öfter.

Schnupfen ist ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers. Bakterien und Viren kommen zuerst beim Einatmen zuerst mit der Nasen- und Rachenschleimhaut in Berührung. Diese registriert den Befall und produziert vermehr Schleimhautsekret, um die Eindringlinge einzuschließen. Das daraus resultierende Triefen der Nase sowie das Kratzen im Hals kennen wir als typische Symptome einer Erkältung.

Viele Menschen begehen den Fehler, sich durch lautes und kräftiges Trompeten des Nasenauswurfs zu entledigen. Das ist nicht nur unangenehm für Mitmenschen, sondern regelrecht schädlich, denn durch den kurzen starken Druck wird der Schleim mitsamt den Erregern in die Nasennebenhöhlen, anstatt in das Taschentuch, gepresst. In diesen kann das Sekret nicht abfließen und sammelt sich zu einer zähflüssigen Masse, in der sich die Keime bestens vermehren können. Die Folge ist eine schmerzhafte Nasennebenhöhlen-Entzündung, die unbedingt medizinisch behandelt werden sollte.

Auch die Gehörgänge können durch trompetenartiges Schnäuzen in Mitleidenschaft gezogen werden, indem durch den erzeugten Überdruck auch dorthin Viren und Bakterien gelangen.

Richtig schniefen bedeutet, ein Nasenloch zuhalten und durch das andere kräftig schnäuzen, dann umgekehrt.

Quellen:

http://www.guter-rat.de/ratgeber/beantwortet/artikel_189413.html

Vorsicht bei der Partnervermittlung

In den letzten Jahren hat sich einiges getan auf dem professionellen Partnervermittlungsmarkt. Unzählige Internetagenturen sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Der Markt ist hart umkämpft und wird immer unübersichtlicher. Auf den ersten Blick lässt sich ein seriöses Angebot kaum von fragwürdigen Briefkastenagenturen unterscheiden. Nicht selten wird mit ansprechenden Originalfotos für einen telefonischen Direktkontakt geworben. In den meisten Fällen stecken hier dubiose Vermittlungsfirmen dahinter, die Ihnen durch Ihre geschulten Überredungskünste im Handumdrehen ein persönliches Treffen aufgedrängt haben, zu dem bereits alle Verträge unterschrieben werden sollen.

Seien Sie kritisch und beachten Sie die folgenden Hinweise, um nicht in die Falle von Trickbetrügern zu geraten, die nur Ihr Geld interessiert.

  • Lassen Sie sich nicht dazu überreden, den Vertrag samt Überweisungsträger, oft über mehrere Tausend Euro, noch beim ersten Beratungsgespräch zu unterzeichnen. Im Gegensatz einer Lastschrift haben Sie hier nicht die Möglichkeit zur Stornierung.
  • Haben Sie sich dennoch etwas aufschwatzen lassen, so können Sie, wenn das Beratungsgespräch bei Ihnen zu Hause stattgefunden hat, vom so genannten „Widerrufsrecht für Haustürgeschäfte“ Gebrauch machen und binnen 14 Tagen per Einschreiben den Vertrag und alle erbrachten Leistungen rückgängig machen. Zusatzklauseln im Vertrag, die versuchen, diese Möglichkeit auszuschließen, sind nicht zulässig!
  • Partnervermittlungsverträge können nach 627 BGB jederzeit gekündigt werden, da sie als „höhere Dienste“ gelten. Bereits erbrachte Leistungen müssen jedoch bezahlt werden, das wissen auch unseriöse Agenturen und beeilen sich, ihre Verpflichtungen zu erbringen.
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass mit Personen bzw. Tatsachen geworben wird, die lediglich etwas vortäuschen sollen, dann wenden Sie sich ruhig an die Verbraucherzentrale. Die wird prüfen, ob es sich hierbei um unlauteren Wettbewerb
  • Vertrauenswürdige Vermittlungsbüros kennzeichnen sich dadurch, dass Sie Ihnen zunächst ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch anbieten, sich nicht hinter vorgetäuschten Kontaktanzeigen verstecken und Ihnen eine gewisse Bedenkzeit einräumen, bevor Sie den Vertrag abschließen.
  • Sollten Sie Probleme mit einem Anbieter haben, dann zögern Sie nicht einen Rechtsanwalt einzuschalten, da es sich ja größtenteils um mehrere Tausend Euro handelt.
  • Informieren Sie sich im Voraus über die Leistungen und vergleichen Sie immer mehrere Agenturen miteinander.
  • Begehen Sie nicht den Fehler, die gesamte Summe auf einmal zu bezahlen, sondern vereinbaren Sie Teilzahlungen, so können Sie noch rechtzeitig reagieren, wenn Verpflichtungen nicht erfüllt werden.
  • Willigen Sie niemals vorgefertigten Überweisungsaufträgen ein, besser sind Schecks.
  • Lassen Sie sich Zeit bevor Sie dem Vertrag zustimmen hören Sie aufmerksam zu.
  • Neben professionellen und kostspieligen Partnerschaftsvermittlungen gibt es auch geldsparende Varianten jemanden kennenzulernen wie Zeitungsannoncen und Online-Chat.

Quelle:

http://www.swr.de/marktcheck/bestellfalle-kontaktanzeige/-/id=100834/nid=100834/did=13451210/r6ai8l/index.html

So können Sie das Sexspiel hinauszögern

Kennen Sie das Phänomen, dass Sie schon Ihren Orgasmus haben, obwohl Sie und Ihre Partnerin/Ihr Partner gerade erst so richtig in Fahrt gekommen sind?

Das Problem, falls Sie es als solches bezeichnen würden, ist nicht neu und vielen Paaren geht es ähnlich. So vergehen zwischen Penetration und Ejakulation meist nur wenige Minuten, was jedoch nicht heißen muss, das der Geschlechtsakt zwangsläufig damit zu Ende ist. Wenn Sie von dem Mythos abkommen, dass der Orgasmus das Zentrum Ihres Sexuallebens darstellt, dann steht Ekstase (möglicherweise über Stunden) nichts mehr im Wege.

An dieser Stelle haben wir einige Vorschläge zusammengestellt, die Ihnen neben innerer Gelassenheit dabei helfen können, Ihren Orgasmus hinauszuzögern.

  • Allein die Angst davor zu schnell zu kommen, kann bereits einen Orgasmus auslösen. Also setzen Sie sich nicht unter Druck und verlangen Sie nicht von sich, binnen kürzester Zeit ein neuer Liebhaber zu sein.
  • Verwöhnen Sie sich gegenseitig und lassen Sie sich Zeit beim Vor- oder Nachspiel. Sie werden sehen, wie Sie Lust auf ein zweites Mal bekommen.
  • Sprechen Sie gemeinsam darüber, dass Ihr frühzeitiger Orgasmus nicht das Ende des Liebesspiels bedeuten muss und probieren Sie vielleicht mal ausgefallenere Sachen aus (erotische Massage, Striptease etc.).
  • Spezielle Kondome („Performa“ von Durex) können hilfreich, die Reizschwelle Ihres Penis heraufzusetzen.
  • Dringen Sie erst in die Scheide Ihrer Partnerin ein, wenn diese ganz feucht ist. Das verringert die Reibungsintensität Ihres Penis an der Scheidenwand und dämpft Ihre Stimulation.
  • Versuchen Sie während des Koitus nicht wild darauf los zu stoßen bis Sie kommen, sondern legen Sie Pausen ein, variieren mit dem Tempo und wechseln Sie häufiger die Stellung.
  • Atmen Sie bewusst tief ein und aus, versuchen Sie sich zu entspannen. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf Ihren Penis, sondern auf Ihren ganzen Körper.
  • Vielleicht haben Sie schon mal davon gehört, dass man seine Beckenbodenmuskulatur so trainieren kann, dass sich dadurch Ihr Sexakt verlängert. Spezielle Übungen dafür finden Sie auf der Homepage von Prof. Sommer, den weltweit ersten Universitätsprofessor für Männergesundheit (http://maennergesundheit.info/pdf/IC-Training.pdf).

Quellen:

http://maennergesundheit.info/pdf/IC-Training.pdf

http://www.bravo.de/online/render.php?render=7129

Tipps gegen Schuppen

Alle Zellen der oberen Hautschicht (Hornhaut) werden in einem regelmäßigen Kreislauf erneuert. Dabei wandern die alten Hautzellen an die Oberfläche, sterben dort nach einer gewissen Zeit ab und werden abgestoßen. Diese Zellreste sind so klein, dass man sie nicht mit bloßem Auge nicht sehen kann.

Der gleiche Vorgang findet auch auf unserer Kopfhaut statt. Erst wenn sich die neuen Hornhautzellen zu schnell bilden, kann die Bindesubstanz zwischen alten und neuen Zellen nicht schnell genug abgebaut werden. Das hat zur Folge, dass sich die abgestoßenen Zellen nur in größeren Verbänden von der Haut lösen und ab einer Größe von ca. 500 zusammenhängenden Zellresten als so genannte Schuppen sichtbar werden.

Es gibt verschieden (teilweise strittige) Ursachen für die Bildung von Schuppen, die in Wechselwirkung zueinander stehen, u.a. werden in Veranlagung, bestimmten Ernährungsweisen, Hormonstörungen, Hautpilze und erhöhter Talgproduktion mögliche Faktoren gesehen.

Grundsätzlich werden zwei Arten von Schuppen unterschieden: Zum Einen gibt es trockene Schuppen, die leicht vom Kopf auf Kleidung und Kissen rieseln. Zum Anderen entstehen aufgrund einer Fehlfunktion der Talgdrüsen fettige Schuppen, welche idealer Nährboden für Hauterreger sind. Diese reizen die Kopfhaut und führen im Extremfall zum Haarausfall.

Bei dieser und weiteren Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte und Neurodermitis sollten Sie unbedingt ärztliche Hilfe aufsuchen, da es hierbei zu heftigem Juckreiz und Infektionen auf der Kopfhaut kommen kann.

Im Weiteren haben wir einige Tipps gegen Schuppen für Sie zusammengestellt.

  • Es gibt sowohl spezielle Arznei-Shampoos, die hochkonzentrierte Wirkstoffe enthalten als auch freiverkäufliche Anti-Schuppen-Shampoos. Arznei-Shampoos sind vor allem bei hartnäckigem Schuppenbefall angebracht, da sie die Haare stark austrocknen. Gute, handelsübliche Produkte sind meist sanfter, aber dennoch gründlich bei der Reinigung der Kopfhaut. Dabei sollten Sie die Haare maximal einmal täglich mit lauwarmem Wasser waschen und sie anschließend gründlich ausspülen. Das Shampoo sollte nicht länger als vier Wochen am Stück verwendet werden, raten Experten, anschließend empfehlen sich milde Shampoos mit wenigen Inhaltsstoffen.
  • Gebrauchen Sie nicht zu viele unterschiedliche Haarpflegeprodukte, da so Ihre „Kopf-Flora“ durcheinander gerät. Benutzen Sie lieber wenige, aufeinander abgestimmte Pflegeartikel.
  • Föhnen Sie wenn, dann nicht zu heiß und nur kurz.
  • Sorgen Sie durch die Wahl der richtigen Kopfbedeckung für eine gute „Belüftung“ Ihrer Kopfhaut, damit diese ausreichend durchblutet wird. Auch eine angemessene Sonnenein-strahlung hat eine heilsame Wirkung auf leicht entzündliche Kopfhaut.
  • Fettreiches Essen, Alkohol, Kaffee und Weizenmehlprodukte führen dazu, dass sich Schuppen begünstigende Hefepilze auf der Haut stärker vermehren können. Legen Sie Wert auf Nahrung, die Vitamin A (u.a. Möhren, Aprikosen) zur besseren Widerstandsfä-higkeit Ihrer Haare, Biotin bzw. Vitamin H (z.B. Eigelb, Spinat) zur Förderung des Haut-Stoffwechsels sowie Vitamin E (Sonnenblumenöl, Paprika) zum besseren Schutz vor Sonneneinstrahlung, enthalten.
  • Bei hartnäckigen Schuppen, die nach der vierwöchigen Anti-Schuppen-Shampoo-Behandlung immer noch weitreichend verbreitet sind, sollten Sie sich bei einem Hautarzt vorstellen.

Quellen:

http://www.netdoktor.de/schuppen/ursachen.htm
http://www.netdoktor.de/schuppen/tipps.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Hautschuppe

Impfen ist kein Kinderkram

Regelmäßige Impfungen kennen die meisten von uns nur noch aus der eigenen Kindheit oder als Elter von Kleinkindern. Zwar bekommen alle Bundesbürger einen Impfpass bei der Geburt, die wenigsten Menschen sind sich jedoch darüber bewusst, dass es auch im Erwachsenenalter neben Tetanus noch weitere Impfungen gibt, die man regelmäßig auffrischen lassen muss.

Unser Immunsystem besitzt ein Krankheitsgedächtnis, d.h. es erinnert sich an bereits aufgetretene Krankheiten und schüttet so rascher die passenden Antikörper aus, um die Erreger abzutöten. Bei besonders schweren Krankheiten, wie Wundstarrkrampf (Tetanus) oder der Grippeform Influenza sind zusätzlich Impfungen notwendig um das Abwehrsystem bestmöglich auf die Infektion „vorzubereiten“. Bei einer Impfung werden dem Patienten abgetötete, abgeschwächte oder sogar nur einzelne Bestandteile des Erregers gespritzt, die keine Erkrankung verursachen. Dennoch reagiert der Körper auf die Schädlinge mit der Bildung von Abwehrstoffen und speichert die Informationen dauerhaft ab, so dass er für einen zukünftigen Angriff bestmöglich gerüstet ist.

Die meisten Immunisierungen behalten ihre Wirkung über Jahre hinweg, wenige sogar ein ganzes Leben lang. Damit Sie sich optimal vor schweren Erkrankungen schützen sollten Sie anhand eines Impfkalenders (siehe unten) überprüfen, welche Immunisierung sie noch benötigen bzw. regelmäßig bei Ihrem Hausarzt auffrischen lassen müssen.

impfkalender

Impfkalender des „Deutschen Grünen Kreuzes“ (www.dgk.de)

Quelle:

http://www.dgk.de/gesundheit/impfen-infektionskrankheiten/impfschutz-allgemein.html

Tipps für eine erotische Massage

Massagen gibt es nicht erst seit der Etablierung der modernen Physiotherapie, bereits einige tausend Jahre v. Chr. galt das Salben und Kneten mittels spezieller Techniken als Heilkunst, wie in der indischen Ayurveda. Im medizinischen Kontext sollen Massagen dazu dienen, Spannungen zu lösen und so Schmerzen zu lindern.

Massagen erfüllen mehr als einen rein therapeutischen Nutzen, für viele Paare sind sie Bestandteil einer befriedigenden und abwechslungsreichen Sexualität. Zartes Streicheln und sanfte Küssen bedeuten für die meisten Menschen mehr Intimität und Geborgenheit als bloßer Genitalverkehr.

Wenn Sie Ihre Sexualität nicht weiterhin auf den Koitus beschränken wollen, Ihr Lustempfinden nicht nur auf den Orgasmus ausrichten wollen, dann ist die folgende Anleitung für eine erotische Massage genau das Richtige für Sie.

  • Ziehen Sie sich mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner in einen ungestörten, warmen und abgedunkelten Raum zurück. Halten Sie angewärmtes Massageöl (z.B. Kokosnussöl) bereit.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner nur ganz leicht berühren und machen Sie langsame, ausschweifende Bewegungen. Jede Stelle, die Sie massiert haben, sollten Sie danach anhauchen und sanft mit der Zungenspitze kitzeln.
  • Beginnen Sie mit dem Rücken, da dies eine relativ neutrale Zone ist und den anderen am ehesten entspannt, die Partnerin/der Partner hat es sich unterdessen auf dem Bauch liegend bequem gemacht. Verteilen Sie nun etwas Öl auf Ihren Fingerspitzen (auch diese sollten angenehm warm sein) und wärmen Sie den unteren Wirbelsäulenbereich mit kreisenden Bewegungen. Der Nacken ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern eine sehr erregbare Zone, die sich zum zärtlichen Küssen und Anhauchen eignet.
  • Die Partnerin/Der Partner soll nun leicht die Beine spreizen, so dass Sie die Innenseiten der Beine von den Füßen bis hinauf zu Schritt streicheln können.
  • Anschließend massieren Sie den Po mit sanften, kreisenden Bewegungen. Lassen Sie behutsam die Hände dazwischen gleiten, streicheln Sie von oben nach unten und wieder zurück. Danach lecken Sie den Ansatz des Afters liebevoll mit der Zunge.
  • Jetzt bitten Sie Ihre Partnerin/Ihren Partner sich auf den Rücken umzudrehen. Massieren Sie zuerst gefühlvoll seinen Kopf, anschließend Stirn, Wangen und Kinn. Fahren Sie mit der Zungenspitze sanft über die Augenlider und mit den Fingerspitzen über die Lippen. Massieren Sie nun mit zwei Fingern sacht die Ohrläppchen und hauchen Sie ganz leicht gegen die Ohrmuschel. Wenn es Ihrer Partnerin/Ihrem Partner gefällt, können Sie sich auch mit der Zunge in Ihr oder sein Ohr vortasten.
  • Streicheln Sie die Brust, zunächst mit langgedehnten Bewegungen von der Schulter bis hin zum Bauch. Stimulieren Sie nun die Brustwarzen, indem Sie sich anhauchen und an ihnen lecken bzw. sanft knabbern. Viele Frauen und Männer mögen es, wenn Sie ihre Brustwarzen behutsam zwischen zwei Finger nehmen und die Spitze mit dem Daumen streicheln. Gehen Sie nun dazu über, den Bauchnabel mit der flachen Hand zu umkreisen und selbige Bewegung mit der Zunge im Nabel auszuführen.
  • Arme und Hände werden bei einer Massage bzw. beim Streicheln leicht übersehen, sind doch Arminnenseite sowie Handfläche und die Fingerspitzen erogene Zonen. Streicheln und lecken Sie die Innenseiten der Arme. Drücken Sie einen Finger in die Handinnenfläche und lassen Sie ihn dort kreisen. Das Lutschen und Saugen der Finger ist für Ihre Partnerin/Ihren Partner sicher sehr lustvoll.
  • Zum Schluss Streicheln Sie Beine und Füße mit langen Strichen. Lassen Sie sie/ihn dabei auch Ihren Atem auf der Haut spüren und küssen Sie jeden Zeh einzeln.

Männergesundheit

Unter dem Begriff „Männergesundheit” sind verschiedene Themen und Sichtweisen vereint:

Medizinische Sicht

Die typischen „Männerkrankheiten” können aus biologischen Gründen ausschließlich Männer treffen. Zum Beispiel:

Weitere Erkrankungen können zwar ebenso Frauen betreffen, sind jedoch bei Männern stark verbreitet, so z.B.:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Unfälle
  • Suchterkrankungen und deren Folgen (Lebererkrankungen, Lungenkarzinom u.a.m.)
  • Diabetes mellitus
  • HIV-Infektionen
  • Suizide
  • und anderes mehr

Eine dritte Kategorie umfasst Krankheiten, die für Männer sehr bedeutsamen sind,auch wenn sie Frauen manchmal stärker betreffen, z.B.:

  • Depressionen.

Somit sind aus medizinischer Sicht alle Krankheiten angesprochen, für die das biologische und soziale Geschlecht (englisch: Sex and Gender) eine wichtige Rolle spielt.

Sozialwissenschaftliche Sicht

Zahlreiche Gesundheitsprobleme bei Männern lassen sich auf deren typisches Verhalten zurückführen, beispielsweise unfallriskantes Verhalten, Rauchen, Trinken und sexuelles Verhalten. So thematisiert die sozialwissenschaftliche Männergesundheitsforschung Themen wie

  • Männlichkeit
  • männliche Rolle
  • Beziehungsverhalten
  • Ursachen gesundheitsriskanten Verhaltens
  • gesellschaftliche Bedingungen und Anforderungen
  • politische Entscheidungen

Riskantes Verhalten geschieht nie „einfach so”, sondern hat immer einen Hintergrund. Zumeist sollen damit seelische oder soziale Nöte und Problemlagen kompensiert werden. Wie und warum aber wird dieses Verhalten erlernt?
Betrachtet man den einzelnen Mann, sind die Gründe natürlich einerseits in der ganz individuellen Erziehung und dem familiären Umfeld zu finden. Andererseits äußern sich kulturelle Muster, wie „ein Mann zu sein hat” bzw. wie Jungen zu Männern werden. Eines der derzeit heiß diskutierten Themen ist die durch den PISA-Test offenkundig gewordene Tatsache, dass Jungen im Durchschnitt schlechtere Zensuren haben, öfter sitzenbleiben und bei ihnen zunehmend Hyperaktivität („Zappelphilipp”) festgestellt wird. Das bedeutet, dass das derzeitige Schul- und Lernsystem sich ungünstig auf Jungen, deren Gesundheit und Heranwachsen auswirkt.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz

Über Medien, Familie, Freunde und Schule werden den Jungen bestimmte „Männlichkeitsbilder” vermittelt: Männer sind stark, sprechen nicht über ihre Nöte und Ängste und unterdrücken ihre Gefühle. Diese gesellschaftlich zugeschriebenen Eigenschaften fördern ebenso riskante Verhaltensweisen wie die bei Männern oft festzustellende Schwierigkeit, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und in Beziehungen zu vertreten.

Dr. Matthias Stiehler

weiterführende Links:

In der „Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e.V.” sind vorrangig Mediziner vertreten, die sich mit dem Thema Männergesundheit befassen, das Bewusstsein hierfür im medizinischen Alltag stärken sowie Projekte und Öffentlichkeitsarbeit für eine bessere bzw. spezifischere medizinische Versorgung von Männern organisieren.

http://www.mann-und-gesundheit.com

Das Netzwerk Jungen- und Männergesundheit ist ein informeller Zusammenschluss von vorrangig Sozialwissenschaftlern, die das Thema Männergesundheit in ihrer sozialen, gesellschaftlichen und politischen Dimension bearbeiten.

http://www.netzwerk-maennergesundheit.de

Die Stiftung Männergesundheit organisiert Projekte, die sowohl medizinisch als auch gesellschaftlich wirken.

http://www.stiftung-maennergesundheit.de/

Auf der Homepage des „Dresdner Instituts für Erwachsenenbildung und Gesundheitswissenschaft e.V.” finden Sie eine Reihe wissenschaftlicher Aufsätze zum Thema Männergesundheit sowie die Entwicklung zu den ersten bundesdeutschen Männergesundheitsberichten:

http://www.dieg.org/Wissenschaft/Maennergesundheit.html

„Blickpunkt Der Mann.” ist ein wissenschaftliches Journal für Männergesundheit, das zwischen 2003 und 2010 erschien. Auf der Homepage finden Sie alle Beiträge als PDF-Dateien:

http://www.kup.at/journals/dermann/index.html

weiterführende Literatur:

Gesundheitsberichterstattung des Bundes (Hg.): Gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland. Robert Koch-Institut 2014

Lothar Weißbach, Matthias Stiehler (Hg.): Männergesundheitsbericht 2013. Im Fokus: Psychische Gesundheit. Verlag Hans Huber Bern 2013

Doris Bardehle, Matthias Stiehler (Hg.): Erster Deutscher Männergesundheitsbericht. W. Zuckschwerdt Verlag München 2010

Matthias Stiehler, Theodor Klotz (Hg.): Männerleben und Gesundheit. Eine interdisziplinäre, multiprofessionelle Einführung. Weinheim: Juventa Verlag 2007

Lothar Böhnisch, Reinhard Winter: Männliche Sozialisation. Weinheim: Juventa Verlag 1993

Tattoos entfernen

Viele Gründe können dazu führen, dass man ein Tattoo, das man einst Tattoo cool oder schön fand, nun doch wieder loswerden möchte. Ändert sich die Mode, die Persönlichkeit, ändern sich die Umstände, stellt sich manchem die Frage nach der Entfernung. Etwa 5 Prozent der Tätowierten wollen ihr Kunstwerk wieder loswerden.

Grundsätzlich gilt: Die Entfernung sollte fachgerecht erfolgen. Abzuraten ist von kursierenden Hausmittelchen. Sie sind wenig erfolgversprechend, teilweise gefährlich oder führen zu unschönen Hautschäden. Die Farbpigmente sitzen etwa vier Millimetern unter der Hautoberfläche und müssen von dort entfernt werden.

Früher wurden Tätowierungen abgeschliffen oder chirurgisch entfernt. Dabei entstehen allerdings Narben. Heute wird die Entfernung von Tattoos nicht nur von Ärzten, sondern auch Kosmetik- und Tattoo-Studios angeboten. Bei der Behandlung kann jedoch einiges schief gehen, so dass der Gang zum Mediziner wohl die bessere Wahl ist.

Die gängigste Methode, ein Tattoo wieder los zu werden, ist heute das Lasern. Der Laserstrahl erwärmt und zersprengt die Pigmente in der Haut. Die Partikel werden dann über das körpereigene Lymphsystem abtransportiert. Schmerz bei der Behandlung werden durch kalte Luft und Betäubungscreme gelindert. Durch die vielen kleinen „Laserschüsse” sieht die Haut in den ersten Tagen nach einer Sitzung wie eine Schürfwunde aus. Sie muss desinfizierend behandelt und vor Licht geschützt werden. Schwimmen oder intensiver Sport ist in diesen Tagen tabu. Die Anzahl der Sitzungen hängt von Hautdicke, Tattoofläche und -farbe ab. Sechs bis zehn Behandlungen im Abstand von jeweils vier bis sechs Wochen sind durchaus üblich. Eine Sitzung kann zwischen 100 und 300 Euro kosten. Dabei sind bunte Tattoos schwerer zu entfernen als schwarze und es gibt keine Erfolgsgarantien. Es ist möglich, dass bei einem bunten Tattoo einzelne Farben entfernt werden, andere werden blasser und wieder andere reagieren gar nicht. Das kann dann weitaus schlimmer aussehen als das ursprüngliche Tattoo. Muss man bei der Entfernung sehr oft über die Haut gehen, kann es auch zu bleibendem Pigmentverlust kommen. Die Haut ist dann heller und fühlt sich leicht narbig an.

Noch ist nicht viel über die langfristigen Folgen der Tattooentfernung bekannt. Zum einen sind die Farben nicht standardisiert, so dass niemand weiß, was darin enthalten ist. Somit ist nicht eindeutig klar, was mit der Farbe und ihren Inhaltsstoffen passiert, wenn sie mit dem Laser bestrahlt werden.

Weiterhin weiß man nicht, wohin die pulverisierten Farbstoffe im Körper gelangen und was sie dort bewirken. Es bestehen also keine gesicherten Erkenntnisse über mögliche Nebenwirkungen oder Folgeerkrankungen. Die Risiken einer Tattoo-Entfernung wollen also wohl überlegt sein – bestenfalls schon vor der Tätowierung.

Janko Mikolajczyk

Prostatamassage

Die Prostata ist eine etwa walnussgroßes Organ des Mannes zwischen Enddarm und Blase. Sie produziert einen Teil der Samenflüssigkeit und kann durch den Enddarm ertastet werden, wenn man einen Finger etwa 5 – 7 cm einführt und leichten Druck in Richtung Bauch ausübt. Ist der Mann erregt, schwillt die Prostata etwas an und ist noch leichter zu ertasten.

Die meisten Männer – egal ob hetero- oder homosexuell – empfinden es als stimulierend, wenn die Prostata gereizt wird. Durch eine intensive Massage kann sogar ein Orgasmus ohne Stimulierung des Penis erreicht werden. Die Stimulierung kann direkt durch Einführung eines Fingers, eines Dildos, des Penis in den After oder aber indirekt durch die äußerliche Massage des Bereiches zwischen Hodensack und After erreicht werden. Während die einen sich selbst stimulieren, genießen die anderen die Stimulation durch den Partner oder die Partnerin. Im BDSM-Bereich wird gerne auch Elektrostimulation benutzt, um den Partner zum Orgasmus zu bringen.

Da das Rektum des Mannes, anders als die Vagina der Frau, kein Sekret produziert, welches diesen Bereich gleitfähig macht, empfiehlt sich zum Einführen von Fingern oder Sexspielzeug in den After ausreichend Gleitmittel zu benutzen.

Vor einer Prostatamassage kann es ratsam sein, eine kleine Darmspülung vorzunehmen, damit der Enddarm sauber und diese Spielart für beide Partner ein angenehmes Erlebnis ist. Wer Bedenken wegen der Hygiene hat, kann auch Gummihandschuhe oder Fingerlinge verwenden. Die Fingernägel sollten kurz und nicht scharfkantig sein, damit der Darm nicht verletzt wird. Praktischerweise ist die Blase entleert, da durch den Druck auf die Blase natürlich ganz schnell Harndrang entstehen kann.

Die Prostatamassage sollte nicht am Anfang der sexuellen Aktivitäten stehen. Besser ist es, wenn der Partner bereits erregt ist, bestenfalls kurz vor dem Orgasmus ist. Ist der Mann erregt, entspannt er den Schließmuskel, den man dann schon ein wenig mit Gleitmittel massieren kann, bis er sich soweit öffnet, dass das Einführen eines gut geschmierten Fingers möglich wird. Wenn man dann die richtige Stelle überstreicht und leicht massiert, wird das dem Mann in der Regel ein angenehmes Gefühl verschaffen. Der Mann sollte seinem Partner bzw. seiner Partnerin mitteilen, ob er mehr oder weniger Druck, intensivere Bewegung, mehr Gleitmittel wünscht. Häufig masturbieren Männer bei der Prostatamassage und erfahren auf diese Weise einen starken Orgasmus.

Janko Mikolajczyk

http://de.wikipedia.org/wiki/Prostatamassage#mediaviewer/File:Rektal-digitale_Untersuchung.png

Verhaltensregeln für Freier

Sex mit Prostituierten bereitet Ihnen mehr Freude und Spaß, wenn Sie die folgenden Empfehlungen beachten:

  • Höfliches und respektvolles Auftreten sowie ein gepflegtes Äußeres macht Sie zu einem gern gesehenen Kunden.
  • Vermeiden Sie übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum. Bleiben Sie Herr Ihrer Sinne und Ihres Handelns.
  • Führen Sie klare Verhandlungen und halten Sie sich an Verabredungen und Preisabsprachen. Respektieren Sie ein Nein.
  • Gehen Sie, wenn Sie sich unwohl fühlen.
  • Sprechen Sie es an, wenn Sie mit dem Service unzufrieden sind. Aber verlangen Sie nicht Ihr Geld zurück.
  • Setzen Sie sich nicht unter Druck, manchmal klappt es eben nicht wie gewünscht.
  • Riskieren Sie nichts und benutzen Sie auch beim Oralverkehr ein Kondom. Sexuell übertragbare Infektionen sind oft nicht sichtbar und können auch oral übertragen werden.

Eva-Maria Kulka, Dr. Matthias Stiehler

Sexting

Was ist Sexting?

Der Begriff Sexting ist ein Kofferwort aus den beiden englischen Wortsegmenten texting und sex. Der Ausdruck bezeichnete in der Ursprungsbedeutung das Verschicken einer SMS/MMS (texting) mit sexuellem Inhalt (sex). Wurde 2005 unter Sexting noch schriftliche Booty Calls – also das Verabreden zum Gelegenheitssex über Textnachrichten – und das Versenden von Flirt-SMS verstanden, ist heute der Begriff ein Synonym für den Austausch von selbstproduzierten erotischen und freizügigen Fotos und Videos über digitale Medien (z.B. Smartphones).

Auch wenn die mediale Berichterstattung Sexting als ein modernes Phänomen charakterisiert, so ist diese sexuelle Kommunikationsform keineswegs neu: ein Blick in die Geschichte lehrt, dass bereits in der Vergangenheit sexualisierte Texte und Bilder ausgetauscht wurden. Napoleon schrieb 1796 erotische Briefe an seine Ehefrau Joséphine de Beauharnais und versprach ihr, dass er sie „mit einer Million Küsse, brennend wie unter dem Äquator, bedekken (sic!)” werde und in der populären Zeit der Polaroidkamera, in den 60ern bis 80ern Jahren, erstellten einige heutige ältere Erwachsene auch freizügige Fotos von sich, um diese damals ihrer Partnerin oder ihrem -Partner zu schenken.

Sexting war somit schon immer ein fester Bestandteil der zwischenmenschlichen sexuellen Kommunikation, nur die dazu verwendeten Kommunikationsmedien haben sich verändert: Briefe aus Papier wurden durch digitale Nachrichten ersetzt und Papierfotos durch digitale Bilder.

Verbreitung von Sexting

Zwar bezeichnen Medienberichte das Versenden von freizügigen und sexuellen Fotos als ein Jugendphänomen, doch ist das Sexting unter jungen und älteren Erwachsenen wesentlich verbreiteter. Bisherige Studien kommen je nach Alter der Befragten und Art der Fragestellung zu den Ergebnissen, dass 3 % bis 9 % der unter 18-Jährigen bereits Sextingfotos von sich versendeten. Mit steigendem Alter nehmen die Sextingaktivitäten und -erfahrungen zu. In den Altersgruppen ab 20 Jahren haben schon je nach Studie 16 % bis 50 % der befragten Erwachsenen Erfahrungen mit dem Versand von sexuellen Fotos.

Zusammenfassend lauten die wichtigsten Erkenntnisse der bisherigen Studien zu Sexting:

  • Die meisten Minderjährigen haben noch keine Erfahrung mit Sexting; dies betrifft den erotischen Fotoaustausch, genauso wie das Versenden von sexualisierten Textnachrichten.
  • Je älter junge Erwachsene werden, desto mehr sammeln von ihnen Sextingerfahrung.
  • Sexting ist ein integraler Bestandteil der partnerschaftlichen sexuellen Kommunikation. Mit dem Eingehen einer partnerschaftlichen Beziehung und dem Beginn des (partnerschaftlichen) „Sexuallebens” nehmen die Sextingaktivitäten zu.
  • Frauen und Männer sexten annähernd gleich viel; jedoch werden Frauen öftes direkt nach einem sexuellen Foto gefragt.
  • Sexter und Sexterinnen versenden häufig ihre Aufnahmen an den festen Partner oder die Partnerin. Der sexuelle Foto- und Nachrichtenaustausch ist im Beziehungsalltag integriert und dient unter anderem als symbolischer Liebesbeweis und stellt Intimität und Vertrautheit zueinander her.
  • Sexting wird aber auch dazu verwendet eine neue Partnerschaft einzugehen und sich für den Schwarm interessant zu machen. Die überwiegende Mehrheit der Empfänger und Empfängerinnen dieser Bilder reagiert darauf mit positiven Gefühlen.
  • Die Annahme, Sexting sei ein Risikoverhalten, lässt sich mt den existierenden Studien nicht bestätigen Gefahren.

Die größte Gefahr beim Versand von sexuellen Bildern besteht in der ungewollten Weiterleitung und Veröffentlichung dieser persönlichen und privaten Aufnahmen. Gelangen diese Fotos an die Öffentlichkeit, können unter bestimmten Umständen psychoszialen Negativfolgen – wie Mobbing, Spott und Beschimpfungen – für die Sexter und Sexterinnen eintreten. Trotz dieser Gefahren, gibt nur eine Minderheit von Empfänger und Empfängerinnen an, dass sie erhaltene sexuelle Aufnahmen mit mindestens einer weiteren Person bereits geteilt haben.

Wenn du unter 18 Jahre bist und sexuell explizite Aufnahmen von dir anfertigst, dann könnten diese Bilder unter das Strafgesetz, in Form des § 184 c StGB (Verbreitung, Erwerb und Besitz jugendpornografischer Schriften), fallen. Als Empfänger oder Empfängerin von solchen Fotos kann dir damit eine juristische Verfolgung drohen, selbst wenn deine feste Partnerin oder dein fester Partner dir diese Aufnahmen gesendet hat.

Empfehlungen für Safer Sexting

  • Bewahre beim Sexting die Anonymität und Pseudonymität! Insbesondere beim Sexting mit reinen Online-Bekanntschaften sollten keine persönlichen Daten (Wohnort, Name usw.) ausgetauscht werden.
  • Anonymisiere die Bilder! Versende Bildausschnitte, bei dem du nur schwer oder gar nicht indentifiziert werden kannst.
  • Versende sexuell andeutende Bilder! Bevorzuge beim Versenden sexuell andeutende Fotos von dir (z.B. in Unterwäsche, in erotischen Posen), anstatt explizite Aufnahmen. Diese sind weniger beschämend und bloßstellend, falls diese ungewollt weitergezeigt oder veröffentlicht werden.
  • Bestehe auf einen wechselseitigen Fototausch! Versende nicht nur einseitig Bilder von dir, sondern fordere im Gegenzug auch sexuelle Bildaufnahmen.
  • Erstelle professionelle oder kreative Bilder von dir! Fertige kreative und ästhetische Bilder von dir an; dadurch reduziert sich bei einer ungewollten Veröffentlichung die Gefahr, Ziel von Spott und Beschimpfungen zu werden. Mit ästhetischen Bildern gewinnst du eher den Respekt der Betrachter.
  • Verwende beim Senden von Sextingbildern Apps (z.B. Snapchat), die deine Fotos innerhalb von einer von dir definierten Zeit selbst zerstören!
  • Kenne deine Rechte! Niemand darf ohne deine Zustimmung deine persönlichen Bilder einfach weiterverbreiten oder im Internet veröffentlichen. Dies stellt eine Straftat dar und du kannst mit rechtlichen Schritten drohen.
  • Stehe zu deinen Sextingbildern! Lass dir nicht einreden, dass du bei einer ungewollten Veröffentlichung deiner Sextingbilder schuld wärst oder du etwas Unangemessenes getan hast.


Daniel Hoffmann

weiterführende Literatur:

  • Döring, Nicola (2012), Erotischer Fotoaustausch unter Jugendlichen: Verbreitung, Funktionen und Folgen des Sexting, in: Zeitschrift für Sexualforschung, 25 (1), 4-25.
  • Hoffmann, Daniel (2012), Sexting – Der erotische Foto- und Nachrichtenaustausch unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (Hrsg.)

Pädophilie

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Pädophilie
Behandlung
Was ist mit den Kindern?

Unter Pädophilie wird eine Beziehung zwischen Erwachsenen und einem präpubertären Kind verstanden, die von Seiten des Erwachsenen auch mögliche sexuelle Gefühle einschließen können. Pädophile selbst bzw. deren Interessenvertreter ergänzen: Es bestehen soziale Kontakte zu den Kindern, in denen die kindlichen Wünsche und Bedürfnisse geachtet werden (Kind und Se